Beiträge von Stenis

    Vielen Dank für die Infos, da hab ich dann ein paar Argumente.

    Im SolarEdge sehe ich keine Linie, soweit ich das auslesen konnte (AC-Leistungsbegrenzung = 100%) ist der WR nicht abgeregelt da er eh nur 7KW kann. Folglich kann er ja gar nicht abregeln?


    Ja ich möchte den größeren WR, wie geschrieben würde ich dann evtl. einen kleineren brauchen bei einer Erweiterung.

    Hä? Wenn Du in einen Daten keine Abregelung entdecken kannst, dann stößt der WR ja auch nicht an die Decke.

    Also wo ist das Problem?


    Einen größeren haben zu wollen nachdem man einen kleinen gekauft und installiert hat ist halt ein bißchen doof.

    Das ist so als ob du ein Cabrio kaufst und dann doch einen Passat haben wollt, weil vielleicht noch ein Baby kommt.

    Da sagt ja auch kein Händler "Na klar tausch ich den für lau"...

    - der SolarEdge SE 7k kann 130% bei der O/W Auslegung, somit keine Abriegelung vom WR

    - im Monitoring von SolarEdge würde eine gerade Linie bei 7kWh sein wenn der WR abgeregelt hätte

    - ein WR mit 10 KW hätte weniger Effizienz bei der O/W Konstellation

    - Bei einer Erweiterung braucht man sowieso einen neuen WR da die Einspeisevergütung sinkt und die Erweiterung dann getrennt laufen sollte

    - Der WR kann eingangsseitig überbelegt werden, aber ausgangsseitig nicht mehr als 7 KW rausgeben

    - richtig, wie sieht bei Dir jetzt ein schöner Tag aus?

    - generell richtig, aber Peanuts

    - nein, das wird im Verhältnis aufgeteilt, es bleibt ja auch bei einem Zähler. Voraussetzung ist natürlich, das der WR groß genug ist


    Aber was willst Du? Einen größeren WR weil man weiß ja nie?

    Ja aber den Bezug seit der Installation zeigt mit der Zweirichtungszähler im HWR an. Der Zähler hinter dem WR war bisher immer bei 0. Heute zählt er dann mal eine KWh so aus Spaß, weil er seinem Kumpel im HWR imponieren will?


    Ich mache mir wohl zu viele Gedanken.

    Nee, aber irgendwann wird aus 2.5 W Standby dann auch mal eine kwh :)

    Haben die den Erzeugungszähler eigentlich plombiert (und den WR auch, sonst ist das ja sinnlos) oder kann man auch seinen eigenen hinsetzen? Bei mir war das keine Anforderung.

    Die Erzeugung misst ja der Wechselrichter, nicht der Modbus-Zähler.

    Ich meine mich zu erinnern, daß man für diese Messung im Wechselrichter einen Korrekturwert eingeben kann, vlt kann eba oder Stenis was genaueres dazu sagen? 🤔

    Nicht das ich wüsste. Grundsätzlich zeigt SE im Portal etwas mehr an, entweder einer Messungenauigkeit geschuldet oder irgendwie ein Bruttowert. Stimmt auch nicht ganz mit dem Wert im WR selbst überein. Grundsätzlich ist mir das aber egal, weil ich ohnehin separate Zähler habe, wobei der Wert aus der SE-API und der aus meinen Erzeugungszähler näher zusammenliegen. Scheint aber auch tagesformabhängig zu sein, mal passt das besser, mal schlechter.


    Fürs Finanzamt habe ich mir aber eine monatliche, analoge Ablesung angewöhnt. Da schreibe ich eh alle Strom, Wasser, Gas, WP Zähler etc. zusammen und gut ist.

    Wird Dir zu kalt?

    Meine liegt bei 15 Grad, eingestellt sind 16. Schrittweite liegt bei Dir auch bei 1 Grad?


    Hier kann man schön sehen, wie es im Zusammenspiel mit der Geschi funktioniert. Ich habe noch einen Timeout von 15 Sekunden eingebaut, d.h. sinkt die Einspeisung länger als 15 Sekunden unter die Ausschaltschwelle schaltet der Boiler ab.

    Natürlich ist das sinnfrei. Wenn man sich einen Tag ansehen will, muss man sich auch einen Tag aussuchen. Bringt aber ohnehin nicht viel, bei OW und 45 Grad muss man schon echt einen sonnigen, kalten Tag erwischen um da mal mehr als 70% rauszukitzeln und wenn dann wird das auch nur sehr kurz sein.


    Such dir mal einen möglichst optimalen Tag ohne Wolken raus, entweder hast Du eine Glockenkurve oder eine mit einem Plateau, was ich allerdings bezweifle. Meine OW-Module liefern in der Mittagsspitze gerade mal um die 160W, da es 280W-Module sind, sind das rechnerisch 60%. Mit dem ganzen Rest, den ich noch dranhängen habe, komme ich dann auf um 80%, den ich dann weich wegbügele. Aber bei Dir ist da halt nicht mehr drin.




    70% sind bei mir bei 13.5 KwInsofern sehe ich nicht, was der Solarteur hier falsch bemessen haben sollte.


    Zugegebenermassen gibt es auch Tage mit hohen Peaks, wenn die Sonne aus den Wolken auf die kalten Platten trifft. Aber das sind Peanuts und machen den Kohl nicht fett.

    Wenn die EEG-Umlage gestrichen wird fällt auch die Einspeisevergütung weg. Dann muss sich PV am Markt behaupten. Was auch sinnvoll ist. Nur werden dann so manche die seit Jahren "Dächer voll" predigen ohne die auf 20 Jahre durch andere gesicherte Refinanzierung zu "Hose voll" umschwenken. Denn dann heißt es das Risiko selber tragen.

    Sinnvoll wäre maximal, wenn sich die bisher durch Steuersubventionen gestützte fossile und atomare Stromerzeugung selber tragen müsste. Sinnvoll wäre auch, wenn deren Beitrag zur Umweltzerstörung sich ebenfalls auf deren Gestehungskosten niederschlagen würde.

    Moin,

    ich bin jetzt etwas weiter. Der Boost-Modus erreicht ja höhere Temperaturen, sprich bis 55 Grad laufen Kompressor und Heizstab parallel, danach nur noch der Heizstab bis 65 Grad. Man muss nur rechtzeitig die Heizung ausschalten, dann bleibt er auch im Boost-Modus. Auf Auto geht er erst nach Erreichen der 65 Grad.


    Ich hatte mir dann einen SE Zigbee Schalter besorgt in der Hoffnung, damit den Überschuss ab 70% sauber in den Boiler pumpen zu können. Der Heizstab wird dann einfach durch das Relais unterbrochen, verändert damit also nicht die Sicherheitseinrichtungen.


    Leider klappte das nicht, was weniger am Boiler liegt als an Solaredge. Man kann am WR nicht wirklich einstellen, das man ab einer bestimmten Leistung schalten möchte. SE spricht in der Doku von "überschüssigem Solarstrom" ohne an irgendeiner Stelle genau zu definieren, was damit eigentlich gemeint ist. Sicher funktionieren tut hier nur eine Zeiteinstellung, aber das hätte ich auch billiger über eine Uhr regeln können. Ticket ist seit einer Woche ohne Rückmeldung offen. Fairerweise muss ich aber sagen, daß ich "nur" einen S0-Zähler habe und nicht den Modbus-Zähler, der eigentlich dafür verlangt wird.


    Plan B ist heute in Kraft getreten. Jetzt schalte ich den Boiler über einen Sonoff Basic mit Tasmota und einem modifizierten Youless Gadget. Das läuft bei mir sowieso immer auf dem Rechner mit und zeigt mir sekundengenau Verbrauch und Erzeugung an. (Ich habe jeweiles einen Youless Abnehmer am Erzeugungszähler und am Verbrauchszähler, die schieben ihre Daten dann noch paralell an PV-Output.


    In einer bereits modifizierten Version ( siehe auch hier Re: Youless LS110 ) wird die Differenz, also die Einspeisung angezeigt. Im Prinzip also genau der Wert, den mir mein Wechselrichter verweigert.


    Praktischerweise läßt sich der Sonoff neben MQTT eben auch über http steuern. Also noch ein bißchen Code-Anpassung hier und da und voila - jetzt läßt sich der Überschuss aufs Watt genau einstellen, das wird sekündlich gemessen und über einen http request werden entsprechend schnell 1300W dazu geschaltet. Ebenso habe ich ein unteres Limit definiert, das liegt dann so 1500W darunter. Sobald die Leistung von der PV absinkt oder ein anderer größerer Verbraucher dazugeschaltet wird, werden die 1300W dann ebenso schnell wieder zurückgenommen. Das hat heute nachmittag schon mal ganz gut funktioniert, spannend wirds dann morgen Mittag und nochmal spannender, wenns wieder mal heftig wechselnd bewölkt ist.


    Nochmal zurück auf den Anfang: Um sicher im Boost -Modus zu bleiben, schalte ich die Zirkulation, die ja auch über den bestehenden Brauchwasserkesssel der Gastherme läuft, über die Mittagszeit für einige Zeit aktiv, dadurch verteile ich das heiße Wasser im System und bleibe unter der Umschaltschwelle. Die Zirkulation steuert jetzt der freigewordene Zigbee, irgendwas kann ja jeder.