Beiträge von zehti

    Das bezweifle ich aus mehreren Gründen:
    1) Wie kannst Du glaubhaft machen, daß die Drohne nur/hauptsächlich für die PV Kontrolle genutzt wird (und nicht etwa auch für nicht-unternehmerische Zwecke)
    2) Wie soll sich das rechnen: Was willst damit eigentlich kontrollieren und welche Kosten sollten dadurch wegfallen? Kannst wohl nur einen Glasschaden sehen und sonst nichts. Dann bräuchtest also auch noch "andere" Kontrollen, die nicht wegfallen.
    3) Wieviel "Kontrollkosten" hast denn, daß Du einen glaubhaften BusinessCase für´s liebe Finanzamt aufstellen kannst?


    Vielleicht läßt sich sowas darstellen, wenn Du eine sehr große Anlage, aber für eine angenommene "Hausanlage" bezweifle ich das obigen Gründen.


    VG
    zehti

    Zitat von Red5FS

    seppelpeter
    Was für eine Heizungsanlage hast Du??
    Ich weiß von z.B. Buderus....die haben eine Automatik in der Regelung... wenn Temperatur < xy°C dann gehts in den Winterbetrieb...must Du mal anschauen...bei den Anlagen kommt man entweder Automatik Sommer/ Winter oder auch ganz auf Sommer stellen.
    ....


    Ich kann Dir aus leidvoller, eigener Erfahrung sagen: die Buderus Sommer/Wintersteuerung ist der letzte Mist auf Erden. Die Umschaltung klappt auf dem Papier, aber in der Realität tut die was sie will. Ich hatte schon mehrfach den Buderus Third-Level Support dran und die bekommen das nicht in den Griff, trotzt tauschen aller Teile (Steuerung, Pumpen, Fühler, Brenner, etc.).
    Das Ding schaltet munter im Sommer mal die Heizung an (gemessene Fühlertemp 25°, Winterschwelle 15°!!!).
    Einzige Abhilfe: manuell in den Zwangssommerbetrieb stellen und (!) die Soll-Heiz-Temperatur runter auf Mnimum. Alles andere hilft bei Buderus RC30 nicht. Dann hast nur noch das Problem das die Buderussteuerung nach Warmwasser-machen, den Warmwasserkreislauf abstellt und die dann vorhandene Restwärme in die Fußbodenheizung schickt. Also anstatt das Warmwasser ein paar Grad wärmer als Soll zu machen, heizt die dann die Fußbodenheizung, was man im Sommer wieder durch mehr Klimaanlage weg machen muß.
    Ich würde nie wieder Buderus verbauen lassen.



    zum Thema: meine Grundlast ist bei knapp unter 200W (2x Kühlschrank, TV, PC, diverse Ladegeräte/Umwälzpumpen, Router/WLAN Sender)

    Hallo,


    zuerst mal eine Frage: wie steuerst Du die Powerwall an?


    Wenn die über Solaredge angesteuert wird, dann läßt sich das programmieren.
    Beim StoreEdge von SE kann Dir der Solarteur ein Lade-Profil anlegen, daß Du dann ändern kannst. Da kannst dann zB einstellen von April-Sep soll die PW erst ab 11h geladen werden und von Okt-Dez immer.
    Laut SE Beschreibung geht das.


    Ich hatte einen ähnlichen Wunsch (PW1 & SE StoreEdge und 2 SE WR). Leider hatte am Ende mein Solarteur "keinen Bock" mehr mir die Berechtigung dafür zu geben, SE war alles andere als willens zu supporten und der Solarteur wollte dafür dann auch noch Geld sehen, wenn er mir die Berechtigung dazu gibt. An dem Punkt habe ich dann aufgegeben.
    Ich mach jetzt wieder die "dumme" Variante: Wenn viel Sonne ist, dann StoreEdge abschalten und erst mittags anmachen. Damit klappt es ganz gut.


    LG
    zehti

    Zitat von Eisy


    Naja, das hängt jetzt Deiner PV ab:
    Wenn Deine PV Einnahmen die Kosten für ein eigenes Arbeitszimmer rechtfertigen, wirst das vielleicht durchbekommen beim FA.
    Sollte Deine Anlage aber im einstelligen kWp Bereich sein, wirst Du mit einem Arbeitszimmer, wohl keinen Gewinn mehr erwirtschaften und somit wäre die Gewinnabsicht nicht mehr vorhanden. Ganz abgesehen davon, daß es Du dem FA gegenüber irgendwie glaubhaft machen müßtest, daß das Arbeitszimmer hauptsächlich nur für die PV ist und nciht sonstwie genutzt wird. Denke letzteres wird entweder schwierig, oder Du hast einfach ein komplettes Zimmer über, daß für nichts benötigt wird.


    VG
    Zehti

    Hallo,


    Du sagt leider nichts über Deine "Vorkenntnisse".
    Hast Du bisher Deine Erklärungen selber gemacht? Vielleicht sogar mit einem der üblichen Programme? Dann kannst Dir den SB für die PV sparen.
    Hast Du bisher bei Deinen Erklärungen einen SB genommen, dann nimm lieber einen SB (jedoch nur einen der sich mit PV nachweislich auskennt).


    Wenn Du Dich für einen SB entscheidest, überlege Dir gut, wofür Du den möchtest: nur für das PV-Gewerbe und/oder die Umsatzsteuer, oder für Deine gesamt Erklärung. Das wird sich dann erheblich in den Kosten für Dich unterscheiden.
    Schwierig ist das mit dem Speicher keinenfalls bei der Steuer. Ein Kreuzchen mehr und gut ist.


    Wenn Du Dich gegen einen SB entscheidest, findest Du hier im Forum alles nötige.
    Wenn Du die Erklärung selber machst, ist der zeitliche Aufwand sehr gering, sofern Du eines der üblichen Programme verwendest. Will hier keine Werbung machen.


    VG
    Zehti

    Glaube keine Kostenrechnung die Du nicht selbst gemacht hast.


    Soll heißen:
    Ist bei Deinem Vergleich auch alles eingerechnet?
    zB Umweltfolgekosten, Endlagerung durch Kohle, Atom etc? Ist der Preis ein echter Marktpreis, oder verdient der nur sein Ebitda und die Abschreibungen sind eh-da Kosten?
    usw.


    Meine subjektive Meinung als Individium.


    Mir wurden (als Beteiligung) Solarfelder für unter 5Ct/kWh angeboten. Sind dann große Felder. Der Betreiber macht auch noch Gewinn und nach Abzug der ganzen Admin-Kosten kommst da den 3Ct schon sehr nahe. Eine Restdifferenz wäre etwas für eine Master oder Doktorarbeit.

    als Privatmann kann ich aber NICHT den Börsenstrompreis als Einkaufspreis nutzen, sondern nur den vom Netzbetreiber. Dummerweise verkauft mir der lokale Netzbetreiber seinen Börsenstrom nicht für 3Ct, sondern nur für 25Ct....


    Mit einer kleinen Privatanlage, wirst niemals die Skaleneffekte einer Großanlage erreichen. Somit kannst den Vergleich nicht machen.

    Hallo Christian,


    Du stellst ein paar Fragen. Hier meine Antworten dazu:
    Meine PV-Strom Erzeugungskosten sind 7.8Ct/kWh.
    Wie gewünscht ohne Steuer oder sonstiger Sachen (Speicher etc.).
    Ist-erzeugung der ersten 600 Tage hochgerechnet mit der Degradierung der Module auf die Garantiezeit der Module.
    Da die Wechselrichter mit 20 Jahren Garantie sind, habe ich keinen Ersatz derselben reingerechnet (werden wohl nicht die ganze Zeit halten, dann aber halt auf Garantie zu tauschen).
    Das ganze dann dividiert durch den Nettoankaufspreis.
    Anlage ist auf SO-Pultdach (~10°), PLZ 406xx.


    Es wäre auch billiger gegangen (sprich niedrigere Kosten), mir war aber rund-um Service aus einer Hand sehr wichtig.
    Vermute mal 6,5-7Ct/kWh für eine PV Anlage auf Privathaus könnte drin sein (südlicher mit mehr Sonne, bessere Ausrichtung, billigere Anlage).


    Ob das das effizienteste ist? Keine Ahnung, denke aber mit Sicherheit nicht.


    Ob PV Strom in naher Zukunft günstiger ist als andere Energiequellen? Nein, es ist schon jetzt (!) günstiger.


    VG
    Zehti

    Das ganze Produkt wird floppen:
    Wenn die ganze Einspeisevergütung abgetreten wird, hat man keinerlei Einnahmen. Somit besteht keinerlei Gewinnerzielunsgabsicht. Damit muß man dann die anfangs hohen Verluste ans Finanzamt zurückzahlen und auch noch die erstattete USt auch zurückzahlen. Dafür erspart man sich in späteren Jahren die Gewinnsteuern, wenn bis dahin nicht ein neuer Finanzminster dies dennoch einfordern wird.
    Denke das wird steuerlich auf Liebhaberei hinauslaufen, da keine PV-Gewinne erwirtschaftet werden.


    Dann stellen sich noch andere Fragen: die schreiben, man speist seinen ganzen PV-Strom ein. D.h. also keine 70% harte Abregelung. Denke da hat die dazwischenliegende Netzgesellschaft etwas dagegen, es sein denn die EON kann beweisen, daß sie vorm Einspeisepunkt die Teile jenseits von 70% direkt abgreifen. Das wird nicht gehen.
    Somit entsteht wird EON vertragsbrüchig und kann Ihren Teil vom Vertrag nicht erfüllen (Volle Einspeisung)


    Ergo: man bezahlt eine monatliche feste Gebühr, davor, daß man keine Gewinne mehr mit seiner PV erzielen kann, bisherige Verlustverrechnungen ans Finanzamt zurückzahlen muß und hat noch ein veritablen Konflikt zwischen EON und Netzgesellschaft wegen der 70% hat und eine EON mit einem Vertrag der nicht erfüllt werden kann (70% vs. 100%).
    Wo soll da der Vorteil für den Anlagenbetreiber sein?


    Wer das Produkt ausgedacht hat, hat es scheint´s wenig Sachkenntnisse jenseits von Powerpoint.


    VG
    Zehti

    Zu der Meldung oben: Tesla hätte den Ausstoß um 69% gesteigert. Vergleich gegen Q1/2016 ist vielleicht nicht ganz der richtige Benchmark.


    Nehmen wir mal die alternativen Fakten was Tesla offiziell vermeldet:
    25000 Q1 / 2017 (http://ir.tesla.com/releasedetail.cfm?ReleaseID=1019685)
    22200 Q4 / 2016 (http://ir.tesla.com/releasedetail.cfm?ReleaseID=1006161)
    24500 Q3 /2016 (http://ir.tesla.com/releasedetail.cfm?ReleaseID=991720)


    25000 / 22200 => +12,6%
    25000 / 24500 => +2,0% gegenüer Q3 /2016


    "Tolle" Leistung 500 Fahrzeuge mehr als in Q3.
    Wenn mann dann noch berücksichtigt, daß Q4 weniger war wegen diverser Problem und die Fahrzeuge erst in Q1 fertig gestellt wurden, sind die Q1 Fahrzeuge also gar nicht alle "echte" Q1 Fahrzeuge.


    Dennoch wird Tesla seinen Weg machen. Einer muß der Pionier sein und an der Börse werden Träume verkauft und weniger Fakten. Fakten sind Vergangenheit und es gab schon Unternehme die standen weitaus schlechter da und leben noch immer.


    VG
    Zehti