Beiträge von henk469

    Hallo zusammen,


    wie im Angebotsthread schon aufgeführt planen wir aktuell bei unserem KfW40+ Neubau eine PV mit knapp 10kWp und einem Stromspeichet.


    In die Engere Auswahl ist hier der BYD HV Speicher gekommen, bei der Wahl der Anbindung bin ich mir aber noch nicht sicher.


    Aus dem Bauch und dem Portemonaie raus entschieden, gefällt mir die Lösung mit dem Kostal Plenticore sehr gut. Gibt es dazu schon Erfahrungen hier im Forum? Wie sieht es mit dem Lade- und Schattenmanagement von dem Kostal WR aus?


    Einer der Solarteure möchte lieber einen SMA WR und separat einen SBS2.5 mit dem Speicher verbauen. Die Lösung ist unterm Strich knapp 1000€ teurer, laut seiner Aussage aber wesentlich besser und flexibler.


    Welche der beiden Varianten würdet ihr präferieren?
    Oder gibt es eine bessere dritte Alternative?

    Vielen Dank für die Antwort!


    Genau genommen ist das erste Angebot ja schon ein paar 100€ günstiger, könnte das ja noch auf 10KW Akku angleichen.
    Ich denke, ich werde mich nich einmal genauer mit den Wechselrichter/Speicher Kombinationen auseinandersetzen müssen, ich bin mir da noch nicht 100% Sicher.


    Kostal hat noch den Vorteil einer höheren Entladeleistung, 3-phasing und am Ende auch günstiger.


    14kWp bekomme ich auf das Süddach eher nicht mehr drauf, da müsste ich Nord dann noch mit nutzen. Und da ist die Dachneigung dann wahrscheinlich zu hoch, oder?


    Die 60% sehe ich recht entspannt, gibt eine Verbraucher, die ich zu der Zeit dann laufen lassen kann, um den Strom zu nutzen.
    (Wp für WW, WP im Kühlmodus,Poolpumpe)

    Hallo zusammen,


    hatte sogar schon einen schönen Text geschrieben, bin aber zur Zeit auf einer Insel mit sehr sporadischem Internet, daher jetzt erst die Rückmeldung.
    Ein 2 Wochen Urlaub auf den Kanaren wäre trotzdem nicht schlecht.


    Beide Angebote sind mit Heckert 300w black Modulen, gleich dazu noch mehr.
    Beide Angebote sind auch mit der BYD Box-HV, das erste 11,5 das zweite 10,2 KWh.


    Angebot Nr1 ist mit einem Kostal Plenticore 8,5 Wechselrichter, der auch direkt die Batterie DC anbindet.
    Angebot Nr2 ist mit einem SMA Tripower 9000 und einem Storage Boy 2.5


    Da die beiden Angebote sehr dicht beieinander liegen und auch die letzten Unterschiede über die abschließende Verhandlung ausgemerzt werden können, geht es jetzt noch mehr um das technisch beste Angebot. Oder was meint ihr grundsätzlich dazu? Die Preise sind natürlich “All-In” (außer dem Gerüst, das steht noch)


    Also lieber die SMA Anbindung für etwas mehr Geld/weniger Speicher als den Kostal, um das ausgereiftere System zu haben?


    Dann noch eine Entscheidung hinsichtlich der Module:
    Beim Angebot 1 gibt es noch alternativ BenQ (500€ Aufpreis) oder LG (1800€ Aufpreis)


    Beide Angebote beinhalten die entsprechenden Smartmeter für eine weiche Beschränkung.
    Wichtig, weil KFW 40+!


    Vielen Dank für eure Meinungen!

    Puh, da hat sich ja einiges getan, seit ich das letzte mal da war.
    Ich hoffe ihr seht es mir nach, wenn ich jetzt auf die ganzen Kommentare bzgl. Rentabilität nicht mehr eingehe. Ich denke einige haben es verstanden, andere wollen unter Umständen nicht verstehen, das in meinem besonderen Fall der Speicher halt doch rentabel sein kann.


    Hier nur noch die Anforderungen für KfW-EH40+ an die Photovoltaik/Speicher:



    Die Visualisierung ist kein Problem, die 60% sehe ich mit entsprechenden Verbauchern auch nicht als Handicap und die größe des Speichers ist auch im Rahmen. Somit ist es bei mir tatsächlich nur der Speicher, der mir einen Tilgungszuschuss von 5000€ beschert.
    Ich gebe euch da durchaus recht, unter anderen Rahmenbedingungen würde ich den Speicher auch nicht installieren. Ich gehe davon aus, dass ich max. 1000-1500kWh/a durch den Speicher Schleusen werde. Bei grob 0,10€ Einsparung pro kWh lohnt sich das ganze sonst nicht wirklich.



    Jetzt aber nochmal zum eigentlichen Thema:


    Für mich kristallisiert sich jetzt raus, das E3/DC, Fronius und auch LG/SMA alles zuverlässige Speichermöglichkeiten auf einem Level sind, richtig?
    Preislich am attraktivsten wäre wahrscheinlich der Fronius, da ich hier keinen zusätzlichen WR brauchen würde.
    Ich werde mich dann nochmal mit Duke unterhalten, was die persönlichen Erfahrungen angeht.


    Bzgl. der LG-Batterien: Ich habe hier mal irgendwo den Hinweis darauf gelesen, dass da etwas neues kommen soll. Ist schon bekannt wann und was? Im netz habe ich da leider nichts gefunden.

    Zitat von seppelpeter


    Was soll das für eine Rechnung sein?
    Schon mal eine Bilanz/GuV gesehen, in der AfA keine Aufwandsposition ist?
    BTW: Es sind die vollen AHK (netto) abzuschreiben!


    Zahl dem Anbieter doch einfach den doppelten Preis, dann ist die AfA auch doppelt so hoch. :mrgreen:


    Entschuldige bitte, dass ich mich hier nicht absolut korrekt ausgedrückt habe. Ich hoffe aber trotzdem, dass der Sinn der Rechnung rübergekommen ist. Das Abschreibungen zu den Aufwendungen zählen ist schon klar. Damit veringere ich aber mein zu versteuerndes Einkommen und habe somit einen Vorteil in Höhe von 40% der Abschreibungen. Solange ich dann gedanklich an anderer Stelle die Einnahmen komplett versteuere, dürfte das so doch passen.




    Zitat

    Darüber hinaus ist es doch mit Sicherheit nicht hinderlich, einen erhöhten Mehrverbrauch zu haben, oder? (Also auch unter Betrachtung der Verluste über die Zwischenspeicherung ist es noch immer besser, die Energie selbst zu verbrauchen, als zu verkaufen, richtig?)


    Zitat

    Wo soll denn da die Sinngebung sein, aber 30-50 Cent pro KWh aus dem Speicher gegenüber NEtzbezug?


    Da müsstest du mir jetzt noch erklären, wo die 30-50 Cent/kWh herkommen, wenn ich die Kosten für den Batteriespeicher an anderer Stelle bereits gedeckt habe? Mehrkosten gegenüber dem DV gibt es doch hier eigentlich nur über die ca. 10% Speicherverluste.


    Zitat

    Bzgl. der Belegung der Dachfläche:
    Hier werde ich natürlich versuchen, die Fläche bestmöglich auszunutzen. die Ausrichtung ist etwa 15°. Ich fürchte aber, ich bekomme nicht mehr als 6,5 kWp auf das Dach wegen VELUX-Fenster und Dachgaube.


    Den Dachplan stelle ich später noch ein, komme hier auf der Arbeit gerade nicht an meine Zeichnungen.



    Ich denke bzgl. der Wirtschaftlichkeit kann ich das schon für mich einschätzen.
    Ich bin mir bewusst, dass das in der Hinsicht nicht der große Wurf ist, unter Berücksichtigung des Tilgungszuschusses zumindest aber immernoch rentabel.


    Mir geht es nicht darum, OB ich einen Speicher installieren werde, sondern WELCHEN.
    Bitte nicht falsch verstehen, ich bin dankbar für jeden Hinweis. Möchte mich aber gerne auf die Findung des richtigen Systems konzentrieren und nicht darüber diskutieren ob es sich jetzt lohnt oder nicht.


    Gibt es denn hier Erfahrungen aus erster Hand zu E3/DC oder Fronius?
    Alternativ sind auch informationen willkommen, ob Abschreibungen auf den LGChem Resu auch vom Finanzamt akzeptiert werden?


    Vielen Dank und Gruß,
    Hendrik

    Zitat von Retrerni


    Nun, aus meiner Sicht keines der genannten. An Deiner Stelle würde ich mir eher andere Systeme wie z.B. Solarwatt anschauen.


    Ciao


    Retrerni


    Was ist aus deiner Sicht der Vorteil von dem Solarwatt-System?
    Bzw. was spricht gegen die drei genannten? (Wobei Fronius hier eigentlich mein Favorit ist)


    Zitat

    Da solltest du nochmals genau nachfragen (auch bei der KfW, ob er anerkannt ist). Die Berechnungen für die Vermeidung von Wärmebrücken sind hochkomplex und nicht mit ein paar Eingaben in einem Programm getan. Mein Statiker hat mit diesen Berechnungen jedenfalls nichts zu tun. Ausserdem muss das gesamte Bauvorhaben dokumentiert und vom Sachverständigen bestätigt werden. Dafür sind zwingend Vor-Ort-Termine auf der Baustelle erforderlich.


    Danke für den Hinweis, er ist von der KfW anerkannt. Er wird auch von der KfW zur Hälfte bezahlt. (ACHTUNG: Hier muss zwingend der Antrag vor Vorhabensbegin gestellt werden!). Die detailierte Wärmebrückenberechnung hat er bereits durchgeführt und ich bin dadurch ohne viel Mehraufwand auf KfW40+-Niveau gekommen.
    Dadurch, dass er nur ein paar Kilometer von der Baustelle entfernt wohnt, sind auch die Baustellentermine kein Problem.

    Hi Seevetaler,


    vielen Dank für deinen Kommentar.


    Zitat

    Allerdings beträgt die Förderung für KfW 40+ gegenüber "nur" KfW 40 5.000€. Eine weitere Förderung gibt es für den Speicher nicht. Zudem musst du über ein Benutzerinterface Stromerzeugung und Verbrauch visualisieren. Deine 1.500 € netto weitere Förderung sind demnach nicht anrechenbar.


    Das war mir so nicht bewusst, habe ich jetzt aber auch im KfW-275-Programm gelesen. Das habe ich bisher wohl immer überlesen :( Sicherheitshalber telefoniere ich morgen aber nochmal mit der KfW, evtl. gibt es da ja doch eine Möglichkeit. Explizit ausgeschlossen ist das 153 ja nicht, nur für das gleiche Vorhaben darf kein weiteres KFW-Program beansprucht werden. Morgen weiß ich da mehr.


    Bzgl. der Visualisierung ist das doch bei allen genannten Systemen Standard, dass ich über eine App genau die Informationen bekomme. Da mache ich mir keine Sorgen.


    Zitat

    Allerdings muss ein KfW 40+ - Neubau zwingend mit einem zugelassenen Sachverständigen gebaut werden. Der kostet nochmals ordentlich Geld, wenngleich er von der KfW mit 50% bzw. max.4000 Euro gefördert wird.


    Da habe ich mit meinem Statiker echt Glück gehabt. Der ist auch Sachverständiger und macht das "so" mit, weil er den Auftrag haben wollte.


    Was hast du denn für einen Speicher für deinen Neubau geplant?

    Hi,


    ich habe in so kurzer Zeit noch gar nicht mit so vielen Antworten gerechnet. Vielen Dank erstmal dafür.


    Das der Speicher sich rein durch den erhöhten Eigenverbrauch nicht rechnet, ist mir durchaus bewusst.
    Meinen Gedanken liegen folgende Zahlen zugrunde:


    Kosten Batteriespeicher: ca. 8000€ netto
    Förderung KfW: ca. 1500€
    Abschreibung: ca. (8000-1500)*0,4 = 2600€


    "Netto-Kosten": ca. 3900€


    Wie schon beschrieben, trennt mich nur der Batteriespeicher vom "EH-40+"-Standard. Dadurch bekomme ich von der KfW nochmal 5000€ Tilgungszuschuss zusätzlich.


    Wenn ich jetzt nochmal etwaige Unwägbarkeiten wie Preise, Abschreibung etc. mit einbeziehe, dann läuft die Investition für mich auf +/-0 raus. Darüber hinaus ist es doch mit Sicherheit nicht hinderlich, einen erhöhten Mehrverbrauch zu haben, oder? (Also auch unter Betrachtung der Verluste über die Zwischenspeicherung ist es noch immer besser, die Energie selbst zu verbrauchen, als zu verkaufen, richtig?)




    Bzgl. der Belegung der Dachfläche:
    Hier werde ich natürlich versuchen, die Fläche bestmöglich auszunutzen. die Ausrichtung ist etwa 15°. Ich fürchte aber, ich bekomme nicht mehr als 6,5 kWp auf das Dach wegen VELUX-Fenster und Dachgaube.


    Zitat von letsdoit

    Hallo. Hast du dir mal den Thread DC gekoppelter nicht einspeisender Speicher 2.0 angesehen ? Vielleicht interessiert dich so was. Welche Postleitzahl hast du ?


    Danke für den Hinweis. Habe ich mir noch nicht angeschaut, werde ich aber noch machen. PLZ ist 41334.

    Hallo zusammen,


    wir starten gerade den Neubau einer "EH-40+" DHH.
    Alle Voraussetzungen waren bei uns sowieso gegeben, bis auf den Batteriespeicher.


    Grobe Rahmenbedingungen:


    Geplante Anlagengröße: 5-6kWp
    Geplanter Verbauch: 4.000-5.000 kWh (inkl. Wärmepumpe)
    Größe Batteriespeicher: 5-6 kWh?


    Ins Auge gefallen sind mir aktuell die DC-Gekoppelten Speicher.
    Zum einen wegen der höheren Effizienz wg. geringerer Wandlerverluste, zum anderen wegen der Abschreibung (wobei das noch zu klären ist).


    Aktuell wären da 3 Systeme für mich im Rennen:
    - E3/DC (Lange Erfahrung, Zuverlässig, jedoch Höherpreisig)
    - Fronius Energy Package (neueres System, ggf. Steuerlicher Nachteil da nicht alles in einem Gerät, preislich attraktiver, angeblich bessere Batterien als E3/DC)
    - Tesla Powerwall (Insgesamt ja recht umstritten, preislich am attraktivsten)


    Welches der Systeme ist aus eurer Sicht am empfehlenswertesten?
    Habe ich hier bzgl. der Dimensionierung noch grobe Schnitzer drin?


    Vielen Dank und Gruß,
    Henk