Beiträge von didimausi

    Tendenz ist hier NICHT anzumelden.

    Viele andere hier im Forum tendieren zum anmelden. ;)

    Wie schon mehrfach geschrieben halte ich das Nicht-Anmelden einer Balkonanlage um den alten Ferrarisszähler zu behalten und damit den vom EVU bezogenen Strom nur teilweise zu bezahlen als schofel.


    Das Verhalten in diesem Fall schädigt kaum das EVU aber die Gemeinschaft der Strombezieher, da die Verluste umgelegt werden. Ich sehe aber keinen Grund einen Teil der Stromrechnung eines anderen zu bezahlen.


    Es melden sich hier immer wieder User die kalte Füße bekommen weil deren Zähler getauscht werden soll und Sie nun fürchten belangt zu werden über jahrelange Verfälschung der Stromrechnung. :saint:

    Beim Zählerwechsel wird der VNB als MSB auf Basis bisherigen Verbrauchs in früheren Jahren schätzen und ggf. maulen weil er Gehirnschmalz investieren muss.


    Meldet man seinen Zählerstand nicht zum Einschalttermin steht ggf. der Vorwurf des Abrechnungsbetruges im Raum.


    Könnte mir aber vorstellen das der Zählermann schnaubt und dann durchwinkt.

    1. habe ich dann 4-5 Wochen kostenfrei Strom vom VNB bezogen (ca. 90 Euro)

    Nur weil das immer verwechselt wird. :)

    Der VNB ist meist auch der zuständige MSB und der übermittelt die Zählerstände an dein EVU.


    Vom VNB hast du daher keinen kostenfreien Strom bezogen.

    Strom hast du vom EVU bezogen und wenn die Messeinrichtung den korrekten Bezug nicht darstellen kann für die Abrechung mit dem EVU ist der Bezug zu schätzen. ;)

    Was wäre hierfür eine sinnvolle Lösung?

    Der Aufwand für das FA ist gleich ob du 10 oder 25kWp auf dem Dach hast.

    Die Frage ist ob der Gewinn pro Jahr dann 400€ oder 1000€ betragen.


    Was liefert dein Dach an kWh/kWp pro Jahr, dann könnte man überschlagen was die Herstellungskosten pro kWh wären mit und ohne Speicher. Meine kleine Anlage liegt bei 7 ct/kWh ohne Speicher.

    Ich möchte die Anlage nicht anmelden.

    Warum?

    - Doch hoffentlich nicht deswegen damit du einen Ferrariszähler behältst. :/

    - Oder entsprechen die installierten Komponenten nicht den (Sicherheits-)Vorschriften?

    - Stress mit FA gibt es nicht wenn du auf die Einspeisvergütung verzichtest.

    - Umgang mit VNB ist meist harmlos. ;)


    Achja und wer seine netzparallele Anlage nicht im MaStR registriert begeht in D eine Ordnungswidrigkeit. :juggle:

    Bei einer prognostizierten Einspeisung von 3.500 kWh/Jahr wären das 316,05 EUR zu versteuern (ist ja wenigstens nicht die Welt). Gegenrechnen kann ich dann prizipiell nix,.....

    In der EÜR ziehst du von den Einnahmen aus der Einspeisung deine Ausgaben ab. In deiner Liste hast du die Abschreibung vergessen. Bei den Einnahmen musst du auch den EV als Sachentnahme dazu nehmen nicht nur das was du als Vergütung erhältst. Was dann als Gewinn übrig bleibt ist in der gemeinsamen EKSt-Erklärung zu deklarieren.


    Für die USt wäre es vermutlich am einfachsten gewesen wenn deine Frau die Anlage betreibt, dazu müsste Sie auch alleine auf der Rechnung stehen. Das sollte deine Frau aber wissen wenn Sie bereits ein Gewerbe ohne KUR betreibt.


    Durch den Speicher hast du natürlich einen hohen Betrag für die Vorsteuererstattung (4.000€ ?). Andereseits musst du ohne KUR den EV als ueWA versteuern in USt. Hier gilt je kWh nicht der Wert der Einspeisevergütung je kWh als Basis sondern der fiktive Wert was du bei deinem EVU bezahlt hättest je kWh wenn du bei Ihm gekauft hättest. Meist kommt ein Wert von ca. 50€ je 1.000kWh EV für diese USt raus. Bei dir also mit ggf. 6000kWh EV eine Summe von 300€. In der KUR musst du mindestens 5 Jahre bleiben sonst musst du anteilig die USt aus dem Kaufpreis erstatten. Die Hälfte der USt-Erstattung dürfte bei dir hängenbleiben. Da du aber wegen deines anderen Gewerbes aus der KUR willst bleibt dir evtl. nur eine GmbH. Da kommt es aber wieder darauf an wer ist der Rechnungsempfänger.


    Du bist mit den steuerlichen Überlegungen etwas spät. ;)