Beiträge von yazerone

    Man kann sich die Infos auch selbst beschaffen...

    Dachte ich auch, und hab es im Photovoltaikforum versucht. Aber dort scheint es nicht so leicht zu sein, da man so sinnvolle Infos wie 'ist verboten' oder 'ist was für Masochisten' oder 'muss man einfach anmelden' erhält. Natürlich ohne Quellenangabe, den Herren Experten ist zu glauben und Informationsbeschaffung dann wohl doch nicht erwünscht.

    Hauptsache, man bleibt mathematisch schön korrekt, und setzt mal nicht ein k zuviel. Wie ich allerdings mit 0,6 kWp über 10 kWp kommen soll, erschließt sich leider auch nicht mit Mathematik. Ich war bereits vorher drüber.

    Die Mittelwertberechnung verfolgt dann wie? Nach Einspeisevergütung, nach Erzeugung, nach kWp? Keine Angst, ich kann einen Mittelwert berechnen.

    Und danke, ich brauche keine steuerliche Beratung.

    PS:die Anmeldung hat der Solarteur mit mir zusammen gemacht, und sie war falsch. Jetzt ist sie richtig, zufrieden? Der VNB ist es jedenfalls.

    Das ist ja mal ein Teil der Antwort, danke! Also brauche ich nur 2 zusätzliche Anmeldungen. Wenn mir jetzt noch jemand verraten kann, ob ich die Installationsart "Steckdose" oder eine feste Installation und noch weitere Zähler brauche und ob das Auswirkungen auf die Einspeisevergütung der alten Anlage hat, wäre meine Frage sogar ganz beantwortet. So schwer kann das doch nicht zu verstehen sein.

    Ich hab da gerade ein 2-Platten-Vordach gefunden, das ich zusätzlich belegen könnte...Was heißt denn in diesem Zusammenhang 'volles Programm'? Die vorhandene Anlage wird nicht tangiert (?), Zähler sind bereits auf aktuellem Stand (oder bräuchte es für die Balkonanlage einen neuen Erzeugungszähler?), also lediglich die

    Anmeldungen wie bei einer Neuanlage? Oder muss die Anlage dann zwingend fest installiert werden?

    Und gibt es eine Leistungsgrenze, wenn ich keinen Elektriker bemühe? Hab da mehrere Werte (600,800 und 4200 kWp) im Hinterkopf.

    Die Hauptfrage ist meiner Meinung nach - warum wurde nicht abgeschrieben? Wurde dem Finanzamt im Rahmen der Anlage AVEÜR die Existenz der PV-Anlage deutlich gemacht, ist im ersten offenen Jahr der Restbuchwert (AK des Rechtsvorgängers = Vaters, da ja lt. TE nicht abgeschrieben wurde) auf die Restnutzungsdauer zu verteilen. Ist die Anlage nicht eindeutig dem Betriebsvermögen zugeordnet, oder ist die AfA bewusst aus steuerlichen Gründen unterlassen worden, wird fiktiv AfA für die festsetzungsverjährten Zeiträume abgezogen, und dann der übrig gebliebene Restbuchwert über die Restnutzungsdauer verteilt.

    Sind denn die Bescheide der Vorjahre schon alle bestandskräftig?

    es ändert sich der MwSt. Satz, der auf den Rechnungen ausgewiesen ist,

    ob da steht 16 oder 19% ist doch im Prinzip egal

    Den Vorsteuerbetrag kann man sich holen und die Umsatzsteuer überweist man

    Wenn du noch einmal meinen letzten Beitrag lesen würdest, sähest Du, dass das so falsch ist. Außerdem verkaufe ich z.B. einen Teil meines Stroms an einen nicht zum Vorsteuerabzug berechtigten Unternehmer. Da spielt es eine Rolle.

    Die VNB bzw. MSB schätzen regelmäßig, weil die große Mehrheit (Betreiber sind die Ausnahme, nicht die Regel) nicht exakt zum Jahresechsel abließt, an dem sich regelmäßig die Umlagen ändern. Genauso wird es da zum 1.7. auch passieren. Das dürfte irgendwo im EnWG oder heutzutage MsbG geregelt sein.

    Es bleibt natürlich jedem unbenommen abzulesen und meist kann man das ja online melden, der Aufwand ist also (auf beiden Seiten) überschaubar.

    edit:

    Ist eigentlich egal, denn was ich bekomme muss ich abführen.

    So sehe ich das auch, imo ist es nciht verboten weiter 19% (oder sogar mehr) zu nehmen, wenn man es denn auch abführt.

    Nach Lesen des UStAE denke ich, dass die Ablesung innerhalb des 16%-Zeitraumes zwingend ist. Dort steht wortwörtlich "Ablesezeitraum". Damit bleibt kein Raum für eine Schätzung. Wenn ich nun trotzdem 19% ausweise? Gesetzlicher Steuersatz sind 16 - Ausweis von 19 ist damit ein unberechtigter Ausweis. 19% muss ich trotzdem abführen (14c UStG), der Differenzbetrag ist aber beim VNB nicht als Vorsteuer abzugsfähig (keine Steuer nach § 15 (1)Nr. 1 UStG). Ob das der VNB mitmachen möchte?