Beiträge von catweazle352

    Hallo Toni,


    ich habe die Werte des LR-Displays mit den gemessenen Werten verglichen. Die Werte zur Batterie und zur Last (sofern angeschlossen) stimmen, die Werte vom PV nicht. In der Zwischenzeit habe ich einen anderen LR ausprobiert. Und siehe da: hier ist alles gut. Der alte LR ist tatsächlich am PV-Eingang nicht in Ordnung,


    Danke für die Unterstützung.


    Christof

    Nachdem ich mit einer typischen Teichpumpen-Spielerei-Bastelei begonnen hatte, kam ich nunmehr auf die Idee, größere Module mit größeren Batterien zu verbinden. Dabei zeigt der (von der Pumpen-Spielerei übrig gebliebene) Laderegler für mich komisches Verhalten (Bin kein Experte, lerne durch Probieren):


    Zuerst die Ausgangslage und die verwendeten Komponenten:
    Modul: U-opencircuit ca. 37V, Umpp ca. 31V, Impp ca. 8A. (München Solar 245Wp)
    Laderegler: PWM-Laderegler ETSolar ViewStar 1024BN, 10A max. Ladestrom, max. 48V PV-Spannunf
    Batterie: 2x 50Ah Multipower MP 50-12C, max. Ladestrom 15A
    Batterien in Reihe geschaltet. Ladezustand 25,5V.
    Am Laderegler kann man die Batteriekapazität einstellen und auch den Temperaturkoeffizienten und auch den Typ (Gel, AGM, Nass-Säure). Habe AGM, 50Ah (da in Reihe geschaltet werden ja aus nominal 2x12V mit 50Ah zu nominal 1x24V 50Ah).


    Weder an Batterie noch an Lastausgang hängen Verbraucher (Bei Fehlersuche versuche ich ja erst mal möglichst wenig potentielle Fehlerquellen zu haben).


    Ohne Laderegler liefert das PV entsprechend der Wettersituation den erwarteten Ertrag.


    Mit Laderegler passiert folgendes: der LR erkennt die Batterie korrekt und zeigt Spannung und Ladezustand entsprechend von Hand gemessener Werte an, so weit, so gut.


    Wird das PV-Modul angeschlossen, so wartet er ca 5-10 Sekunden und lässt dann Ladestrom zur Batterie durch.
    ABER: der LR lässt niemals mehr als 1A durch und zeigt als PV-Spannung Werte dann Werte bis über 40V an, was angesichts der Spezifikationen des Moduls doch gar nicht sein kann?


    Je nach Wolken/Himmel schickt der LR stets höchstens 1A an die Batterie und zeigte bei direkter Sonnenbestrahlung als PV-Spannung Werte von bis zu 41V, bei "schlechterem" Himmel" vernünftige PV-Spannungswerte von ca. 30V.


    Daraufhin habe ich ein Experiment gemacht: Habe dem LR mitgeteilt, dass er angeblich eine 100Ah 24V Batterie am Start hätte. Daraufhin ließ der LR 2A durch.


    Ich finde das Verhalten komisch. Bestimmt habe ich aber einen Denkfehler und übersehe eine Banalität. Wer kann mir sagen, was es ist?


    Danke im Voraus.

    Hallo,


    unabhängig von der Sinnfrage wüsste ich gerne, welche der unten aufgeführten Möglichkeiten die richtige Möglichkeit ist, 2 x 12V Batterien an einen Laderegler zu bringen (PV liefert 37V Leerlaufspannung, 31Vmpp@Pmax):


    (1) 2 (Typ, Charge identisch) Batterien in Reihe, ggfs. mit Ausgleichsgerät, an dem einzigen Ausgang eines Ladereglers
    (2) 2 (Typ, Charge identisch) Batterien separat an einen Laderegler mit 2 Batterieanschlüssen (Kapiert der LR, dass er am Eingang ein 24-Volt-System und an den beiden Ausgängen zwei x 12V (jaja bis zu 14,8) hat? Will sagen, schaltet der korrekt Last bzw. Ladung ab/und aus bei Über/Unterspannung?


    Vielen Dank für Euren Rat.


    Christof

    In der Zwischenzeit habe ich die Lösung mit der KSQ mit einem geliehenen Inustrienetzteil ais Batteriesimulator getestet, um zu sehen, wie der MPP-Tracker des Micro-WR auf die KSQ reagiert.


    Unabhängig von *meiner* "Schattenhölle" interessiert ja die Problematik vielleicht *andere* ohne eine solche Hölle, die Spitzenerträge zwischenspeichern wollen, um später *gleichmäßig* kleine Strommengen herausholen zu können.


    Daher hier die versprochenen Ergebnisse:


    - Wie vermutet, ist die Konfiguration Laderegler-->Akku-->KSQ--->MicroWR problemlos möglich. An der 2-A-KSQ stellt sich eine Spannungsabfall von 0,5 Volt ein (=1 Watt Verlust). Der Micro-WR dreht schön langsam feinfühlig auf die maximalen 2A hoch und nimmt sich also ca. 50W aus der Batterie.


    - Ebenso funktioniert die Konfiguration Laderegler-->Akku und Laderegler-->Lastausgang-->KSQ--->MicroWR problemlos.Die ansonsten möglicherweise auftretende Problematik hoher Ströme beim Start des Micro-WR ist hier (augenscheinlich) nicht vorhanden (da die KSQ ja auch nur max 2A durchlässt).


    Was ansonsten die "Schattenhölle" angeht: Nach meiner Kalkulation (die auf praktisch durchgeführten Messungen und Annahmen bzgl. der Lebensdauer der BleiAkkus (max 5J, max 800 Zyklen, max. 50%-Entladetiefe, 180 Tage Betrieb im Jahr) komme ich bei meiner Schattenhölle auf ca. 1€ die kwh.


    Aber wie gesagt - vielleicht durchaus interessant für andere ohne Schattenhölle.


    Gruß


    Christof

    Zitat von Joe-Haus

    beide Module an den Akku zu bringen und dazu parallel aus dem Akku Deinen Micro-WR zu speisen


    Aus historischen Gründen sind es zwei kleine Micro-WR, daher wird einer beide Module zusammen evtl. bei voller Sonneneinstrahlung bei Parallelschaltung nicht gut abkönnen bzw. dessen Lebensdauer sinken (Stromstärke über Spezifikationen). Aber ich denke mal nach. Danke für den Hinweis.


    Zitat von Joe-Haus

    Sinnvollerweise die Module Süd-Ost und Süd-West ausrichten, um lang über den Tag gleichmäßig Ertrag zu erzielen.


    Ja, wenn man Grundlast decken will, ist sicher Gleichmäßigkeit wichtiger als Gesamtertrag mit hohen Spitzen. Aber ich habe im Himmelskreis nur nach Südwesten bis Norden freie Sicht und noch einmal ein kleines ca. 30°-"Fenster" (von der Kreisscheibe, meine ich) Richtung Nordost. Ansonsten Vollverschattung durch Häuser. Macht aber nicht ganz so viel, da wie gesagt bei hellem bewölkten Himmel für die Grundlast auch genug kommt. Nur geht halt der Tipp mit der Ausrichtung so nicht. Ich müsste ein Modul vom Fahrradschuppen statt dessen auf die Rasenfläche stellen, dann kann ich es perfekt ausrichten.


    "Kleines" Problem: Das Modul auf den Rasen findet meine Frau optisch beleidigend. :roll: Also doch keine Lösung.


    Gruß


    Christof

    Zitat von einstein0

    Wo willst du die gefühlten 2 kWh pro Tag hernehmen? Die zwei Modülchen erzeugen gerademal 500 kWha ohne Verluste!


    Neee, nix 2kwh. Hab ich auch nirgends geschrieben. Das eine Modul, das direkt mit dem Netz und *nicht* mit dem Akku verbunden ist, gibt mir tagsüber ein bisschen. Das andere Modul speist die Batterie. Was drin ist, hole ich (unter Beachtung der Grenzen eines Akkus) nachts wieder raus. So 6 Stunden (Zeitschaltung) zu je 50W = 0,3 kwh. Und nicht 2 kwh. Die 0,3kwh macht das Modul am Tag, auch bei Bewölkung, habe ich gemessen, das ist ein realistischer Wert, es macht in den 180 besseren Tagen des Jahres eher durchschnittlich ca. 0,5kwh (mal mehr, mal weniger) am Tag.


    Zitat von einstein0

    Ich kann dir jetzt schon sagen, wie deine Bastelei ausgehen wird:
    Falls deine Geräte deinen Feldversuch überleben, wird sich die Zusatzinvestition im Leben nie rechnen!
    einstein0


    Hmmm:
    Wenn ich also z.B. 500Wh am Tag erzeuge und mit Verlust rechne: Für 300Wh Kapazität brauche ich etwa: Akkukosten (2x12V-30Ah) 120 EUR + KSQ 15 EUR + drumherum = ca. 150 EUR (Einen alten Laderegler habe ich hier rumliegen, den brauche ich nicht zu kaufen). Brauche ich bei 0,25Ct/kwh Bezugskosten also grob 600 kwh, bis es sich rechnet. Wenn wir 10 Jahre Lebensdauer annehmen, bräuchte ich 60kwh im Jahr. Und auf die komme ich aufgrund der Akkuverluste nicht ganz, aber fast.


    Allerdings ist vmtl. fraglich, ob die Akkus das 10 Jahre durchhalten (selbst wenn ich die Akkus nur 180 Tage im Jahr nutze, also das lohnende Halbjahr, wären wir bei optimistisch 1000 50%-Zyklen bei nur ca. 5 Jahren).


    Ist mir also durchaus klar, die Problematik. Aber ganz sooooo schlimm wie Du es dargestellt hast, scheint es mir nicht zu sein. Dennoch danke für den Hinweis (der mich übrigens nur bestätigt darin, dass Komfortlösungen wie Sun2Grid oder MPPForce250 sich vmtl. erst recht nicht rechnen).


    @

    Zitat von finca51

    wenn Du einen Zähler hast, der keine Rücklaufsperre hat, verschenkst Du nix,.......der Zähler dreht
    rückwärts.


    Das weiß ich. Ich betreibe die Anlage vollständig legal. Mit Kenntnis des Netzbetreibers. Mit ausgetauschtem Zähler. Ohne jegliche Einspeisevergütung. Mit separatem Stromkreis. Ohne 70%-Drosselung, da ich §25 EEG2014 gezogen habe und schriftlich auf die Einspeisevergütung (die nach meiner Schätzung jährlich ca. 10-20 Euro betragen hätte) verzichtet habe.


    Gruß


    Christof

    Hallo,


    einstein0, doker13407 und relativ:
    klar, 'ne Akkulösung hat viel Verlust. Ich betreibe lediglich 2 Module zu je ca. 250Wp. Meine Grundlast beträgt - gemessen - ca. 45W. Ich speise den Überschuss derzeit absichtlich ohne Vergütung (mit Vergütung wäre schlecht, würde sich nicht rechnen, sondern absurderweise nicht Geld bringen, sondern Geld kosten, Details kann ich gerne bei Bedarf erläutern).


    Zur Zeit hängen beide Moduln am Netz. Ein Modul soll tagsüber direkt am Netz hängen, das deckt tagsüber die Grundlast, den Überschuss bei hellem Himmel (weiß bedeckt oder sonnig) verschenke ich. Nebenbei: Nach mehreren Messungen und Beobachtungen am Zähler stelle ich fest, dass auch Waschmaschine oder Geschirrspüler ja über Temperatursensoren nur zeitweise Strom nehmen, dann aber richtig, nämlich immer dann, wenn sie gerade aufheizen. Das ist aber nicht andauernd, sondern der Verbrauch ist stark oszillierend. Heizen WM oder Geschirrspüler nicht, nehmen meine beiden alten Geräte ebenfalls jeweils unter 80W.


    Das zweite Modul soll den Umweg über den Akku nehmen. Mit Relais über Lastausgang LR möchte ich Verbindung Akku-WR steuern, der Lastausgang ist zusätzlich auch zeitprogrammierbar. Daher würde ich die Verbindung Akku-KSQ-WR tagsüber (und bei zu leerer Batterie ) kappen und nachts einschalten, auf 50W begrenzen und so nachts die Grundlast decken. Und da ist es mir egal, ob ich 30% Verlust habe, wenn das zweite Modul tagsüber 200W liefert, die brauche ich zu dem Zeitpunkt sowieso nicht (siehe oben).


    Joe-Haus
    Danke für die Auskunft. Ich werde die LED-Konstantstromquelle besorgen und erst mal mit Akkusimulation durch 24V-Netzteil --> KSQ ---> Micro-WR testen. Wenn's nicht klappt, habe ich 12 Euro Lehrgeld bezahlt und bin schlauer.


    Die Lösungen Sun2Grid und MPPForce kenne ich, die scheinen mir auch gut und komfortabel zu sein, ich gönne auch grundsätzlich dem Entwickler das Geld, aber 300 Euronen nur für die komfortable Box....dafür müsste ich bei z.B. 10 Jahre Lebensdauer der Box jedes Jahr derzeit ca. 120 kwH dem Netzbetreiber bisher schenken, bis sich das rechnet. Und nach meiner Schätzung verschenke ich bei meiner derzeitigen Konfiguration meinem Netzbetreiber ca. 30-40 kwh, also ca. 10 Euro. Da müssten Sun2Grid und Akkus schon zusammen 60 Jahre halten, das halte ich für illusorisch.


    Wenn ich die Sache mit der KSQ ausgetestet habe, lasse ich Euch gerne wissen, wie es ausgegangen ist.


    Gruß und danke für Eure Antworten.


    Christof

    Hmmmm....


    ich möchte konstant ca. 50W aus der 24V-Batterie an den WR abgeben. Es geht mir *nicht* darum, einen Entladeschutz für den Akku aufzubauen, sondern wie gesagt um die konstante Entnahme von 50W. Das Teil aus der Bucht-Link hat bis zu 10A, die will ich ja gar nicht haben.


    Die LED-Konstantstromquelle hat als DC-IN 0-30V und gibt konstant 2A ab. Am Ausgang liegen laut Beschreibung stets ca. 1V weniger an. Nehmen wir an, die Batterie sei vollgeladen und liefere eine Spannung von 28,8V. Dann liegen *grundsätzlich* am Eingang der KSQ 28,8V. Der MPPT-Algorithmus "sieht" den Ausgang der KSQ. Er kann von der KSQ den Strom nicht beeinflussen, der bleibt konstant bei 2A. Die Frage, die sich mir stellt, ist, wie der MPPT-Algorithmus des WR seinen Arbeitspunkt sucht, wenn an seinem Eingang kein PV-Modul, sondern eine KSQ ist.


    Meine Vermutung ist ja die, dass der MMPT des WR versucht, auf 27,8V zu gehen. Die Frage ist, was am Eingang der KSQ passiert, also an der Verbindung zwischen Batterie und KSQ.


    Es wäre schlecht, wenn da maximale Stromstärke vom Akku in die KSQ fließt bei U=28,8V, dort alles bis auf 50W in Wärme verbraten wird und am Ausgang dann 2A/27,8V = ca. 50W anliegen, aber das Ding dann einfach nur eine Heizung ist.


    Ich würde hoffen, dass die KSQ am Ausgang 2A, 27,8 V liefert, am Eingang daher 2A, 28,8V abholt und ein Verlust von 1V mal 2A = 2 Watt entsteht (größenordnungsmäßig)


    Ist meine Hoffnung berechtigt oder wird es eine Heizung?

    Danke für Eure Beiträge, aber meine Frage ist irgendwie dadurch nicht beantwortet. Ich wollte eigtl nicht wissen, was man alles anderes machen kann, sondern


    Zitat von catweazle352

    Mich interessiert, was bei geladener Batterie in der Konfiguration Akku--->KSQ--->Netz-WR der MPPT des Netz-WR dann wohl so treibt. Meine laienhafte Spekulation:


    Der MPPT versucht, die max. Leistung zu erreichen. Da die KSQ den Strom auf 2A begrenzt und am Eingang der KSQ bei vollgeladenem Bleiakku max. 28,8V anliegen (am Ausgang laut Produktbeschreibung dann 1V weniger), regelt der MPPT die Stromabnahme aus der KSQ auf 27,8V mal 2 A = 55,6 Watt.


    Oder fließen trotzdem maximale Ampere vom Akku zur KSQ, diese reicht die 55 Watt an den Netz-WR weiter und verbrät den Rest in Wärme und der Akku ist genausoschnell (oder sogar schneller) leer als wenn man den Netz-WR gleich direkt an den Akku angeschlossen hätte?


    Gibt es Antworten? Oder muss ich es schlicht mal ausprobieren und nachmessen und es weiß niemand wirklich?

    Hallo,


    zwischendurch im Thread kam mal der Vorschlag auf, zwischen Akku und netzgeführtem WR eine Konstantstromquelle zu schalten, um die Stromabnahme des WR aus dem Akku zu begrenzen.


    Es gibt LED-Konstantstromquellen mit z:b. max. 30V Eingangsspannung und 2A konstanten Ausgangsstrom, z.B. diese hier:


    https://www.led-tech.de/de/LED…30V--LT-1142_118_119.html


    Mich interessiert, was bei geladener Batterie in der Konfiguration Akku--->KSQ--->Netz-WR der MPPT des Netz-WR dann wohl so treibt. Meine laienhafte Spekulation:


    Der MPPT versucht, die max. Leistung zu erreichen. Da die KSQ den Strom auf 2A begrenzt und am Eingang der KSQ bei vollgeladenem Bleiakku max. 28,8V anliegen (am Ausgang laut Produktbeschreibung dann 1V weniger), regelt der MPPT die Stromabnahme aus der KSQ auf 27,8V mal 2 A = 55,6 Watt.


    Oder fließen trotzdem maximale Ampere vom Akku zur KSQ, diese reicht die 55 Watt an den Netz-WR weiter und verbrät den Rest in Wärme und der Akku ist genausoschnell (oder sogar schneller) leer als wenn man den Netz-WR gleich direkt an den Akku angeschlossen hätte?


    Gruß


    Christof