Beiträge von PV-Starter1343x

    Wieviel Strom kann das sein?


    Und mal ganz naiv gefragt - wenn er programmiert wird auf sagen wir 11:00 Mähen reicht es dann nicht wenn am System von 10:55 an Strom anliegt für die 65 Minuten Mähzeit + 60 Minuten laden und dann 21,5 Stunden nix? Oder muss dieser Erddraht auch über Nacht strahlen?

    Hallo, wir liebäugeln mit einem Mähroboter - würde wohl der Sileno City 250 werden.


    Da wo er hin soll liegt kein Strom, Garten aufbuddeln hab ich wenig Lust.


    Nun der Gedanke ne kleine Insel für ihn zu bauen (nur März bis September im Betrieb...im Winter würde ich den Bleiakku mit dem Mäher zusamme. in den Keller schaffen)


    Akku hat er 18V mit 2,1 AH und der Hersteller gibt 60 Minuten Ladezeit an. Da müsste dann 18 x 2,1 = 37 Wh reinpassen, richtig?


    Bedeutet die Insel müsste an einem sonnigen Tag mit Wandlungsverlusten Modul -> Akku -> 230V -> Akku im Mäher um die 60wh schaffen.


    Verrechne ich mich irgendwie total?!?

    Das wäre ja mit einem minimalistischen 100W Panel schon realistisch zu erreichen, oder?

    Naja der Preis dürfte zu niedrig angesetzt sein. Im Handelsblatt ist ja die Rede von der Basisbepreisung anhand eines CO2 Ziels „zum Beispiel“ den Zielen des Pariser Abkommens.


    Ob das auch tatsächlich das Ziel bei der Berechnung der Zertifikatsmenge war?


    Und in welchen Ländern gelten die CO2 Zertifikate? Man müsste ja den Ausstoß der nicht teilnehmenden Länder abziehen vom freien Zertifikatsvolumen.


    Und wer muss sie kaufen?

    Also mein Heizöl beziehe ich ohne CO2 Zertifikat - kann man kostenpflichtig & freiwillig dazubuchen. Muss man aber nicht.


    Also in meinen Augen dürften diese Zertifikate ein nett gemeinter Ansatz sein der dann aber an allen Enden verweichlicht wurde so das er am Ende sein Ziel verfehlen dürfte.


    Aber das hat beim Klimaschutz ja System das man die eigenen Ziele und sowieso die physikalischen Notwendigkeiten verfehlt.


    Ich denke man sieht heute schön die dunkle Seite der Geld- & Machtverteilung. Alter führt im schnitt zu mehr politischem und finanziellem Gewicht und so sind alle Entscheider in Politik und Wirtschaft in einem Alter das man sich zumindest nicht ernsthaft damit ausseinandersetzen muss was man da grade tut. Es wird keinen Einfluss auf das eigene Leben mehr haben.


    Es wäre eventuell nicht falsch ein paar junge Menschen in die Position zu versetzen den Weg mit zu tragen.

    Hm also meines Wissens nach arbeiten die meisten neueren LuftWP mit COP um die 2,5 bei A-5/HK35


    Laut Datenblättern der neuen Geräte 2,8 bei A-7/HK35 aber ob man das erreicht müsste man schauen.


    Und ja ohne Flächenheizung gehts eben nicht denn das alles funktioniert nur wenn der Heizkreis auf <35 gefahren werden kann.


    Ein ausreichender Pufferspeicher der es erlaubt Tagsüber einen Wärmepuffer anzulegen für die Nacht hilft ebenfalls enorm. Je nach Region sind Tagestemperaturen unter Null ja eher selten. Dann kommt der Strom zu Teilen zusätzlich im Idealfall noch aus der eigenen Solaranlage mit geringeren Gestehungskosten.


    Ich sage es aber mal ganz klar - wer für Hunderttausende Euro in den 80ern ein Haus gebaut hat sollte eben Instandhaltungsrücklagen bilden. Neues Dach, neue Heizung - es gibt Dinge die kommen eben mit der Zeit auch ganz ohne Gesetzgeber.

    Wer Inflationsbereinigt nun 12.000 Euro für die Heizung und 20.000 fürs Dach zurückgelegt hat in 30 Jahren seit Bau kann mit der kleinen Zusatzfinanzspritze problemlos Flächenheizuhg legen.


    Das Hauptproblem sind doch die Häuslebauer die blauäugig seit Bau nahezu nichts zurücklegten und dann ganz schockiert sind das ein Haus nicht für immer hält mit Kleinstreparaturen.

    Bei denen dann die Heizungserneuerung ansteht und gespart ist im besten Fall ein nett gemeinter Bausparer um die 5.000 Euro, oft genug garnix.


    Und in den 30 Jahren wurde verreist, dicke Autos gefahren - aber weil man jetzt keine Kohle hat kann man den Mehraufwand einer ökologischeren Heizung nicht zahlen. Da stellt man sich die billigsten unwirtschaftlichsten Drecksschleudern in den Keller.


    Wenn die nächste Karre ansteht wird aber bedenkenlos finanziert weil man ja nicht mit nem Polo fahren will.


    Das ist ein Problem.


    Eigentum verpflichtet. Das war schon immer so.


    Die Politik versucht ja nun zudem neben dem Zwang der Erneuerung auch mit allerlei Förderungen zu lenken in Richtung Solarthermie & LWP. Nur der Markt ist Starköpfig.

    Einfachste Problemlösung wird irgendwann sein einfach Heizöl mit der normalen Mineralölsteuer zu belegen. Die Verkehrskommission hatte ja eine CO2 Abgabe von 40 Cent im Gespräch.


    Schlagartig wären LWP über die Betriebsdauer im Vorteil. Alle die wirtschaftlich halbwegs dastehen steigen dann um.


    Und dann sind die wirklich armen Hausbesitzer die Jobprobleme o.ä. haben und nicht einfach zu faul zum sparen waren / keine Finanzierung bekommen die armen Schweine.


    So läuft es leider oft in dee Realität.

    Wenn SMA nett ist würde man kurz vorm letzten Vorhang Updates fahren die lokale Alternativen bieten.


    Oder man reduziert sich auf einen kostenpflichtigen Cloud Service + Reparaturabwicklung als Zukunftskonzept.


    Eventuell bekommen se ja auch ausreichend Oberwasser damit man weitermachen kann. Aber schon bemerkenswert - ich erinnere mich vor zwei Jahren da hiess es „nimm nicht XY, wenn die Pleite gehen...“ und man riet zu SMA.

    Naja das mit dem Niedrigenergiehaus stimmt so auch nicht ganz. Halbwegs gute Dämmung im Bereich kfW80 genügt schon solange es Flächenheizung gibt. Was man dann zahlt an Strom kann man sich halbwegs ausrechnen indem man den Gasverbrauch je Monat mal in kwh Heizaufwand umrechnet und mit den Arbeitazahlen je nach Aussentemepraturen für den Monat umrechnet.

    Das könnte man sogar auf manche Klinker Altbauten mit WP heizen, wenn man die Fenster erneuert.


    Was das E-Auto angeht könnte man - wie auch für die Wärmepumpe - ja auch einen reinen Ökostromtarif haben. Natürlich kommt aus der Steckdose weiterhin Strommix aber über die Wirkung der Nutzung von Ökostrom auf den Strommix müssen wir nicht ernsthaft debattieren, oder?


    Das wirklich Schlimme ist doch das wir geradewegs auf 2,5 Grad Erderwärmung zusteuern. Das hätte gravierende Folgen für unseren Planeten.

    Ganz abgesehen von dem Agrarproblem dürfte alleine die Flüchtlingsbewegung über den Erdball zu einem weltweiten Aufschrei führen.


    Und egal was man macht es endet immer in Relativierungen und Kritiken was alles nicht funktioniert am Unbruch. Getragen von einer Elite die sich einfach am Status Quo dumm und dänlich verdient.

    Und irgendwann ist es zu spät. Oder war es.

    Wenn man so rechnen möchte was eine Tonne CO2 im Abbau kostet müsste man aber die natürliche Abbaufähigkeit des Planeten berücksichtigen.

    Denn eine Tonne vom Menschen in die Atmosphäre geblasenes CO2 müsste ja nicht 100%ig technisch aus der Atmosphäre gefiltert werden um die Menge an CO2 im System auf einem für das Ökosystem umgänglichen Level zu halten.

    Genau berechnet würde es wohl einen dynamischen CO2 Preis geben müssen der je nach Ausstoß der Menschheit variiert.


    Allerdings muss man sich auch fragen was man da berechnet. Einige als recht sauber geltende Länder haben z.B. natürliche CO2 Quellen durch riesige Waldflächen mit dazugehörigen Verwesungsprozessen die CO2 in erhablichen Mengen freisetzen. Rechnet man also CO2 mit ein das praktisch Neutral / im natürlichen Kreislauf ist.

    Wenn nicht - wieso wird ein brennender Wald nicht gewertet aber ein brennendes Holz in meinem Kamin obwohl Beides über die Lebensdauer eines Baumes CO2 Neutral ist.


    Und ein Gedanke noch. Wie Effizient muss ein CO2 Filter sein (und wie lange halten) um den eigenen CO2 Rucksack zzgl. CO2 Handtasche für Wartungsarbeiten abzuarbeiten?


    Und wenn wir wirklich unseren Planeten retten wollen, wieso sehe ich dann noch immer so viele Autos, so viele Wegwerfartikel und qualitativ für kurze Lebenszeiten geschaffene Kosumartikel. Dann braucht es eine Welt in der man einen Bankberater in geflickter Lederhose nicht komisch findet sondern nickt und weiss „die trägt der Mann 10 Jahre, sehr nachhaltig“. Und nicht nur das wir die zwei Tonnen Blech zum rumgurken kaufen. Wir lackieren auch noch unsere Stoßstangen. Das ist ein Bisschen so wie wenn man seine Schuhsohlen mit Strassteinen beklebt. Verschwendung. Dumm. Nicht nachhaltig.


    Ihr lest auch etwas Bockigkeit in meinen Worten. Ich habe den Glauben verloren das wir Menschen die Kurve kriegen.


    Und da beginnen die guten Nachrichten. Nach einer schweren Zeit durch die Folgen des Klimawandels wird es nur noch sehr viel weniger Menschen geben. Und in dreihundert Jahren hat sich die Natur von uns weitgehend erholt.

    Ganz ohne Luftfilterkalkulationen.