Beiträge von JanR

    Hi,

    Aber gelten dafür ganz andere Ausrichtungskriterien?


    Ja! Ein PV-Modul wird kaum noch funktionieren, wenn es den Schatten von nur einem einzigen Zweig oder einer Stromleitung oder Antenne bekommt. Der Solarthermie ist das vollkommen egal. Von daher ist die Positionierung einer ST egaler als die einer PV.


    Davon abgesehen, ist das teurer Unsinn, der nur hingebaut wird, damit die ENeV mit einer Gasheizung erfüllt wird. Warum man sowas im Jahr 2019 bei der aktuellen CO2-Debatte noch verbaut, erschliesst sich mir nicht wirklich.


    Viele Grüße,


    Jan

    Hi,


    da es nach einem Reset wieder geht, spricht das sehr für das von Broadcasttechniker schon erwähnte Schattenmanagement.


    Wenn das aus ist, ist der WR in einem "lokalen" Maximum gefangen, was natürlich unter dem wahren Maximum liegt. Der Reset bringt ihn dann wieder an die richtige Stelle.


    Also als erstes schauen, ob das angeschaltet ist.


    Wie genau das beim Primo geht, weiss ich nicht, aber wenn er genauso gesteuert wird wie der Symo, dann so:


    fünfmal die zweite Taste von rechts, dann Code 2 2 7 4 2 und dann nach "Dynamic Peak" schauen. WIe gesagt... ohne Garantie, dass der Code beim Primo auch geht


    Viele Grüße,


    Jan

    Hallo,


    18:50, keine Sonne, dunkler werdende Wolken:


    MPPT1: 176 W 631 V 280 mA

    MPPT2: 181 W 696 V 260 mA


    Bei deinem String 1 stimmt also definitiv etwas nicht.


    Ist denn 100% sicher, dass die Module im String 1 keinen Schatten (auch keinen Minischatten) haben und dass da kein Dreck drauf ist? Ein paar Vogelsch**** können da viel ausmachen.


    Viele Grüße,


    Jan

    Hi,


    man könnte noch den Kurzschlussstrom messen. Bei diesen Spannungen würde ich das aber nicht mit dem Heimwerker-Multimeter machen, denn ein Kurzschluss bei 400V knallt richtig und macht beim Lösen auch einen ordentlichen Lichtbogen, ganz abgesehen davon, dass 400V Gleichspannung ziemlich sicher tödlich sind. Von daher mach das nur selbst, wenn du GANZ SICHER weisst, was du tust. Der Solarteur sollte aber die nötige Ausrüstung dafür haben.


    Obwohl gestern total bewölkter Himmel war und nur 60-100W eingespeist wurden lag die Stringspannung unter Last dann aber bei 250V (Süd-String).


    Das kann in der Tat nicht sein. Aktuell ist hier bewölkt mit noch recht hellem Himmel (also nicht komplett finster):


    MPPT1: 400 W 635 V 630 mA (20 Module)

    MPPT2: 453 W 708 V 630 mA (22 Module)


    ...also um die 31...32V pro Modul unter Last. Wenn ich dran denke, schaue ich nachher kurz vor Abschaltung auch nochmal auf die Spannungen, wenn es schon fast dunkel ist, also kurz vor der Abschaltung.


    Normal sollte aber auch ohne Sonne bei den aktuellen Temperaturen ca. 30-33V pro Modul da sein.


    dass in der Septembersonne 40% der Peak Leistung ein ganz normaler Wert ist


    Dass dem nicht so ist, zeigen ja meine Zahlen von gestern. Selbst wenn dem so wäre: Solarmodule haben eine fast konstante Spannung, nur der Strom variiert. Wenn es kälter ist, ist die Spannung sogar höher als warm. Von daher muss (bei gleicher Beleuchtung, also kein Schatten) die MPP-Spannung um Modulanzahl x (28...33) liegen.


    Viele Grüße,


    Jan

    Hallo,

    Ich dachte die SE "Optimierer" sollten die unterschiedlichen Ausrichtungen weitgehend ausgleichen damit nicht das schwächer bestrahlte Modul die anderen runterzieht.

    Für SE trifft das zu. Erfordert aber Optimierer an ALLEN Modulen -> teuer


    Für Tigo trifft das nicht in dem gleichen Ausmaß zu. Vor allem gelten dann immer noch die MIndestspannungen der WR und genau darum ist Angebot 1 Müll.


    Bei Angebot 2 würden die Tigos alles nur schlimmer machen.


    Dass ganze Strings durch ein verschattetes Modul runtergezogen werden, stimmte in der Jungsteinzeit. Leider findet man den Mist immer noch im Netz. Heute haben wir Schattenmanagement - wie genau das geht, habe ich schon etliche Male beschrieben (einfach mal in meinen Beiträgen suchen), denn ich habe gerade nicht die Zeit, es nochmal zu schreiben.


    RSE und den Preis hatte ich bei Angebot 2 übersehen und nur auf die technische Seite geschaut. RSE macht bei den unterdimensionierten WR keinen Sinn und der Preis ist verbesserungswürdig.


    Du könntest versuchen, Nr 1 dazu zu bringen, etwas in der Art von Nr 2 zu bauen, aber für schlau halte ich das nicht, denn mit diesem Angebot hat sich Nr 1 ja schon disqualifiziert.


    Viele Grüße,


    Jan

    Hi gleich nochmal,


    mein obiger Text bezieht sich auf Angebot 1.

    Das hier braucht drei Tracker, die mit kurzen Strings umgehen können (z.B. zwei einphasige WR)


    Und genau diese Idee scheint Angebot 2 zu Grunde zu liegen. Das sollte dann auch funktionieren können :-) ...auch wenn die WR etwas knapp ausgelegt sind. Das geht aber nicht besser, weil einphasig nur 4,6 KVA erlaubt sind und wir hier einen großen (O+S) und einen kleinen (W) brauchen (O und W gehen natürlich auch anders herum).


    Viele Grüße,


    Jan

    Hi,


    bei den 8 Moduloptimierern für die Südseite habe ich ein DejaVu an diesen Thread hier:


    Solarwatt Speicher DC-seitig und 2 Strings


    Klingt mir sehr nach der gleichen "genialen" Idee, einen kurzen String mit den Optimieren zu versehen und dann auf deren "Magie" zu setzen oder, noch schlimmer, ihn mit einem der anderen Strings zusammenzuschalten.


    Gibt es Angaben zur Verstringung? Alle Varianten, die mir bei den obigen Angaben an einem Tripower einfallen, sind nicht toll bzw. ziemlich übel. Lies mal den obigen Thread... der Tripower, der dir angebiten wurde, unterscheidet sich in den relevanten elektrischen Eigenschaften nicht wirklich von dem Symo, um den es da ging.


    Das hier braucht drei Tracker, die mit kurzen Strings umgehen können (z.B. zwei einphasige WR) oder eben SolarEdge.


    Viele Grüße,


    Jan

    Hi,

    Er meinte aber, dass (lt. einer VDE verpflichtend seit April) es theoretisch wäre auf mehr kWp aufs Dach zu knallen, wenn so eine Art Drossel eingebaut wird, die sicherstellt, dass nicht mehr als 30 kWp im Netz ankommen.

    Besonders fachkundig scheint der nicht zu sein. Im Netz kommen grundsätzlich KVA an, die Module liefern KWp. Die "Drossel", die er meint, ist ein WR mit weniger als 30 KVA. Der kann ja prinzipbedingt nicht mehr als 30 KVA einspeisen. Alternativ kann man einen größeren WR auch auf 30 KVA beschränken.


    Viele Grüße,


    Jan

    Hi,


    Was ich mit UDC Workmax anfangen soll weiss ich nicht so recht - vermute aber dass der String 1000V haben darf Umpp aber unter 800V sein soll?


    Sehe ich auch so. Ist aber fast überall so. Bei Leerlauf bei Frost von 1000 kommt die MPP-Spannung quasi nicht über 800V, passt also.



    Alternative wären 2st 1 phasige WR z.B 10kW Ost und 8-10kW West?


    Geht nicht. Einphasige WR mit Konformität zur AR4105-2018 gibt es nur bis 4600 VA.


    Alternative: Ost nur die besten 22 bauen? technisch sauber - für die EEG-Umlage (wie lange wird es sie noch geben) nicht optimal.

    Scheint ja nicht nötig zu sein... wenn man die Schattenmodule gleichmäßig verteilt bekommt, dann spricht nichts gegen 2x17.


    Der Aufbau mit 2x17 + 21 würde auch gut an einem Kostal mit 3 Trackern laufen.


    Viele Grüße,


    Jan

    Hi,


    die gleiche Anzahl Module mit der gleichen Verschattung, also zur gleichen Zeit.


    Kabellängen sind egal, solange es nicht um Dutzende von zusätzlichen Metern geht.


    Ich würde die beiden Strings aber NICHT auf dem Dach parallelschalten, sondern erst am WR. Falls du irgendwann mal (z.B. bei einem Defekt) ein Ersatzgerät mit 3 MPPT hast, dann kannst du das ändern und als Einzelstrings verschalten, ohne dass jemand auf das Dach muss. Die paar Meter Kabel mehr kosten nicht die Welt (etwa 1 Euro pro Meter).


    Viele Grüße,


    Jan