Beiträge von Larry03

    Damit deckt er seinen Strom tagsüber und zahlt dafür er er deren Erstellungskosen von 7ct/kWh und die sagen wir 35% EkSt auf den Strom als ob er ihn vom Netz bezogen hätte, also 0,30ct/kWh*35%=10,5ct/kWh (vereinfacht mal dargestellt,da kommen noch weitere Ausgaben dazu). Also "kostet" ihm der Strom vom Dach dann 17,5ct/kWh anstatt der 30ct/kWh vom EVU.

    Wie kommst du darauf, dass er EkSt bezogen auf den Strompreis zahlt? Der GEWINN der Anlage ist zu versteuern und nicht jede selbst genutzte kWh. Wenn man Strom selbst nutzt, erhöht das den Gewinn nicht, weil für selbst genutzten Strom der selbe Preis wie für eingespeisten Strom angesetzt wird.

    Es bleibt aber dabei, dass ich nur das 5x2,5mm^2 Kabel zur Verfügung habe. Wie viele Module darf ich damit betreiben?

    Oberhalb 4,6kVA Leistung des WR muss ja dreiphasig eingespeist werden. Bei einem dreiphasigen WR fliesst kein Strom auf dem Neutralleiter. Wenn die Absicherung der Leitung jetzt richtig dimensioniert ist, kannst du mit der gleichen Leistung einspeisen mit der jetzt abgesichert ist.

    Kann man diese nun so interpretieren, dass sich ab einer Anlagengröße von 10kWp für die Autarkie (in %) kein "nennenswerter" Anstieg mehr ergibt,

    Ja, so in etwa kann man das interpretieren. Wobei die letzte Kurve ja durch die WP einen höheren Verbrauch hat, da würde ich eher ab 15kWp keinen nennenswerte Anstieg mehr sehen. Den derzeitigen Stromverbrauch werden aber die wenigsten Leute auch in der Zukunft beibehalten. Durch WP und 1-2 E-Autos können da schnell mal 4000-10000kWh dazu kommen, auch das ist ein Grund, jetzt schon größer zu bauen, wenn der Platz da ist.


    Man muss aber auch berücksichtigen, dass die größeren Anlagen je kWp immer günstiger werden und deshalb die Einspeisung auch mehr lohnt. So lange es noch eine Einspeisevergütung > Erzeugungskosten gibt, gilt weiterhin, die Dächer voll zu machen.


    Meine WP ist so eingestellt, dass ich möglichst viel PV-Strom verbrauche. Bei einer größeren Anlage würde ich die ganz anders einstellen und viel mehr PV-Strom verbrauchen. Mit größerer PV würde sich die Autarkie bei mir stärker erhöhen, als es die Grafik vermuten lässt.


    Das Verbrauchsprofil der WP in Sunny Design ist ebenfalls nicht PV-optimiert, in der Realität lassen sich auch da höhere Autarkiewerte erreichen.

    Hier mal meine Auswertung zum Verhältnis von Anlagengröße zu Autarkiequote. Die PV ist nach Süden ausgerichtet, DN 30°, ~1000kWh/kWp. Als Akkugröße wurden 5kWh angenommen.


    Mit meinem persönlichen Verbrauchsprofil:


    Verbrauchsprofil aus Sunny Design: 2 berufstätige Erwachsene, 2 Kinder:


    Verbrauchsprofil aus Sunny Design: 2 berufstätige Erwachsene, 2 Kinder und WP:

    Z ist eine Auslösecharakteristik für Leitungsschutzschalter speziell für Halbleiterschutz, Z1 also ein LSS mit 1A Auslösestrom.

    Allerdings muss hier auch der zwei- bis dreifache Nennstrom für eine Auslösung fliessen, schafft der WR das?

    Frage: Kann ich / darf ich das vorhandene Kabel 5x2,5mm² nutzen um den Wechselrichter anzuschließen?

    Grundsätzlich geht das. Problematisch ist aber dieser Fall:

    Im Kabel werden die drei Phasen zur Garage geführt, der Wechselrichter speist auf einer Phase mit 16A ein, auf den beiden anderen Phasen hast du Verbraucher mit je 16A. Der Strom im Neutralleiter beträgt dann 32A, damit ist der Leiter überlastet und erwärmt sich stärker als zulässig. Der N wird normalerweise nicht abgesichert, da wird also auch keine Sicherung auslösen und einen Brand verhindern.


    Lösung des Problems:

    Einspeisung und Verbraucher müssen auf der gleichen Phase liegen.