Beiträge von DrFRank

    Laut telefonischer Auskunft der IHK haben sie eine Meldung durch das FA erhlaten. Diese wurde durch Abgabe der Anlage EÜR getriggert. Sieht ganz so aus, als ob unsere neuer Sachbearbieter beom FA der IHK Kunde zuschustert, indem sie eine EÜR verlangt und dann an die neuen "Kunden" an die IHK meldet.


    Also ja, die IHK erhält Daten vom FA und nein, ich habe kein Gewerbe angemeldet.


    Am Telefon wurde etwas vom IHK Gesetz erwähnt und deswegen der Datenaustausch seine Richtigkeit hat. Wenn es auch für die IHK finanziell keinen Vorteil bringt, so brint doch jedes (Zwangs-)"Mitglied" zusätzliche Legitimation und politisches Gewicht.

    Die Bürokratie für eine kleine Anlage auf dem eigenen Dach ist einfach nur überbordend. Ich denke das schreckt mehr Leute ab, als die Kosten für die PV Anlage selbst.


    Für 2017 mussten wir erstmalig eine EÜR beim Finanzamt abgeben, welches dann wohl auch nichts besseres zu tun hatte, als uns der IHK zu melden (wo bleibt da eigentlich der Datenschutz, wenn er mal sinnvoll wäre???).


    Nicht nur, dass wir jetzt auch noch jedes Jahr die Anlage EÜR abgeben müssen, nein jetzt sind wir auch nich Zwangsmitglied bei der IHK. Das scheint zwar für den Moment beitragsbefreit zu sein, aber wer weiss wie lange das so bleibt.


    Muss ich das mit der OHK MItgliedschaft jetzt einfgach so hinnehmen?
    (Bekomme ich damit jetzt wenigstens ohne Probleme den Metro-Ausweis?)


    Die Bürokratie die der einfache Betrieb eine PV Anlage für den Eingenverbrauch mittlerweise erfordert steht in keinen Verhältnis. Das kostet den Staat ja auch Geld. Ich finde wir sind abartig bürokratisch in D. Warum kann mal das nicht irgendwie Pauschal regeln und lässt das EVU einfach eine Steuer für den PV Betreiber abführen?

    Sehr verwirrend!

    Zitat

    Sie sollten daher auf Ihren Bezugsstromrechnungen Ihrer Erzeugungsanlage prüfen, ob auf diesen
    die Stromsteuer ausgewiesen ist. Sofern für die gesamte Energiemenge Stromsteuer berechnet wird, ist
    Ihre Anlage nicht betroffen.


    Meine Anlage wurde Nov-2015 in Betrieb genommen. Mir liegt noch gar keine Abrechnen zur Erzeugung vor. Auch beim bezogenen (Haushalts-)Strom ist nicht zum Thema Erzeugung aufgeführt. Ich versteuere aber wohl nur die bezogenen Stommenge (für den Haushalt) und nicht den kompletten Verbrauch (inkl. Direktverbrauch). Der Gesammtverbrauch taucht ja bei mir auf der Verbrauchsabrechnung gar nicht mehr auf, da der Bezugszähler diesen nicht mitzählt.


    Wenn das so zu sehen ist, dass die Bezugsstrommenge meiner Erzeugeranlage ungleich der Bezugsstrommenge meines Haushalts ist, dann sollte das vernachlässigbar sein. Aber ist das so?


    Was ist in einem Haushalt mit Solar auf dem Dach die Erzeugeranlage?
    Nur der WR Verbrauch? Wie soll man den messen???


    Bananenrepublik Deutschland. Hier gehört Rechtsunsicherheit zum Konzept :-(

    Zitat von Bento

    O.K., ich versuchs mal einfach und auf Photovoltaik bezogen zusammenzufassen:

    1) Volleinspeiseanlagen sind nicht von der "Stromsteuerproblematik" betroffen, müssen also auch weiterhin nicht befürchten Stromsteuer zu bezahlen, da die Stromsteuer für den eingespeisten Strom schon jetzt durch den Endverbraucher gezahlt wird.


    2) Derjenige, der Strom durch ein Netz an Dritte liefert (direkte regionale Vermarktung im Marktprämienmodell) und dabei die Stromsteuerbefreiung in Anspruch nimmt, muss seit 01.01.2016 Stromsteuer bezahlen/berechnen.


    3) Alle Eigenverbraucher oder Lieferungen an Dritte, die nicht durch ein Netz gehen (z.B. Mietermodell), müssen z.Zt. keine Stromsteuer bezahlen.


    Zu was zählt meine Anlage?
    Baujahr 2015, 70%weich, <10kWP, Direktverbrauch mit Überschusseinspeisung.
    Ist das jetzt 1)? Nein, ich speise ja nicht voll ein,oder?
    Ist es 3)? Nein, ich speise ja auch ein.


    Also was ist habe jetzt jetzt für eine Anlage EEG-Mässig???

    Muss ich jetzt etwa doch noch an die Stadtwerke antworten? Hatte mich nach telefonischer Rücksprache mit dem Briefschreiber darauf geeinigt das Schreiben zu ignorieren.


    Kann doch nicht sein, dass mir heir niemand sagen kann was ich tun soll.
    Habe doch eine ganz normale kleine null-acht-funfzehn-stinke-standard-Anlage aus 2015 (<10kWp, Einspeicgung mit Eigenverbrauch).


    Da muss es doch hunderte Forenteilnehmer geben, die genau das selbe machen. Es kann doch für privat Leute hier nur eine richtige Antwort geben, oder?

    Habe heute mal bei den Stadtwerken angerufen. Der genante Ansprechpartner hat von Steuersachen keine Ahnung und besitzt auch keine eigene PV Anlage. Auf meine Frage ob sich die ausgezahlte Vergütung änderte, wenn ich unterschreibe sagte er "nein" und auf meine Frage wenn ich nicht unterschreibe sagte er ebenfalls "nein".


    Ich frage noch, was passiert wenn ich gar nicht antworte und er meine "nichts".


    Ich bin also genauso schlau wie vorher.


    Kann sich nicht mal der foreneigene Steuerexperte mit dem Schäferhund dazu äußeren? :D

    Danke für den hilfreichen Link. Das klingt so, als sei ich nicht betroffen da:

    Zitat


    Unternehmen, die den in ihren Anlagen erzeugten Strom im Marktprämienmodell regional direkt vermarkten und in diesem Zusammenhang die Stromsteuerbefreiung nach § 9 Absatz 1 Nummer 3 StromStG in Anspruch nehmen, so dass sie den Kostenvorteil an ihre Kunden weiterreichen können

    Trift auf mich nicht zu, da ich den Strom nicht im Marktprämienmodell verkaufe.


    Zitat

    Anlagenbetreiber mit kaufmännisch-bilanzieller Volleinspeisung, die physikalisch gesehen Strom aus einem ausschließlich mit EE-Strom gespeisten Netz entnehmen und für den kaufmännisch-bilanziell bezogenen Bezugsstrom („EEG-Ersatzstrom“) daher aufgrund von § 9 Absatz 1 Nummer 1 StromStG keine Stromsteuer zahlen.

    Liegt bei mir nicht vor. Ich speise den Überschuss ja tatsächlich ein (nicht nur kaufmännisch) und beziehe real aus dem Netz (2-Wege Zähler des EVU).


    Oder liege ich da falsch? Ich hoffe nicht!