Beiträge von Joe Cool

    Ich wollte nicht wissen, ob das Vorhaben rentabel ist oder nicht.
    Ich wollte mich zum Aufbau, verwendete Komponenten, Voraussetzungen bzw. Umbauten am Hausnetz usw. informieren, damit ich nicht irgendetwas aufgeschwatzt bekomme, oder mit einem gewissen Hintergrundwissen nachfragen kann.

    Hallo,
    mein derzeitiger Stromzähler hat eine Rücklaufsperre und arbeitet saldierend. Mein Zählerschrank ist von 1999 und eher modern, als uralt.


    Ich betreibe auf meinem Dach bereits eine Photovoltaikanlage mit 2,45 kWp. Hierfür bekomme ich die € 0,49/kWh. Die zusätzlichen Module sollen dazu beitragen einen Teil meines Energieverbrauchs abzudecken und zum anderen sind die Standorte lang und verschattungsfrei in der Sonne.


    Mir ist schon klar, daß sich die Kosten für die Anlage nur schwer erwirtschaften lassen. Ich sehe das aber als Anlage. Wenn ich € 2000,- auf der Bank liegen habe, dann bekomme ich derzeit 0,1% Zins(€2,- p.a.). Wenn ich durch die Investition meinen monatlichen Stromabschlag um € 5,- reduziere, dann habe ich mehr Ertrag als Zinsen.


    Wie schon kurz erwähnt, hat mein Bekannter derzeit 3 Module (3 x 250 Wp)auf seiner Terrassenüberdachung in Reihe geschalten und "speist" den Strom per Soladin 1000 Web in das Hausnetz ein. Sein Elektriker hat ihm vom Sicherungsschrank eine speziell abgesicherte Leitung verlegt und daran den Soladin angeschlossen. Da seine Kinder seit Mai aus dem Haus sind und die Frau wieder in der Arbeit ist, meinte er, es wäre doch sinnvoll den tagsüber produzierte Energie zu speichern und abends zu verbrauchen, wenn alle wieder zu Hause sind.
    Die Idee finde ich prinzipiell ganz gut.
    Bei einem Händler hatte ich auch eine pfiffige Lösung gesehen. Dort wurden 3 x 250 Wp Module parallel geschalten, an einen Laodchamp LCSR30 Solar Laderegler gekoppelt. Der an die Batterien gekoppelte Letrika 260 soll konstant 180 W ins Hausnetz einspeisen....während Sonnenschein die 180 W Solarenergie (Rest wird gespeichert) und nach Sonnenuntergang 180 W aus den Batterien. Der Haken ist, daß dies auch kontinuierlich erfolgt, sodaß die Batterien regelmäßig entleert werden, egal ob Bedarf ist oder nicht.
    Wenn man diese Idee weiterspinnt, könnte man mit dieser Lösung auch den Westbalkon ebenso ausstatten. 3 Module, die per Laderegler die (gleichen ? - die am Mittag von den Terrassenmodulen geladen werden - mit entsprechender Kapazität) Batterien aufladen.
    Stellt sich nur die Frage, wie die Energie dann von den Batterien am Abend bei Bedarf an den Verbraucher gelangen. In der Regel ist abends die Küche, das Licht und der TV in Betrieb. Da helfen 180 W aus dem Letrika nur bedingt.


    Ursprünglich bin ich davon ausgegangen das Effekta & Co genau dies steuern können.Bei hohem Bedarf wird viel Leistung abgegeben und bei niedrigem Bedarf wenig.

    Ich habe bereits in der 2.KW einen Termin bei einem Solarbauer. Als Laie kann man leider anfangs nie abschätzen, ob ein Händler nur ein Geschäft machen will, oder tatsächlich die preisgünstigste Lösung für den Kunden finden will. Insoweit ist es ratsam sich vorher genau zu informieren.


    Da ich gerne 3 Module a 250 Wp auf meiner Terrassenüberdachung (Südausrichtung) und 3 Module a 250 Wp am Westbalkon anbringen und deren produzierte Energie speichern und selbst verbrauchen will, habe ich mich quer durch das Internet geklickt. Bei Effekta & Co heißt es immer lapidar, daß man die Batterieenergie "einfach" ins Hausnetz einspeist und wenn die Batterien leer sind, dann erfolgt der Strombezug über das Netz. Da ich neben den Materialkosten auch die Lohnkosten des Elektrikers abschätzen möchte, will ich informiert sein, was dieser alles tun muss. Momentan könnte mir dieser alles erzählen.
    Nach meiner Kenntnis erfolgt die Stromversorgung durch das EVU 3-phasig. Die 3 Phasen werden dann nach dem Zähler im Sicherungsschrank auf das ganze Haus verteilt. Effekta & Co speisen 1-phasig ein.
    Welche Installationen muss der Elektriker vornehmen, um den Hybridwechselrichter einzubinden?
    Ein Bekannter, der eine Plug & Play-Anlage betreibt, meinte, der Elektriker müßte "nur" eine gesondert abgesicherte "Anschluß/Einspeiseleitung" legen, die dann über Phase L 1 einspeist. Der sogenannte Netzanschluß könnte dann über einen beliebigen Stromkreis (am Ort der Aufstellung/Heizungsraum o.ä.) erfolgen. Stimmt das, oder sind am Sicherungskasten umfangreichere Montagen nötig?


    Da ich (wahrscheinlich) nicht beide Module (süd und west) an einen Hybridwechselrichter anschließen kann, werde ich wohl zwei benötigen. Kann ich diese an dem gleichen Batteriepack anschließen? Müßte Hybridwechselrichter 2 auch auf Phase 2/3 angeschlossen werden, wenn Hybridwechselrichter 1 auf L 1 angeschlossen ist?
    Gibt es eine Alternative für 2 Hybridwechselrichter, in Form von zwei Ladereglern und einem Hausnetzeinspeisewechselrichter?

    Hallo,
    kann mir jemand sagen, ob der reine Verbrauchszähler PAFAL 20 EC 3 g (zu unterscheiden vom Zweirichtungszähler PAFAL 20 EC 3 gr) saldierend arbeitet ? Habe im Netz nichts gefunden.


    :danke: