Beiträge von roewe

    Hallo Markus,


    als Beispiel das Datenblatt der 18650PF:
    https://www.akkuline.de/downlo…zelle-2900mah-15230-1.pdf


    wie kommst du darauf, dass deine Akkus schon bei 3,5V fast entladen waren? Per Datenblatt sollen sie bis 2,5V entladen werden, dann stimmt auch die Kapazität. Es kann natürlich sein, dass deine schon bei 3,5V (Welchen Entladestrom hast du gewählt?) im Bereich der Nennkapazität sind - dann hast du gute Zellen erwischt oder eben langsam entladen. Die Nennspannung liegt übrigens bei 3,6V. ;-)


    Da du aber ohne Verbraucher nur die "Leerlaufspannung" gemessen hast, ist das nicht aussagekräftig. Diese steigt nach einer Entladung auf 2,5V immer etwas an.


    3,6V ergibt sich aus der Spannungsreihe der verwendeten Materialien für Anode und Kathode; Die Nennspannungen sind bei einem bestimmten Entladestrom so spezifiziert. Es gibt auch 3,65 Modelle.
    LiPo Akkus z.B. liegen bei 3,7V, LiFePo4 Akkus bei 3,3V. :)


    Genauso wie es bei NiCd und NiMh eben 1,2V sind.
    Grüße roewe

    Super, vielen Dank. Da sind ja ein paar wichtige begriffe gefallen, mit denen ich weiterkomme. v.a. @ einstein0.
    Der Infini als schon sehr verlockend, v.a. aber auch obwohl er viele Konfigurationsmöglichkeiten bietet.


    Ich war der Meinung, dass eine Anlage, welche nicht einspeist & unter 10kWp ist, nicht anmeldepflichtig ist. Aber da spalten sich ja die Meinungen wohl.


    Ich danke euch und lese weiter stumm mit
    Grüße roewe

    Hallo,


    ich bin ganz neu hier und beschäftige mich nun seit einiger Zeit mit PV, Enegiespeichern auf Li-Basis und dem Thema Elektrofahrzeugen. Alles hängt ja irgendwie zusammen, wenn man es möchte...und so fehlen mir ein paar Bausteine, um das Ganze zu verstehen.


    Wenn ich eine nicht anmeldeplichtige Selbstbau-PV-Anlage mit Batteriespeicher nutzen möchte, gleichzeitig NICHT ins öffentliche Netz einspeisen möchte (und darf), gleichzeitig aber ein passendes Energie- und Batteriemanagement machen möchte, wie wird dies realisiert?


    ich möchte:
    1. - Den Eigenstrombedarf aus der PV Anlage decken, Überschüsse sollen in die Batterie fließen -> dh Stromzähler bewegt sich nicht
    2. - Bei Bedarf, nehmen wir an der WR mit P=3kW schafft nicht den Bedarf von 6kW zu decken, wird aus dem öffentlichen Netz "zugemischt".


    Welche Wechselrichter bieten dies? Punkt 2 bieten ja Hybridwechselrichter, aber wie erkennen diese, dass der Zähler nicht läuft und speisen nur genau den Bedarf ein, der gerade anfällt (Punkt 1)?


    Läd der WR gleichzeitig die Batterie während er in mein Hausnetz einspeist (ich nehme an ja, aber wie nennt man das?), oder gibt es dort stets Relaisumschaltungen?


    Danke euch.