Beiträge von Stenis

    Das ist zwar richtig aber die WP modulieren heute und werden ohne ERR betrieben - das ist aufgrund der niedrigen Vorlauftemperaturen problemlos möglich und dann hat man immer einen konstanten Volumenstrom. Konstanten Volumenstrom kann man sich aber auch mit einen Wärmetauscher zaubern, das funktioniert dann fast immer.


    Ohne FB ist man natürlich gearscht - da hilft dann aber kein Puffer sondern nur eine höhere Vorlauftemperatur mit entsprechenden Effizienzverlusten.


    Und wenn die Leistung der WP zu hoch ist: Tja, da hat man sich bei der Auswahl wohl vergriffen...Das kann man dann mit einem Puffer heilen aber das ist kein Argument pro Puffer.


    Bei uns läuft die WP seit Monaten konstant von morgens bis abends mit PV Strom bei einem Vorlauf von aktuell 35 Grad komplett durch - nachts schaltet sich die Gasheizung auf einem niedrigeren Niveau dazu. Dass funktioniert sogar bei Vereisung der WP so gut, daß dabei nur selten elektrisch zugeheizt werden muss. Warmwasser wird tagsüber nur über die Aristion erzeugt, dadurch wird die normale Wp gar nicht mehr durch Heißwasseranforderung unterbrochen.

    Sieht für mich nach Optimierer aus, der einfachste Weg ist ein Ticket bei SE aufzumachen, kurze Beschreibung und die Bilder dabei, wenn die das dann auch so sehen, schicken die einen neuen Optimierer zu. Ausbau und Einbau ist sowieso Kundensache.

    Ob man das noch ändern könnte?

    Keine Ahnung, mich stört es nicht.

    Nö, kann man irgendwie nicht. Stört mich aber auch nicht (mehr), am Anfang hatte ich mir auch noch jedes Modul einzeln angeguckt. ob alles passt. Mach ich aber nicht mehr und schaue max. mal in der Übersicht, ob die Werte einigermassen zueinander passen. Zur Not kann man die Module ja in der Übersicht einzeln selektieren (Strg gedrückt halten) und dann über Rechtsklick die entsprechenden Graphen auswählen.

    Hallo,

    ich habe seit September letzten Jahres meine Solaredge PV-Anlage. Mein Solateur hatte allerdings vorher wenig Berührungspunkte mit Solaredge. Jetzt werde ich das Gefühl nicht los, dass meine Optimierer in der falschen Reihenfolge im logischen bzw. physikalischen Layout hängen.

    Er hatte während der Installation auch keine Seriennummern notiert. Das Layout habe ich selbst erstellt.

    Hat hier jemand eine Idee wie man das Problem beheben kann?

    Kein Problem, man nehme sich eine lange Teleskopstange (die man zum Reinigen ohnehin manchmal brauchen kann), mache vorn eine breite Pappe dran und decke bei klarem Sonnenschein das entsprechende Modul eine Zeitlang ab, der Einbruch der Leistung läßt sich dann im Vergleich mit den anderen klar erkennen.

    Ok Danke, also selbst bei einem Akku wäre das so, dass der WR sich ausschaltet?


    Könnte man die Akkuladung dann noch verwenden oder wäre auch alles tot?

    Generell ist es so, daß sich ein Wechselrichter am Netz abstützt, will er einspeisen, muss er sich auf irgendwas synchronisieren können. Kein Netz - keine Kekse. Akku hat damit nichts zu tun. Jetzt könnte er theoretisch auch ohne Netz eine Spannung generieren, das verbieten jedoch diverse Normen. Wäre ja ziemlich blöd, wenn der Strom abgestellt wird, jemand arbeitet dann am Kabel und hintenrum wird trotzdem eingespeist.


    Es gibt natürlich WR, die beim Stromausfall ein eigenes Netz generieren können. Dann wird aber das öffentliche Netz komplett abgetrennt und die Anlage läuft als Insel und dann solange wir der Akku kann oder die Sonne scheint.

    Ist das die 80? Sieht so riesig aus :) Das Kondenswasser landet im Eimer?


    Bei meiner Zirkulation habe ich bemerkt, daß der Rückflussverhinder defekt ist, ist leider so dämlich verbaut, daß ich da ohne größeren Aufwand nicht rankommen. Und ich musste auch merken, daß sich die Steuerung irgendwie aufgelöst hat. Und durch die größere Dämpfung durch den zweiten Kessel will das Wasser dann lieber durch die Zirkulation laufen als durch den Speicher. Irgendwas ist ja immer.


    Habe das erstmal so gelöst, daß ich einen Temperaturschalter am Rücklauf eingebaut habe, der bei 28 Grad die Pumpe einschaltet und bei 38 wieder abschaltet, das funktioniert hinreichend gut. Ist das Wasser am Hahn kalt, dann einfach zudrehen und einige Zeit warten. Das zürücklaufende Wasser kühlt dann den Fühler schnell runter und schaltet die Pumpe ein.


    Das mit dem Brücken hatte ich auch erst überlegt. Bis jetzt aber auch nicht vermisst. Die Gasheizung arbeitet in drei Stufen, nachts auf 55 Grad, tagsüber auf 45 und wenn die (große) WP an ist auf 35. Der Rest macht dann die Nuo und auch wenn die Zirkulation jetzt nur sporadisch taktet reicht das aus. Die soll eh nur tagsüber mit PV-Strom laufen

    Du hast bereits eine WP und hast dir für das WW noch eine eingebaut?

    Ja, finde ich eine gute Lösung bei dem Preis.


    Ich habe auch eine 2,7kW/11kW monovalente WP (Sole/WW ohne zusätzliche Gasheizung) und überlege, eine WWP dazuzuschalten. Zum EInen als "PV-Überschussverbrater", zum Anderen als alleiniger WW-Erzeuger im Sommer, der auch noch die Hausluft herunterkühlt.

    Das war auch meine Überlegung :)


    Ich habe auf die Brauchwassererwärmung über die WP bewusst verzichtet, weil die Gasheizung einfach höhere Prozesswärme liefert und dadurch wesentlich schneller ist, so dauert ein Lauf max. 15 Minuten, die WP würde wesentlich länger brauchen. Im Sommer läuft sie dann eh durchgängig auf Kühlung und dann wäre ständiges Umschalten auf Wärme auch nicht schön.


    Bei dem Preis habe ich mir die Ariston dazu gehängt und schau mal, wie das funktioniert. Im Sommer ist der HWR schon deutlich wärmer, ist ja quasi auch die Schleuse nach draussen und die Größe (knapp 20 qm) passt gut dazu.