Beiträge von hanes1

    Ist mir neu, dass es einen Freibetrag gibt. Wenn dem so sein sollte weiß mein FA davon nichts.

    Auch dein FA berücksichtigt das so. Lies mal hier im Forum quer. ragtime erklärt das hier häufig sehr schön.

    In meiner Einkommenssteuererklärung steht "Für die Einkünfte aus Gewerbebetrieb des Ehemannes wurde der Gewinn/Verlust aus Anlage EÜR in Höhe von ...€ übernommen.". Dort ist kein Hinweis auf die von ragtime beschriebene "Härteausgleich" zu finden (§ 46 Abs. 3 EStG). Und ja, der Betrag ist <410€ :-)

    Da werd ich wohl mal anklopfen, danke für den Hinweis didimausi .

    Bevor wir den Nebenschauplatz weiter vertiefen die Frage ob deine EÜR sagt Gewinn <410€ und es auch keine weiteren Nebeneinkünfte aus Selbständiger Tätigkeit gibt.


    Trifft dies zu musst du nicht suchen um Steuern zu sparen, denn in diesem Fall brauchst du dafür keine EKSt zahlen.

    Ist mir neu, dass es einen Freibetrag gibt. Wenn dem so sein sollte weiß mein FA davon nichts.

    Wenn der Mitarbeiter des FA also auf Draht ist wird er alle Kosten die im Zusammenhang mit dem Speicher anfallen nicht akzeptieren ...

    Jo, nur wie soll das FA mitbekommen, wenn hanes1 bissl am Ertragswert fuscht, falls ich das richtig erfasst habe?

    Davon hat niemand gesprochen. Fuschen oder betrügen liegt mir nicht.


    Irgendwo ja, irgendwo nein. Nachdem du die zittrige Hand aufhälst und dem Gelde nach streckst (Vergütung kassieren + und nicht zuletzt dem Holen der Umsatzsteuer von PV und Speicher), darf das auch das Finanzamt und will, dass du den kompletten Ertrag versteuerst.


    Mit Anlagen > 10 kWp hat man doch vom Netzbetreiber amtliche Zähler für Ertrag und Einspeisung um dann Ertrag - Einspeisung = Eigenverbrauch rechnen zu können. Steuerlich ist doch dann alles klar. Der Ertragszähler ist hinter dem E3DC (sicherheitshalber: der Strom fließt Module - Speicher - Zähler), kannst dir also einbilden es gäbe keine Verluste, denn die werden ja nicht gemessen.

    Fehlt der externe Ertragszähler, dann nimmt man den Ertragswert vom Wechselrichter/ App/ Portal.

    E3DC misst den PV-Ertrag nur DC-Seitig! Es gibt keinen Ertragszähler, weder extern noch im E3DC. Gemessen werden nur Batterie IN/OUT sowie Netz IN/OUT.

    Der Hausverbrauch wird von E3DC (falsch) berechnet. Diese Falschmessung beträgt die in #1 angegebenen Differenzen von etwa 22.5kWh / Monat.


    Wenn bei der Einspeisung nur der tatsächliche eingespeiste Wert vergütet wird, warum sollte nicht auch bei dem Eigenverbrauch der tatsächliche Eigenverbrauch besteuert werden? Da ich einen zusätzlichen Zähler zwischen E3DC und Hausverteilung habe kann ich das auch messen. Im Moment gebe ich die von E3DC falsch berechneten Eigenverbräuche ans FA weiter.


    Genau, das kann man aber abschalten. Wie das bei den jeweiligen Geräten geht müsste ich auch erst nachlesen bzw hier im Forum danach suchen denn es wurde schon einige Male erläutert. Zwar in anderem Zusammenhang aber du bist m. W auch der erste, der "den Bezug des Stroms des E3DC im Standby bei leerem Akku als Ausgaben in der EÜR ansetzen" will...

    Lesen und suchen kannst du doch sicher auch selbst... 😏

    Sorry, dass ich da jetzt so drauf rumreite, aber ich finde dazu nicht wirklich etwas. Nur, dass es wohl Wechselrichter gibt, die das können, aber das scheint wohl eher die Ausnahme? Vielleicht suche ich auch nach den falschen Begriffen. In der Bedienungsanleitung von Solaredge finde ich dazu ebenfalls nix.

    Es geht mir in erster Linie um den falsch berechneten Eigenverbrauch von E3DC, und die Frage ob ich nicht den tatsächlichen nehmen darf, den ich mit einer anderen Messeinrichtung erfasse.


    Nur in zweiter Linie ging es mir um:

    "den Bezug des Stroms des E3DC im Standby bei leerem Akku als Ausgaben in der EÜR ansetzen" -> Das ist natürlich recht speziell und auch sehr schwer zu messen, (aber nicht unmöglich, überschlägig dürfte das bei mir im Bereich 22 - 110kWh Bezug liegen)

    Die Antworten verraten mir aber, dass sich dazu noch niemand Gedanken gemacht hat. Jetzt im Winter ist mein E3DC regelmäßíg leer, da kann ich das recht gut verfolgen. Der E3DC verbraucht etwa 25-27Watt ( eba ist das bei dir auch so?) wenn er leer ist und eigentlich nichts tut außer Logging und die Batterie zu "überwachen". D

    Alle o. g. Geräte lassen sich so konfigurieren, daß sie keine Energie von der AC Seite beziehen. Wenn die Sonne nicht mehr scheint gehen die einfach aus und haben keinerlei "Standby-Verluste".

    Kannst du da konkrete Beispiele nennen ? In den Datenblättern steht bei den von mir angegebenen Werten oft etwas von "Nachtbetrieb". Ich bin davon ausgegangen, dass dies der maximal mögliche niedrigste Standbyverbrauch ist, weil weniger Sonne als Nachts nicht zu erwarten ist. Wie nennt sich der Betriebszustand in dem nichts verbraucht wird? Auf die Schnelle finde ich in der Betriebsanleitung zumindest bei SMA nichts dazu.

    Bei einer Anlage ohne Speicher treten keine Standby Verluste auf denn der PV Wechselrichter versorgt sich normalerweise von der DC Seite.

    Geht die Sonne unter dann legt sich auch der Wechselrichter "aufs Ohr" und verbraucht keinen Strom 😏

    Das stimmt so nicht. Beispiele: Kostal PIKO IQ Serie: 4.5W, SMA Tripower 8 / 10: 5W, Solaredge SE3K-SE10K: 2.5W. Sicher nicht viel, aber mehr als keine Standbyverluste. Die Werte können Online in den Datenblättern nachgelesen werden.


    Du reduzierst den Gewinn des Staates im dem du eine Privatentnahme machst und der Staat soll das nun finanzieren in dem er die private Entnahme aus dem Speichern sponsern soll weil du den Betrieb des Speichers, der nur für Privatzwecke da ist, aus dem Unternehmen über die EÜR bestreiten willst. Freu dich das du USt für den Speicher ziehen kannst und den Speicher evtl. abschreiben kannst.

    Das stimmt ebenfalls nicht. Die Privatentnahme wird in der EÜR als unentgeltliche Wertabgabe in den Betriebseinnahmen angegeben. Darauf zahle ich selbstverständlich Steuern. Außerdem zahle ich zu dem selbstverbrauchten Strom auch noch Umsatzssteuer. Das sogar mit 20ct pro kWh. Wenn ich einspeise werden nur 12ct pro kWh angesetzt. Die Privatentnahme erhöht den steuerlichen Gewinn und damit den Gewinn des Staates.


    Sorry didimausi und smoker59 , aber eure Argumente überzeugen mich nicht. Für mich noch nicht schlüssig warum ich den Betrieb der Anlage nicht als Betriebsausgaben ansetzen könnte.


    Wir leben in einer Gemeinschaft und jeder muss dazu Steuern entsprechend seiner Leistungsfähigkeit für die Finanzierung der gemeinsamen Aufgaben abdrücken auch wenn der Einzelne den Sinn mancher Ausgabe bezweifelt.

    Richtig, sehe ich genauso, aber ich muss nicht mehr Steuern zahlen als vorgeschrieben/vorgesehen.



    Das einzige was dagegen sprechen kann ist die Aussage von andreb bezüglich der steuerlichen Rentabilität.

    Die 22,5kWh hast du pro Tag, oder Woche, oder......

    Das war pro Monat, sorry.


    Könnte ich dann den Verbrauch meine Waschmaschine wenn nichts vom Dach kommt auch als Ausgabe in der EÜR ansetzen?

    Die Waschmaschine ist nicht teil der Photovoltaikanlage, warum sollte man die Ausgaben in der EÜR ansetzen dürfen? Ich glaube hier liegt ein Missverständniss vor. Das E3DC wird ja zur Stromerzeugung und zur Verwendung des Stroms benötigt. Ohne Photovoltaikanlage hätte ich den Standbystrom des E3DC nicht, aber die Waschmaschine hätte ich wohl trotzdem :-)


    Ich fürchte in beiden Fällen nicht, da privat veranlasst.

    Die ganze PV ist Privat veranlasst?

    Hallo zusammen,


    die unentgeltliche Wertabgabe wird ja aufgrund des über die PV-Anlage verbrauchten Stroms berechnet. Nun ist mir aufgefallen (eigentlich schon länger bekannt), dass das Messkonzept von E3DC etwas ungenau ist, was die Ermittlung des direkt verbrauchten Stroms angeht. Dieser wird berechnet und kann damit nie genau sein. Ich habe nun seid April eine eigene Messeinrichtung (SDM630) zwischen Hausverteilung und E3DC/Solaredge. Es wird also der Hausverbrauch separat gemessen.
    Die Differenz zum von E3DC ermittelten Verbrauch beträgt durchschnittlich 22,5kWh (zwischen 20,51kWh und 25,97kWh) - zu meinen Ungunsten -

    Nun frage ich mich, ob ich nicht den von dem SDM630 ermittelten Wert als Basis verwende und davon ausgehend den Eigenanteil errechne. Mach in meinem Fall immerhin 10,26€ im Jahr weniger Umsatzsteuer aus :-)

    Und weiter frage ich mich, ob ich den Bezug des Stroms des E3DC im Standby bei leerem Akku nicht als Ausgaben in meiner EÜR ansetzen kann.

    Hat sich jemand mit den Fragen bereits beschäftigt und ähnliches durchgesetzt?


    MfG

    Hallo zusammen,


    ich habe gerade einen kurzen Ausfall meines Solaredge-Wechselrichters mitbekommen. Ist zwar nur ein kurzers Ausfall, aber ich konnte das schon häufiger beobachten.

    Der andere wechselrichter hat normal weitergearbeitet, (lila und rote Linie), die blaue Linie ist aber komplett eingebrochen. Kann das jemand erklären?



    In meinen FAQ in meinem Benutzerprofil steht einiges zur Umlage samt Berechnung.

    EZ POG 20 Euro brutto pro Jahr.

    Ansonsten mit IBN warten bis nächsten März.

    2 konzessionierte E sind doch super, NAB mailen wäre der nächste Schritt.

    Deine FAQ ist klasse, danke dafür! Schön kompakt und sehr Informativ.

    Nach kurzem Überschlagen wird sich die Erweiterung aufgrund der Kosten für Zähler und anteilige EEG-Umlage, sowie kürzerer garantierter Einspeisevergütung weniger rentieren als die Anlage als Neuanlage im März anzumelden.

    was haltet ihr von dem Vorhaben?

    Kommt spät, aber nicht zu spät :) Nur warum das du nicht gleich gemacht hast ist einfach :thumbdown:

    Manchmal ist man hinterher erst klüger :-)

    Es gab mehrere Gründe, der Hauptgrund war, dass der Solarteur davon abriet.

    Nach meinen Berechnungen dürfte ich dann bei 13*340Wp etwa 0,88% verlieren und bei 12*325Wp etwa 0,55%. Der reale Wert dürfte geringfügig niedriger liegen.

    Eine Neuanlage wird das aber erst wenn zwischen den IBN 12 Monate liegen, es wird also anteilige EEG Umlage auf EV fällig und es muss ein Erzeugungszähler installiert werden sofern nicht schon vorhanden.


    Würde es denn eher Sinn machen die Anlage als Neuanlage oder eher als Erweiterung laufen zu lassen?

    Verursacht der zusätzliche Erzeugerzähler zusätzliche Kosten?

    Wird die anteilige EEG-Umlage auf den gesamten EV fällig oder wie wird das gerechnet, ich stelle mir das gerade sehr kompliziert vor. Es liegt noch eine weitere ältere Anlage auf dem Dach.


    Die Erweiterung ist in sofern für mich interessant, als das der Wechselrichter ja bereits vorhanden ist, die Dachfläche für mich gut erreichbar ist und der Anschluss am WR relativ unkompliziert erfolgen kann. Die meisten arbeiten davon kann ich dadurch selbst erledigen. (mindestens Erdarbeiten und Montage der Module). Dadurch sollten sich die Kosten auf Module/Optimierer, Kabel + Stecker und Trägersystem beschränken, zwei Elektriker sind in der Familie, diese könnten auch den Elektrischen Anschluss durchführen wobei ich mir das einstecken der MC4-Stecker noch selbst zutraue.

    Oder stelle ich mir das zu einfach vor? Brauche ich noch den Solarteur für z.B. elektrische Arbeiten / Antragsunterlagen / Haftung etc. ?