Beiträge von Titus-Pullo

    Tja, wir leben in sehr interessanten Zeiten.
    In den Landtemperatur-Kurven hat man den 1998 El-Nino geschickt wegretuschiert, denn es sähe ja auch blöd aus, wenn es damals fast genau so weit nach oben gegangen wäre, wie 2015/16. In den Satellitenkurven sieht man das hingegen deutlich.


    Der Durchschnitt über den Zeitraum von 30 Jahren (1980-2010) hat sich unter Klimaforschern zum Vergleich inzwischen fest etabliert.
    Das liegt daran, daß es Satellitenmessungen erst ab 1979 gibt. Wir kommen übrigens aus einem sehr starken EL-Nino Jahr (das ist die natürliche Methode des Planeten, Wärme wieder los zu werden) - was, wenn die nächsten Satellitenmessungen wieder die Null-Linie erreichen (siehe 1998)


    Da wir gerade von Sat- versus Landmessungen sprechen:


    https://realclimatescience.com…ers-is-a-positive-number/


    Da werden die Messungen in den USA "schöngerechnet"


    In Australien geht das auch:


    https://climatism.wordpress.co…ing-with-climate-numbers/


    Ist nur blöderweise aufgefallen...


    Und hier in China stellt man fest, daß die Temperaturen schon seit längerem sinken statt steigen:


    https://www.thegwpf.com/warmin…astern-china-to-this-day/


    alles Landmessungen übrigens - vermutlich ohne den Urban-heat effekt, der ja auch für diese bombastischen Gewitter und Niederschläge bei uns sorgt.
    Und alles bei kräftig steigendem CO2.


    Kritiker haben es übrigens sehr schwer.
    Seit Mann durch Veröffentlichungen von McIntire blamiert wurde, hat der "Klima-mainstream", also die Profiteure von Forschungsgeldern zur Erderwärmung, den Review-Prozess für Veröffentlichungen fest im Griff. Kritische Beiträge werden nur nach langer Verzögerung oder überhaupt nicht mehr veröffentlich, weil in ihnen CO2 als schuldige Komponente fehlt.
    So eine 98% Studie ist demnach völlig wertlos, weil man nur die "richtigen" Leute fragt.


    Trotzdem schaffen es aber immer wieder Studien in die einschlägigen Medien. In den nächsten 50 Jahren haben wir nach dieser Studie wohl mit einer Abkühlung zu rechnen (die gegenwärtige Pause ist vermutlich die Kuppe der Warmperiode):


    https://benthamopen.com/FULLTEXT/TOASCJ-11-44


    Diese Studien kommen alle ohne CO2 aus, wie übrigens auch Svensmark und Shaviv:
    https://www.youtube.com/watch?v=ANMTPF1blpQ&feature=youtu.be


    Der Einfluß von CO2 wird inzwischen von so vielen Wissenschaftlern angezweifelt, daß man es nicht mehr ignorieren kann. z.B.:


    http://journals.sagepub.com/doi/10.1177/0958305X17722790


    Halten wir also mal fest:


    - Die Hockestick-Hypothese von Mann ist falsch (es gab sowohl zur Römerzeit, als auch um das Jahr 1000 (MWP) höhere Temperaturen, als heute)
    - Wir befinden uns seit ca, 1650 in einer Warmperiode, die momentan ihren Kulminationspunkt erreicht. Siehe obige Studie
    - einige Klimawissenschaftler haben einen Weg entdeckt, der Öffentlichkeit einzureden, daß das am CO2 liegt
    - es gibt aber haufenweise Indizien, die dagegen sprechen. Veröffentlichugen gehen z.B. davon aus, daß höchstens 0.15K der 0.8K von 1850 bis heute auf CO2 zurückgehen
    - CO2 ist ein Politikum geworden, aus dem man nicht mehr herauskommt und es auch nicht will
    - es sind Milliarden für diese falsche Hypothese verschwendet worden, die man viel besser anders hätte einsetzen können.
    - weder sind die prognostizierten Stürme eingetroffen, noch sind die pazifischen Inseln untergegangen.


    wie gesagt, wir leben in einer interessanten Zeit und ich bin gespannt, wie die Klimaalarmisten aus der Ecke, in die sie sich gepinselt haben wieder herauskommen.


    Es wird sicher auch hier Leute geben, die sich in diese Ecke begeben haben und sich dort sogar wohlfühlen.
    Wer eine PV-Anlage betreibt, für die andere Leute zahlen sollen, muß das schon wegen der kognitiven Dissonanz für sich irgendwie rechtfertigen, denn dieselben Leute haben mit "leistungslosen" Gewinnen aus Kapitalanlagen oft ein großes Problem.
    Es wäre eine Katastrophe, wenn es nun tatsächlich bei weiter steigendem CO2 kühler wird.
    Letzeres ist mene persönliche Meinung, denn ich mag keine Winter, die bis Juni gehen und im September wieder anfangen.

    Das sieht deutlich anders aus. Da steht +0.28° gegenüber dem Durchschnitt. Also weit entfernt von Klimakatastrophe.
    Klar gibt's auch außerhalb der Städte Meßstationen. Viele davon zeigen dann aber auch keine Erwärmung. Und es gibt riesige Lücken auf der Erdkugel. Wer da von "Durchschnittstemperatur" spricht, der macht sich was vor.
    Ich werde den Teufel tun, und Dir die Sucharbeit abnehmen - ist ohnehin vermutlich frustra.


    Wer sich nicht selbst informiert bleibt eben uninformiert a.k.a. dumm.
    Lies einfach mal die E-mails aus den Climategate-leaks, da sieht man wie sie alle ihre Daten und Veröffentlichungen so herrichten, daß möglichst viel Forschungsgelder fließen.


    Mann hat seine Hockeystick-Kurve komplett und wissentlich gefälscht, und seine Kritiker als "Bozos" bezeichnet.
    Dumm nur, daß er später alles zurücknehmen mußte.


    Da stehen einige Partikularinteressen dahinter. Naiv, wer glaubt, das Mann ohne diesen Sensationsartikel (MBH98) auch diesen Berühmtheitsgrad und die Penunsen als Autor hätte.


    Das Erschreckende in diesen climate-gate E-mails ist, daß (nachlesbar) selbst Leute im engsten Kreis Bedenken hatten, weil die Behauptungen zu krass ausfielen. Die haben dann aber letzlich doch mitgemacht und um Forschungsgelder in Millionenhöhe gekämpft. Das wollen neutrale Wissenschaftler sein? Auch unser Stefan aus Potsdam ist übrigens dabei gewesen.


    Gestatte also, daß ich deren Behauptungen nicht ganz so blauäugig akzeptiere, wie Du.
    Manche haben Gültigkeit, andere überhaupt nicht.
    Es gibt fast genauso viele Veröffentlichungen, die erhebliche Zweifel an der CO2-Hypothese zulassen.
    Ich sehe persönlich weder Naturkatastrophen, noch glühende Hitze oder sonst irgendwas Außergewöhnliches. Die müßten wir längst haben, weil man es nicht nur 1990, nein auch 2000 und 2010 vorhergesagt hatte.


    Die 20 Millionen Flüchtlinge, die 1990 für 2020 vorhergesagt wurden, weil der Meeresspiegel alles überschwemmt sind auch nur in der Phantasie der Autoren vorhanden. Dumm, wenn man die Zeiträume so kurz wählt, daß man sie zu Lebzeiten überprüfen kann.
    Also weck mich, wenn es was zu berichten gibt. Momentan sehe ich den CO2/Temperatur-Anstieg noch sehr gelassen.

    Zitat von Serin

    Wie wäre sich einmal den "GLOBAL Land-Ocean Temperature Index" anzusehen, der bei der NASA geführt wird (wo wir grade von "lokal" und "global" reden.)
    https://data.giss.nasa.gov/gis…ledata_v3/GLB.Ts+dSST.txt


    Diese Kurven sind ja schön; leider weigern sich die Institute preiszugeben, wie sie zustandekommen. Sie haben sich zwischendrin auch immer mal verändert (sind steiler geworden, weil es urplötzlich in der Vergangenheit kühler war und man "Meßfehler" korrigieren mußte). Die Originaldaten werden nicht preisgegeben, oder sind wie bei CRU "verloren gegangen". Vermutlich hat sie ein Hund gefressen.


    Abgesehen davon, werden die Durchschnittstemperaturen aus historischen Gründen so berechnet, daß man den max- und den min-Wert des Tages mittelt.
    Nun dürfte jedem klar sein, daß ein Tag der z.B. hauptsächlch bei 20°C liegt und einen kleinen Ausrutscher nach 10°C macht ganz anders ist, als ein Tag, der hauptsächlich bei 10°C liegt und einen Ausrutscher nach 20°C macht. Denoch haben beide die gleich "Durchschnittstemperatur" von 15 °C. Die Temperaturen sind hier nur beispielhaft; es geht um die Methode.
    Diese "Durchschnitte" werden nochmals gemittelt (Mittelwerte von MIttelwerten also) und es wird auch nicht berücksichtigt, daß 2/3 der Erdoberfläche von Wasser bedeckt ist - das läßt sich nämlich nicht vernünftig in 2m Höhe messen.


    So wird leider bis heute vorgegangen, obwohl es längst anders möglich wäre. Außerdem werden fehlende Meßwerte oder zu eng liegende Meßstationen mittels Kriging heraus oder hereingerechnet (also nicht gemessen, sondern errechnet).
    Die Studien zu "urban heating" hatte ich ja bereits erwähnt - auch diese verfälschen die Werte drastisch.


    Da lob ich mir eine von sich aus mittelnde Satellitenmessung, die bei gleicher Rechenmethode eine gute Trendvorhersage erlaubt:
    http://www.drroyspencer.com/latest-global-temperatures/
    Das sieht doch gleich ganz anders aus.

    Zitat von Steffko


    ...
    Nur mal was die Arktis angeht: bei allem Respekt, aber bist du blind!? Klar kann man sich immer geschickt das raussuchen, was einem gefällt. Aber wenn du dir mal das größere Bild anguckst, dann ist es doch für jeden sofort erkennbar, dass ein ganz klarer Trend zu weniger Eis vorhanden ist. Leg halt ne Gerade durch, wenn du das nicht glaubst und/oder nicht erkennen willst (nur als Vorgriff zum Ergebnis: diese startet etwa bei +0.5 in 1979 und endet etwa bei -1 in 2016).


    Satellitenmessungen vs. direkte Messungen ist auch sowas. Warum sollte man Satellitendaten bevorzugen, wenn man direkte Messungen am Boden hat? Ich weiß, ich rede hier sowieso gegen eine Wand, aber dennoch versuche ich es zwischenzeitlich immer mal wieder.


    Ist Dir eigentlich bekannt, daß das arktische Meereis momentan in der Nähe seines Maximums liegt?
    In den letzten 10000 Jahren war es zu 95% geringer als heute, wie eine Studie von Stein et al. feststellt:


    http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/jqs.2929/abstract


    Die Grafik daraus habe ich angehängt. Einzig die Tatsache, daß im LIA und in den 70ern die Ausdehnung des Eis extrem war, gibt momentan Anlaß zu dieser Apokalypsen-Weinerlichkeit.
    Die Nordwestpassage war schon in der 50ern öfters frei, ebenso berichtet Amundson darüber. Der Weg, den er damals hätte nehmen können ist heute allerdings noch unpassierbar.


    Was die Temperaturmessungen angeht, solltest Du Dich mal informieren, wie diese zustandekommen. Dann wirst Du ebenfalls keiner Bodenmessung, die Du nicht selbst gefälscht hast mehr vertrauen.
    Abgesehen davon findet das Klima in der Atmosphäre und nicht in irgendeiner warmen Großstadt oder einem Airport statt.

    wschmeiser  
    GIb Dir keine Mühe - wer in Physik in der Schule nicht aufgepaßt hat, wird das nicht verstehen, obwohl es das selbe Prinzip ist, wie beim Kochen:
    Ein Topf mit Deckel, gewinnt einen Teil der Verdampfungswärme und spart so Energie.

    Zitat von Dringi


    ...
    Also er denkt, dass er die alte Kohlekraftwerke mit 60% Auslastung schließt und dafür neue baut, die dann 85% Auslastung haben.


    Stellt sich mir die Frage: Und die Kraftwerke gibt es für umsonst?


    Frag ihn selbst - ich geb es nur wieder. Aber ich hab ihn so verstanden, daß im moment die Kraftwerke nur auf 60% laufen und mühelos auf 85% hochgefaren werden können. Ohne Neubau...

    Die Berggletscher schmelzen seit fast 200 Jahren ab (seit Ende der kleinen Eiszeit). Es ist auch völlig unbestritten, daß es heute fast 1K wärmer ist, als damals. Es fehlt mir der Bezug zu Treibhausgasen.


    Um MIßverständnissen vorzubeugen, ich spreche von den globalen "Durchschnittstemperaturen". Da gibt es schon deutliche Unterschiede zwischen den Satellitenmessungen und den Landmessungen (letztere konzentrieren sich nun mal auf die industrialisierten Gebiete).


    Davon abgesehen:


    Zu Grönland hatte ich bereits geschrieben, daß es seit dem Minimum 2011/12 Zuwächse gegeben hat (auch aktuell), und was das Arktische Eis angeht, kannst Du hier nachsehen:


    http://arctic.atmos.uiuc.edu/c…seaice.anomaly.arctic.png


    Das ist seit fast 10 Jahren konstant. Die nächsten 2-3 Jahre werden zeigen, wohin es geht.


    Ich sehe jedenfalls keine Korrelation zum CO2.


    Übrigens, warum die Antarktis sich abkühlt, ist hier beschrieben:


    http://news.mit.edu/2016/south…g-in-a-warming-world-0624


    Da hilft offenbar das Ozonloch.

    Na klar, Du Scherzkeks, das sage ich doch die ganze Zeit.
    Die Temperaturen in der Antarktis sinken und zwar schon seit Ende der 90er - das kann man wohl kaum in Einklang mit "global warming" bringen.


    Das ist übrigens auch nicht die einzige Arbeit, die diese Abkühlung festellt - das ist unumstritten.


    Ich würd' an Deiner Stelle mal nachsehen, wo die Erwärmung stattfindet:
    Das sind die Städte in Europa, USA und China. Der Rest der Welt bleibt kühl. Typischer Fall von "urban island heating":


    http://www.sciencedirect.com/s…cle/pii/S0034425709003174
    https://link.springer.com/arti…S000143381509011X#/page-1
    http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/joc.4908/full


    Also kein Wunder, daß die Satelliten das nicht zeigen.


    Ich sag's nochmal: Panik verbreiten ist völlig unangebracht.