Beiträge von ELudwig

    Also die Steuererklärung für 2016 ist auch erst vor ein paar Tagen rausgegangen, theoretisch könnte ich den IAB noch entfernen. Mir geht es beim IAB nicht darum, das Geld irgendwo anzulegen, sondern eher darum mein investiertes Geld so früh wie möglich rauszubekommen um es anderweitig zu nutzen. Der Vorgang an sich ist ja jetzt (nachdem man sich etwas eingelesen hat) nicht so kompliziert, die Frage bleibt immer noch offen, welches Datum zählt für das Finanzamt bzw. für die AfA als Fertigstellungsdatum, wenn in 2017 bereits 95% der Anlage errichtet bzw. bezahlt wurden, aber erst am 05.01.2018 an's Netz gegangen ist?


    Wie bilde ich das am besten in der EÜR ab? Die Zahlungen sind ja Betriebsausgaben und diese sind in 2017 angefallen und die AfA bezieht sich aber auf dem Zeitram nach der Inbetriebnahme. . . :juggle:


    Zitat von kpr


    Zu Deiner umsatzsteuerlichen Fragestellung:
    Entweder verstehe ich Dich komplett falsch - oder die Lösung ist völlig einfach:


    Also meine Frage war so gemeint: wieso kann man einen nachträglich aufgerüsteten Speicher nicht absetzen, wenn es dem Finanzamt egal ist woher die USt. kommt? Wieso wird im Fall, dass ich es dem Versorger verkaufe eine Gewinnabsicht unterstellt und beim Selbstverbrauch nicht?


    Grüße,


    Bert

    Hallo allerseits,


    ich habe auf der Suche nach Tipps für die Steuerliche Berücksichtigung der PV-Anlage eure Beiträge im Forum und die Memos auf der Homepage von Stevie gelesen und fand sie sehr hilfreich. Nichtsdestotrotz sind mir einige Themen noch unklar und hoffe auf eure Hilfe.


    Kurz zu den Eckdaten:
    Anlage 6,7kWp + Batterie 4,5kWh (AC-Kopplung)
    Ich habe ein Angebot der Solarfirma vom 27.10.2016 (Summe 15.436,32€)
    Installiert wurde die Anlage in 2017 (Bezahlung von 95% der Summe)
    Inbetriebnahme der Anlage im Januar 2018 (Bezahlung der letzten 5% Schlussrechnung)
    Aufstockung des Batteriespeichers auf 12kWh beauftragt und ist geplant für Juli 2018.
    Ich habe für die Anlage eine Steuernummer beim FA (keine Kleinunternehmer-Regelung)


    In der Steuererklärung für 2016 habe ich den Investitionsabzugsbetrag geltend gemacht. Jetzt mach ich die Steuererklärung für 2017 ( :shock: ja, ich habe um Aufschub gebeten) ist mir der Jahreswechsel 2017/18 nicht ganz klar. Wie oben beschrieben habe ich 95% der Summe über Abschalgszahlungen in 2017 bezahlt. die restlichen 5% nach Inbetriebnahme im Jan 2018. Wie bilde ich das in der EÜR ab? Anlagenwert Ende 2017 ist der Gesamtpreis oder nur die 95%? Wie lege ich dann die AfA aus? Muss ich die AfA in 2018 wegen den 5% nochmal nachziehen? wie mach ich das?


    :shock: Ich hoffe ich habe euch mit meinem Text nicht erschlagen und bitte hiermit um Erleuchtung! :idea:


    Grüße aus Gilching,


    Bert


    P.S.: wie aus den Memos von Stevie zu entnehmen ist, wäre eine degressive Abschreibung zu bevorzugen um dann später zur linearen zu wechseln, wenn der Betrag der degressiven niedriger wird als der der linearen. Ist das richtig? Macht ihr das auch so, oder macht ihr linear, weil einfacher?


    Da die Einspeisevergütung bei mittlerweile nur noch 14ct. liegt, haben wir beschlossen, soviel wie möglich vom geerntetem Strom selbst zu nutzen; deshalb die Speicheraufrüstung (die vom FA geforderten min. 10% Stromverkauf werde ich noch irgendwie sicherstellen). Generell stellt sich mir jetzt aber die Frage in welchen Fällen sich die Steuerspielereien (Investitionsabzugsbetrag, Sonderabschreibung, Wechsel zur Kleinunternehmerregelung, Schenkung/Veräußerung der Anlage, etc.) rechnen bzw. Sinn machen. Gibt es Szenarien wo diese nicht mehr Sinn machen oder machen diese eigentlich immer Sinn und sollten daher ausgeschöpft werden.


    Ich habe recherchiert, dass ich für die nachträgliche Speicheraufrüstung keine Umsatzsteuer geltend machen kann bzw. ich den Speicher nicht abschreiben kann, weil er nicht zur Gewinnerzielung angeschafft wurde. Ich habe auch verstanden, dass ich die Umsatzsteuer für den selbst verbrauchten Strom (unentgeltliche Wertabgabe) als Einnahme in der EÜR eintragen muss. Was ich nicht verstehe ist wieso das Finanzamt da unterscheidet ob sie die USt. von mir (für den selbst verbrauchten Strom) oder vom Versorger (für den eingespeisten Strom) bekommt. Wieso ist letzteres Gewinnerzielungsabsicht wenn das FA in beiden Fällen eh nur die USt. bekommt? Müsste das nicht egal sein?