Beiträge von cephalotus

    Was würde eine 95% Dekarbonisieerung für Deutschland benötigen, welche Probleme gibt es, welche Technologen wären nötig, welche wären Sackgassen....


    Die Langfassung richtet sich sprachlich eher an ein Fachpublikum:


    Kurzversion, nur Thesen auf wenigen Seiten komprimiert:

    https://www.consentec.de/wp-co…tschlands-kurzfassung.pdf


    Langversion:

    https://www.consentec.de/wp-co…tschlands-langfassung.pdf


    Auswirkungen auf die Umwelt:

    http://www.consentec.de/wp-con…erung-der-szenarien-1.pdf

    Wieso sagen die nicht einfach, dass sie bis in 5 Jahren die Gasförderung einstellen? Das wäre doch mal ein Vorbild...

    Ja, Norwegen soll gefälligst mit der Gasförderung aufhören, damit wir weiter die Braunkohle ausbuddeln können.

    Wo sind denn unsere Ozonlöcher geblieben? Hat die der Deutsche auch geheilt oder der Chinese mit seiner Luftverschmutzung?

    Die Ozonkonzentration ist auch heute immer noch nicht auf dem Niveau der vor FCKW Zeit.


    https://www.welt.de/wissenscha…and-immer-schwaecher.html


    Hätte man damals die FBKW statt der FCKW verwendet, die ähnlich gut funktionierten aber mal eben weitaus zerstörerischer sind hätte die Erde angeblich 1970 schon keine Ozonschicht mehr gehabt. Wie der Planat und die Ökosystemen unter einem dauerhaften UV-B Bombardement heut aussehen würden kann man sich dann ja in der Phantasie ausmalen.


    Dass es nicht soweit kam war ungeplanter Zufall und dass die Menschheit das Problem nicht noch viel schlimemr gemacht hat lag am weltweiten großen Umweltabkommen, nicht am Problem leugnen.


    Nicht neu, aber dennoch sehr spannend zu lesen:

    https://www.zeit.de/2007/37/A-Montreal-Protokoll

    Könnte ich ca. 55 Jahre zurückdrehen, ja, ich würde sicher freitags lieber auf die Straße gehen um Demokratie praktisch zu erleben. Und wenn die Klima-Frontfrau nun überhaupt nicht mehr zur Schule geht, dann bräuchte ich nur noch "fortschrittliche" Eltern, die es für gut und richtig befinden, wenn Sohnemann ab sofort "zu Hause" bleibt.

    Das "Taschengeld" sollten sie mir aber noch aufstocken, weil ich dann was fürs Klima getan habe ..... was eigentlich?

    (Plakat hochhalten und Forderungen stellen an Politiker, denen die eigene Karriere wichtiger ist, wie das ganze andere "Drumherum")

    Greta hat in ihrem kurzen Leben schon weit mehr erreicht als Du und ich zusammen jemals erreichen werden. Ich zumindest werde wohl keine Audienz beim Papst bekommen und bis zum französischen Präsidenten oder einem Vortrag beim Weltwirtschaftsforum hab ich es auch noch nicht geschafft. Mit nur in der Schule rumhocken ist es dann halt auch nicht getan.


    Du?

    wo kommt dieser "deckel" eigentlich her? hat da irgendein staatssekretär eine komission einberufen und die haben mit spitzem bleistift gerechnet was an erneuerbarem strom notwendig/förderfähig/erträglich ist? aber solch ein (unsinniges) ausbaulimit ist doch nicht bis in alle ewigkeit in stein gemeißelt?

    Der kommt aus der Zeit mit 7-8GW PV Zubau, wo ich schon seinerzeit warnte, dass das das ganze EEG gefährdet, die Leute hier aber der festen Überzeugung waren, man dürfte die hohen PV Vergütungen keinesfalls absenken. Findet sich sicher noch in den Untiefen des Forums. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich hier als Saboteur der Solarbranche angefeindet wurde...

    Noch lokal begrenzte Ereignisse wie der syrische Bürgerkrieg, der seine Ursache in den Folgen der Überbevölkerung des Staatsgebiets hat, kann nichtmehr durch Migration in andere Weltgegenden gelöst werden. Eine Lösung die bisher seit ca. 1800 nur deswegen funktioniert hat, weil es damals noch reichlich bewohnbare Gebiete mit sehr geringer Bevölkerung (die man häufig gleich noch massenweise ermorden konnte) gab. Diese "Lösung" ist inzwischen obsolet geworden. Der weitere Anstieg der Weltbevölkerung dauert auf geringerem prozentualem Zuwachs, aber auf hoher Basis weiter an, obschon auch hier die "Grenzen des Wachstums" deutlich überzogen wurden - jedenfalls, wenn wirklich alle Menschen gleich sein sollen.

    Es läuft wohl im 21. Jahrhundert auf 10 Milliarden Menschen +/- hinaus.


    Da Genozid keine Option ist muss man die beiden Hauptprobleme lösen und das ist die energieversorgung für diese 10 Milliarden Leute (und 2 Milliarden + x PKW) und auch die Nahrungsmittel bereit stellen.


    Zu letzterem gibt es hier einen Lösungsansatz. Im Gegensatz zur Energiewende kann das heute schon jeder für sich ausprobieren und umsetzen:


    https://www.thelancet.com/commissions/EAT

    Ist "teuer" für die "Rettung des Planeten" nicht irrelevant, vor allem dann, wenn man die negativen Einflüsse der Erneuerbaren auf die Umwelt berücksichtigt: Vogel-/Insektenschreddern, Ressourcenverbrauch bei der Gewinnung von Rohstoffen (e.g. Lithium) etc?

    Wenn ich dann noch die ungelöste Thematik um den Begriff der "Dunkelflaute" berücksichtige, kann Atomkraft als unterstützende Energiequelle m.E. nicht einfach so wegdiskutiert werden - zumindest nicht mittelfristig.

    Im Gegensatz zu vielen hier bin ich AKW nicht grundsätzlich ablehnend eingestellt, wie man im entsprechenden Thread dazu nachlesen kann. Ich halte sie aber aus diversen Gründen für Mitteleuropa für ungeeignet.


    Neue Atomkraftwerke sind hierzulande auch ungeeignet die "Dunkelflaute" abzudecken.


    Darüber hinaus könnte ein neues AKW in Deutschland vielleicht 2035 in Betrieb gehen, was wollen wir dann noch damit?


    Die Ergänzung zu Solar- und Windkraftanlagen in Deutschland sind Gaskraftwerke.


    Heute ist das Methan noch Erdgas, künftig kann es eine Mischung sein.


    Ich hab auf die Schnelle keine konkrete Zahl, schätze aber den Heizwert der Biogasproduktion in Deutschland im letzten Jahr auf ca. 100TWh.

    http://www.fnr.de/fileadmin/al…daten_Bioenergie_2018.pdf

    Im Stoffstrom kommen auf 60% Methan noch grob 40% CO2, welches sich über Sabatier mit grünem Wasserstoff ebenfalls zu grünem Methan "aufwerten" ließe. Dann noch etwas Wasserstoff direkt in die Gasnetze und 200TWh grüne Gaserzeugung aus Deutschland erscheinen jetzt nicht mehr sonderlich spektakulär.


    in Gasturbinen, Gasmotoren und BSZ eingesetzt, lassen sich damit 60-70TWh Strom bedarfsgerecht und hoch flexibel produzieren. Das sollte für die Stromwende zu 100% EE schon reichen und reicht auf alle Fälle um die Dunkelflauten gut zu füllen.

    Das ganze könnten wir auch 2030 schon haben und teurer als ein paar relativ nutzlose AKW ist es auch nicht.


    Hier kann man sich mit diversen Szenarien spielen:


    http://www.energieversorgung-e…e/SzenarienGenerator.html


    weder braucht es sonderlich viele Speicher noch braucht es sonderlich viel Gas, um die Energiewende in Deutschland zu schaffen. Kernenergie und Kohle braucht es garnicht.


    MfG

    Moin!

    Ich darf dich auch um die Quellenangabe bitten.

    Was genau möchtest Du wissen?


    Hier mal ein Einstieg, ansonsten findet sich auf der Seite Lesestoff für problemlos einen ganzen Urlaub


    https://www.bundesnetzagentur.…_blob=publicationFile&v=5


    Wenn das nicht genügt kannst Du auch bei https://www.consentec.de/publikationen/studien schmöckern.

    Die sind auch kein niemand und haben z.B. die Netzausbauanalysen für 100% Elektromobilität im eon Netz durchgeführt



    Zitat

    Das bezweifle ich nicht. Wenn du dafür bezahlt wirst, kann das aber auch zu Lasten der Objektivität gehen.

    Ironischerweise kommt mein Geld von der wohl Braunkohle freundlichsten Regierung in diesem Land.


    Zitat

    Zum Thema Parteienpräferenz:


    Kannst du dir vorstellen, dass ich weder Grün, noch Links oder Rechts in der aktuellen Zusammensetzung präferiere?

    Kannst du dir vorstellen, dass ich echt Bock auf die Energiewende habe und mich daran massiv beteilige?

    Kannst du dir vorstellen, dass ein Großteil der aktuellen Grünen-Wähler tatsächlich glaubt, dass die "Rauchschwaden" aus dem Schornstein eines AKWs, das sie exemplarisch als Bild in der Tagesschau zum Thema Klimawandel vorgesetzt bekommen, negativ zum CO2-Ausstoss beiträgt?

    ich weiß nicht welche Partei Du präferierst, Du magst es offensichtlich auch nicht erzählen und ich halte es maximal für interessant, aber in der Sache für nicht relevant.


    Leider bist Du derjenige, der bisher auf Sachebene nur äußerst dünn aufgetreten ist, dafür aber sehr viel Aufwand betreibst, die Grünen sowie deren Wähler zu diffamieren.

    Ich versichere Dir, dass weit über 90% der Bevölkerung zu Energiewendethemen bei Details fachlich überfordert sind und das zieht sich durch alle Parteienpräferenzen.

    Wie es sich mit Beruf, Bildungsstand usw. der Wähler verhält wird ja öfters mal untersucht. einen Grund die Grünen als dumm darzustellen kann man daraus nicht ableiten, ganz im Gegenteil:

    https://www.diw.de/documents/p…_01.c.562050.de/17-29.pdf

    Die "Dümmsten" sind übrigens die Nichtwähler. :-)


    Es wäre also gut, wenn Du Dich dazu positionierst, was Du hier eigentlich diskutieren möchtest? Fachliche Aspekte der Energiewende oder persönliche Meinungen zu Wählergruppen. Für letzteres ist mir meine Zeit zu schade, dafür gibt es sicherlich auch geeignetere Plattformen.


    (PS: Bei den "Rauchschwaden" aus dem AKW Schornstein meinst Du vermutlich Dampfschwaden aus dem AKW Kühlturm? Ich frage nur mal vorsichtshalber nach, wie gesagt, weit über 90% der Leute sind mit Details halt überfordert und bisher bist Du mir hier auch noch nicht durch Fachwissen aufgefallen)

    Jaja, Schweizer Lach- und Sachgeschichten.


    Beim konkreten Produkt ist man dann ja schon ein bissl vorsichtiger im Vergleich zur Märchenseite:


    70% Wirkungsgrad (die extrem hohe Selbstentladung wird verschwiegen)

    Plötzlich doch nur noch 4500 Zyklen bei nur noch 80% DOD


    https://www.innovenergy.ch/saligo/


    Wenn man ein bisschen sucht findet man dann schon ansatzweise sowas wie ein Datenblatt und schwupss:


    https://www.srb-gmbh.de/produk…m-nickelchlorid-batterie/


    2000 Zyklen bei 80% DOD (Restkapazität unklar)

    nur noch 81Wh/kg

    60W Selbstentladung (nach etwas über 2 Tagen hätte sich der volle Akku zum Erhalt der Betriebstemperatur bereits selbstständig entladen und würde dann fest ud erstmal unbenutzbar. Die alten Zebra machten das auskühlen nur ein paar Mal mit, dann waren sie tot.)

    Was der Faradysche Wirkungsgrad bei einer Batterie sein soll ist mir noch nicht klar, ich vermute mal es ist der Coulombsche W. gemeint.


    Die nächste Stufe Stufe ist dann eine verbindliche Garantieerklärung zur Lebensdauerund ein unabhängiger Praxistest zum realen Wirkungsgrad.


    Auch der tatsächliche Preis wäre zumindest spannend.


    Fassen wir also zusammen was der neue "Schweizer Wunderakku" großartiges kann:


    Im PKW ist er sauschwer (gegenüber Traktionsakkus fehlt ja noch der Crashsichere Rahmen und das ganze Hochvoltgedöns) und wenn der randvoll geladene PKW drei Tage herum steht ist der Akku komplett leer und auskristallisiert. Um den erstmal auf Betriebstempratur zu bekommen, darf man 20 Stunden lang aufheizen und dann beginnt der Ladevorgang. Schnellladefähig sind die Zellen übrigens auch nicht.


    Als Solar Heimspeicher hat man vom hohen Temperaturfenster exakt garnix, man hat selbst bei dem Minispeicher bereits 60W Heizverlust. Macht 519kWh reinen Heizverlust. Bei einem 3,65kWh Speicher mit 250 Vollzyklen im Jahr und angeblichem 70% Wirkungsgrad würden 639kWh aus dem Akku entnommen werden können.

    Hinein laden müsste man 912kWh, dazu kommen 519kWh Heizverlust. Macht also selbst mit diesen Angaben vom Anbieter unter idealen Bedingungen einen Wirkungsgrad von 44%. Yaeh!

    Meine Wette für die Praxis lautet weniger als 40% Wirkungsgrad.


    Wenn ich mir das so überlege möchte ich so einen Speicher nicht mal geschenkt als Heimspeicher.

    MfG