Beiträge von Larry03

    Wäre es einen Versuch wert die beiden Wärmetauscher zu verbinden oder besser gleich einen Speicher mit 3m2 Wedel bestellen?

    Probieren könnte man es, ich sehe da aber ein Problem: Der Speicher ist komplett geladen, man entnimmt Warmwasser mit 45°C, unten fließt Kaltwasser mit 10-15°C nach. Dann startet die Warwasserbereitung. In die WP fließt dann Heizwasser mit ~30°C, welches auf 35°C erwärmt wird. Das WW am oberen WT wird abgekühlt, am unteren WT wird das WW erwärmt, die WW-Temperatur oben im Speicher sinkt. Irgendwann ist der Specher auf einer recht gleichmäßigen Temperatur von ~35°C, ab dann steigt dann auch die Temperatur des WW wieder.

    Das ist zum Einen eine Komforteinbuße, weil es während der Warwasserbereitung dazu kommen kann, dass das WW nicht warm genug ist, zum Anderen verringert das die Effizienz, weil man schon ausreichend warmes WW wieder abkühlt und mit niedrigem COP wieder erwärmt.

    Senec gehört ja seit 2018 zu 100% der EnBW AG. und die haben über 20000 Mitarbeiter !

    siehe:SENEC – Wikipedia

    Also macht euch keine Gedanken, so schnell gehen die nicht pleite,

    Senec ist eine GmbH, DAMIT man die pleite gehen lassen kann, ohne dass der Mutterkonzern da mit reingezogen wird. Die EnBW AG soll Rendite für ihre Aktionäre erwirtschaften und nicht defizitäre Tochtergesellschaften finanzieren.

    Es geht mir nicht darum mit 70 % abgeregelt zu werden,dass ist ärgerlich genug. Es geht mir darum,dass da teilweise sogar 65 % steht, oder interpretiere ich da was falsch?

    Ich glaube, du siehst das falsch. Du darfst 0,7*7980W = 5586W einspeisen, 5547W werden eingespeist. Die Abweichung würde ich mit Trägheit der Regelung begründen.


    Hausverbrauch ist 747W, die beiden WR erzeugen also 5547W + 474W = 6294W. Der WR auf L2 liefert 3156W DC, davon gehen noch Umwandlungsverluste ab, er speist also etwa 3060W ein. Der WR auf L1 darf also noch 6249W - 3060W = 3189W einspeisen. 3189W sind 69% von 4600W (max. Leistung des WR je Phase). Meiner Meinung nach müsste da also 69% Begrenzung stehen. Die Werte sind aber vermutlich nicht im exakt gleichen Moment gemessen und berechnet worden und sind zudem in einem dynamischen Regelsystem, daher kann es hier Abweichungen geben. Es kann auch sein, dass sich die Angabe nicht auf die Wirk- sondern auf die Scheinleistung bezieht, das würde die Abweichung auch erklären.

    Der Wert für PV-Begrenzung bezieht sich nicht auf die Gesamtanlage, sondern nur auf den WR der entsprechenden Phase.

    Wo habe ich einen Denkfehler?

    Eine WP ist nicht bei minimaler Spreizung am Effizientesten. Der Verdichter läuft bei niedrigerer Spreizung zwar effizienter, der Umwälzpumpenstrom steigt aber nicht linear, sondern quadratisch zum Durchfluss.

    Halbiert man die Spreizung, vervierfacht sich die Stromaufnahme der Umwälzpumpe. Für jede WP gibt es also einen von der Hydraulik abhängigen optimalen Betriebspunkt. Da kann ein WMZ schon helfen.