Beiträge von passra

    Bei der Anlagenplanung für den "Normalverbraucher" läuft es aber doch anders:

    Man sucht sich eine Leistungsklasse der Module aus (z.B. 370W), dann schlägt der Solateur verschiedene Module vor und abhängig vom Preis und vielleicht vom Hersteller und von der Optik wird sich dann entschieden.

    Ob das ausgewählte Modul dann in jeder Richtung 3cm größer ist (weil WG um 1% schlechter), interessiert doch keine Sau. Ausnahme: in den 0,1% der Fälle, in denen es sich dann irgendwie platzmäßig wegen der 3cm NICHT ausgeht und man DANN auf ein anderes kleineres, Modus wechselt.

    Man könnte auch fragen: Wie kommt den bisher der Strom zu den Steckdosen im Schlafzimmer? Zur Lampe? Oder generell zu den anderen Verbrauchern im Haus wie der E-Herd etc.? Welche Wege gehen den diese Kabel?

    Habt ihr euch wegen denen schon mal Sorgen gemacht?

    Ganz davon abgesehen sinkt die elektrische Feldstärke mit den Quadrat des Abstands. Also wenn das Kabel nicht direkt am Kopfteil des Bettes festgemacht ist, wird die Feldstärke so gering sein, das sie kaum mehr messbar ist. Außerdem ist ja in keiner Weise bewiesen, das durch solche extrem schwachen elektrische Felder überhaupt Schlafstörungen verursacht werden. Ist ja keine 380kV-Leitung...

    "kämpfen wir mit dem Elektro-Smog" hört sich so an, als ob das ständig und überall so wäre, dass man damit Probleme hat.

    Was mich interessieren würde:

    Was kann der GoodWe technisch auf der PV-Seite; Stichwort "Schattenmanagement"?

    Wäre der WR in der Lage, meine beiden Fronius-WR (Symo 7.0 und Primo 3.6) mit 3 Strings (14, 15 und 16 Module) funktional vollumfänglich zu ersetzen?

    Und könnte das Steuerungssystem dann auch die Aufgaben eines vorhandenen Solar-Log Gateway 50 übernehmen?

    Umfang:

    • 70%-Regelung
    • Darstellung Verbrauch WP über Solar-Log-Zähler
    • Darstellung Hausverbrauch über Fronius-Smartmeter
    • Darstellung Batterie-Ladung und -Entladung

    Später noch Einbindung von 2 Wallboxen go-e zur Ladungssteuerung "min+PVÜberschuss". Diese Funktion läuft bisher auf einer Logo mit Modbus/TCP-Kopplung.

    Richtig, bei 4kW Leistungsabgabe ist die Stromaufnahme 4kW geteilt durch den COP.


    Ich frag mich gerade, wie die Daikin das WW mit ihren mickrigen 4kW im "Durchlaufprinzip" erzeugen soll? Kann es sein, das du von einer Frischwasserstation mit Speicher sprichst? Das hat aber mit der Daikin nichts zu tun, das könnte man der Wolf auch beibringen.

    Und 173m³-KfW55-Bau mit einer 4kW-WP beheizen zu wollen finde ich seeehr mutig, das solltest du die Heizlastberechnung mal im HTD überprüfen lassen. Kann mir gar nicht vorstellen, dass das passt...oder du liest das Datenblatt falsch...

    Falls du mich meinst (davon gehe ich aus):

    Nein, ich habe nicht dich gemeint, leider habe ich "Trina" anstatt "Yingli" geschrieben.

    Burgenlaender hat sich aber richtigerweise angesprochen gefühlt.


    Trotzdem aber Danke für deine Ausführung zu weiteren Aspekten zum Thema "Module aus China oder nicht"

    Natürlich tue ich das gerne, wenn die Leistung passt und ich mir auch sicher sein kann, dass die Module "hier" gefertigt werden - dann bin ich auch bereit einen kleinen Aufpreis zu zahlen.

    Genau das ist der Punkt.


    Dadurch das sie erstmal teurer sind könnten sich weniger Menschen diese teureren Module leisten

    DAS sehe ich nicht, speziell in D kann das "leisten" kein Argument sein, solange die Einspeisevergütung immer noch ausreicht, die Anlage zu bezahlen. Somit hat der Betreiber erst mal gar keine Kosten, sondern nur ein paar Monate weniger Profit.

    Ich finde auch, dass das recht viel Marketing-Blabla auf der Website ist.

    Das wird bei den anderen großen aus dem asiatischem Raum genauso sein.

    Wenn es aber Module aus nachweislich europäischer Fertigung mit den gleichen guten technischen Daten gibt wie von den anderen aus dem asiatischen Raum, wäre da für mich durchaus ein Grund, hier näher hinzuschauen und die Preise zu erkunden.