Beiträge von PVJoeNRW

    Meine Berechnungen waren recht ähnlich.


    Aus rein ökonomischen Gründen macht dies heute noch keinen Sinn, wenn man Delta Bezugskosten minus EEG-Vergütung rechnet.


    Autarkie kann eine Rolle spielen, ist für mich aber allenfalls tertiär interessant.


    Den Strom, den ich zukaufe ist GSL Gold zertifiziert (klar bilanziell...). Also scheiden ökologische Gründe als Motiv auch aus.

    Ich bin auch skeptisch, was den Regelenergiemarkt angeht. Habe die Tag erst noch einen Chart gesehen, der zeigte, dass die Preise dafür binnen Jahresfrist um 30% gesunken sind.


    Mal was anderes:


    Wie ist das Modell der SchwarmEnergie / Communitystrom umsatz- und einkommensteuerlich zu bewerten?
    Hier kaufe und verkaufe ich doch eigentlich regelmässig, auch wenns per Saldo vielleicht sich ausgleicht?
    Wie ist das mit Direktvertrieb an den Regelenergiemarkt?


    Die Jungs aus Bayern schweigen sich dazu aus. Klar, Rechtsberatung ist nicht, aber hat das schon jemand mit dem FA oder einem StB oder WP erörtert?

    Studien kenne ich auch einige, u.a. diese hier
    http://volker-quaschning.de/ar…ung-PV-Speicher/index.php
    http://pvspeicher.htw-berlin.d…n-PV-Speichersystemen.pdf


    Mich interessierten aber auch Praxiserfahrugen zu konkreten Speichern.


    Und ja leer bekommen wäre nun gar kein Problem mit dem E-Auto. Sollte es ein Zoe werden als nächstes, so würde ich eh eine 11kW Wallbox installieren. Dann wäre der Speicher am Abend immer sehr schnell leer...eher zu schnell.
    Die 2.000 kWh p.a. fürs Auto brauche ich ja physikalisch schon, nur dass ich die nicht selber bezahle.


    Nur komme ich bisher bei meinen Berechnungen auf keine vernünftige Amortisationszeit.
    Ich habe mal gerechnet, dass ich mit einem Speicher ca. die o.g. 1200 kWh nicht zukaufen müsste. D.h. ich würde ca. 12 ct/kWh sparen (Differenz aus EK-Preis Strom und Einspeisevergütung). Das macht aber im Jahr nur 144 EUR aus.
    Bei einem Kaufpreis von 5.500,- EUR brutto für die myreserve 500 beispielsweise plus vielleicht nochmal min. 500 EUR Installationskosten komme ich damit auf einen ROI von über 40 Jahren und selbst unter Berücksichtigung der KfW Förderung immer noch auf 32,5 Jahre. Steuerliche Effekte mal aussen vorgelassen.
    Das ist aber kaufmännisch betracht nicht sinnvoll. Und selbst wenn man weiterhin leicht steigende Strompreis unterstellt, wird es nicht so viel besser...


    Eine max. ROI Zeit von 15 Jahren würde ich noch akzeptieren.


    Vielleicht noch zum Thema Stromsparen: Ja da ginge im Küchenbereich (Kühlschrank nur "A" und Weinlagerschrank) noch etwas. Das steht aber erst in 2-5 Jahren an, wenn dieselbe auch renoviert wird und die Geräte mitgetauscht werden.

    Hallo zusammen,


    ein Newbie...zumindest was das Thema Speicher angeht :D


    Wie viele treibt mich die Frage um, ob ich meine kleine PV-Anlage um einen Speicher erweitern soll.


    Situaton: EFH mit 3,5kWp Anlage, Sunny Boy TL 3000. Inbetriebnahme Ende 2013.
    Bilanziell deckt die Anlage ziemlich exakt unseren Jahresbedarf ab, allerdings OHNE das E-Auto, dass seit 2 Jahren dazugekommen ist. D.h. unser Verbrauch liegt bei ca. 3.500kWh p.a. und dazu kommen ca. 2.000kWh für das heimische Laden.
    Eigenverbrauchsquote recht genau 1/3 in den bisherigen Jahren, Rest Einspeisung ins VN.


    Jetzt wäre die Frage, ob ich jetzt das KfW Speicher Programm anzapfe und einen Speicher installiere. Falls ja ggf. die Anlage nochmal erweitern (dann wäre der SMA TL 3000 aber zu klein) und welcher Batterie der Vorzug zu geben wäre.


    Bisher finde ich die Solarwatt MyReserve 500 in der 4,4kWh Ausführung interessant, weil sie DC-seitig gekoppelt wird und die zulässige PV-Eingangsspannung mit 550V etwa 10% über meinen Modulen liegt.


    Interessant finde ich auch das Geschäftsmodell hinter Sonnenbatterie & Community, aber mir scheint die batterie (inkl. Wechselrichter) für mich zu teuer und auf eine Reihe von Detailfragen konnte man auch nicht wirklich passend antworten bisher.
    Ich zweifel auch etwas am Thema Regelenergiemarkt, auf dem die Preise ja auch ca. 30% binnen eines Jahres eingebrochen sind. Zudem weiss ich nicht wie und ob die Sonnenflat zu versteuern wäre und ob ich letztlich damit finanziell besser fahre, wie mit dem Ansatz mit Speicher mehr selber verbrauchen und den restlichen Rest einzuspeisen. Ich bekomme ja noch 17 Jahre Geld.


    Nach meinen bisherigen überschlägigen Kalkulationen ist die Differenz zw. Einspeisevergütung und Endkundenpreis für den Bezug (der ja den "Gewinn" des Speichers in EUR bestimmt) zu gering, damit sich der Speicher binnen vielleicht 15 Jahren amortisieren würde. Dabei habe ich einen Anstieg der Eigenverbrauchsquote von 33% auf 66% unterstellt.


    Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass der Strom fürs E-Fahrzeug mit dem AG abgerechnet wird, da es ein Dienstfahrzeug ist. Insofern klammere ich diese ca. 2.000kWh immer etwas gedanklich aus. Der lässt sich eh nicht aus der Batterie laden.


    Also: Lohnt es sich und wenn ja mit welchem technischen Konzept und Produkt?


    Gruss aus NRW
    Joe