Beiträge von JoGi1965

    Voreilend würde ich es nicht machen. Eher nacheilend, wobei ich denke, dass der Fronius mit allen Möglichkeiten klarkommen muß, und ausserdem ja sowieso eine Verzögerung für den Neustart drinnen hat.

    Was mich dabei interessieren würde, ob Du den Nullleiter auch unterbrichst, also 3- oder 4 polig abschaltest.

    Ok, für Steuerungsaufgaben ist das natürlich zu langsam. Wobei ich mir noch nicht ganz sicher bin, inwieweit das eine Rolle spielt. Zumal, wenn es vielleicht sogar noch über Relais gesteuert wird.

    Bin da auch für links und Hinweise dankbar.


    Ich mach zB eine Überstrom Überwachung für die Vorsicherung des Hauses. Da sind 10 Sekunden schon lang.


    OT:

    Alles was oft geschalten wird, oder nur Ansatzweise Induktiv ist, unbedingt mit SSR schalten. Ich habe für meine TV / HiFi Verstärker mit 130W Trafo (2x60Watt Sinus) Steckdose, ein normales 16A Relais verwendet. Nach dem es fast 3 Jahre funktioniert hat, hab ich in zwei Monaten 3 Stück gebraucht. Jetzt ist ein Minischütz mit 20A eingebaut. Wenns der nicht tut, gehe ich auch mit dem Anschluß auf ein SSR.

    Hat das schon jemand gemacht? Eine LAN/WLAN Anbindung ist doch sowieso am Fronius. Es braucht also keine extra Verkabelung.

    Beimn Push-Service kommen im Gegensatz zum Solar.API auch noch die IO-Werte :-).


    Push Service geht nur alle 10 Sekunden. Das ist mir zu langsam. Ich raunz schon bei einer Sekunde für den Durchlauf.

    Für mich wäre auch die Aufarbeitung per SPS wesentlich aufwendiger als Modbus Daten.

    ImmerMitSonne - Ich verstehe Deine Frage nicht genau


    @all

    Hat jemand die Zeiten für die Abfrage per Modbus gemessen?

    Bei mir dauert es pro Abfrage um die 300-350ms bis ich die Daten habe, und ich muß mit der SPS drei getrennte Abfragen hintereinander machen. SM, WR, WR DC, weil die SPS max. 125 Register auf einmal liest. Das erscheint mir recht lange. Ist das bei Euch auch so?

    Ok, danke! Kein Timingproblem meinerseits.

    Gut, dann kommt auch bei mir ein Filter rein.


    Was mir aufgefallen ist, wenn der String 1 diese Werte bringt geht bei String 2 die Spannung mit auf 0. Da macht der Wechselrichter noch irgendwas.

    Wird nix bringen das Fronius zu melden, denke ich, da die Umgehung ja einfach ist. Schreibs trotzdem mal morgen meinem Kontakt.

    Hallo,


    habt ihr auf String 1 A,V,W auch manchmal falsche Werte?

    Meine WR Einstellung ist ja Int+SF, aber die Werte wären ja lt. Tabellen bei float auch uint Zahlen. Mir wird, wenn die Leistung auf 0 geht ab und an 65535 in allen drei Werten A,V,W angezeigt, und nur bei String 1. String 2 geht dan auf 0,0,0. Bei Euch könnten das ev. kurze -1 Zahlen sein.

    Ist zwar Programmtechnisch filterbar, aber ev. hab ich ein Timing Problem bei der Abfrage, und bevor ich da suche, würde ich gern wissen, ob das bei Euch auch vorkommt.

    Genau deshalb wird aber ein E-Herd immer an allen drei Phasen angeschlossen, damit jede Herdplatte eine andere Phase belastet.

    O.T.

    Angeschlossen schon, was aber nicht heißt, dass er alle drei Phasen gleich nutzt. Bora Basic nutzt zB. nur zwei Phasen für die 4 Platten. Beispiel a 3kW a1,2kW bist auf einer schon auf 4,2kW auf einer Phase + Wasserkocher mit 2,2kW und 25A sind schon so überschritten. (kein Auto am Lader) Da lauft das Backrohr noch gar nicht, dass der unwissende Elektriker nicht auf die minmal genutze Bora Phase gehängt hat, kein Boiler und es arbeitet nicht zufällig wer im Keller mit der großex Flex etc,

    wie wäre es damit: ich könnte den nrgKick mit dem mitgelieferten 16A Adapter an eine 16A Campingsteckdose hängen (abgesichert mit 20A). Da würde der Strom durch die Hardwaredetektion nach oben hin auf 16A begrenzt. Ich würde zwar Ladedynamik verlieren und nicht mehr bis 32A in den Tesla pumpen können, wäre aber auf der sicheren Seite und der Ladevorgang würde auch nicht bei jeder Wolke unterbrechen!


    ja, das ist sicher machbar. Aber ich denke, Du kannst auch SW Seitig beim nrgKick die Ladeleistung beschränken.

    a) in der nrgKick App kann minimale Ladestrom fix voreingestellt werden, dh bei PV Unterschuss wird aus dem Netz zugefüttert (einfache Lösung)


    b) man ladet den Tesla nicht dreiphasig sondern einphasig (ist bis zu 32A mit jedem Model 3 möglich!). Falls dann eine Wolke den Ertrag einbrechen lässt, würden in den allermeisten Fallen immer noch die 1 x 5A oder 1,15 kW zur Verfügung stehen. Falls dann die Sonne wieder herauskommt, würde natürlich der Ladestrom einphasig auf 32A hochschießen. Damit hätte ich einen dreifach größeren dynamische Ladebereich zur Verfügung. Und so wie ich es jetzt verstehe, sollte die Schieflast nicht netzwirksam werden da der Strom im Haus ja verbraucht wird.


    b) ist nicht zielführend. Da passiert dann unter Umständen genau das was ich oben beschrieben habe, dass die Regelung nicht schnell genug ist und Deine 25A Vorsicherung rausfliegt. Frag beim Hersteller wie schnell das Ding regelt. Soweit ich weiß, sind die Smartmeter Daten auch nur Sekunden aktuell. Jedenfalls übersteigt bei mir trotz SPS mit 5ms Zyklus der Phasenstrom den eingestellten Strom manchmal doch ganz schön.


    Ausserdem wird die Schieflast schon Netzwirksam. Zusätzlich noch, wenn Du ev. Verbraucher vom Haus auf der Ladephase hast.


    Also unbedingt a)!


    Weiters könntest Du um stärkere Vorsicherungen ansuchen. 32A sollte kein Problem sein mit normalen Tarif, ausser Tirol glaub ich ist problematisch.


    Ich glaub auch gelesen zu haben, dass es Lader gibt die selber starten. Aber da weiß ich nicht mehr wo das war. Gibt ein paar Beiträge zum Thema.