Beiträge von friismc

    Guten Morgen,
    melde mich mal wieder aus dem Off.


    Nun umtreibt mich die Anmeldung meiner PV-Anlage (insgesamt 8,5kWp) beim Finanzamt.
    Ich muss bis zum Ende des Monats ein Formular ausgefüllt zurücksenden und mich entscheiden, ob ich die Kleinunternehmer-Regelung in Anspruch nehmen möchte oder nicht. Mir sind aber die Unterschiede der beiden Alternativen noch nicht so klar. Gibt es darüber hinaus weitere Tipps, die für die Anmeldung beim Finanzamt wichtig sind?


    Vielen Dank für jeden Rat/Tipp.
    Gruß, Marco.

    Moin, Moin,
    kann mich vorerst mit Guten Nachrichten zurückmelden und möchte mich für die rege Beteiligung und die zum Teil sehr interessanten Anstöße bedanken (denke da u.A. an "keep thing's simple"). Allerdings entspricht das meiner Denkweise alls Ingenieur eher nicht. Vielleicht ist es gerade deshalb ein guter Hinweis, um so den Winkel der Scheuklappen ein wenig größer zu machen.


    Jetzt zu meinen guten Neuigkeiten:


    Ich habe Zeit gewonnen!


    Es hat tatsächlich jemand, der 35km von mir entfernt wohnt exakt das Gasmodul/ die Elektronik im Netz zum Verkauf angeboten, die ich brauchte. Sogar der gleiche Ausgabestand. Habe den gestern angerufen und das Modul für 150€ gekauft. Abends noch eingebaut: Meine Therme läuft, als wäre sie nie aus gewesen! Dennoch habe ich heute bei meinem Heizungsbauer angerufen und ihm mitgeteilt, dass er das Wartungsset, dass er in der Zwischenzeit wieder zurückgegeben hatte erneut beschaffen soll.


    Das bedeutet, dass ich für die Planung und vor Allem für die Umsetzung der neuen Anlage viel mehr Zeit habe! :D
    Mit kleinem Kind und Frau ist ein Haushalt ohne fließend heißes Wasser kein Dauerzustand! :(


    Ich habe ein Experiment gestartet: Habe mir online einen Beratungstermin vereinbart. Demnächst kommt mich eine nette junge Dame besuchen, die mir eine für meine Bedürfnisse passende Lösung erarbeiten möchte und mich zusätzlich über Förderungsmöglichkeiten aufklären will. Im Vorgespräch kam schon mal die Frage, ob auch KWK für mich interressant sei...


    Ich sehe das ähnlich wie ein Vorwerkvertreter. Lass den mal deine Stube saugen, denn dann muss ich das nicht tun :lol:
    Aber im Ernst. Mal schauen wie sachkundig die Dame daher kommt. Vielleicht gibts noch ne Information, die ich bisher nicht hatte. Der Kaffee ist es mir defintiv wert...


    Gruß, Marco.

    Moin,
    Red5FS:
    Das Haus ist Bauhjahr 1980.
    Die 2 Solarkollektoren haben pro Stück 2,4m² bei etwa 2000W thermischer Leistung.


    Retrerni:
    Sicherlich können sich die höheren Anschaffungskosten für eine Wärmepumpe über die Betriebsdauer amortisieren, dennoch scheue ich die Investition.


    Seppelpeter:
    Wie hoch ist der Gasverbrauch jetzt pro Jahr in KWh? etwa 18.000kWh
    Welche Dämmung hat das Haus?
    Wand: 25cm Porenbeton, 5cm Luftschicht, Verblendziegel
    Dach: 10cm Glaswolle

    Welche Therme war bis jetzt im Einsatz? Schäfer Interdomo DPSM 215 C
    Welche Heizleistung war eingestellt? Kann ich nicht sagen
    Fußbodenheizung oder klassische Radiatoren bzw. Niedertemperaturheizkörper? Klassische Radiatoren
    Wie groß ist der WW Speicher jetzt? 120L
    Ist die Gastherme von April bis Oktober komplett aus. NEIN


    Hoffe so weit alle Fragen beantwortet zu haben, außer der eingestellten Heizleisung an meiner alten Therme, denn die weiß ich leider nicht.


    Gruß, Marco.

    Moin,
    kaum ist das Projekt Erweiterung meiner vorhandenen Photovoltaikanlage von 7kWp auf 8,5kWp am Netz drängt sich am Firmament bereits das nächste Projekt auf den Plan, denn am Pfingstsonntag ist meine Gas-Brennwerttherme leider verstorben..


    Also bin ich nun dabei eine neue Heizungsanlage zu planen, die ich (auch wegen des Drucks aus den eigenen Reihen :? ) möglichst bald beauftragen muss/möchte. :)


    Deshalb wollte ich an dieser Stelle mal "off topic" meine Gedanken dazu posten um eventuell hilfreiche Tipps zu bekommen, die zu berücksichtigen sind.


    1. Ich habe zwei Solarthermiekollektoren (Stiebel Eltron SOL 27 basic) mit je 2kW, die ich in die neue Anlage integrieren möchte. Diese stehen auf meinem Carport in Ost/West-Ausrichtung -45° und sollen der Brauchwassererwärmung speziell in den Morgenstunden dienen.


    2. Wahl des Heizgerätes. Ich habe mich bei meinem Heizungsbauer nach Wärmepumpen erkundigt. Im Resultat kommt eine Solche wohl nicht in Frage, weil ich nach dessen Aussage etwa 8-10t€ mehr für eine Wärmepumpe investieren müsste als in eine Gas-Brennwerttherme. Deshalb werde ich mich wahrscheinlich für eine Gas-Brennwerttherme entscheiden.
    Da bleibt aber die Frage, was für eine es sein soll: Welche Hersteller bieten hier die besten Möglichkeiten die Steuerung und Regelung durch den Nutzer über Netzwerk / Hausautomation zu beeinflussen? Ich möchte zusätzlich zur den Kollektoren auch noch einen elektrischen Zuheizer in den Speicher intergrieren und von daher auch einfluss darauf nehmen können wann die Wassererwärmung durch welche Energiequelle erfolgt. Ziel dabei ist natürlich so wenig Gas wie möglich zu verbrauchen und ggf. den Eingenverbrauch der PV-Anlage zu optimieren. Ich habe einen Home Manager von SMA, gibt es Heizungen, die damit in irgendeiner Form kompatibel sind?
    Mit der Heizung soll ein Einfamilienhaus mit ca. 130 qm beheizt werden, in dem zur Zeit 3 später vielleicht mal 4 Personen leben.
    Mein Heizungsbauer schlägt als Hersteller Junkers vor..?


    3. Da sowohl Solarkollektoren (zur Brauchwassererwärmung) als auch eine elektrische Zuheizung erfolgen soll werde ich aller vorausssicht nach einen Bivalenten-Wärmespeicher anschaffen mit einem Fassungsvermögen von 300l und der Möglichkeit eine Heizpatrone (vermutlich 3kW) aufzunehmen.


    So weit erstmal meine Gedankengänge. Vielleicht hat ja der eine oder andere Lust mir zu dem Thema ein paar Tipps zu geben. Mir ist bewusst, dass dieses Thema nicht den Kern des Forums trifft aber deshalb habe ich ja auch die Rubrik "Sonstiges" gewählt.


    Vielen Dank im Voraus,
    Marco.

    Moin,
    also ich habe nochmal nachgeschaut was ich gerechnet hatte:
    Bei 70° komme ich bei den CSUN-Modulen auf 153V und bei den Astronergy-Modulen auf 160V.
    Die grundätzliche Aussage war, dass 6 Astronergy Module auch bei 70° die Untergrenze des MPP-Trackers erreichen, die CSUN knapp nicht. Wie dramatisch sich das auswirkt, kann ich nicht beurteilen.


    Aber ich habe mich mittlerweile für die Astronergy-Module entschieden und werde morgen beauftragen.


    Schönen Abend nocht.
    Gruß, Marco.