Beiträge von Frabill

    Hallo Zusammen,
    ich bin mit meiner neuen 9,9 kWp Anlage mit Überschusseinspeisung aus 2016 auch verwirrt ob ich das Melden muss. Laut meiner Recherche bin ich ja von der EEG-Umlagepflicht befreit, muss aber der Meldepflicht nachkommen.


    Beim Netzbetreiber hab ich angerufen, hier bekam ich über die Meldepflicht keine konkreten Aussagen, offensichtlich ist man dort von dem Chaos genauso überrascht wie überfordert.
    Ich habe dann die Bundesnetzagentur angeschrieben und angefragt, ob und bei wem ich Meldepflichtig bin. Hier die Antwort:


    Eine Mitteilungspflicht gegenüber der Bundesnetzagentur im Rahmen der regelmäßigen EEG-Datenerhebung zur Eigenversorgung besteht nur, wenn mit dem Netzbetreiber sicher geklärt ist, dass eine umlagepflichtige Eigenversorgung vorliegt. Ist hingegen mit dem Netzbetreiber sicher geklärt, dass eine umlagebefreite Eigenversorgung vorliegt, besteht keine Mitteilungspflicht gegenüber der Bundesnetzagentur.
    Bei Volleinspeisung der gesamten erzeugten Energie in das öffentliche Netz besteht ebenfalls keine Mitteilungspflicht gegenüber der Bundesnetzagentur.
    Insofern bitte ich Sie - sofern nicht bereits erfolgt, im direkten Kontakt zu Ihrem Netzbetreiber zu klären, ob eine umlagepflichtige Eigenversorgung vorliegt.


    Somit war die Sache für mich klar, ich habe die Anlage bei dem Netzbetreiber gemeldet, mit dem Hinweis, dass ich nicht EEG-Umlagepflichtig bin. Eine Rückmeldung/Bestätigung habe ich aber noch nicht bekommen.

    Hallo zusammen,
    ich würde gerne mit zwei der oben genannten Micro-Invertern und vier bereits vorhandenen 54 Zeller Modulen eine kleine Anlage aufbauen. Den Envertech EVT 500 möchte ich nicht verwenden, weil die Spannung der Module (24V bei Maximalleistung UMPP Noct) für den MPP Bereich 28-42V) wohl nicht ausreichen.
    Der APSystems YC500i kostet das Gleiche und hat einen deutlich besseren MPP Bereich (22-45V). Ansonsten sind sie in den Daten vergleichbar. Deshalb erscheint mir dies die bessere Wahl.


    Der YC500i hat auch eine VDE-AR-N 4105 Zertifizierung, das Zertifikat und alle anderen Dokumente sind auch auf der Homepage verfügbar (emea.apsystems.com). Somit müsste ich die Anlage ja problemlos beim Netzbetreiber anmelden können, oder? Bedeutet diese Zertifizierung automatisch, dass der NA-Schutz eingebaut ist und somit keine weiteren Komponenten erforderlich sind.


    Hat jemand diesen Wechselrichter bereits eingesetzt und Erfahrungen damit?


    Vielen Dank für Eure Antworten

    Mann Seppelpeter, Du kannst einem ja die ganze Freude am Basteln und Bauen nehmen ...
    Spaß beiseite, ich weiß Deinen Realismus zu schätzen und gib Dir ja auch Recht.


    Wenn ich das mit dem Freisitz mache, dann sicher die ganze Fläche. Hierbei hab ich dann auch an ein Geländer aus Modulen bzw. die Füllung mit Modulen gedacht, so was gibt es bei uns in der Nähe, sieht ganz gut und stylisch aus. Das gäbe dann auch noch mal einige Module dazu. Insofern wäre die Primo-Lösung natürlich ideal.

    Bin zwar kein Meister sondern nur Engergieanlagenelektroniker, aber hier passt ja die Berufsbezeichnung endlich mal genau zur Betätigung. :D Und auf einen kozessionierten Elektromeister hab ich auch "Zugriff".


    Seppelpeter, das mit dem ungenauen Monitoring gefällt mir natürlich nicht. Wenn ich also einen Fronius Primo hätte, dann könnte ich den ganz einfach zusammen mit dem derzeitigen Symo koppeln und hätte das Problem nicht, oder?


    Dann müsste ich nur noch warten, bis es so einenPrimo mal gebraucht gibt, ich hab ja auch noch fast ein Jahr Zeit ... Der Kleinste mit 3kw ist natürlich hoffnungslos überdimensioniert, ob das wohl funktioniert bzw. Sinn macht?


    Die Module müsste ich halt jetzt bestellen, sonst bekomm ich die nicht mehr.

    rechtliche Konsequenzen?
    Ich dachte ich werde die Anlage nach 12 Monaten ganz normal als neue Anlage anmelden, muss dann kein EEG zahlen. Wo soll dann das Problem bzw. Konsequenzen sein?


    PVGIS rechnet mir mir ca. 500 kWh pro Jahr aus, OK, das ist ohne Berg. In 20 Jahren würde das bei 0,12 ct Einspeisevergütung 1200,- EUR bringen. Bei Eigenverbrauch aber das doppelte, Strompreissteigerungen noch nicht mitgerechnet. Durch meine WW-Wärmepumpe und eine hohe Grundlast hab ich da sicher einen ordentlichen Anteil Eigenverbrauch.


    Wenn ich mir das nun "schönrechne": 3x Module mit Fracht zusammen 450 EUR und 2x Modulwechselrichter 360 EUR, ergibt 810 EUR. Dazu noch ein paar Kleinteile und Kabel, also insgesamt 1000 EUR Gesamtkosten. Elektriker brauch ich keinen, Anmeldung kostet mich auch nichts. Warum soll sich das also nichts bringen? Oder habe ich hier einen Denk-/Rechenfehler?

    Ich hab einfach Spaß an der PV gefunden und mir überlegt, was ich mit dem einen übrigen Modul anfangen könnte. Außerdem hab ich jede Menge Einlegeschienenstücke übrig, die hier reichen würden. Und wie das so ist, wird aus einer Idee gleich wieder das nächste Projekt. Da ich Heimwerker/Bastler bin, würde mir das auch Spaß machen. Ich sehe das als Spielanlage, mir ist bewusst, das das nicht wirklich rentabel ist, es sollte halt keine Verluste einfahren.
    Außerdem ist morgens der Strom durch die flachen Gauben ja noch recht knapp, so dass dies ja schon ein nennenswerter Anteil sein könnte.
    Ich nutze das Fronius Logging am Einspeisepunkt, das dies mein Logging verfälschen wird hab ich bisher nicht dran gedacht.


    Das mit dem Kurzurlaub hast Du recht, der Einwand gefällt mir. ABER: das mach ich sowieso, einmal im Jahr eine Städtetour ...

    Auf dem Bild sehr Ihr ganz auf der rechten Seite, den möglichen Montageort. Die Wandfläche im unteren Bereich wird permanent genutzt für die Mülltonnen und weitere Dinge, die ständig im Garten oder beim Umbauen/Basteln anfallen. Hier gibt es auch keinen anderen Platz. Deshalb kann ich nur ein Band mit einem Meter Höhe anbringen, das geht dann fast bist zur Oberkante Mülltonne.


    Deshalb noch mal die Frage: Wie viel % der max. Modulleistung kann ich bei der 90°-Monmtage erwarten: Wenn ich mal von 60% ausgehen würde, dann wären das bei 2x 225 Wp -> 270W Spitzenleistung. Beim Modulwechselrichter Letrika SMI 260 wird als max. DC-Leistung 310 Wp angegeben und max. nominale Ausgangsleistung 260W. Das könnte doch dann evtl. passen, oder? Der Wirkungsgrad ist mit 95-96% für einen Modulwechselrichter sehr gut. Der Preis mit 2x 180 EUR brutto für 4 Module auch.


    Der SMA SB 1.5 ist natürlich das bessere Gerät mit mehr Möglichkeiten, wie ist das aber bei nur 4 Modulen einzuschätzen. Ist da der Wirkungsgrad evtl. zu schlecht?