Beiträge von Larry03

    Mit Fronius kannst du 70% weich recht günstig umsetzen, weil nur ein S0-Zähler benötigt wird. Den Datenlogger kann man auch lokal auslesen.


    Der WR hat Schattenmanagement, das arbeitet mit langen Strings am Besten, ausserdem fährt der WR mit hohen Spannungen mit besserem Wirkungsgrad.

    Frag mal den Verkäufer, ich meine der hatte im Haustechnikdialog-Forum dazu mal was geschrieben.


    Eine Alternatvie wäre vielleicht auch noch, Holzwolleleichtbauplatten und Klemmschienen mit MSVR unter die Decke zu schrauben und das zu verputzen, da sollte der Putz sehr gut haften.

    Man kann Überschüssigen Strom zur Wasserstoffproduktion nutzen

    Ja, aber die Anlagen würden nur für wenige Stunden im Jahr laufen und der Wasserstoff wäre dann selbst mit kostenlosem Strom noch sehr teuer. Den damit gewonnenen Wasserstoff würde auch die Industrie komplett nutzen, für andere Anwendungen bliebe nichts über. Das wird auch noch auf viele Jahre so bleiben.

    Wieso ist der Hinweis auf den schlechten Wirkungsgrad bei H2 nun Bashing und beim Netz nicht?


    Grundsätzlich ist H2 keine schlechte Sache, es gibt allerdings Anwendungsfälle, bei denen H2 die extrem ineffizient ist. Setzt man H2 in Gasheizungen, wird aus 1kWh EE-Strom ca. 0,7kWh Wärme, betreibt man mit 1kWh EE-Strom eine WP, dann werden daraus 4,5kWh Wärme. Das ist das 6,5-fache.

    Nutzt man H2 in Autos mit Verbrennungsmotor und vergleicht den benötigten Strom mit einem E-Auto, benötigt man ca. 6-mal so viel EE-Strom.

    Was immer alle vergessen, PV arbeitet nur am Tag. Nur so als Tipp und wo genau nehmen wir nachts unseren Strom her?

    Wir haben dann tolle Netze, die Nachts leer sind.

    Wind, Biomasse, Wasserkraft, Geothermie. Wenn die Fläche, die die Netze überspannen, groß genug ist, dann ist auch zu jeder Zeit genug Energie vorhanden.

    s bedarf richtig fetter Speicher, die nicht mal eben schnell irgendwo hin gestellt werden, sondern riesige Speicherlösungen und außer Pumpspeicherwerken gibts da kaum sinnvolle Alternativen.

    Die Speicher gibt es schon, ab einer gewissen Leistungsfähigkeit und Größe der Netze gibt es sogar zu viele Speicher. Außerdem werden ständig Speicher in Form von Wärmepumpen, E-Autos usw. dazugebaut.

    Nicht in DE... so einfach ist das... sorry! ... und in 5-10 Jahren ... schwer, aber wenn man nicht endlich anfängt, dauerts noch länger.

    Es ist natürlich einfacher, ein Vielfaches der nötigen Erzeugungsleistung in anderen Ländern aufzubauen, als in Europa die Netze auszubauen und die EE-Erzeugungsleistung zu erhöhen... (Achtung Ironie).

    Das bisschen, was der Verkehr braucht, würde nebenher abfallen, wenn die Infrastruktur einmal steht.

    Bitte beschäftige dich mit den Zahlen. Die Industrie kann auf H2 nicht verzichten, weil es ein Grundstoff ist. Da, wo es sinnvoll ist, soll H2 eingesetzt werden. Im Verkehr ist es aber nicht die ideale Lösung. Natürlich würden die sich gerne die Infrastruktur vom Verkehrssektor finanzieren lassen.

    Leute, wir haben echte Probleme, hier in DE genügend Energie generell zu produzieren, um klimaneutral zu werden.

    Deswegen brauchen wir ja das europaweite Stromnetz, das bei entsoe beschrieben ist.

    Wie gesagt, ich kenne diese wilden Rechnereien, aber das is schnurz piep egal, wenn mans nicht in DE herstellt.

    Erdöl kommt doch auch um die halbe Welt zu uns... und? Wo ist das Problem?

    Der Strom soll ja nicht nur aus D kommen, sondern aus Europa und darüber hinaus.

    Was meinst du, was bei der Zwischenspeicherung von elt. Energie durch doppelte Umwandlung in Großspeichersystemen ins Nirvana geht? Eieiei... Leute!

    Man muss fast nicht zwischenspeichern, wenn das Netz groß und leistungsfähig genug ist.


    Bitte lies dich in entsoe eHighway2050 ein, dann wird es vielleicht klarer.

    Mag sein ... dennoch, was meinst du, wieviel Energie die ollen Netze noch verkraften?

    Das wurde doch alles schon von entsoe untersucht. Netzausbau kostet ertsmal viel Geld, spart langfristig aber noch mehr Geld ein.

    Das H²/Methan Bashing verstehe ich nicht ...

    Das liegt am schlechten Wirkungsgrad. Direkte Nutzung des Stroms ist viel effizienter.


    Wärmepumpen brauchen Grundvoraussetzungen

    Im allerschlechtesten Fall macht eine WP aus 1kWh Strom 1,5kWh Wärme, das muss man aber schon bewusst so schlecht betreiben. Eine Gasheizung mit PtG versorgt gewinnt aus 1kWh Strom nur 0,7kWh Wärme.

    Das MSVR kann ich aber mit der vorhandenen Zu- und Ableitung der Heizkörper nutzen, oder?

    Ja, wenn da genug Wasser fließen kann. Den Druckverlust in der Zuleitung und in der WH kann man berechnen. Idealerweise passt das dann zu den Druckverlusten im restlichen System.

    Problematisch wäre Einrohrheizung.


    Also ne FBH erwärmt ja den Estrich, die Wandheizung die Mauer und die strahlen dann Wärmestrahlung ab. Wie verhält sich das denn bei 'ner Gipskartonplatte unter der Deckenheizung?

    Die Wärmeleitbleche erwärmen die Gipskartonplatte, die strahlt dann die Wärme in den Raum.

    Wie machst du das bei dir mit der Möblierung? Wandheizung soll man ja möglichst nicht vollstellen.

    Das mache ich genau so, wie ich auch Möbel auf die FBH stelle. Ich plane noch einen Einbauschrank über eine komplette Wand. Die Wand habe ich dann natürlich nicht als Heizung genutzt.