Beiträge von der-hummer

    Muss um Verzeihung bitten, habe schlampig recherchiert und voreilig ein neues Thema eröffnet... Mein Anliegen wurde in diesem Thread bereits hinlänglich bearbeitet:


    SOC auf 80% ändern - Sunny Island 4.4M + Resu 6.5 -


    Dennoch danke an dieser Stelle für den gelieferten input der dort Beteiligten.


    Ich werde wohl als Feldversuch die Batterie vom SI komplett aufladen lassen und dann möglicherweise empirische Erkenntnisse zu den Auswirkungen dieses Verfahrens beitragen können... ;)


    Da sich das Stück bereits amortisiert hat, kann ich diese "Studie" auch guten Gewissens durchführen :D

    Seid gegrüßt, geschätzte Forengenossen.


    Würde jemand seine Erfahrungen bzgl. des Einstellens festgelegter Ladezustandsfenster im SI mit mir teilen? Ich würde die beiden angeschlossenen BYD B-Boxen 13.8 zwischen April bis September nur auf max. 80% SoC aufladen lassen wollen. Hat jemand damit bereits Erfahrungen gesammelt bzw. auch mit der Kompatibilität eines solchen Vorhabens mit aktivierter Prognoseladung?


    Vielen Dank!

    Danke fürs Antworten, netadair.


    Also ich rolle es mal von hinten auf. Ich habe mich im Rahmen der Stromspeicherförderung der SAB (Sächsischen Aufbaubank) einer Abregelung der max. Einspeiseleistung auf 50% unterworfen. Und da der trafoferne Hausanschluss (mehr als 1 km) ohne weiteren Netzausbau (den ich ja dann höchstwahrscheinlich selbst bezahlen müsste) ohnehin nicht viel mehr als 30 kW verkraften würde, wäre das auch nicht allzu tragisch, insbesondere da bei mir speziell die Erhöhung der Erträge im Winterhalbjahr im Vordergrund steht.


    Efk bin ich selbst, die bestehende Anlage habe ich zusammen mit Vereinsmitgliedern (ich betreue quasi nur die Anlage, die letztlich dem Verein gehört, der in den im Foto zu sehenden Gebäuden haust) gebaut und die Verstringung und Montage der Module auf die Schienen sowie AC-seitige Installation würde ich eigentlich auch selbst machen können. Es geht im Grunde nur um die leidige Herstellung einer soliden Basis... ;)


    Dachdecker/Zimmerei ist ein guter Gedanke, merci!

    Guten Abend geschätzte Forengemeinde,


    ich würde gern die bestehende, vor knapp 3 Jahren selbst installierte PV-Anlage nocheinmal um dieselbe Leistung (30kWp) aufstocken.

    Ich würde dabei aber nicht mehr unbedingt selbst Hand anlegen wollen, da die Montage vermutlich nicht ganz easy sein wird bzw. wenn doch, so würde ich mich über Ratschläge freuen - vielleicht hat jemand bereits Erfahrungen mit vergleichbaren Konstellationen gemacht.


    Zum Status quo:


    116 Viessmann Vitovolt Module in 4 Reihen montiert (thermischer cut nach jeweils 6 bzw. 5 Modulen längs), Neigung 15 Grad, Ausrichtung Süd.


    K2 Montagesystem auf parallel zu den Sparren liegenden 40x60 verzinkten Profilen geschraubt.


    Dacheindeckung = Teerpappeschweißbahn


    Das Gebäude ist ein ungenutzter Flachbau, Traufhöhe 2,70; Firsthöhe 4,50 (grob).


    Da Bilder mehr als 1000 Worte sagen, im Anhang noch eines davon...




    Das restliche equipment besteht aus einem SMA Tripower 25000, einem SMA Sunny Boy 5000 und einem SMA Sunny Island 6.0 Wechselrichter sowie Sunny Home Manager und das übliche...


    Ich würde die zusätzlichen 30kWp gern auf 2 Orte aufteilen, einmal 58 Module in 2 Reihen 40 - 50 Grad angestellt hinter der vorhandenen Modulfläche und die verbleibenden Module auf der bestmöglichen der noch vorhandenen Dachflächen. Das ganze auf 2 Eingänge eines SMA Tripower 25000 aufgeteilt.


    Konnte schon einmal jemand Firmen dazu bewegen, selbst beschafftes Material lediglich zu montieren?


    Vielen Dank für jeglichen input :)

    Ja, ich meine auch, dass man das grundsätzlich salopp so sagen kann und muss:


    Speicher helfen allermeistens nicht beim Erwirtschaften einer positiven Rendite.


    Hier könnte ich aufhören mit Schreiben.


    ABER:


    Wie so oft, gilt auch hier: Keine Regel ohne Ausnahmen.

    Es gibt beispielsweise spezielle Förderungen, welche die Rechnung beeinflussen (z.B. Brandenburg, Sachsen u.a.) oder aber zwingende Gründe für einen Speicher (Kompensation von Lastspitzen und dadurch Vermeidung einer Erhöhung der Anschlussleistung sowie damit verbundener Kosten).


    In meinem Fall war der Speicher von vornherein wirtschaftlich, da ich bzw. der Verein für den ich die Anlage plante, einen Zuschuss von einer Stiftung über ca. 10.000 EUR erhielt, den wir allerdings nicht bekommen hätten, wenn wir keinen Speicher ins System integriert hätten. Also musste sich der Akku von Anfang an nicht rechnen, sondern hat sogar "Geld mitgebracht".

    Solche Fälle sind selbstverständlich die Ausnahme, wie oben erwähnt und doch möchte ich Bastel voll und ganz zustimmen, dass auch ein Hobby - denn nichts anderes ist die Speicherthematik momentan in den meisten Fällen im Privatbereich - nützlich sein kann, von Bewusstseinserweiterung hinsichtlich Energieeffizienz bis hin zu technischer Weiterbildung "am offenen Herzen".

    Meine letzte (zugegeben nicht mehr ganz brandneue) Info zu der Thematik war, dass dies der SBS noch nicht kann, sondern erst ab 2019 mit einem Update dazu befähigt werden wird. Matthias Röschinger kann diesbezüglich sicher einen aktuellen Stand der Dinge mitteilen...
    Aber um nochmal ein wenig auf den Ursprung des.Themas zurückzukommen bzw. auf die Diskussion, dass dies völlig unrentabel ist: Ich meine, das stimmt schon in den allermeisten Fällen. In meinen "bewussten Jahren" 6-18 kann ich mich (in einem Dorf wohnend) an exakt 3 Stromausfälle erinnern. 2 sehr kurze < 45 min und einen längeren, 2 oder 3 Stunden während der Flut im Jahre 2002. Sicherlich gab es noch weitere, die ich durch Abwesenheit oder Schlaf nicht registriert habe aber dennoch behaupte ich, dass das für den deutschen ländlichen Standardhaushalt vergleichsweise wenige waren. Diesen subjektiven Eindruck konnte ich in den letzten Jahren durch meine berufliche Tätigkeit beim Netzbetreiber faktisch verfestigen. Es gibt häufiger Tage und Situationen, wo ich abends höchstwahrscheinlich als reicher Mann nach Hause gehen könnte, wenn ich ein paar Hochglanzprospekte von PV-Anlagen, Speicher und Notstromumschaltboxen dabei hätte: Bedingt durch verschiedene netztechnische Parameter (Freileitungsanteil in Nieder- und Mittelspannung, dadurch größere Anfälligkeit bei Sturm, durch Beschädigung oder produktionsbedingte Mängel "nasse" Erdkabel, durch "ökonomisch optimierte" Netzplanung entstandene Stichleitungen in MS und NS und dadurch fehlende Umschaltmöglichkeiten oder einfach die während Baumaßnahmen nicht selten erhöhte Abschaltdichte im jeweiligen Bauabschnitt) wurde ich schon öfters mit Einzelfällen konfrontiert, wo sich die "20 min pro Jahr" locker auf 24 Stunden im Jahr erhöhen. Wirtschaftlich ändert das zwar immer noch nicht viel an dem business case aber ich könnte mir vorstellen bzw. weiß ich es auch aufgrund der Aussagen einiger Betroffener, dass sie sich eine gesichertere Stromversorgung auch etwas kosten lassen würden. Das ist zwar generell nicht Aufgabe der Anschlussnehmer aber natürlich wäre es in besagtem Falle komfortabler, wenn man als Abgeschalteter einfach seinen Notstrommodus aktiviert, die PV weiter ernten und Batterie und Haus speisen und man entspannt weiter kochen kann ;)

    Ich freue mich, dass Du das so wunderbar reflektiert betrachtest, das spricht definitiv für Deine Qualität :D
    Aber wie Du bereits sagtest, die eine Seite ist die Art und Weise der Antworten an einen "Unwissenden", die andere - und nicht weniger wichtige - Seite aber ist die Reaktion dessen, der die Antworten erhält. Und darin gerierst Du Dich nicht als "Unwissender", sondern vielmehr als offener Wissbegieriger und so kannst Du glaube ich alles schaffen :)
    Meine Vorredner hatten den SMA Sunny Boy Wechselrichter erwähnt, den kann ich Dir aufgrund der 2 MPP Tracker guten Gewissens auch empfehlen. Allerdings bleibt auch dann immer noch das Problem der "kurzen" Strings, also dass Deine MPPTs bei selbst geringfügiger Versschattung gar nicht erst zum Arbeiten kommen. Auf jeder Seite noch je 2 Module anfügen ist wohl nicht drin oder?

    Schöner Thread, kann man immer wieder viel bei lernen...
    Vor allem kann man sich einmal vorstellen, wie viele der installierten Anlagen suboptimal bis grottenschlecht betrieben werden, wenn man von solchen bekannt gewordenen Fällen auf eine ungleich höhere Dunkelziffer schließt... Oder fehlerhafte Netzanschlussmeldungen beim Netzbetreiber oder Registrierung bei der Bundesnetzagentur und und und...


    Wünsche Dir gutes Gelingen bei der Verbesserung Deines Status quo, Marcus. Hier im Forum gedeiht Dir erstklassige Hilfe an, wie Du siehst. Ich kann den unermüdlichen Einsatz der Genossen und Genossinen hier immer wieder wertschätzend zur Kenntnis nehmen :)