Beiträge von Stenis

    Eher nicht. Batterieboxen sind, wie der Name schon sagt, für Batterien und wenn doch die eine oder andere Li-Zelle da rein wandern soll, dann bitte vorher die Pole abkleben. Da steckt ja doch meist noch Power drin. Li-Akku gehören aber eher in den Sondermüll, am besten direkt beim zuständigen Entsorger abgeben. Die haben spezielle Behälter genau für diese Akkus's, damit die nicht noch hochgehen und in Brand geraten.

    Was wird das - German Angst? Was hält Dich davon ab, einen Speicher zu kaufen, wenn es soweit ist?

    Die Frage nach der Anzahl der Vollzyklen ist nicht unbedeutend sondern massgeblich. Falls sie in den Jahren relativ konstant bleibt, ist und bleibt sie trotzdem ein limitierender Faktor. Die Frage , welche Strombezugskosten sich einsparen lassen hängt ja direkt an der entnehmbaren Menge, die sich wiederum schlicht und einfach aus Anzahl VZ mal entnehmbare Kapazität ermittelt.


    Letztlich ist aber auch das nicht ganz korrekt - die entnommene Menge muss natürlich auch zur entnehmbaren Menge passen - liegt man da unter, wird die Batterie nicht nach ihren Möglichkeiten genutzt und trägt weniger zu ihrer eigenen Wirtschaftlichkeit bei. Optimalerweise sollte die Batterie an jedem Morgen eines Tages leer sein, das impliziert konsequenterweise daß sich die Kapazität nach dem Nachtverbrauch bemisst und die PV mindestens so groß ist, daß sie auch in der Übergangszeit das Ding voll bekommt.


    Wenn eine Batterie drei Tage entladen werden kann - dann läuft da was falsch...

    Um die Ströme zu erfassen genügt ein S0-Zähler, Modbus wäre Perlen vor die Säue... Ich weiß aber ehrlich gesagt nicht, ob das dann ausreicht, um darüber zuschalten, steht irgendwo in der Doku.


    Meine WP schalte ich über den astronomischen Kalender von der Fritzbox oder jetzt im Sommer manuell, aber ich mache darüber auch kein Warmwasser. Überspannungsschutz macht generell Sinn, auch wenn es nicht explizit von den Versicherungen gefordert wird, es sei denn man wohnt in blitzgefährdeten Gebieten.

    Gute Entscheidung. Grundsätzlich kann man geteilter Meinung sein was SE angeht, aber ein genaueres Bild über das, was auf dem Dach los ist, bekommst Du mit keinem anderen System. Wer über höhere Kosten jammert sollte, sollte bedenken, das diese auch voll in die Abschreibung reingehen. Ich würde bei Deiner Größenordnung RSE nehmen, die Mehrkosten relativieren sich da schon erheblich und Du ärgerst Dich nicht, wenn die Anlage bei 70% abregelt. Hätte ich vorher gewusst, daß ich noch weiter ausbaue, hätte ich auch RSE genommen.

    Meister, lass den Speicher weg. Ich werde nicht im Detail erläutern, warum - dafür gibt es hier im Forum genug Lesestoff. Tue Dir einen Gefallen und treffe keine schnelle Entscheidung, einen Speicher kannst Du später immer noch nachrüsten.

    Klar wer warten will der warte ewig, das ist wie mit den Computern früher, ah Pentium 233, ich warte bis der 233 Mx da kaufe dann vielleicht.


    Wer ärgert sich nicht, das er jetzt gekauft hat und nicht erst in einem Jahr, mein Nachbar hat 2 Jahren einen 5 Kw Speicher für viel viel Geld gekauft, heute bekommt man die Dinger regelrecht nachgeworfen.


    Spaßfaktor außen vorgelassen.

    Tja, die Sache mit dem Warten...Im Gegensatz zum PC oder Auto kauft man sich eine PV wie oft? Und bei einem Speicher zur PV sieht es wie anders aus? Eben, auch einmal, vielleicht wird mal was ergänzt, vielleicht mal was ausgetauscht - aber im Endeffekt will man sich so ein Ding einmal hinstellen und dann sollte gut sein. Dafür muss das Ding aber wirklich gut sein, technisch ausgereift, long life, sicher, wirtschaftlich, zuverlässig über Jahrzehnte.


    Ich habe auch noch nicht gesehen, daß man einen Speicher nachgeworfen bekommt. Zur Zeit bezahlt man vielleicht nicht mehr viel viel Geld sondern nur noch viel, aber es ist halt immer noch viel. Auffällig ist jedoch, wie von Dir richtig angemerkt, der krasse Unterschied zwischen BEV-Speicher und Heimspeicher. Da sieht man den Unterschied zwischen einem Riesenmarkt und einem Nischenmarkt, der letztlich auch noch von den BEVs kannibalisiert wird.


    Spaßfaktor? Jetzt mal ehrlich, welcher Spaßfaktor? Wenn man sich nicht sowas selbst zusammenklöppelt, wo ist dann der Spass? Beim täglichen Ablesen des Eigenverbrauchs? Hey, das Ding steht da rum, bewegt sich nicht, blinkt vielleicht ein bißchen, wird warm und brummt und pfeift vielleicht auch noch. Spätestens im Winter ist es mit dem Spass vorbei. Da hab ich mehr Spass mit der Wärmepumpe...


    Will Haben Faktor ist sicherlich gegeben. So wie bei vielen Dingen, hat mans, stellt sich die Ernüchterung ein...

    Das ist doch alles Quatsch. Ein Speicher ist ein Stück Technik und wird wie jedes andere Stück Technik dann eingesetzt, wenn die Rahmenbedingungen passen. Ein wichtiges Kriterium ist der Preis. Ändert der sich so, daß es passt, dann passt das. Andere Kriterien sind Wirkungsgrad, Sicherheit, Ausgereiftheit, Werbeversprechen etc. Auch da ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht, auch wenn die jetzige Höhe einigen reicht. Mir reicht sie jetzt noch nicht, bin ich deswegen ein Speichergegner?


    Ich habe hier auch noch einen einzigen gelesen, der partout gegen Speicher ist. Kritisch werden immer die aktuellen Rahmenbedingungen gesehen. Kristisch werden die Werbeversprechen gesehen. Kritisch werden die Luftschlösser gesehen, die sich einige bauen, um ihre Investion zu rechtfertigen. Lokales Überangebot, Netzdienlichkeit, Bla... Sorry, daß sind Baustellen der Netzbetreiber und der Politik und nichts, mit dem sich ein Häusebauer mit seiner kleinen Pups-PV auch nur im Ansatz Blasen an den Kopf denken muss.

    Der Gremiendurchlauf wäre für ein Pachtmodell der Gleiche, der Eingenverbrauchsvorteil kann nicht in Anspruch genommen werden, der Durchgriff bei Vertragsverletzungen ist schwierig, Streitigkeiten bei Dachproblemen sind vorprogrammiert. Wenn da schon nicht genug Fleisch am Knochen für einen ist, wie soll das bei einem Pachtmodell, wo zwei dran verdienen wollen, besser werden?