Beiträge von RolandD

    Das EEG läuft seine 20 Jahre und damit sind 2039 die 3,5 GW aus 2019 immernoch am Netz und in der Förderung.


    Beim heutigen Stromverbrauch mit einer Last von 70 GW sind etwa 200 GW PV nötig. Das entspricht einer Abregelung bei 35%.

    Wind, Biomasse und Wasser mal ignoriert.


    Bei einer planmäßigen kontinuierlichen Absenkung wäre man heute bei 85% (50 von 200GW) müsste aber jedes Jahr anpassen.

    Man hätte das Windkraftmodell mit den Vergütungen genauso übernehmen können. Hohe Anfangsvergütung z.B. 4/8/12 Jahre und anschliessend Grundvergütung. Damit hat man dann eine quasi-neutrale EEG Vergütung. Die Finanzierungsphase soweit wie möglich verkürzen und die Grundvergütung ohne laufzeitbegrenzung.

    Hätte die EEG-Kosten um lockere 20-30% gesenkt.

    Welche Eigenverbrauch Anlagen ?


    Meint ihr die 18000 Euro (7kWh Speicher + 7 kWp PV Anlagen) ?

    Billiger Umsatz für den Solateur ohne viel Dachturnerei, Kunden die jeden Preis bezahlen ... weil die Einspeisung ja nichts mehr bringt ...


    Naja - wenn man Jahre lang jammert, glauben die Leute das irgendwann. Der Solateur nimmt die Kohle mit, weil er nur einen statt 3 Kunden braucht und dem Kunden ist es recht, weil er den bösen Konzernen eine Nase zieht.


    Da gibt es eigentliche wenige die sich beschweren dürfen.

    wir könnten überall mehr bauen, da stimme ich dir voll zu. Nur brauchen wir auch endlich mal mehr Leitungen in den Süden, sonst stagniert offshore irgendwann auch oder wir zahlen irrsinnig viel Geld für Entschädigungen

    irrsinnig viel ist und wird das nicht. Einen Teil des Stroms wird man immer abregeln müssen. Es wäre die Gelegenheit dafür die Rahmenbedingungen zu schaffen - sprich Möglichkeiten der Verwertung vor Ort.

    Es wäre natürlich fast das erstemal das man so was *vorher* klärt.

    Wer gar nicht speichern will - braucht Backups, wer wenig speichern möchte - baut Überkapazität. Wer weder speichern noch produzieren will, kauft zu.

    Wieder andere lassen zukaufen und andere bezahlen.

    http://www.energy-charts.de/re…re&period=daily&year=2019


    Hier kann man EE Produktion im Verhältnis zur der Last sehen.


    Im Grunde ist noch ein 3 facher Ausbau von PV und WKA nötig. Alle Tage mit Weniger als 33% Abdeckung sind also Defizittage.


    Vorausgesetzt ist das der Tagesausgleich per Kurzeitspeicher erfolgt.


    Beim Wechsel auf die Wöchentliche Anteil zeigt sich das ca 3 Wochen als Defizit übrigbleiben

    (ganz exakt ist das auch nicht weil man voraussetzt das Biomasse und Wasserkraft ausgebaut werden können)


    Realistisch dürfte alles über 40 % Save sein - damit Bleiben 12 Wochen mit Defizit.

    Am 30.6. 2019 wurden 290 GWh aus PV eingespeist. Bei 50 GW und benötigten 150 GW wären das also 830 TWh.

    Gleichzeitig wurden 350 GWh aus Wka eingespeist bei einer Last von 1,1 TWh.


    Vollausbau 150 GW pv und 150 GW wka wären an diesen Tag 1,9 TWh erzeugt und 1,1 TWh verbraucht worden.


    Der Tag mit der höchsten PV+WKA erzeugung war der 13.3. mit 980 GWh wka und 90 GWh PV - also bei dreifachen Ausbau mit 3,1 TWh und 1,55 TWh Last.


    Fraunhofer nutzt Nettoerzeugungwerte und Verbrauch. 448 TWh Last und 514 TWh Erzeugung.


    Wasserkraft und Biomasse mal ignoriert

    PV-Berlin ... meinst du dein Äquivalent in Prag oder Warschau kommt nicht auf den selben Trichter ? Nur das dieser immer noch 5% billiger ist.


    Hfrik baut die Stromleitungen und die sind umsonst weil sie ja angeblich für unsere Überschüsse gebaut werden, Putin baut seine Erdgasleitung (die einmal gebaut, genutzt werden wird) und Trump besteht darauf das wir LNG-Terminals hinsetzen.


    Also was wird man machen ? EE-selbst bauen und sich mit den *Netten grünen Männchen* auseinandersetzen oder doch importieren?


    Kein EE*ler hat bisher die Infrastruktur in seine Kostenrechnung aufgenommen. Du bringst deinen Strom aus der Nordsee an die Börse und verkaufst ihn an Kunden am Bodensee. Und es kostet dich keinen ct mehr.

    Die Eigentümer von Wind und Solarparks wohnen tendenziell in der Stadt. Lokale Wertschöpfung ist das eher nicht. Es sind natürlich auch tendenziell eher keine Mieter.


    Wenn man die sozialen Auswirkungen der EE-Subventionierung abfedern wollte müsste man das sozialistisch/genossenschaftlich angehen. Entweder dafür sorgen das bei den Mietern Eigentum an EE angehäuft wird - oder aber zumindest Gewinne abgeschöpft werden. Eine Besteuerung wäre nett - mit einem Freibetrag für die ersten 5 kWp.

    Du hättest auch in Arnstadt pv module produzieren lassen können. Aber irgendwo waren sie 30 euro billiger und deshalb werden sie nicht mehr in Arnstadt produziert.


    Wofür 400 GW pv in Dtl um daraus h2 zu machen, wenn man das h2 auch billiger importieren kann. Immerhin spart man sich auch noch den ganzen Netzquatsch.


    Sobald sich der Import im Kopf bei den Leuten festgesetzt hat ist der Ausbau Geschichte.