Beiträge von Profus

    Hallo Seppelpeter,


    danke für Deine Unterstützung. Die Schüssel steht im Moment südlich neben dem Dachfenster (im Prinzip in gerader Linie gut 1,5m tiefer als in der Skizze). Dort blockiert und verschattet sie aktuell Platz für 4 Module. Ich befürchte allerdings, sie neben die Gaube zu versetzen führt dazu, dass sie den Satelliten nicht mehr richtig "sieht" - außerdem wird das Verlegen dann aufwändiger wegen der notwendigen Verlängerung der Kabel (woran es aber nicht scheitern soll).


    Die nördlichen 0,4m des Daches sind durch eine Attika blockiert, so dass sich das gesamte Modulfeld auf der Westseite leider nicht weiter in diese Richtung verschieben lässt.


    Zitat von seppelpeter

    Mit einem Fronius Symo mit 7KVA und einem zusätzlichen S0-Zähler, den man normalerweise für 70-weich nutzt (macht hier keinen Sinn) wären die Verbrauchsdaten im Logging enthalten. Das ist auch gleichzeitig die günstigste Möglichkeit, um an brauchbare Loggingdaten zu kommen. Der zusätzliche S0-Zähler kostet inkl. Einbau um 150,-.


    Mein Plan wäre gewesen, vzlogger auf einem RaspberryPi laufen zu lassen und dort über die GPIO-Pins zwei selbstgelötete Infrarot-Sensoren für die entsprechenden Schnittstellen am Zweirichtungszähler und am Erzeugungszähler anzuschließen. Wenn dann noch der WR seine Daten in irgendeiner Form (S0, Ethernet, wasauchimmer) zur Verfügung stellt, die ich mit dem Raspi anzapfen kann, müsste ich eigentlich eine vollständige Übersicht erzeugen können und wäre mit nur ca. 30€ Materialkosten dabei.


    Hallo zusammen,


    vielen Dank erstmal für euren Input. Dass die Anlage - wenn kein mittleres Wunder geschieht - aufgrund der Ausrichtung und DN - keine 5% bringen wird, ist mir auch klar. Ich gehe mal von 6 MWh/a Ertrag bei 8 KWp und 25% Eigenverbrauch aus und dass die zusätzliche Ersparnis durch steigende Stromkosten den alterungsbedingten Leistungsverlust der Anlage ungefähr kompensiert. Dann komme ich auf ca. 900 € Gewinn pro Jahr. Ich unterstelle, dass nach 10 Jahren ein neuer WR für ca. 2.000€ fällig wird. Dann rentiert sich die Anlage bei dem vorliegenden Angebot für 11.250 € netto mit 1,8% über 20 Jahre. Bei einem Anlagenpreis von 10.000 € netto wären es 2,5%.


    Ich habe euch mal Belegungspläne für beide Dachhälften angehängt:


    Auf das Ostdach könnte man noch ein 17. Modul quer unter das Dachfenster legen. Die Sat-Schüssel müsste an die Position auf der Skizze versetzt werden. Im Moment steht sie tiefer und verschattet damit den Platz für 2 Module.


    Auf das Westdach müssten noch zwei weitere Module gehen: Eins unterhalb des Schornsteins. Da ist jedoch zu prüfen, ob es dann nicht auf die Nachbarhälfte des Doppelhauses ragt (müsste gerade so passen). Und noch ein zweites zwischen die Dachfenster, was dann zu einem leichten Versatz ggü. den Modulreihen darüber und darunter führen würde. Damit könnte ich aber leben.


    Insgesamt sollte damit eine Ost-West-Belegung 16/16 oder 17/16 machbar sein. Viel mehr geht wohl leider nicht.





    Kann noch jemand was zum Thema Datenlogger beitragen? Mir wäre es wichtig, Erzeugung, Netzbezug und Eigenverbrauch auf einen Blick darstellen zu können - am liebsten ohne dass ich dafür hunderte Euro extra ausgeben muss.

    Hallo zusammen,


    ich möchte auf dem Ost-West-Satteldach meines Einfamilienhauses eine PV-Anlage installieren. Unser Jahresstromverbrauch liegt bei ca. 5.500 KWh, davon ca. 2 MWh für Haushaltsstrom und 3,5 MWh für die Sole-Wärmepumpe (Brauchwassererwärmung und Heizung). Das Dach hat auf jeder Seite eine Fläche von 7,2m x 6m und eine Neigung von ca. 42°. Die Ostseite ist leicht nach Süden eingedreht (-74° / 106°). Aufgrund von Dachgauben und -fenstern sowie Verschattung durch Sat-Schüssel und Schornstein kriege ich auf der Ostseite 16 und auf der Westseite je nach "Verlegemuster" 14 bis 16 Standard-60-Zeller unter.


    Ich habe mich unter anderem hier im Forum soweit möglich schlau gemacht (Vielen Dank euch allen dafür!) und bin zu dem Schluss gelangt, das eine Anlage mit möglichst vielen günstigen Modulen, Gesamtleistung < 10 KWp, 70% hart und ohne Speicher wirtschaftlich optimal sein müsste. Die Anlage soll komplett montiert und angeschlossen werden - so dass ich nur noch überweisen muss. Einzig einen Datenlogger würde ich mir auf Basis von vzlogger mit einem Raspi selber bauen.


    Ich habe inzwischen Angebote von mehreren Solarteuren hier aus der Region eingeholt. Angebot 1 ist stellvertretend für die Mehrzahl, die sich lediglich in der Modulauswahl (Heckert, Axitec, Astronergy je 260-270 Wp) und des Wechselrichters (SMA, Benning) unterscheiden. Die Preise pro KWp liegen bei allen gleich auf - knapp unter 1.400 €.


    Angebot zwei fällt aus der Reihe: Die Module verfügen über integrierte SolarEdge Optimizer, so dass beide Dachhälften zu einem einzigen String zusammengefasst werden und auch die für eine herkömmliche Verschaltung untauglichen - weil zu häufig verschatteten - Dachflächen mit genutzt werden können. Das erlaubt weitere 5 bis 6 Module, also ca. 1,5 KWp auf's Dach zu packen. Der Mehrpreis pro KWp schlägt sich aber nicht in einer signifikant höheren Ertragsprognose pro KWp nieder. Die Ausbeute pro Modul wäre ungefähr dieselbe, wie bei der klassischen Lösung, wo die ungünstig gelegenen Flächen ausgespart bleiben.


    Meine Fragen dazu an euch Experten:
    Was haltet ihr von den Angeboten? Sind sie fair und vernünftig?
    Lässt sich aus der SolarEdge-Variante noch etwas machen oder ist sie den Aufpreis schlicht nicht wert?
    Passt die Wechselrichter-Dimensionierung (8 bzw. 9 kVA scheint mir doch etwas viel bei 8 bzw. 10 KWp Ost-West)?
    Ist die Idee mit dem vzlogger vernünftig oder sollte ich doch in den sauren Apfel beißen und eine fertige Lösung kaufen?