Beiträge von RolandD

    Glaube ich nicht. ich denke, dass die RSE aussterben werden, sobald die Smartmeter flächendeckend ausgerollt sind. Die haben ein bidirektionales Gateway und wissen ganz genau, was vor Ort gerade passiert. Warum sollte man dafür also noch ein extra Gerät vorhalten? Die Smartmeter werden für die Anlagenbetreiber teuer - warum sollen sie dann nicht wenigstens ein klein bisschen Gegenwert bringen?


    Ein Smartmeter wird letzlich das selben machen wie ein RSE. Die Einspeiseleistung reduzieren - entweder auf einen festen wert oder dynamisch. Ein Smartmeter könnte dir auch einfach negative Strompreise aufdrücken - wenn man nicht *technisch* begrenzt.

    Es geht darum das in Zukunft 200 GW PV auf 70 GW Last einspeisen würden. Oder eben 400 GW pv auf 140 GW Last.


    Fängt man an sich vom Ziel der Lastglättung abzuwenden, müssen die Netze dann 100, 200, 300 oder gar 400 GW aufnehmen und weiterleiten können. Das umgeht man elegant in dem man die Einspeiseleistung auf eben diese 70 GW begrenzt.

    Ein Großer Teil der Anlagenleistung, genau genommen die größeren Anlagen welche nur eine geringe Anzahl ausmachen, macht das über die RSE 0/100 oder eben 0,30,60,100.

    Die harte oder weiche Begrenzung auf 70% ist für den Betreiber schlicht billiger als die RSE Lösung. Aber auch ein RSE wird in Zukunft die Anlagen abregeln.


    PV-Strom aus Kleinanlagen muss vor Ort verbraucht werden. Genau das fördert man ebenfalls mit der Begrenzung.

    Nimmt man die aktuelle EEG-Vergütung als Grundlage, ist dieser Strom immer noch 2 bis 3 fach so teuer wie PV-Strom aus Neuen Solarparks der Auschreibungen. Will man die Subventionierung nicht in alle Ewigkeit fortsetzen, muss das Problem gelöst werden. Und auch die Lösung ist schon vorhanden - Eigenverbrauch.


    Der nächste Schritt ist auch klar - man wird Strom speichern um über eine möglichst lange Zeit 70 GW Last bedienen zu können. Sowohl Großanlagen wie auch Kleine werden Speicher nutzen. Kleinanlagen in erster Linie um den EV zu bedienen, Große um die Einspeisung zuverstetigen.


    Die Einspeisebegrenzung wird dafür sorgen das es in Zukunft keine *Privilegierte* Anlagen geben wird. Alle werden gezwungen sein abzuregeln und gegebenfalls zu speichern.


    Die Begrenzung muss aber vorlaufen bzw. eine Änderung muss JETZT in den Gesetzen implementiert sein, um zu verhindern das Privilegierte *Altanlagen* das System stören.


    Um es nochmal klar zu machen - es geht langfristig nicht um 70% sondern 30-40% als Begrenzung.


    E-Autos und ähnliches heben den Stromverbrauch an - sie ändern nichts an den Verläufen. Sie sorgen dafür das statt 200 GW PV auf 70 GW Last - 400 GW auf 140 GW Last speisen.

    Den Einspeisevorrang erhalten und dafür die Vergütung absenken. Also zurück zum Einspeisegesetz mit Börsenpreisvergütung.

    Um den Einspeisevorrang erhalten zu können muss man die Einspeiseleistung mittelfristig begrenzen und wenn man das nicht nachträglich machen kann - muss es jetzt geregelt werden.

    Große Anlagen werden eh bei Nichtbedarf abgeregelt. Für Kleinanlagen gibt es die 70% Regelung die man anpassen kann.


    PV-Strom lässt sich vor Ort verbrauchen. Warmwasserspeicher oder E-Auto und wer dann noch soviel mehr hat .. war einfach zu gierig.

    Das ist weder rechtlich noch verwaltungstechnisch zu stemmen, so sehr es mir gefallen würde.

    Aus einer 80.- € / Tonne CO2 Steuer ließe sich aber weit mehr als das ganz locker finanzieren, also falls so was auch nur ansatzweise gewollt wäre. Also von den Lobbyisten, dieser , in unseren harten Zeiten letzten, für politische Entscheidungen zuständig, verbliebenen Spezies.

    Wo soll das Problem liegen ? Grundstückslage ist dem EVU bekannt und die Lage der WKAs ebenfalls - den Rest würde Google Earth erledigen.


    Antrag auf Befreiung schreiben und das EVU holt sich sein Geld vom EEG-Konto.


    Eine Steuer erheben ist ja auch nicht unbedingt ohne Aufwand möglich.

    10h ist der richtige Ansatz - alles was innerhalb der Gebiete liegt wird entschädigt. Also zum Beispiel von den Netzentgelten und EEG Umlage befreit.


    10-12 ct billiger - also 1/3 billiger könnten schon helfen. Und natürlich würden die moderaten Mehrkosten von denen getragen die WKA ablehnen.

    Um den Strombedarf der Zukunft zudecken braucht es ca 1200 TWh. Grobe Hausnummer. Wenn man saisonal speichert also ca 1200 GW PV.

    Würde man es schaffen die benötigte Windkraft aufzubauen - entfällt die saisonale Speicherung - der PV Bedarf läge bei etwa 400 GW.


    Oder um es anders auszudrücken bei ca 5 kWp pro Bundesbürger .

    Wie man PV auf die Wohnhäuser bekommt ? Mit Anlagen primär für den Eigenverbrauch und einer unbürokratischen kleinen eher symbolischen Einspeisevergütung für den Überschuss.


    Verbrauchszähler der Wohnung gegen Zweirichtungszähler getauscht, Vergütung mit dem persönlichen Steuersatz belegt, an die Wohneinheit und den Mieter/Bewohner gebunden


    Es geht um Bagatellanlagen - auf dem Miethaus kaum größer als 3-6 KWp pro Wohnung - wenn überhaupt - dafür die sind die bisherigen EEG-Richtlinien schlicht ungeeignet.


    Hier geht es um Anlagen die keine 5k euro mehr kosten müssen, auf 20 Jahre also den Mieter mit 21 Euro/Monat belasten und ihm im besten Fall die Stromrechnung halbieren.


    Nach 20 Jahren ist die Anlage abbezahlt und die Gewinne eingesteckt.

    Der Wert der Anlage berechnet sich dann nach der zukünftigen Nutzung.


    Ohne EEG stehen dann Stromverkaufserlöse oder Eigenverbrauch den laufenden Kosten gegenüber.


    Die Rendite sollte also zwischen gut und astronomisch sein. Nur wenn ein neues EEG das Dach für eine neue Anlage interessanter macht, lohnt sich der vorzeitig Abbau.