Beiträge von Klapke

    Ich würde sagen 50% sind korrekt, 50% Irrtum. Es gibt keinen unmittelbaren Handlungsdruck jetzt eine andere Lösung zu implementieren. Der ein oder ander VNB verlang Einrichtungsgebühren für den 2-R Zähler und die kann man sich "sparen" aber wenn man keinen Vorteil in der Visualsierung etc. sieht macht ein Wechsel rein rational bertrachtet keinen Sinn....


    Bei der Eichung bist meines Erachtens falsch informiert. WEnn der Rollout startet und Deine Anlage größer 7 kWp und Du damit ein Pflichteinbaufall bist, dann kann der VNB Dir Dein iMSys aufs Auge drücken. Du kannst dann zwar immer noch wechseln aber Eichfrist ist nicht gleich "Ruhe vor dem Rollout". Die 8 Jahre Bestandsschutz bei "unserem" System hat zwar auch mit der EIchfrist zu tun, aber Voraussetzung ist die EInbindung in ein Kommunikationsnetz. Es kann also sein, dass Du DIr die Gedanken vor dem 31.12.2023 machen musst, aber es ist richtig, dass das nicht heute sein muss.


    Infos zum Bestandsschutz

    Danke für die sachliche Klarstellung.


    Da bei mir alles etwas prähistorisch ist, wird dann auch der komplette Zählerkasten etc. getauscht werden müssen. Ein weiterer Zähler passt nicht in den vorhandenen Kasten.

    Ich habe nur eine BWP mit PV Eingang, aber das sollte keine Rolle spielen.


    Ich habe das MFR im SMA WR verwendet und Schalter damit ein Relais, welches die Spannung für den PV Eingang der BWP schaltet. Das MFR habe ich aktiviert das es erst bei einer bestimmten Leistung schaltet.

    Vielleicht wäre das auch eine Lösung, setzt natürlich voraus das du das vergleichbar aufbauen kannst.

    Ich bin mir bei den Kosten des Messstellenbetriebs nicht so sicher. Aus meinem Verständnis sehe ich aber keine Grund bereits jetzt eine andere Lösung zu implementieren, welche auch noch mehr kostet (€ 69), wenn ich keine Notwendigkeit dazu habe. Die Notwendigkeit ergibt sich mit Austausch des nächsten Zählers, meiner ist 2015 geeigt, d.h. bis 2023 gültig. Ich muss mir also erst 2023 Gedanken machen. Im Detail bis zum 31.12.2023 umsetzen.

    Netzbetreiber / Versorger, wollen ihre eigenen Kosten möglichst gering halten, aus einer wirtschaftlichen Betrachtung OK.

    Ich hoffe das mein Betreiber für das Modell des vorhandenen Zählers eine Baumuster Eichung zur Verlängerung beantragen wird. Ziel für den Versorger, den Austausch vor Ort vermeiden und so Kosten vermeiden. Wenn der Betreiber dies macht und eine Genehmigung erfolgt, hat dies zur Folge das dieser Geräte Typ weiter verwendet werden darf und im Umkehrschluss ich länger mich nicht um das Thema kümmern muss.

    Selbst wenn dies nicht der Fall sein wird, werden bis 2023 mehr Informationen vom Betreiber verfügbar sein, es ist ja durchaus eine Option, das der Betreiber nicht viel für einen anderen Zähler verlangt. Dies ist vom Betreiber abhängig, für mich ist da immer ein gutes Beispiel ein RSE für die Abschaltung der Anlage, kostet bei uns 16,80 im Jahr, andere zahlen einige hundert.

    Hallo, ich versuche Dir mal zu helfen.


    zu a) Normalerweise bekommst du einen Zweirichtungszähler, sofern der vorhandene das nicht schon kann. Ein Erzeugungszähler wird nicht vom Netzbetreiber eingebaut, ob du dies möchtest bleibt dir überlassen.


    zu b) Es gibt soweit ich weiß erst ein Zähler der vom BSI abgenommen ist, sowie ein Zähler verbaut ist, kannst du den verwenden, bis die Eichung abläuft. Wahrscheinlich hättest du damit noch 7 Jahre Ruhe (ich unterstelle der Zähler wird eine Eichung von 2018 haben)


    zu c) Im Umkehrschluss würde ich das Aussitzen und die Kosten sparen


    zu d) Ich bekomme bisher keine Kosten für meine Anlage aufgedrückt, nur die normale Grundgebühr durch den Versorger.


    Mal ergänzend, deine Angaben in der Signatur erstauen mich. Eine Anlage die nach Nordwest ausgerichtet ist, ist relativ ungewöhnlich, da würde ich auch eher Polykristaline Module verwenden um viel Streulicht zu haben. Der WR scheint mir zu groß zu sein, der passt zwar zu den Modulen, aber Du wirst bei der Ausrichtung und Neigung niemals 100 % erreichen können. Aber das ist Offtopic.

    Hmm, ich komme mal auf Deine ursprüngliche Frage zurück, leider verschiebt sich das Thema gerade ein wenig.

    Auf meine Frage, wie er den Zähler des WR anschließt, damit der selbst erzeugte Strom nicht ins Netz eingespiesen wird, wenn ich ihn selber verbrauche, bekam ich keine rechte Antwort.


    Ich will natürlich, das ich den Strom, den ich selber verbrauche, erst gar nicht ins Netz eingespiesen wird.


    Momentan habe ich den Eindruck, das der Zähler für den WR unabhängig vom Hausanschluss ans Netz angeschlossen ist. Ist das O.K. und der Eigenverbrauch wird später vom Enegieversorger einfach rechnerisch abgezogen?

    Mal so wie ich es bisher verstanden habe, ich bin aber kein Elektriker. Dein Stromzähler zieht normal den Saldo aus den Phasen, es kann also sein das zu auf 2 Phasen Strom bekommst und auf der dritten Phase einspeist, z.B. Bezug Phase 1 1500W, Bezug Phase 2 1000W und Einspeisung Phase 3 500W, für den Stromzähler wären das in der Summe 2000W Bezug. Er würde die Zählerständer für den eingespeisten Strom nicht verändern, nur für den bezogenen Strom.


    Der Wechselrichter wird nicht unabhängig vom Hausanschluss angeschlossen, der Strom muss ja weitergeleitet werden, unabhängig bedeutet eigener Anschluss und Zähler, das wird aber mit dem Zweirichtungszähler geregelt.


    Jetzt hast Du noch die Konstellation einer Einliegerwohnung, wie ist die in der Verbrauchsmessung geschaltet ? Parallel zum Anschluss der Hauptwohnung (eigener Zähler des Versorgers), oder nachgelagert nach dem ersten Zähler ?


    Aus Deiner Beschreibung würde ich vermuten nachgelagert, Du musst also vom Verbrauch der Hauptwohnung, den Verbrauch der Einliegerwohnung abziehen um zu ermitteln, wie der Verbrauch der Hauptwohnung. Kannst Du das klären ?


    Wenn der nachgelagert ist, musst du dir Gedanken machen, wie du den WR verdrahtest, damit Du auch messen kannst was in der Einliegerwohnung an dem von Dir erzeugten Strom verbraucht wird. Auch wenn Du das aktuell vlt. nicht berechnen möchtest, ein späterer Umbau kostet extra.

    Zitat

    Du musst dann in SolarView_FB_Startup links unten bei "D0-Unterstützung" als IP 127.0.0.1 und als Port 10001 (gleich wie bei s0 beim Paramter -l) eintragen. Danach neu starten und die Daten tauchen dann in den D0-Tabs auf.


    Habe ich mal gemacht, da stand vorher 10002. Der Rest passte, Zaehlerkonfig habe ich. Die Daten waren ja auch im D0 vorher bereits vorhanden.


    Aber nochmal zur Anzeige EV, in meinem Screenshot die rote Linie ist der Bezug, das ist klar. Aber die gelbe, lt. Beschreibung kWh ist unplausibel. Theoretisch müsste diese steigen, wenn der Bezug runter geht. Bei mir steigt diese aber nur, wenn Strom bezogen wird.

    Hallo, ich habe noch ein Problem mit meiner Eigenverbrauchsauswertung. Sowie die Anlage mehr Strom erzeugt als bezogen wird stagniert die Verbrauchsanzeige. Ich setzte einen SMA WR ohne SMA Meter ein und erfasse Einspeisung und Verbrauch über S0 Zähler und Raspi GPIO. Konfig ist:


    -gpio 2,3,0,0 -w 9180 -c 2 -l 10001 -imp 2000,2000 -v 1 -e 2


    Es sieht für mich so aus,als wenn die Differenz zwischen Erzeugung lt. WR und Einspeisung nicht berücksichtigt wird.


    Achso ich habe mal die 2.24a in deinerm Muster angesehen, Gefällt mir super.