Beiträge von joule

    Mein Speicher wurde gefördert und auch günstig bezogen und ich denke je nach Lebensdauer auf eine schwarze 0 zu kommen.


    Meinen Speicher gebe ich trotzdem aber nicht her, ich freue mich darüber und somit hat er einen Mehrwert für mich. Sollte man sich aber nur aus finanziellen Gründen dafür entscheiden, dann sollte man auch ehrlich rechnen, um keine negativen Überraschungen zu erleben.

    Richtig.

    Andere Kommentatoren glauben immer noch, "Kein Speicher und Dach vollmachen" sei der Königsweg, obwohl dies schon lange überholt ist.


    Fakt ist, dass sich Einspeisung aufgrund stark gesunkener EEG-Vergütung nicht mehr rentiert.

    Verdienen kann man nur noch mit Eigenverbrauchsanlagen, mit oder ohne Speicher, wobei ein Speicher auch netzdienlich und bei Stromausfällen ausserordentlich hilfreich ist.

    Schau Dir mal Deine Charts an, die wo der "Netzbezugspunkt" gezeichnet ist.

    Selbstverständlich stimmt Deine Aussage zu gewissen Zeiten:

    Au weia, mit den Grundsätzen logikorientierten und folgerichtigen Denkes sind Deine Aussagen leider nicht in Einklang zu bringen.


    Im übrigen scheinst Du deine Aussagen von einer Anlage abzuleiten, deren Grösse einen "normalen" privaten PV-Speicher um ein Vielfaches übersteigt und daher keine Aussagekraft besitzt.

    Zitat:

    "Stufe 1: Deine typische 10 kW PV-Speicheranlage verursacht:

    - super kalter Sonnentag, Akku ist knallevoll, keiner ist zu Hause: 10 kW Einspeisung

    - die Nacht nach einem oder mehreren miesen PV Tagen: Akku leer, es wird gekocht, geföhnt und das e-Auto mit 11 kW geladen: 15 kW Bezug

    Ist ein Delta von "lächerlichen" 25 kW, selbst wenn die 10 bzw. 15 kW nur ab und zu eintreten, das Netz muss es aushalten bzw. es müssen stets Kapazitäten vorgehalten werden.

    Sorry, bei aller Liebe zu den derzeiten Heimspeichern: das ist nicht netzdienlich.

    Zitat-Ende


    Tut mir leid. Das Delta hat doch nichts mit dem Speicher zu tun, sondern wird von der An- und Abwesenheit der Hausbewohner verursacht."


    Der Akku wirkt sich sowohl an dem Sonnentag als auch an miesen PV-Tagen ausgleichend, d.h netzdienlich baus.

    ^^^^^^ Hattest du nicht mal angefangen mit dem Argument, die Kellerspeicher seien netzdienlich? Inzwischen propagierst du (Zitat) das exakte Gegenteil.

    Unsinn !!!


    Stromspeicher sind auch dann netzdienlich, wenn sie ausschliesslich dem Eigenverbrauch dienen.


    Es werden nämlich auch in diesem Fall die abendlichen Lastspitzen vermieden,

    wenn der Strom nicht aus dem Netz sondern aus dem eigenen Speicher kommt.

    Aufgrund der privaten Sromspeicher müssen keine Gaskraftwerke hochgefahren werden, weil die Speicher die Lastspitzen ausgleichen.

    joule es ist doch nun anschaulich dargelegt worden warum sich Hausbatterien nicht lohnen oder nicht?

    Inzwischen wird jede zweite PV-Anlage mit einem Stromspeicher ausgestattet.


    Das ist im übrigen auch vorteilhaft, wenn im Sommer per Wärmepumpe gekühlt und in den kälteren Jahreszeiten geheizt werden muss.


    Stromausfälle können leicht überbrückt werden.

    joule, Du solltest Deine Links auch mal ganz lesen und verstehen ;) Ich zitiere auch mal aus dem letzten, okay?


    "Am günstigsten ist es nach aktuellen Prognosen, wenn Sie einen Stromspeicher erst kaufen, wenn für Ihre Anlage keine Einspeisevergütung mehr gezahlt wird"

    Die EEG-Vergütung ist inzwischen so niedrig, dass sich Stromspeicher schon von Anfang an lohnen.

    Wie der Stromspeicher funktioniert, hängt von dessen Programmierung ab. Idealerweise wird er ausschliesslich mit PV-Strom geladen und dient ausschliesslich dem Eigenbedarf.


    Hier geht es darum, die schon vorhandene PV- Anlage um einen Speicher zu erweitern. Es sind also lediglich die Zusatzkosten des Speichers zu berücksichtigen.

    was hast du dann bitte gerechnet?

    Ich habe die Berechnung lediglich zitiert:


    10.990 € / (11 kWh * 0,9 Entladetiefe * 5.000 Zyklen * 0,93 Systemwirkungsgrad) = 23,74 Cent pro Kilowattstunde


    https://www.energieheld.de/sol…taik/stromspeicher/kosten



    und hier folgt die Berechnung für einen anderen Speicher:


    16.500 € / (10 kWh * 1 Entladetiefe * 10.000 Zyklen * 0,98 Systemwirkungsgrad) = 16,83 Cent pro Kilowattstunde


    Die Berechnung bezieht sich wiederum auf die garantierten Zyklen und weicht stark von Solar-Noob*s 40 Cent ab.


    Die wahrheit liegt wahrscheinlich in der Mitte !