Beiträge von Glasesba

    Wenn du jetzt nicht diese hohe Überbelegung hättest würde es vielleicht noch funktionieren weil der Wechselrichter selten in die Nähe der 25A käme. Aber so ist der 25A Automat einfach zu knapp. Kann natürlich sein dass der Elektriker es gut machen wollte und den 25A B-Automat aus Gründen der Selektivität genommen hat. Das Problem hatte ich bei mir auch, eine vernünftige Selektivität bekommt man in der Größenordnung bei einem normalen Stromanschluss halt einfach nicht mehr hin, da muss man Kompromisse machen.

    Normalerweise nimmt man für einen Wechselrichter besser einen Automat mit C-Charakteristik. Die 25A sind meiner Meinung nach aber generell zu knapp dimensioniert. Wie du ja schon selbst gelesen hast beträgt der maximale Dauerstrom des Wechselrichters 25,5A und außerdem gelten die 25A der Sicherung nur bei idealen Bedingungen. Sobald du mehrere Sicherungen nebeneinander hast oder eine etwas höher Umgebungstemperatur löst die sogar vor 25A aus.

    Guten Morgen,


    das Thema wird bei mir gerade auch aktuell. Ich saniere aktuell ein altes Haus komplett und in dem Zuge soll auch das Dach komplett neu und natürlich eine PV drauf (Ost / West). Nun bin ich auch auf diese Modulstützen gestoßen und finde das vom Grundprinzip her eigentlich nicht schlecht, man hätte eine saubere Trennung Zimmermann / PV-Installateur. Gibt es hier jemanden der die Teile verbaut hat und berichten kann wie die Erfahrungen sind? Mich würde auch mal grob interessieren wie viele von den Stützen man etwa braucht, ist das ähnlich zu den normalen Dachhaken oder können die mehr tragen?

    Du schreibst ja dass es eine Niederspannungsleitung gibt aber diese nicht ausreicht laut Netzbetreiber. Hast du genaue Daten zu der Leitung (Querschnitt, ungefähre Länge)? Gibt es vom Netzbetreiber eine Aussage wie viel über die bestehende Leitung möglich wäre? Evtl. kann man ja nur die Einspeisung etwas begrenzen, ist ja bestimmt günstiger wie ein Trafo für die kleine Anlage.

    Unsere Netzbetreiberprüfung läuft auch noch bei der Syna, erstes Ticket im MaStR war 10.03.2019, inzwischen sind wir bei der 7. Schleife. Die lesen gar nicht was man schreibt, die schicken einfach immer den gleichen Textbaustein zurück. Beim letzten Ticket hab ich jetzt reingeschrieben dass ich es lächerlich finde was da läuft und ich ab jetzt auch nichts mehr schreiben werden. Ich bekomme meine Vergütung gezahlt und habe meine Pflicht erfüllt die Anlage im MaStR zu melden. Von mir aus klicke ich halt alle paar Monate wieder auf Vorschlag ablehnen wenn denen dass so gefällt.

    Die Skalierung auf Anlagengröße ist totaler Mist, da sieht man ja gar nichts mehr:



    Ich fand auch die alte Darstellung in 2 Charts (Einmal Gesamtverbrauch / Eigenverbrauch und einmal Erzeugung / Einspeisung) wesentlich informativer wie die jetzige Lösung mit 3 übereinander liegenden Kurven.

    Das muss dein Elektriker aber vorher genau mit dem Netzbetreiber abklären. Denn theoretisch muss heute die Auftrennung von PEN auf PE / N direkt im HAK gemacht werden. Von dort dann 5-adrig zur Hauptverteilung. Dann bräuchtest du aber auch ein 5*xmm² von Zählerschrank im Stall zum Wohnhaus. Außerdem bräuchtest du dann noch einen Erder in der Nähe des neuen HAK im Stall. Kann natürlich sein dass der Netzbetreiber auch zulässt dass du deine Verteilungen 4-adrig über PEN anfährst, das würde ich vorher aber genau klären.

    Bei 29,7 kWp und 50A SLS müssen sowohl der Zweirichtungszähler als auch der Erzeugungszähler in ein separates Feld und mit 16mm² verdrahtet werden. Bekommst du einen Rundsteuerempfänger? Der bräuchte dann ja auch noch ein Zählerfeld.