Beiträge von Holger73

    @ PVbeobachter


    Warte damit nicht mehr allzu lang - der Deckel ist bei 52 GW erreicht (und das wird vermutlich in den nächsten 18 Monaten sein!) Und ob danach noch mal irgendeine Form von EEG-Zuschüssen gezahlt wird, möchte ich bei der momentanen Regierung sehr bezweifeln!

    Ich habe das so ähnlich wie Du gemacht. In 2016 mal "zum Gucken" ein gebrauchtes Modul für ein paar Monate auf Schuppendach. Dann kamen in 2017 die ersten "ordentlichen" Module und in 2018 die nächsten. Und wenn ich aufgrund der Lage und Verschattungen gerade mal 420kWh/kWp schaffe, reicht es dennoch, um sich mit dem PV-Virus zu infizieren...


    Inzwischen schaue ich , dass das Hausdach doch noch mit ca. 6kWp zupacke, bevor der Deckel bei 52 GW zuklappt...

    ---

    EmpowerSource


    Schön, dass Du eine solche Liste erstelltst hast. Da werden einem noch mal ein paar Alternativen gezeigt...

    Mein Problem mit den EVT248 und EVT500 ist aber leider noch nicht damit gelöst. Mals sehen, wer das Rennen gewintt: Du mit deinem Netzwerk oder ich über die Anmeldung eines Elektrikers im Rahmen einer Erweiterung auf insgesamt 8,4kWp und der Anmeldung einer regulären EEG-Anlage...


    Gruß,

    Holger73

    Ich brauche täglich ca. 6 kWh für mein Warmwasser. Zur Zeit werden davon ca. 2 - 4 kWh vom Energy-Manager mit PV geliestet, den Rest übernimmt die Gastherme. Und bei 320L Speichervolumen würden da auch noch ein paar kWh mehr reinpassen...


    Wenn ich den sauberen Ökostrom an den Nachbarn verschenken will, muss ich entweder 40m Kabel und Co. investieren oder bei mir ins Netz einspeisen. Da ich aber keine Rücklaufsperre habe, geht dann das nächste Theater los. Von daher unterstütze ich lieber mein Warmwasser...


    Gruß,

    Holger73

    Ich habe den Sender auch von einem Fachmann aus dem Bekanntkreis "einbauen" lassen. War ne Sache von 5 Minuten und der Sender wird nur um das Stromkabel geclipst. Aber Du hast schon Recht...


    Und meine Module liegen halt alle auf einem Ostdach, von daher hat derHeizstab vormittags schon immer was zu tun...


    Gruß,

    Holger73

    Pvbeobachter


    Gekauft hatte ich ihn über eb**Kleinanzeigen, also schon gebraucht.


    Du hast eine Steuereinheit mit normalem 230V-Stecker, einen Funksender, und den 230V-Heizstab.


    Der Heizstab kommt in den Pufferspeicher und wird mit einem Stromkabel an den Ausgang der Steuereinheit angeschlossen. so dass diese wattgenau den normalen Steckdosenstrom an den Heizstab weiterleiten kann.

    Der Funksender (mit "Induktionsklemme") wird zwischen Sicherungskasten und Zähler um die Phase geklemmt, auf welcher der PV-Strom unterwegs ist. Deshalb gehen wohl (theoretisch) auch mehrere Anlagen, aber alle nur auf einer Phase und nicht mehr als 3KW Gesamtleistung. Sobald der PV-Strom durch den Sicherungskasten durch ist und in den Zähler gehen würde, funkt der Sender an die Steuereinheit, wieviel Watt "übrig" sind. Diese schaltet just in time (1-2 Sekunden) den Heizstab entsprechend an.


    Inwieweit das wirtschaftlich ist - insbesondere bei kleineren Anlagen - lässt sich wohl nur schwer beurteilen. Vermutlich wird die Amortisationszeit sooooo lang sein. Aber bei mir konnte ich im letzten Monat den Gasverbrauch für Warmwasser um 40% senken - und das fühlt sich einfach gut an...


    Und das wichtigere, gerade bei kleinen (Guerilla)Anlagen: ein Rückwärtsdrehen des Zählers findet nicht statt und keiner kann Dich wg. Stromdiebstahl, Zählermanipulation, und Steuerhinterziehung anmachen...


    Gruß,

    Holger73

    Wenn ich es richtig verstanden habe, geht es um den Energy-Manager von Westtech.


    Ich habe so ein Teil seit April in Betrieb, Das Ding packt wirklich nur das in den Heizstab, was gerade überschüssig ist und verhindert so eine Einspeisung ins Netz. Die Reaktionsgeschwindigkeit auf größere Veränderungen (Wasserkocher an bzw. aus) liegt bei ca. 1-2 Sekunden, also für mich vollkommen in Ordnung. Ansonsten arbeitet es ziemlich stressfrei vor sich hin...


    Gruß,

    Holger73

    Danke für die Hinweise - hier die Korrekturen:



    Das Ostdach hätte demnach 635kWh/kWp.

    Das Westdach hätte demnach 713kWh/kWp.

    Das Norddach hätte demnach 440kWh/kWp.

    Das Ost-Schuppendach kommt ca. auf 416kWh/kWp. Gerade die Erfahrungen mit diesem Dach haben mich bestärken mich, auf dem Haus auch das West- und Norddach zu belegen.


    Ohne Knick kriege ich auf das Ostdach wohl 8x2 Module (also hochkant). 9x2 wird zu knapp. Den Knick möchte ich nicht belegen, weil die Module dort dann quer liegen müssten (Optik! Der WAF!) und (wichtiger) sich bei Tauwetter dort der Schnee fängt, wenn er mit dem Rutschen anfängt. Zuviel Gewicht dann dort auf den Module...


    Das Schuppendach (Ostdach mit gleicher Orientierung wie Hausdach) ist maximal belegt mit 2,4kWp - siehe zweites Bild.


    Wenn von Anfang an groß bauen klappt. ist das löblich - aber leider nicht immer möglich...


    Mein VNB hat mir schon letztes Jahr einen Brief geschickt, das demnächst die neuen Zähler kommen sollen. Das jetzt aktiv vorzuziehen, bringt mich nur ganz schnell zum Ende der Möglichkeit 1 und hilft mir nicht weiter. Das ökologisch fragliche Verheizen des Übeschussstromes soll mittel- bis langfristig dutch den Einsatz einer kleinen BWWP und eines 2,4 kWh-Akkus gemindert werden. Das ist aber ein Nebenschauplatz, mein Hauptaugenmerk liegt jetzt erstmal auf der PV-Anlage für das Hausdach...


    Gruß,

    Holger73

    Hallo zusammen!


    Nachdem zu Ende April die neue VDE-Richtlinie in Kraft getreten ist, sind meine meine EVT248 und EVt500 wohl nicht mehr offiziell zur Anmeldung zu kriegen (siehe Nachzertifizierung von Modulwechselrichtern) .


    Somit bleiben für mich nur noch zwei Möglichkeiten:

    1. So weiter machen wie bisher und so lange wie mögich unter dem Radar fliegen. Und wenn das spätestens bei der Montage eines neuen Zählers nicht mehr gehen wird, offizielle Anmeldung mit dem Problem, einen Elektriker zu finden etc.

    2. Einmal in die Vollen: Das Hausdach mit Maximum belegen, als EEG-Anlage anmelden und in der Aktion direkt die vorhandenen 2,4kWp mit anmelden (und idealerweise mit der EEG-Anlage koppeln).


    Wenn ich Möglichkeit 2 nicht hinkriege, bleibt nur noch Möglichkeit 1 - aber ich will es wenigstens probiert haben!!! Für Nummer 2 suche ich daher möglichst viele Informationen bzw. dann auch Angebote, damit ich meiner sehr kritischen Göttergattin direkt den Wind aus den Segeln nehmen kann, wenn ich ihr meinen Wunsch präsentiere...


    Die Möglichlkeit, hier die Angebotssuche des Forums zu nutzen, habe ich letzte Woche hinter mich gebracht. Kontaktmail mit ausführlicher Schilderung des Sachverhaltes inkl. Hinweis auf das neue (2014 aufgebrachte) Blechdach und Belegungsweise mit Modulen auf den einzelnen Dachflächen. Der hiesige Partner, die DAA, fand dann nur einen Installateur: Yello Solar (ja - hängt mit der Stromfirma Yello und so auch mit EnBW zusammen), Diese stiegen dann aus, als sie vom Blechdach erfuhren, nachdem sie schon vorher die kleineren Teilflächen (< 10qm) nicht machen wollten.

    Fazit daraus: Wenn Du willst, das es SO gemacht wird, kümmere dich selber darum...



    Hier zu dem Grundlagen:

    Dach Ansichten.pdf


    Der Schuppen auf der Südseite des Bildes hat inzwischen ein zweites Modulfeld mit nochmal 6x200Wp erhalten. Durch die Verschattung der Nachbarbäume und der suboptimalen Ausrichtung sind nur ca. 1.000kWh jährlich erreichbar. Gedeckt wird der Eigenbverbrauch. Der derzeitige Überschuss geht just in time mit einem Westtech-EnergyManager in den Heizstab zum Warmwasser. Die Verkabelung im Schuppen fuktioniert zwar, müsste aber für eine offzielle Anmeldung komplett auf Standard neu gemacht werden. Wenn die jetzigen EVT248 und EVT500 nicht mehr (im Nachhinein) angemeldet werdend können, müssten halt die neuen Modelle EVT300 & 560 eingebaut werden. Alle Module an einen Wechselrichter entfällt hier wohl aufgrund der starken Verschattung der einzelnen Module. Für eine Lösung mit Solaredge fehlt es mir an Informationen...


    Zum Hausdach:

    Das Ostdach ist anhand der abgezählten Ziegel (18*35cm) 9m breit und 3,50m hoch. Danach kommt zum Dachkasten hin noch ein Knick (siehe Luftbild) mit 1m Höhe, welchen ich aber nicht mehr belegen würde. Platz wäre meines Erachtens nach für 8x2 Module. Macht nach PVGIS mit 16x300 Wp, 55 Grad Dachschräge und einer Orientierung von -100 Grad: 3.050 kWh Jahresertrag


    Das Westdach ist mit 2,20m Breite und 3,50m Höhe nutzbar. Hierfür müsste allerdings das kleine Dachfenster überbaut werden. Macht nach PVGIS mit 4x300Wp, 55 Grad Dachschräge und einer Orientierung von 80 Grad: 856kWh Jahresertrag. Durch die verschattung wird es wohl weniger.


    Das Norddach mit 1,50 Breite und 3,85m Höhe nutzbar. Macht nach PVGIS mit 2x300WP, 45 Grad Dachschräge und einer Orientierung von 170 Grad: 264 kWh Jahresertrag. Durch die verschattung wird es wohl weniger.


    Als Modul würde ich hier auf all-Black-Module zurückgreifen wollen, dammit ein möglichst einheitliches Bild mit dem sichtbaren Rest des Blechdaches gegeben ist.


    Das Süddach ist bereits mit 6qm Luftkollektoren belegt. Ein Tausch gegen PV entfällt.


    Das Dach wurde 2014 mit Decra Metalldachplatten belegt. Wenn ich es richtig verstanden habe, müsste für eine Montage der Haken wenigstens ein Teil der Platten aufgenommen (bzw. losgeschraubt) werden


    Der Dachstuhl ist noch original von ca. 1850. Ich gehe davon aus, dass das Mehrgewicht unproblematisch sein sollte (früher war es mit Biberschwanz-Zieglen belegt), aber evtl. müsste hier noch mal ein zusätzlicher Blick drauf geworden werden....


    Wenn ich mir schon die Arbeit mache und auf ein suboptimales Dach Module legen lasse, will ich es auch direkt mit Maximum lachen lassen. Der zusätzliche Strom wird schon mittelfristig zum Großteil selber verbaucht werden. Spätestens, wenn in den nächsten Jahren die Brennwerttherme gegen eine Wärmepumpe getauscht wird und eine E-Auto einzieht, werde ich froh um jedes einzelne Modul sein...


    Und nun: Feuer frei! Fragt mich, gebt mir Tipps und verratet mir, was bei Angeboten zu beachten ist. Oder macht mir ein Angebot... Achja: das Haus wohnt in 09114 Chemnitz.


    Gruß,

    Holger73


    BigBen4711  
    Wenn Du einen Elektriker gefunden hast, schicke den doch auch mal bei mir vorbei . Ich habe genau das gleiche Problem mit den gleichen Punkten (Zero-Export, WW-Boiler) wie Du, aber 0,6 kWp weniger. Wenn ich keinen Elektriker finde und mein Flug unter dem Radar mal endet, wird's dumm...


    Ich überlege zur Zeit, doch auf das Hauptdach eine PV-Anlage bauen zu lassen und in diesem Zuge die bisherigen Module mit anzumelden.