Beiträge von derJan

    Ja, versuchs mal...
    Aber ich bin froh, dass wir unsere Whg vertickt und durch ein EFH ersetzt haben: 14 Parteien und bei den Versammlungen wurden 1h diskutiert, ob die Omi im 3 OG nen Treppenfahrstuhl einbauen kann.


    Allerdings hab es mal ein Projekt, da sollte ein neuer Kabelanschluss gelegt werden: Sanierung aller neuen Anschlüssen, allerdings dann mit Zwangsvertrag für die einzelnen Wohneinheiten. Vermute, dass der Verwalter da irgend ne Provision oder so kassiert hat, denn er hat es durchgeprügelt.
    Oder auch: Wie schon geschrieben wurde, versuche den Verwalter auf deine Seite zu kriegen. Argumentiere, dass durch den PV-Betrieb effektiv die Unterhaltskosten für das Gebäude geringer sind und das Objekt so trotz seines alters länger attraktiv bleibt...


    viel Glück...

    Hi,


    also nur mal mal deine Erwartungshaltung zu relativieren:
    Ein paar Vorredner haben das ja auch gemacht...


    Wir haben auch eine 180m2 Butze, aber Kfw55 zzgl. thermisch abgekoppeltem Keller.
    Es wird mit ner Luftwärmepumpe geheizt, 2000W. Brauchwasserwärmepumpe mit 280L Tank und 600W Leistung optional ein "Glühstab" zuschaltbar.


    Unser PV-Dacht hat fast eine 0° Ausrichtung nach Süden mit extrem wenig Schatten (erst am Spätnachmittag ein wenig).
    9,88 kWp mit 38x260W Modulen, Fronius 10kv WR, KEIN Speicher. Der Cut für den Netzbetreiber liegt bei 70 weich mit nem S0 Bus Zähler, den ich in den WR gefrickelt habe.





    Mittlerweile haben wir es so gemacht, dass Geräte wie die Brauchwasserwärmepumpe und (im Sommer) der Luftentfeuchter im Keller per Zeitschaltuhr loslegen dürfen. Das 300W Gerät darf schon ab 9, das 600W Gerät erst ab 11:00 Uhr usw. Somit optimiert man generell den Verbrauch in der Form, dass die Geräte häufig nur dann an sind, wenn überhaupt Sonne da ist. Weitergehend sorgt es auch dafür, dass das 70-Weich Setup sich am besten auszahlt.


    Man kann Geräte intelligent steuern, dann wäre es ein an aus an aus je ne Sonnenstatus, davon halte ich aber nichts. Ich mag Kontinuuitiät und Verlässlichkeit, auch im Aspekt der Gerätehaltbarkeit. Die paar kwh im Jahr aus dem Netz sind mir da schnurz.


    Kommen wir zur Heizung. Ich dachte noch blauäugig, dass die PV hier auch im Winter einen (kleinen) Teil beiträgt. Musste aber erstmal 2 Jahre rumprobieren bis ich die Heizung so per Zeitschaltuhr gestellt bekam, dass Komfort & Effizienz kombinierbar waren. Solltest du ggf. einkalkulieren: In den ersten Jahren höhere Kosten durch Bautrockner, Aneignung Betriebswissen etc.
    Wenn du einziehst gibt es erstmal so viel zu tun, da hast du kaum Zeit dich um PV-Optimierung zu kümmern. Spätestens mit Kindern ist das so.
    U.a. lohnt auch bei einer Luft-WP die Zeitschaltuhr, da es tagsüber ja wärmer ist draußen und die Heizung daher effizienter arbeitet als wenn es Nachts Saukalt ist. In unserem Fall haben wir das über das Heizungsprogramm gelöst.


    Jedenfalls werde ich die Heizung nochmal eine Saison mit an der PV laufen lassen, bin aber eher der Meinung es lohnt diese zu entkoppeln und an einen separaten Stromzähler für Wärmepumpentarif zu hängen. Habe einen Zweirichtungszähler für Haus und PV, war aber schlau genug einen GROßEN Sicherungskasten zu nehmen, der noch weitere Zähler aufnehmen kann (todo für dich!).
    Insgesamt kann man sagen: wenn ich am meisten Strom für die Heizung brauche ist fast nie PV-Strom da:



    Was das angeht gab es vorab zwar Prognosen vom Solarteuer, aber ich war zu der Zeit in der Planungs UND Umsetzungsphase beim Haus, hab nebenbei viel selbst gemacht, so dass ich schlicht unfähig war diese zu deuten.
    Fast alle hier sagen dir: Speicher rechnet sich nicht.


    So als Tipp: Ich warte noch ein paar Jahre bis die Speicher günstiger werden und werde dann wohl einen ganz kleinen besorgen. Der muss nicht viel mehr können als 2h TV, 4h PC, eine Waschmaschinenladung, eine Trocknerladung und den "grundrauschen-Strom (Standby & co)" über den Abend/Die Nacht/den frühen Morgen abkönnen.
    Vermutlich würde ein kleiner 3kwp-Netto-Speicher meine Erwartungen schon zu 80% deckeln. Das erhöht den Eigenverbrauch auf etwa 8 Monate im Jahr absolut massiv bei geringer Investition.


    In jedem Fall ist komplett autark nur etwas, wenn du es politisch möchtest. Zumal du im Winter per Knopfdruck deine Dachfläche mit PV verdreifachen müsstest, damit du die Batterien ansatzweise aufgeladen bekommst...

    Hi,


    ich habe damals speziell zur Gewerberöffnung hier sehr viel Hilfe bekommen: Sobania.de
    Die Inhaberin unterhält selbst eine PV und ist daher gut im Thema.


    Der Sitz ist in der Nähe von Berlin, aber per Mail & Telefon ist mir das als Hamburger schnurz...


    Viele Grüße
    Jan

    Hi there,


    ich lese grade folgendes:



    Quelle: http://m.spiegel.de/wirtschaft…tromtarife-a-1184020.html


    Weiß jemand mehr?
    Was wird hier im Detail geplant?


    So richtig optimistisch macht mich das nicht, diverse Dinge seitens der EU sind Bockmist, selbst wenn man das langfristige Ziel vor Augen hat.


    Viele Grüße
    Jan

    Hi,


    also meine Brauchwasserwärmepumpe läuft pro Tag etwa 3-3,5h, Leistung 600W für einen 260L Tank auf 49°C.
    Diverse Experimente sorgten dafür, dass das Warmwasser nicht immer passte.


    Nun läuft die per Zeitschaltuhr 11:30 Uhr bis 17:00 Uhr. Aufgrund der gewählten Tageszeit ist eigentlich fast immer ausreichend Ertrag vorhanden.
    -> keep it simple, keep it stupid.




    Dann für deine Heizung selbst noch einen Tipp: Hier macht es Sinn auch eine Wetter bzw. Temperaturprognose mit einzubauen:
    a) Gibt es tagsüber günstigen Dachstrom
    b) Tagsüber ist es wärmer, ergo ist die Effizienz der Wärmepumpe besser
    Wenn du also z.B. am frühen Nachmittag anfängst vorzuheizen für die kommende Nacht, bringt dir das übers Jahr einiges.


    - Acalor-Luftwärmepumpe 2kw als Heizung / sehr träge / Propangaskondensationsprinzip
    - Acalor Brauchwasserwärmepume 600W mit Wassertank
    - Fronius Symo


    Viele Grüße
    Jan

    Hoi,


    ich habe grade von einer Abschaltparty im Großraum Hamburg am Fr, 07.07 erfahren, nach dem Motto #keinstromfürg20. Es soll um 13 Uhr losgehen.


    Dazu: Die Grundidee finde ich sehr gut!
    ABER:
    #1 In meinem Fall bei 8000Watt+ den Wechelrichter abschalten? Wäre mir zu gefährlich
    #2 Gäbe es um 13 Uhr durch die Spannungsschwankung nen Blackout, weil das Netz evtl. grade "flappt"? Muss nicht sein.



    Aber ich finde die Grundiee gut und werde heute Abend meinen WR vom Netz nehmen. Kostet nen einstelligen Betrag Einspeisevergütung, wenn die Anlage morgen aus bleibt.





    Viele Grüße aus Hamburg
    Jan

    Das mit dem Regenwassertank ist eine gute Idee. Da werde ich dann wohl tatsächlich mal eine Regentonne für solche Gelegenheit an die Dachentwässerung anschliessen müssen. Coole Idee, danke. :danke:



    Beweissicherung: Bin gebranntes Kind bzgl. Beschädigungen direkt oder indirekt an der Immobilie. Da stumpft man ab um seinen Invest zu schützen und knallt nen Spatzen schon mal mit ner Bazooka weg. :mrgreen:

    Na Freunde der Sonne, ihr müsst schon zwischen weicher (organischer) und harter (mineralischer) Verschmutzung unterscheiden.


    Die organische kommt zudem in sehr geringen Mengen und wird kontinuierlich vom Regen abgewaschen, während die harte hier in größer Anzahl über einen kleinen Zeitraum anfällt. Somit lagern sich mehrere Schichten übereinander, die dann aufgrund der Abkühlung über Nacht auch verkrusten können.
    Und genau an der Stelle wird es hässlich. Oder mache ich mir da zu unrecht Sorgen?



    Ich habe hier mittelhartes Wasser:
    Calcium 53-59 mg/l und Natrium 71-109 mg/l sowie 9,6-11 °dH Carbon


    Staub abspülen ja oder nein ist da die Frage...