Beiträge von cephalotus

    Naja, ich bin auch dafür PV und Wind weiter bzw viel mehr auszubauen, aber wir haben jetzt schon etwa 60GW Wind und fast 50GW PV installiert, so langsam müssen wir uns - ob wir wollen oder nicht - gerade wenn wir den Ausbau erhöhen/beschleunigen wollen - Gedanken machen über irgendeine Form von Speicher bzw Verwertung der Lastspitzen die über dem liegen was gebraucht wird,

    2-3% der Stromerzeugung aus Sonne und Wind kann man am besten auch einfach nur wegwerfen. Es macht überhaupt keinen Sinn, die Stromnetze auf Spitzenerzeugungszeiten auszulegen und es macht auch keinen Sinn z.B. Elektrolyseure für 100 Stunden im Jahr zu bauen.

    Bis 2025 gibt es nur ein Bundesland, bei dem Stromüberschüsse aus EE an wenigstens 1500 Stunden im Jahr auftreten werden und das ist S-H.


    Erstmal gehen wir aus den AKW raus, dann ist wieder etwas Luft. Auch ein paar GW Kohlekraftwerke kann man schnell abschalten und schon passt wieder sehr reichlich Solar- und Windstrom in die Netze.


    Außerdem gehört ein Großteil der Biogasanlagen aus der Grunderzuegung 24/7 rausgenommen.


    Was wir brauchen ist ein zügiger Ausbau von Wind und PV, eebnso brauchen wir einen zügigen Ausbau von Netzen. Der Kohlausstieg erfolgt automatisch in kürzester Zeit, sobald CO2 einen angemessenen Preis bekommt. Das sieht man wunderbar an UK. Ganze 5 Jahre hat es gedauert.


    Zum Ausgleich der Volatilität brauchen wir keine großartigen neuen Speicher sondern hoch flexible Residuallast, das macht man derzeit am besten mit Methan.


    Das ist wirklich alles kein unlösbares Hexenwerk, man muss aber schon wollen.


    MfG

    Ich bin dem Link gefolgt, diese Grafik zum Beitrag ist zumindest für mich eher beunruhigend - roten Balken (Global - current intake) sprechen doch eine sehr deutliche Sprache. Das kann so wohl eher nicht gutgehen. Inwieweit da schon die aktuellen und absehbaren klimatischen Veränderungen "eingeflossen" sein mögen ???


    Werden "wir" diese so selbstverständlichen Verhaltensweisen nach ein paar erklärenden Worten einfach aufgeben ? Wir, wenn es tatsächlich ans verhungern geht, lassen doch nachweislich den "Anderen" den Vortritt.

    Ich probiere eine sehr ähnliche Diät seit Anfang 2019 aus. Ursprünglich aus Gesundheitsgründen basierend auf dem "Ernährungskompass" von Bas Kast (mein Ziel ist mit 80 noch einen Marathon laufen zu können) und diese Diät, obwohl aus einem anderen Ansatz stammend, stimmt ziemlich genau mit den Ernährungsvorschlägen von Lancat überein.


    Vor allem hat mich interessiert wie schlimm es mir wohl fallen würde, meinen Fleischkonsum auf 300-400g pro Woche zu drosseln. Da ich ein starker Fleischesser bin dachte ich mir das wäre schon extremer Verzicht. Tatsächlich ist es bisher total easy, hätte ich so nicht gedacht und ih kann mir vorstellen, das auch den Rest des Lebens dann so durchzuziehen.


    MfG

    Moin liebe Community,

    im Rahmen meiner Bachelorarbeit ( Thema Elektromobilität) beschäftige ich mich auch sehr viel mit der "Energiewende", dabei stoße ich immer wieder auf das Thema Eigenstromproduktion. Nach meinem logischen denken, wäre die Eigenstromproduktion eine wirklich sinnvolle Möglichkeit die Energiewende zu bestreiten, der Strom wird dort produziert, wo er auch gebraucht wird, dadurch entfallen viele Infrastrukturelle neubauten und somit auch kosten.

    Die nötige Infrastruktur bemisst sich am Höchstbedarf, nicht am durchschnittlichen.


    Angenommen die Höchstlast bei einem Haushalt liegt an einem Dezmeberabend um 20:00 Uhr dann bringt einer Solarstromanlage keinerlei Reduktion der Infrastrukturkosten.


    Hat man mehrerer Häuser mit PV Anlagen, dann ist augrund deren gleichzeitiger Erzeugung unter Umständen die Netzbelastung in Zeiten maximaler Einspeisung höher als die bisherige Jahreshöchstlast beim bezug, die sich bei meheren häsuern meist gut glättet (Summenlastprofil).

    Das bedeutet, das durch dezentrale Solarannlagen neue Kosten entstehen.


    Aktuell verkauft die Branche bevorzugt mit dem Eigenvebrauchsargument. das führtd azu dass PV anlagen zu klein gebaut werden und Geld in Speicher gesteckt werden, die die Netzbelastung nicht reduzieren, dafür das latsprofil erratisch machen und so Zusatzkosten erzeugt bei reduziertem Nutzen für die Energiewende.


    es wäre für die Energiewende wesentlich besser, billiger und umweltfreundlich, wenn die Leute sich 15kWp PV Anlagen aufs Dach schrauben würden statt 5kWp Anlagen mit 10kWh Speicher dazu für dasselbe Geld.


    Ein Lösungsansatz wäre, wenn künftig auch bei Haushaltskunden die Netzkosten nicht über den Arbeitspreis, sondern Lastabhängig (Einspeisen und Bezug) monatsweise abgerechnet würden. Dann gäbe es auch Anreize, die Speicher klüger und vielfältiger zu nutzen. Auf dei vollkommen bescheuerte EEG Umlage auf Eigenverbrauch könnte man dann bei Haushaltsverbrauchern verzichten.

    Du solltest in diesem Fall die Studie lesen, dann wird auch die Position zu CCS wesentlich klarer. -95% ist halt um eiin paar Grödenordnungen schwieriger als -80%. Alleine die Landwirtschaft braucht dann mehr oder weniger das Budget auf, da iwrd es so schwer, wenn auch noch Industrieprozesse dazu kommen.


    Von technischer CO2 Abscheidung aus der Luft wird eigentlich abgeraten, da vie zu teuer. Man muss es aber in vielen situationen tun, weil amn ansonsten nicht auf die -95% kommt. Vor allem fehlen dann schlichtweg die CO2 Quellen aus denen man es sonst nehemn könnte.

    Flugzeuge in 2050 werden mit Kerosin fliegen. Flugzeuge die heute geordert werde, werden 2050 immer noch fliegen.


    Einige der Akteure im Bereich kalter Netze sind mir bekannt. Nicht bekannt sind mir Projekte, bei denen so ein kaltes Netz ökonomisch bessere Ergebnisse bringt im Vergleich dazu, die Wärmepumpen der Haushalte ganz schnöde und einfach mit Wärmequellen aus der unmittelbaren Umwelt zu versorgen.

    Wenn dann machen die Dinger dort vielleicht einen Sinn,wo industrielle Abwärme auf niedrigem Temperaturniveau bedarfsgerecht anfällt und das auch noch garantiert über Jahrzehnte und wo hat man das schon?

    In meinen Augen ist das ein Ding, das für Laien auf den ersten Blick gut klingt, aber wirtschaftlich in der breiten Anwendung einfach nicht funktioniert und auch nie funktionieren wird.


    Eine der Kernaussagen für mich ist, dass viele Technologie,n, die für -80% interessant sein könnten in technologische Sackgassen führen und das -95% Ziel quasi unmöglich machen. Wer heute sein Gebäude so saniert, dass es nicht in eine 0 Emissionswelt passt wird sein Gebäude nicht in 20 Jahren nochmal sanieren.


    Eine weitere Kernaussage ist, dass man zwar in der Überlegung mit Wasserstoff und syn Kraftstoffe spielen kann, in der Praxis es dann aber kaum realitisch ist, diese Mengen in Deutschland zu erzeugen, weil schlichtweg keine Akzeptanz für die dann nötige Infrastruktur besteht. Es erscheint vielversprechender, die Elektrizität aus Wind und Solar möglichst effizient zu nutzen.


    Was mir an Optionen fehlt ist grünen Wasserstoff zu importieren, z.B. aus russischen Erdgas erzeugtes. Den Kohlenstoff des Methans muss man dann in fester Form abspalten und vergraben. Natürlich macht das erst dann Sinn, wenn wir hier in Deutschland aufhören, Kohlenstoff aus der Erde raus zu buddeln und zu verbrennen (also noch fernab des Denkhorizonts der aktuellen Regierung), aber es wäre eine interessante Option.

    Vor allem wäre es ein Pfad, den auch ein Land wie Russland mitgehen könnte.


    -95% in Deutschland macht keinen Sinn, wenn in andren ändern kein ambitionierter Klimaschutz betrieben wird.Dann gibt es nämlich Kohlenstoffeintrag beim Stromaustausch und natürlich Verlagerungseffekte bei der Industrie.


    -80% kann Deutschland auch alleine machen.

    Was würde eine 95% Dekarbonisieerung für Deutschland benötigen, welche Probleme gibt es, welche Technologen wären nötig, welche wären Sackgassen....


    Die Langfassung richtet sich sprachlich eher an ein Fachpublikum:


    Kurzversion, nur Thesen auf wenigen Seiten komprimiert:

    https://www.consentec.de/wp-co…tschlands-kurzfassung.pdf


    Langversion:

    https://www.consentec.de/wp-co…tschlands-langfassung.pdf


    Auswirkungen auf die Umwelt:

    http://www.consentec.de/wp-con…erung-der-szenarien-1.pdf

    Wieso sagen die nicht einfach, dass sie bis in 5 Jahren die Gasförderung einstellen? Das wäre doch mal ein Vorbild...

    Ja, Norwegen soll gefälligst mit der Gasförderung aufhören, damit wir weiter die Braunkohle ausbuddeln können.

    Wo sind denn unsere Ozonlöcher geblieben? Hat die der Deutsche auch geheilt oder der Chinese mit seiner Luftverschmutzung?

    Die Ozonkonzentration ist auch heute immer noch nicht auf dem Niveau der vor FCKW Zeit.


    https://www.welt.de/wissenscha…and-immer-schwaecher.html


    Hätte man damals die FBKW statt der FCKW verwendet, die ähnlich gut funktionierten aber mal eben weitaus zerstörerischer sind hätte die Erde angeblich 1970 schon keine Ozonschicht mehr gehabt. Wie der Planat und die Ökosystemen unter einem dauerhaften UV-B Bombardement heut aussehen würden kann man sich dann ja in der Phantasie ausmalen.


    Dass es nicht soweit kam war ungeplanter Zufall und dass die Menschheit das Problem nicht noch viel schlimemr gemacht hat lag am weltweiten großen Umweltabkommen, nicht am Problem leugnen.


    Nicht neu, aber dennoch sehr spannend zu lesen:

    https://www.zeit.de/2007/37/A-Montreal-Protokoll

    Könnte ich ca. 55 Jahre zurückdrehen, ja, ich würde sicher freitags lieber auf die Straße gehen um Demokratie praktisch zu erleben. Und wenn die Klima-Frontfrau nun überhaupt nicht mehr zur Schule geht, dann bräuchte ich nur noch "fortschrittliche" Eltern, die es für gut und richtig befinden, wenn Sohnemann ab sofort "zu Hause" bleibt.

    Das "Taschengeld" sollten sie mir aber noch aufstocken, weil ich dann was fürs Klima getan habe ..... was eigentlich?

    (Plakat hochhalten und Forderungen stellen an Politiker, denen die eigene Karriere wichtiger ist, wie das ganze andere "Drumherum")

    Greta hat in ihrem kurzen Leben schon weit mehr erreicht als Du und ich zusammen jemals erreichen werden. Ich zumindest werde wohl keine Audienz beim Papst bekommen und bis zum französischen Präsidenten oder einem Vortrag beim Weltwirtschaftsforum hab ich es auch noch nicht geschafft. Mit nur in der Schule rumhocken ist es dann halt auch nicht getan.


    Du?

    wo kommt dieser "deckel" eigentlich her? hat da irgendein staatssekretär eine komission einberufen und die haben mit spitzem bleistift gerechnet was an erneuerbarem strom notwendig/förderfähig/erträglich ist? aber solch ein (unsinniges) ausbaulimit ist doch nicht bis in alle ewigkeit in stein gemeißelt?

    Der kommt aus der Zeit mit 7-8GW PV Zubau, wo ich schon seinerzeit warnte, dass das das ganze EEG gefährdet, die Leute hier aber der festen Überzeugung waren, man dürfte die hohen PV Vergütungen keinesfalls absenken. Findet sich sicher noch in den Untiefen des Forums. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich hier als Saboteur der Solarbranche angefeindet wurde...