Beiträge von Clen Solar Schweiz

    Wer KEV hat, braucht nicht weiter zu lesen, das ist nach wie vor das Lukrativste. Alle anderen jedoch, die (wie ich) aus purem Idealismus eine zu grosse PV-Anlage besitzen, sollten sich jedoch mal folgende Gedanken machen: Da investiert man eine Menge Geld in eine PV-Anlage, speist den Strom der Energiewende zu liebe ins Netz, kriegt dafür meistens eine lausige Entschädigung, und wird zum Dank noch vom Staat geschröpft, weil man die Entschädigung für den eingespiesenen Strom versteuern muss. Gleichzeitig saniert man ja auch das EVU, welches den abgenommenen Solarstrom eine Steckdose weiter zum doppelten Preis verkauft. Da erscheint es dringend geboten, den Solarstrom im eigenen Boiler zu verheizen, bzw. durch eine intelligente Steuerung selbst zu verbrauchen. Diese dürfte nicht so viel kosten wie der Speicher, der Effekt dürfte jedoch vergleichbar sein.

    Ich habe mal versucht, eine Rentabilitätsabschätzung für Speicher vorzunehmen. Ausgangslage: Tesla Powerwall mit 6.3 kWh Speicherinhalt, Kosten inkl. Installation 7200 CHF.


    Seien wir mal optimistisch und nehmen an, dass die Powerwall 20 Jahre durchhält und dabei pro Jahr 300 Vollentladezyklen mitmacht. Degradation ist da schon eingerechnet, d.h. am Ende der Lebensdauer sei der Energieinhalt um 30% geschwunden (enspreche also 240 Ladezyklen pro Jahr, oder 1/3 weniger Energie pro Zyklus).


    Da würden also in 20 Jahren 20 * 300 * 6 = 36'000 kWh gespeichert, was einem Preis von 0.20 CHF pro kWh entspricht. Das ist deutlich jenseits der Rentabilitätsgrenze, da der Unterschied zwischen Tag- und Nachtstrompreis ca. 0.10 CHF/kWh beträgt. Oder anders gesagt: Der Speicher darf maximal halb soviel kosten, um rentabel zu sein. Natürlich kommt noch hinzu, dass man auch tagsüber bei Lastspitzen weniger Strom aus dem Netz beziehen muss, weil der Speicher auch dann einspringt. Ich wüsste allerdings nicht, wie man diesen Effekt beziffern sollte.


    Obige Betrachtung ist jedoch vor Steuern. Nach Steuern sieht die Sache etwas besser für den Speicher aus:
    - Eingespeister Strom bedeutet steuerbares Einkommen. Der durchschnittliche EFH-Besitzer dürfte mehr als 100'000 CHF versteuern, so dass der Grenzsteuersatz bei ca. 25% (klar, je nach Gemeinde und Kanton unterschiedlich) liegt. Siehe dazu http://www.steuerkonferenz.ch/…nalyse_photovoltaik_d.pdf, Kapitel 2.4
    - Ev. ist auch die Investition in den Speicher steuerabzugsfähig. Leider habe ich dazu nichts Konkretes gefunden (z.B. in der Verordnung über die Massnahmen zur rationellen Energieverwendung und zur Nutzung erneuerbarer Energien, siehe https://www.admin.ch/opc/de/cl…ation/19920207/index.html). Wenn wir auch hier den Grenzsteuersatz von 25% heranziehen, kostet die Anlage nach Steuern nur noch 5400 CHF. Die Speicherung einer kWh kostet dann nur noch 0.15 CHF.


    Die Differenz zwischen Einspeisevergütung (nach Steuern) und Nachtstrom-Preis wächst gleichzeitig auf 0.115 CHF/kWh (Annahme: Einspeisevergütung 0.06 CHF/kWh, Nachtstrom 0.16 CHF/kWh). Damit sind wir schon sehr nah an der Rentabilität.

    Zitat von einstein0


    Doch für mich macht der netzdienliche Kleinspeicher innerhalb einer MWh-Cloud zum Zwischenspeichern von Regelenergie Sinn. Künftig sehe ich aber auch die Einbindung von mobilen Speichern in der Form von ganzen Flotten von Elektromobilen, insbesondere LKW’s. [einstein0

    Etwas ähnliches gibt's bereits, bzw. es startet gerade: http://www.tiko.ch, Regelenergie durch Wärmepumpensteuerung.

    Hier mal ein Beispiel für eine einfache Rentabilitätsrechnung in der Schweiz, Stand Januar 2016.


    Anlagenpreis 22'000 CHF für 10 kWp.
    Quelle: Photovoltaik-Forum\Marktplatz


    EIV: 1400 CHF pro Anlage, 500 CHF pro kWp: 1400 + 10*500 = 6400 CHF.
    Quelle: http://www.bfe.admin.ch


    Steuereffekt: Grenzsteuersatz ca. 25%, also 0.25 * (22'000 - 6'400) = 3900 CHF
    Individuelle Berechnung des Steuersatzes: "Steuerrechner [Kanton]" googeln, z.B. "Steuerrechner Luzern", und man kommt auf folgende Seite: http://interface2.lu.ch/steuerkalkulator/. Funktioniert auch für andere Kantone (ich hab's allerdings nicht für alle 26 ausprobiert)


    Netto - Investitionssumme: 22'000 - 6'400 - 3'900 CHF = 11'700 CHF


    Ertrag:
    Eigenverbrauch schätzen mittels http://pvspeicher.htw-berlin.de/unabhaengigkeitsrechner/


    Rentabilität:
    https://www.solarweb.com Konto erstellen (gratis), Daten in Fronius.Solarconfigurator eintragen. Netto-Investitionssumme und Eigenverbrauch übertragen, Laufzeit, etc. nach eigenem Gusto eintragen, fertig ist die Rentabilitätsberechnung.

    Zitat von einstein0

    ...und Swissgrid schiebt immer noch 3,5 GW nach Italien bei einer Frequenz von 49,994507 Hz :mrgreen::mrgreen:
    Also kann es nicht soo schlimm sein mit den Weltuntergangsszenarien. :wink:
    einstein0

    Das BFE veröffentlicht ja nur Daten auf aggregierter Basis. Wenn in allen Speicherseen noch gleichviel Wasser ist, also die ca. 42%, dann ist der Blackout erstmal vertagt. Wenn jedoch nur einige Speicherseen den Grossteil des Wassers haben, in den anderen jedoch nur noch Pfützen liegen, dann könnte es wirklich noch düster werden die kommenden Tage.

    Im Dezember warnte Swissgrid vor einem Blackout in diesem Winter, gestern griff das Wirtschaftsmagazin ECO des Schweizer Fernsehens SRF das Thema wieder auf. Während es beim Swissgrid-Communiqué vor allem um Kapazitätsprobleme geht (u.a. Transformatorenstationen 380 kV - 220 kV für den Strominport), drischt ECO auf die gierigen Strom-Manager ein, welche die Speicherseen schon im Herbst geleert haben, statt die Energie für den strengen Winter vorzuhalten.


    Es wäre jedoch blauäugig, von den Strom-Managern zu erwarten, dass sie im Sinne des Allgemeinwohls handeln, lies: Einen Blackout möglichst vermeiden. Schliesslich werden diese Leute nach den Gewinnen bezahlt, die sie erwirtschaften, und nicht nach zufriedenen Kunden. Und es ist besser, den fetten Bonus bei der nächsten Performance-Evaluation einzustreichen, als erst bei der übernächsten. Sollten die Lichter tatsächlich ausgehen, dann badet es ja die Allgemeinheit aus.


    Hatten wir diese Situation nicht schon mal? Genau, so war das doch in den wilden Jahren des Bankings, als hochriskante Geschäfte getätigt und Risiken durch Bilanzakrobatik verdeckt wurden, bis es 2008 krachte. Auch in diesem Fall musste der Staat einspringen, da die betroffenen Institute systemrelevant, too-big-to-fail oder sonstwie wichtig waren. Im Falle der EVUs ist selbst die Stromgenossenschaft Hinterwalden systemrelevant, da sie ja als einzige die Elektrizitätsversorgung ihres Gebiets gewährleisten kann. Analog zur Bankenwelt tut auch bei den EVUs eine Regulierung not. Die Prizipien kann man getrost kopieren: Risikomodelle, welche die Wahrscheinlichkeit eines Stromausfalls berechnen, entweder als Standard-Modell (von der ElCom vorgegeben), oder eigene Modelle der EVUs. Statt einer Eigenkapital-Quote wäre dann eine bestimmte Reservekapazität vorgeschrieben.


    Da dies m.W. noch nicht der Fall ist, gehe ich gleich mal in den Baumarkt und kaufe mir einen Generator.

    Sehr geehrte Damen und Herren,


    ab 01.01.2016 hat unsere Niederlassung in der Schweiz geöffnet,
    um den wachsenden PV-Markt bedienen zu können. Wir freuen uns, Ihnen schlüsselfertige Anlagen zu attraktiven Preisen anbieten zu können.


    Winaico WST 275Watt PERC

    4 – 5,99 kWp 2419,- €/kWp
    6 – 7,99 kWp 2189,- €/kWp
    8 – 9,99 kWp 1979,- €/kWp
    10 – 11,99 kWp 1869,- €/kWp


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    4 – 5,99 kWp 2539,- €/kWp
    6 – 7,99 kWp 2319,- €/kWp
    8 – 9,99 kWp 2099,- €/kWp
    10 – 11,99 kWp 1999,- €/kWp


    Lieferumfang


    • Winaico WST-P6 275 Watt PERC oder Winaico WSP-M6 300 Watt mit SMA/ABB/Fronius WR
    • Unterkonstruktion einlagig/kreuz,
    • Inklusive DC/AC-seitige Montage,
    • Gerüstturm + Absturzsicherung,
    • Inbetriebnahme und Dokumentation,
    • Anmeldung bei Behörden und Antrag auf Fördergelder
    • Transport


    Alle Preise gelten für Eindeckung Dachziegel (Pfanne) und verstehen sich excl. MwSt.


    Preise Stand Januar 2016. Preisänderungen bleiben vorbehalten. Bitte verlangen Sie ein individuelles Angebot.



    Weitere Anlagengrößen, Modulhersteller wie auch Wechselrichter sind auf Anfrage möglich.


    Zahlungsbedingungen:


    50% auf Rechnung nach Lieferung Module/Wechselrichter/Unterkonstruktion
    45% auf Rechnung nach DC-seitiger Montage (komplette PV-Anlage bis Wechselrichter)
    5% auf Rechnung nach AC-Seite, Inbetriebnahme und Übergabe Dokumentation


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    Erfahrungsberichte über uns im Forum:


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    Da Menschen Fehler machen und auch wir davon nicht befreit sind, hier mal ein Link, wie wir mit eventuell Problemen umgehen:


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    Sonnige Grüße


    CLEN SOLAR GbR


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    Phone: 0041787462911


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