Beiträge von PV-Starter1343x



    Naja das ist der Tagesdurchschnitt, den das Tool ausgibt. In den Wintermonaten erwarte ich nichtmal die Grundlast von 200W zu decken. In den perfekten Monaten erhoffe ich mir die Grundlast und die Poolpumpe sowie Teile der anderen genannten Verbraucher gedeckt zu bekommen. Zudem gibt es noch den Plan kleinere akkulade Geschichten (Rasenmäher etc.) über eine Zeitschaltuhr in den Vormittag zu legen.


    Und ja ich habe grob auf den erwarteten Ertrag unsere Verbraucher gegengerechnet. Ich meine die beschriebene Grundlast zzgl. der Poolpumpe im genannten Zeitraum. Zu den Spitzenzeiten dann Wäschetrockner und Waschmaschine sowie der Geschirrspüler.

    Ach ja eines noch zur S/W Seite, hier gibt es Bäume und Gebäude, die je nach Jahreszeit (Sommer ab 18:30-19:00 und Winter eigentlich ab 17:00) zu Verschattungen führen.
    Die Wand gen S/O ist je nach Jahreszeit länger in der Sonne, nämlich Nov-Feb 9:00 - 15:30 und März-Oktober 07:00-15:3


    Also was die Schattensituation angeht kommt eigentlich ausschließlich die Hauswand in Frage für PV.


    Die Frage ist also weniger wo sondern ob. Ammortisation nach 13 Jahren fände ich in Ordnung. Die Frage ist also ob meine Rechnungen hinhauen...

    Zitat von alterego


    Was zwingt dich zu diesen Zeiten? Normalerweise ist es egal, wann genau umgewälzt wird, wichtig ist nur, daß es ausreichend geschieht. OT: gibt es wirklich keine sparsameren Poolpumpen? Bei den Heizungspumpen hat sich in den letzten ca. 10 Jahren der Verbrauch auch locker halbiert


    seppelpeter war schneller, Dach ist aber normalerweise immer zu bevorzugen und wenn du die Pumpe später laufen läßt, paßt das auch wieder.


    Das Poolwasser läuft durch einen Wärmekollektor. Der Erfahrung nach tut es dem darin stehenden Wasser nicht besonders gut länger als 15 Minuten unbewegt zu bleiben bei Sonne. Einstrahlung liegt zwischen 07:00 und 15:30 Uhr vor, wobei die ersten 2 Stunden aufgrund der geringeren Wärmeenergie nicht so dramatisch sind.

    Ok, habe es nun über PVGIS hinbekommen.


    Daily KWH 4,53, Monat 138 kwh - insgesamt. 1650 kWh


    Wenn ich nun obige Rechnung (80 % mangels Sonne nach 15:30 Uhr und noch mal zu 80 % als Eigenverbrauchsanteil) anwend , lande ich bei 1056 KW was einer jährlichen Ersparnis von 275 € entspricht. Die Anlage sollte sich nach 12,7 Jahren gerechnet haben. Vergesse ich irgend etwas?


    Was unsere Geräte angeht, so habe ich einfach mal durch gemessen in dem ich den Zähler regelmäßig abgelesen habe.


    Grundlast: 211 Watt
    Poolpumpe: 550 Watt (Mai bis September)
    Waschmaschine: 800 Watt
    Trockner: 1300 Watt
    Geschirrspüler: nicht gemessen


    Der Gedanke ist natürlich zwischen 11:00 und 14:00 Uhr Waschmaschine und Trockner starten zu lassen. Ich persönlich ging einfach davon aus, dass wir besser fahren wenn wir immer ein wenig Netz Strom benötigen als mit einer zu Dimensionierten Anlage.


    Deine Gedanken finde ich tatsächlich sehr logisch, jedoch lege dort Investitionssumme ungleich höher aufgrund na zu doppelter Modulanzahl. Ich kann mir daher kaum vorstellen dass sich die größere Anlage verteilt auf die beiden Dächer gegenüber der Wand rechnet.
    Kann man denn etwa sagen wie viel Ertragsverlust die Verschattung ab 15:30 Uhr bedeutet? Bei dir im südwestlichen Danach hätte man das Problem dass es wie beschrieben eigentlich nur fünf Sonnenstunden gibt. Das gegenüberliegende Dach kann man völlig vergessen, 2 m entfernt Hat unser Nachbar mehrere Haushohe Tannen.

    Hallo,


    Mangels PC (alles von Mobilgeräten aus) habe ich nur Online Tools nutzen können - sowas wie Solarserver.de, die Tabelle unter http://www.photovoltaik-web.de…heignung/dachneigung.html und Ähnliches.
    Gibt es einen Tip was Online Rechner angeht?



    seppelpeter: hältst du denn die erzeugten 1400 kWh für realistisch? ich bin davon ausgegangen, dass wenn die Solaranlage weniger Strom produziert als ein spezifisches Gerät benötigt lediglich die Differenz aus dem Netz gezogen wird. Ist dem so oder sprechen wir tatsächlich von einer entweder oder Versorgung der Geräte?



    Die Dachneigung der südwestlichen Ausrichtung beträgt auf etwa 10 m² Fläche 30° und nochmals 10 m² mit 45° zur Verfügung. Die langfristige Planung ist diese Seite in etwa fünf Jahren ebenfalls hälftig mit PV-Zellen zu bestücken und entsprechend nachmittags den Eigenverbrauch teils abzudecken.

    Hallo,


    ich glaube mit der Planung meines kleinen Solarprojekt bereits weit fortgeschritten zu sein. Tatsächlich steht in der Angebotsphase und würde wahrscheinlich sehr zeitnah umsetzen lassen.
    Ich würde mich aber einfach darüber freuen, wenn jemand mit etwas mehr Erfahrung als ich selbst einige Worte zum Realismus meiner Gedanken sagen kann.

    Da wir zu großen Teilen mit dem Ziel des Eigenverbrauchs eine Anlage errichten, beginnen wir mit den Verbrauchswerten. Unsere Grundlast liegt dank diverser Netzwerke und Verbraucher bei denen es unpraktisch ist sie immer wieder vom Netz zu nehmen (langwierige Neustarts) bei 211 Watt.


    In den Monaten Mai bis September kommt zwischen 09:00 und 15:00 Uhr mit 550 W Poolpumpe Bedarf dazu. Zudem gibt es Programmierbare Geschirrspüler, Waschmaschine und Wäschetrockner.



    Die Ausrichtung unseres Gebäudes ist dabei etwas schwierig. Es gibt einer Hauswand bei 150° Süd Ost 07:00 - 15:30 verschattungsfrei) oder ein Dach Richtung 240° Süd West 14:00 - 19:00 verschattungsfrei). Da unsere Pumpe vormittags verbraucht, liegt es nun nahe die Hauswand zu nutzen für eine PV Anlage. Nicht zuletzt ist hier auch eine südlichere Ausrichtung gegeben.


    Ich habe in diversen Internet Rechner unsere Daten eingegeben und mit mehreren Solarfirmen das Projekt durchgesprochen. Die Empfehlung lautet die Module mit 60-70° an die Hauswand zu bringen. Das haben unseren Fall den Vorteil, dass man bei niedrigen Sonnenständen ein wenig mehr Energie abgreift, dafür aber die Spitzenleistungen geringer ausfallen. Diese würden aber durch gegenseitige Verschattung bei 30° Anbringung an die Wand ohnehin die komplette Mittagssonne nicht abbekommen.


    Als Größe Wurden mir 2kwp - 2,5 Kwp geraten.


    Jagt man all diese Werte durch entsprechende Rechner im Internet ergibt sich eine rechnerische Jahresausbeute von circa 1800 kWh pro Jahr (82-85% Ertrag aufgrund Ausrichtung). Ich habe davon einfach mal 20 % abgezogen, da unsere Hauswand ab 15:30 Uhr schlagartig gar keine Sonne mehr abbekommt. Abgerundet würde ich also mit 1400 kWh Antrag rechnen. Aufgrund unserer Verbrauchskurve, gehe ich von einem hohen Eigenverbrauchsanteil von 80 % also (abgerundet) 1100 kWH aus. Bei unserem aktuellen Strompreis wären das 280 € jährliche Ersparnis. die sich rechnerisch ergeben Einspeisung wurde über aktuelle Vergütung ungefähr die Mehrwertsteuer, die auf den Eigenbedarf abfällt decken.


    Da die Anlage von diversen Fachfirmen bei circa 3500 € läge, hätten wir die Kosten in 13 Jahren ohne Defekte raus (ganz ohne Preissteigerungen gerechnet).


    Denkt ihr ich liege mit dieser Rechnung völlig falsch? Ich habe ja an einigen Stellen zu unseren Ungunsten abgerundet und auch 20 % der laut Internet Rechner errechneten Jahresertrages abgezogen.


    Mir ist natürlich klar, dass man das sicher nie sagen kann und auch am Wetter kann sich in 13 Jahren eine Menge ändern. Mir geht es tatsächlich einfach darum ob dieses Rechnung realistisch ist oder ich irgendetwas erhebliches vergessen habe. Auch kann ich nicht einschätzen wie gut die Werbeversprechen und Rechner im Internet zutreffen - sind bei einer 2KwP Anlage mit unserer Ausrichtuung und Lage (Berlin 1343x) der Anlage tatsächlich 1800 W Jahresertrag realistisch?


    Ich würde mich freuen, wenn hier die eine oder andere Meinungen geteilt wird!