Beiträge von Tobias at sc

    Hallo Markus,


    dass ein Neustart des WR den Fehler zu beheben scheint, macht die Sache natürlich etwas verworrener.


    Ich würde in dem Fall trotzdem Mal die Strings mit nem PV-Messgerät durchmessen lassen, nur um sicher zu gehen,
    dass der Fehler nicht vom Dach kommen kann. Wenn zum Beispiel ein Stecker eine nicht 100%ige Verbindung hat, kann Spannung anliegen, aber sobald der Wechselrichter versucht zuzuschalten, wäre der Übergangswiderstand zu groß damit ein stabiler Stromfluss zustande kommen kann. Da du (vermutlich) zwei Strings hast, ist es natürlich eher unwahrscheinlich, dass beide auf einmal defekt sind. Messen lassen (oder selbst messen) würde ich trotzdem machen um dich zu vergewissern.


    Falls der Fehler entdeckt und behoben wird, gerne mal ne Info hier rein was es war.


    Viel Glück
    LG Tobi

    Zitat von Retrerni

    Tobi, dass der "neue" WR jetzt keinen "Fehler" mehr zeigt könnte auch damit zusammenhängen, dass u.U. die Ansprechschwelle abgesenkt wurde, denn früher hatten die meisten WR "hart" 1 MOhm drin, neuere haben meist nur noch max. Leerlaufspannung * 1000 kOhm/V drin.
    Nichtsdestotrotz kann ein Isolationsfehler auch am oder im WR sein.
    Mit einem Isolationsmessgerät unter 1 kV braucht man meist gar nicht erst anfangen und bei gleich langen Strings zählt eher der relative Vergleich der Strings denn der absolute Messwert...


    Ciao


    Retrerni


    Das stimmt schon, dass die Schwellenwerte bei neueren Geräten oft anders, nur habe ich in dem Fall mit dem Benning PV 1-1 UND mit dem Evomex Isotest 1000 gemessen (welche beide 1kV Isomessung können) und beides mal Werte im 60 MOhm-Bereich gehabt. Von daher konnte ich diese Problematik hier ausschließen.
    Dennoch stimme ich dir absolut zu, was den Zusammenhang von Fehler und Schwellenwert angeht. Hab auch schon bei manchen Geräten die Schwellenwertparameter manuell erhöht. Zum Beispiel in dem Fall einer Folienanlage in Kombination mit älteren Fronius-Wechselrichtern. Parameter waren original bei 3 MOhm (glaube ich) und hab sie dann auf 500 kOhm heruntergesetzt, da 3 MOhm bei der Folienanlage utopisch sind.


    Generell arbeite ich nur noch mit dem Benning, da man hier mit einer Messung so gut wie alle notwendigen Messwerte für eine plausible Fehlersuche erhält. Anschaffung lohnt sich natürlich bei dem Preis nicht für jedermann.


    gluehstrumpf: Wenn der Fachmann, der deine Anlage überprüfen soll, nur mit nem Multimeter und vllcht noch nem Zampermeter ankommt, würde ich schon etwas skeptisch werden.


    Weiterhin viel Glück bei der Fehlersuche


    LG Tobi

    Hallo Gluestrumpf,


    hatte auch mal ne Anlage mit nem Isofehler und hab erst mal keinen wirklichen Isolationsfehler gefunden.
    Geregnet hatte es in dem Fall auch zuvor und somit stand für mich fest, dass es vom Dach kommen muss.
    Laut Messgerät waren aber alle Strings in Ordnung jedoch zeigte der WR (ich glaube auch SMA) weiterhin den Isofehler.
    Nach Rücksprache mit dem Hersteller wurde das Gerät dann getauscht und der Fehler war weg.
    War bei mir ein blöder Zufall mit Regen und Isofehler. Zwar Korrelation aber keine Kausalität.
    Falls also an den Strings kein Fehler anliegt, eventuell mal auf den WR-Hersteller zugehen.


    Viel Glück bei der Fehlersuche


    LG Tobi

    Hi Bento,


    den normalen 33KTL gibt es nicht mehr. Er wurde durch den 33KTL-A ersetzt aufgrund irgendeiner Störstrahlung soweit ich weiß.
    Ist aber auch kein Problem, da die Geräte miteinander kompatibel sind und der "A" sogar noch einen MPP-Tracker mehr besitzt.


    LG Tobias

    Zitat

    Nein, bitte nicht fummeln bei Federzugklemmen. Die abisolierten Drähte leicht verdrillen, dann die FZK mit einem Schraubendreher runterdrücken und das abisolierte Ende des Kabels durch leichtes hin- und herschieben einführen.
    Darauf achten, dass sich die Drähte nicht aufbauschen, sondern komplett eingeführt sind.


    Mit fummeln hab ich NICHT gemeint, es mit Gewalt oder Pfusch in die Klemme zu drücken. Ich wollte damit nur zum Ausdruch bringen, dass das eine ziemliche Fummelei sein kann, das Kabel überhaupt in die Klemme zu bekommen. Also bitte nicht falsch verstehen. :D

    Hi,


    wenn du deine Anlage vor Überspannung/Blitzeinschlag schützen willst und das Geld dafür investieren möchtest, dann mach es lieber nicht auf die Sparvariante.


    Wenn du vier Strings hast, in denen die Module jeweils in Reihe geschalten sind (was anders auch nicht viel Sinn machen würde)
    dann addieren sich pro String jeweils die Spannung der in Reihe geschalteten Module. (1 Modul á 30 V -> 10 Module 300 V).


    Der Strom würde sich erst beim Parallelschalten addieren.


    Wenn deine Strings unterschiedliche Spannungen vorweisen (durch unterschiedliche Modulanzahl), dann solltest du sie keinesfalls parallel auf ein ÜSS schalten. Dies würde im Endeffekt zu Leistungsverlust führen.
    In dem Fall bräuchtest du mehrere ÜSS (je nach Stringlängen). Im teuersten Fall ein ÜSS pro String.
    Falls du gleich lange Strings haben solltest, wäre die Schaltung mit einem Gerät möglich, jedoch müsstest du in diesem Fall auf die sich addierenden Kurzschlussströme achten und die Kabel und Verbinder dementsprechend auslegen.


    Was das richtige ÜSS-Modul angeht gilt es zu beachten, dass du nicht "einfach" nur ein Überspannungsschutzgerät nimmst, da du ja deine Anlage auch vor Blitzeinschlag schützen willst. D.h. du benötigst ein Gerät welches als Kombi-Ableiter fungiert.
    Denn nur diese Geräte sind auch wirklich blitzstromtragfähig, was ein einfaches Überspannungsschutzgerät nicht ist.


    Ich verbaue zum Beispiel Leutron Kombi-Ableiter von Typ PP PV 800 (800 Volt Systemspannung)
    Ein Beispiel für ein "falsches" ÜSS in diesem Fall wäre das Leutron EnerPro 802 Tr (ebenfalls 800 Volt Systemspannung aber eben nicht blitzstromtragfähig)


    Falls du noch wissen möchtest, wie man die ganze Geschichte verkabelt, dann sag Bescheid.


    Ich hoffe ich konnte ein bisschen Klarheit verschaffen.


    LG Tobias

    Hallo,


    falls das Thema noch aktuell ist, dann kann ich dir da weiterhelfen :idea:


    Die Überwurfmutter und Zugentlastung die du brauchst, sind von Tyco.


    Wenn du also nen Solateur in der Nähe hast, dann bitte ihn um zwei Tyco Stecker oder Buchsen (Codierung egal) und
    schraub dir die Teile ab. Dann musst du nur noch ein entsprechendes Solarkabel (4 mm²) ausreichend lang abisolieren
    und in die Federzugklemme reinfummeln. Somit kannst du dir auf die offenen Kabelenden jeden Stecker draufcrimpen den du möchtest/brauchst.


    Ich hoffe ich konnte helfen.


    LG Tobias

    Hallo Loddar,


    ich hatte dieses Problem bei einigen unserer Anlagen auch schon (nicht nur 10.000er Serie sonder auch AT 5.000 usw.)
    Oft war einfach nur ein Stecker auf der Platine nicht mehr richtig eingesteckt. Das würde ich als erstes kontrollieren (Gerät bitte zwingend vorher sowohl vom AC-Netz als auch von der DC-Seite trennen!!!!!)
    In der Regel habe ich danach erst mal den Fehler eingegrenzt, indem ich (bei baugleichen Geräten) die Deckel der Geräte inklusive der darauf montierten Platine untereinander getauscht habe um festzustellen, ob der Fehler "mitwandert".


    Es kann allerdings bei leicht abweichenden Modellen oder Firmwareständen sein, dass diese Methode nicht funktioniert.


    Hast du schon versucht, auf das "defekte" Gerät direkt mit dem Laptop zuzugreifen und auszulesen?


    Ansonsten probier mal das o.g. aus und gib dann Rückmeldung ob es eventuell schon geholfen hat.
    Falls nicht, dann mach doch mal bitte ein Bild der Schnittstellen und Datenaufkleber unten an den Geräten und stell sie hier rein oder schick sie mir per PN.


    In der Hoffnung geholfen haben zu können (ist das ein korrekter Satzteil :?::D ) verbleibe ich mit lieben Grüßen vom Bodensee und wünsche ein schönes Wochenende.


    Tobias

    Hallo liebes Photovoltaikforum,


    ich habe ein(viele) Problem(e) mit dem Powermanagement in Kombination von Sunways mit Solar Log.
    Wir haben diverse Anlagen bei denen teilweise noch recht alte Sunwaysgeräte (Sowohl NT 6.000/10.000 als auch AT 5.000) verbaut sind. Im Zuge der EEG-Richtlinien von 2012 mussten wir die Möglichkeit der Abschaltung durch den Netzbetreiber gewährleisten und haben das dann 2013/14 bei den Sunways-Anlagen durch Solar Logs und Schütz-Schaltungen realisiert.
    Nun rüsten wir immer mehr Anlagen aufgrund der Insolvenz von Sunways um und ersetzen defekte Geräte durch andere Hersteller. Dadurch wollen wir die Regelung über den Solar Log realisieren.
    Bei den neuen Geräte stellt das kein Problem dar, jedoch bereiten uns die alten Firmwarestände der Sunways Wechselrichter Probleme. Bei den AT 5.000ern haben wir aktuelle Firmwarestände bei Kommunikation von 2.0004 und Regelung bei 2.013. Man hat uns über eine Firma die sich noch mit Sunwaysgeräten beschäftigt neue Firmwarestände ab 3.5 aufwärts zukommen lassen. Nun ist aber das Updaten derart alter Firmwarestände nicht ohne Zwischenschritt möglich, was ich beim Updateversuch festgestellt habe und auch hier im Forum schon in Erfahrung bringen konnte.
    Jetzt endlich zu meiner Frage
    Zu AT 5.000: Kann mir jemand sagen, welche Zwischenupdates bei den o.g. FW-Ständen nötig sind und gibt es eventuell sogar jemanden, der diese noch in den Tiefen seiner Festplatte vergraben hat.
    Zu NT 6.000/10.000: Hier habe ich weder Information über eventuelle notwendige Zwischenupdates, noch habe ich irgendwelche FW-Daten. Falls hier jemand Informationen oder gar FW-Updates sein Eigen nennt wäre das super.


    Ich habe bereits einige Zeit mit dem durchforsten des Forums verbracht, konnte jedoch keinen Thread finden, der mir bei meinem Problem Abhilfe schaffen kann. Jedoch war ich begeistert über die Hilfsbereitschaft und gute Kommunikation hier im Forum und habe mich nun endlich mal angemeldet, in der Hoffnung einen guten Solarmariter zu finden :lol:


    sonnige (zur Zeit leider regnerische) Grüße vom Bodensee
    Tobias