Beiträge von MarkusTaunus

    vielen Dank für euren Input. Das Speicher teuer und selten wirtschaftlich sind war - sollte inzwischen jeder wissen & verstanden habe - abgehakt. Das Speicher mit Netzstrom geladen werden - diese Aussagen verstehe ich nicht. Bei 'netzdienlichen' PV-Speichern a la Sonnen ja, aber der normale Speicher wird entweder von der PV Anlage geladen oder gar nicht. Dass ein Speicher Verluste hat (also z.B. 10kw rein und nur 9kw raus), ist auch klar. Habe noch einiges gelesen und nachts wird nur wenig oder auch gar kein Kohlestrom mit PV Speichern verdrängt.


    Somit fasse ich für mich zusammen, dass PV Speichern einfach ein teures Hobby sind, die dabei benutzen Rohstoffe meistens kritisch sind (aber neue Technologien auf den Weg sind wie Salzwasserbatterien)c, aber sie nicht böse sind. Ich würde es somit jeden einzelnen überlassen, ob er wirklich einen Speicher braucht und es besser ist, die PV Anlage sinnVoll möglichst groß auszulegen

    Hallo zusammen,


    ich unterstütze ein paar Arbeitskollegen bei ihrer Anlagenplanung und natürlich wurde dabei auch über die Sinnhaftigkeit von Speichern besprochen. Was hier in Forum immer wieder erklärt wird, ist dass sie wirtschaftlich nicht rentabel sind und die meisten Batterien +kritische Rohstoffe enthalten. Das ist leicht zu erklären, aber wenn jemand bereit ist Geld für z.B. Salzwasserbatterien zu zahlen, hilft das nicht uns allen bzw. der Klimakrise? Damit wird nachts die Grundlast reduziert - welche doch häufig von Kohle-Kraftwerken kommt.

    Ich habe einiges hier im Forum gesucht, natürlich die üblichen Links verfolgt, die Links von Pflanze gelesen etc. aber eine Antwort auf die Frage, warum PV Speicher 'böse' sind (außer unwirtschaftlich und fragliche Materialien) habe ich nicht gefunden.

    Es gibt keinen Bestandschutz bei einer grundlegenden Änderung an der elektrischen Anlagen wie sie eine PV oder WallBox darstellt. Ein Update des Zahlerschranks scheint aber möglich.


    Stell deine Belegung bitte trotzdem vor. Es lohnt hier jedes Modul rauszuholen und oft sehen geübte Augen Sachen an die du gar nicht gedacht hast.

    Ich würde in jedem Fall eine WP einbauen und keinesfalls eine fossile Heizung, lass dich da bitte nicht vom richtigen Weg abbringen. Richtige WP gewählt? Wie hoch war der Gas/Ölbedarf? Für die Abrechnung mit den Mietern sind Wärmemengenzähler verbaut?...

    Danke das hilft mir weiter. Im Detail wird es übrigens ein Hybridsystem - die aktuelle Gastherme hat noch gute 10 Jahre Zeit und wird dann um beide Häuser zu schaffen von der Wärmepumpe unterstützt bzw. anders rum - die meiste Zeit im Jahr wird die WP das alleine schaffen - bin auch im Haustechnikforum unterwegs

    Pflanzes Konzept ist bekannt, Ansatz ein 2-Wegezähler für den Netzzugang und weitere geeichte 2-Wegezähler für die Wohnungen

    Den Begriff Bestandsschutz gibt es in der VDE nicht!

    Entweder es passt nach aktueller Norm oder es muss angepasst werden!

    NB fragen..

    Den Begriff des Bestandsschutz haben 2 Elektriker unabhängig von einander benutzt. Ich werde den NB fragen, aber mich interessiert immer noch, ob es begründete Meinungen für die genannten Optionen gibt oder auch andere Optionen. Als NB würde ich sagen, immer alles neu & auf den neusten Stand, da sollte für den NB am wenigsten Probleme machen. Elektriker müssen auch was verkaufen und für die ist es einfacher bzw. interessanter alles alte raus und neu also einen Mittelweg zu gehen.

    Wenn der Wärmebedarf "hoch" ist, lautet die wirtschaftliche Lösung sicher nicht eine Wärmepumpe für 2 Häuser. Da sollte man über BHKW oder kaskadierende Erzeuger (BHKW+Spitzenlasttherme/Kessel) nachdenken


    Vielleicht solltest du erstmal den Bestand betrachten, Messkonzept für Erzeuger und Verbraucher erstellen und dann einen möglichen Umbau in Betracht ziehen.

    Hilfreiche Hinweise wären ja schön, aber ich frage nach den Zählerschrank, nach der Heizung. Auch schreibe ich von einen 3 Parteien Haus + ein weiteres - da macht auch bei einen hohen Heizbedarf ein BHKW keinen Sinn. Bitte einfach mal beim Thema bleiben und nicht immer nur unnütze Kommentare abgeben - vielen Dank

    Überspannungsableiter (ÜSA) ist vorhanden in den Raum und mit den Zählerkasten verbunden, hatte der Elektriker geprüft. Ein Schutzschalter müsste ebenfalls vorhanden sein, da kenne ich mich nicht aus. Deinen Artikel kenne ich natürlich und der wird auch berücksichtigt werden = zuerst PV an Wärmepumpe und danach an die Mieter, die Mieter mache ich zu Teilhaber (so der aktuelle Plan) und ich als Besitzer & Betreiber wohne nebenan, werde aber auch von den Wärmestrom profitieren, da beide Häuser damit beheizt werden. Das Dach ist dann voll, da 45 Grad Neigung lohnt sich die Nordseite nicht, ich diskutiere bereits ob man auch ein paar Module an die Fassade bekommt.

    Guten Morgen in die Runde,


    ich beabsichtige auf ein Mietshaus mit 3 Parteien eine PV Anlage (vermutlich 8 - 9 kwp) zu installieren. Desweiteren kommt eine Wärmepumpe damit der Strom sinnvoll benutzt werden kann. Das Haus ist gute 90 Jahre alt, der Zählerschrankes wurde 1995 gemacht. Mit wurde von einen Elektriker bereits gesagt, dass ich einfach einen Zweirichtungszähler einbauen lassen kann und Bestandsschutz habe, also im Prinzip nichts tun müsste. Da die Wärmepumpe für 2 Häuser benutzt werden soll und der Wärmebedarf hoch ist, würde ein separater Zähler für die Wärmepumpe (wirtschaftlich) sinnvoll sein.


    Der linke Zähler ist für die EG Wohnung und via den Zwischenzähler ganz rechts wird der Allgemeinstrom gemessen, die beiden Zähler in der Mitte sind für die weiteren 2 Wohnungen. Rechts neben den Zählerschrank ist noch ein "Blitzschutz" und ein weiterer Zwischenzähler - dies kann alles problemlos verschoben werden. Aktueller Stand der Technik ist das nicht, aber auch keine 40 Jahre alt. Der Zählerschrank ist (Außenmasse) 110cm hoch und 105cm breit. Rechts daneben wäre noch gut 130cm breit Platz, nach oben ist begrenzt, aber nach unten Platz - soll heißen da ist mehr als 110cm Höhe verfügbar. Ich finde der Zählerschrank ist alt, aber würde ihn ungern einfach rausreißen, dafür ist es noch gut genug.


    Was für Möglichkeiten habe ich?

    a) Zweirichtungszähler einbauen lassen und rechts neben den heutigen Zählerschrank eine neuen Wärmepumpen-Stromzähler --> einfach und günstig

    b) Zweirichtungszähler einbauen lassen und rechts daneben einen neuen Zählerschrank wo der WP Zähler, alle Zwischenzähler etc. ordentlich angeordnet werden - gutes Verhältnis zwischen Aufwand & Kosten ?

    c) heutiger Zähler raus und ein neuer Zählerschrank wo 5, 6 oder 7 Bereiche drin sind (3 * Wohnung, WP Zähler, Zwischenzähler + Bereich für Sicherungen) - teuerste Lösung, dafür langfristig Ruhe?


    Kann man so einen Umbau machen, ohne dass das Haus für Tage ohne Strom ist? Jede Wohnung hat Kühlschränke etc., kann die Zeit ohne Strom auf kurze Zeit (z.B. 30 bis 60 Minuten) begrenzt werden?

    Das Video hatte ich sogar schon mal angeschaut! Aber die haben die 'Flurstücke verschmolzen', sprich die haben den Aufwand in Kauf genommen und sind zum Notar - wenn Holger das macht, dann wird es notwendig sein, er mag es doch sonst nicht sich "an zuviele Regeln zu halten" (nicht böse gemeint, finde ich gut!). Auch haben die einen zentralen Technikraum mit allen Zähler, den Aufwand das alles zusammen zulegen, möchte ich vermeiden - Resultat ich bleibe bei 2 getrennten Flurstücken und separaten Zählerschränken. Mit ist das in Summe zuviel Aufwand für den Nutzen. Den Graben werde ich zwar für die Heizungsrohre aufheben, aber da ist es rechtlich wenig problematisch, da Nahwärme erlaubt ist


    Vielen Dank für euren Input!

    Wenn du den Strom vom vermieteten Haus für dich nutzen willst, also keine Verbindung zur "Altanlage" dieses Hauses bestehen wird, verstehe ich diese Aussage nicht....

    Auf den Mietshaus soll eine PV Anlage drauf und dort soll dieser Strom für eine Wärmepumpe (Installation innerhalb der nächsten Monate) verbraucht werden. Wenn genug Strom vorhanden ist, möchte ich den Strom (vom Mietshaus) inklusive der bereits vorhandenen PV Anlage auf meinen Haus fürs E-Auto etc. verwenden.

    Denke ich zu kompliziert, macht das keinen Sinn oder...?