Beiträge von didimausi

    IAB hat nichts mit der USt zu tun und auch nicht mit der Abschreibung das ist Thema EÜR/ESt.


    Ich bin zwar oben auch in diese Richtung gedriftet aber nur um das Thema abzurunden aus der Erläuterung der Grundlagen der USt in der Hoffnung das man sich damit die Frage selbst beantworten kann. Erwähnt habe ich die EÜR nur um darzulegen das diese nun auch häufig nicht mehr gefordert ist und damit für viele Neue Betreiber das Thema FA keine Rolle mehr spielt.

    Welche Vorab-Meldung meinst Du ("Netzanschlussbegehren" oder "Anlage speist ein") ???

    Ich meine das E8 Formular das der Errichter an den den VNB schickt wenn die Anlage fertig ist zum einspeisen.

    Das NAB sollte man dringend davor stellen, denn nur so ist man sich sicher das man mit der gewünschten Anlage dort auch die beantragte Leistung einspeisen darf.


    VNB versuchen häufig eine "Einspeiseerlaubnis" d.h. Einschalten der Anlage vom Setzten des 2RZ abhängig zu machen.

    Dazu gibt es endlose Dikussionen hier im Forum. Bitte in entstprechenden Threads nachlesen dann muß man das Thema hier nicht zum x-mal wiederholen.

    Ja, der VNB bekommt eine Mitteilung aus dem MaStaR, bis er dann seinen Teil beiträgt kann ewig dauern.

    Nach Entwürfen über die seit Monaten verhandelt werden soll die getrennte Vorab-Meldung an den VNB entfallen.


    Das hat aber nichts mit dem Titel dieses Threads "rückwirkende Inbetriebnahme" zutun. :juggle:

    Als Betreiber einer netzparallelen Anlage in D muss man diese innerhalb 4 Wochen im MaStAR registrieren.

    Wenn der VNB Monate braucht um seinen Teil zu erledigen ist das nicht mehr das Bier des Betreibers. Wenn der VNB ein Ticket öffnet weil er z.B. der Meinung ist die Anlagenleistung ist nicht 10,0 sondern 10,5kWp dann geht man pragmatisch vor und bestätigt das einfach im MaStaR und der Drop ist gelutscht.


    Durch die steuerlichen Änderungen braucht man nicht mehr auf die KUR verzichten da, die USt für PV auf 0% gesetzt ist und es daher nichts zu erstatten gibt an USt. D.h. Man gibt in Anfragen des VNB an das die Einspeisevergütung ohne USt auszahlen ist.


    Da lt. Steuervorschriften man nun meist bei Neuanlagen von der EÜR befreit ist und die FA auch keinen Wert mehr auf eine USt-Erklärung legen hat man nichts mehr mit dem FA zu tun bzgl. der PVA.


    Früher waren PV Betreiber gleichgestellt mit anderen Unternehmen weil man Einnahmen an selbständiger Tätigkeit hatte. Das musste dann über eine EÜR im Rahmen der ESt erklärt werden wobei in den vielen Fällen trotzdem keine Steuer angefallen ist.


    Ebenso gibt es Vorgaben das jeder Unternehmer eine USt-Erklärung abzugeben hat und man unter bestimmten Voraussetzungen ein Recht auf KUR hat was die Ust Erklärung sehr vereinfacht.


    Da damit klar ist das der Staat weder für die ESt noch aus der USt Einnahmen erzielt entfällt für die meisten PV Betreiber die Anmeldung als Unternehmer bei FA und die daraus resultierenden jährlichen Steuererklärungen.


    Das ist nun leider ein Problem weil einige sich nun nicht mehr über das FA und die deutsch Bürokratie aufregen können. Einige Verbohrte werfen trotzdem mit den alten Parolen um sich und den Feindbildern des bösen VNB, Stromkonzernen und unserem Staat. :ironie:

    Es mag Sonderfälle geben, wenn man aber den Preis eines Speichers umlegt, Verluste einrechnet oder realistische Lebenszeit und Zyklen des Speicher ansetzt und sich es dann nicht schön rechnet mit überzogenen Strompreiserhöhung habe ich noch keine Rechnung gesehen mit wirtschaftlichem Vorteil mit Speicher. ;)


    ... aber das Thema hier im Thread ist Registrierung einer Inselanlage.

    Die Antwort darauf ist: Es ist keine Registrierung notwendig wenn die Anlage eine Inselanlage ist nach der Definition der Registrierungsvorschrift.

    Und um den ganzen Irrsinn aus dem weg zu gehen haben wir den Netzanschluss abgemeldet.

    Da vermute ich eher das du dich in etwas hineingesteigert hast.


    Normalerweise garantiert der Netzanschluss den Luxus den wir hier in D haben und ich nicht verlieren will.


    Bringt meine PV nichts greife ich gerne auf Stromquelle über meinen Netzanschluss zurück. Das kommt in den meisten Fällen sehr viel günstiger als sich einen Speicher zu leisten und den Strom vom Dach für den späteren Verbrauch zu puffern.


    Es gibt natürlich Leute die sitzen lieber bei Kerzenlicht oder lauern wann man am besten die Waschmaschine, Spülmaschine oder Herd betreibt und dies koordiniert. Im Winter wenn der Speicher über Wochen dann gar nichts bringt kann man jederzeit Winterschlaf machen. ;)


    Aber das ist alles viel besser als ein läppisches Formular auszufüllen für das man keine 15 Minuten braucht.

    Bitte jetzt nicht die Einzelfälle hochziehen wo es mit dem VNB knirscht. Vlt. kann man auch mal in den Spiegel schauen warum es mit dem VNB knirscht. :ironie:

    Warum eine solche Konstruktion, wenn ganz offensichtlich trotzdem einen konformen Wechselrichter braucht? Dann kann man das doch auch direkt richtig machen.

    Wir sind auf der gleichen Linie. Mit meinen Anmerkungen wollte ich nur darauf hinweisen das sich manche eine Rechtfertigung gebastelt hat auf falschen Behauptungen basierend. Eine Insel braucht nicht registriert werden und wenn das lt. Definition aber keine ist, ist anzumelden. Da hilft weder die Nulleinspeisung noch ein Insel-WR. :)

    Und trotzdem machen die Stromkonzerne viele Milliarden Gewinne ...

    Es gibt immer Leute die sich ein Feindbild aufbauen und grundsätzlich nichts annehmen was nicht in die eigene Weltanschauung passt. ;( .... dann wirft man solche populistischen Sätze in den Raum. :juggle:

    Was der Einzelne dann daraus macht ist eine andere Geschichte

    Stimmt, aber wie du oben erläutert hast sollte man daher Fake News und ähnliches nicht unkommentiert stehen lassen. Danke für deinen Einsatz. :thumbup:

    Aber die Strafen wurden nicht erhöht weil das Netz unsicherer wird sondern weil's ums Geld geht

    Diese Schlüsse kommen immer von denen die sich benachteiligt fühlen oder sich einseitig fest gebissen haben oder verzweifelt recht behalten wollen. ;)

    Es gibt keine Halbinseln,

    Also geographisch gibt es Halbinseln und bei der PV spricht man davon wenn ein Hausnetz üblicherweise vom VNB Netz nicht versorgt wird, im Anforderungsfall wenn die eignene Erzeugungsanlage nichts oder zuwenig bringt man das Öffentliche Netz zuschalten kann. :juggle:

    Stimmt. Leider verbeißen sich viele Nicht-Anmelder an der Nulleinspeisung.


    Daher meine Zusammenfassung: Ein VNB ist für einen stabilen Betrieb in seinem Netz verantwortlich d.h Frequenz und Spannung muss in einem definiertem Bereich bleiben. "Größere" Verbraucher oder Einspeiser könnten eine Auswirkung haben auf die der VNB ggf. im Vorfeld achten muß. Ein BKW ist daher zu melden da der VNB nicht weiß wieviel hier ggf. angeschlossen ist, es aber ohne Aufwand abnicken kann wenn bei den Peanuts die ein 600W BKW an Auswirkungen hat.

    Gibt es aber in dem Bereich dieser Trafostation schon sehr viele BKW muss er ggf. Maßnahme im Vorfeld ergreifen damit er die oben genannten Bedingung einhalten kann.

    Da eine Halbinsel ggf. "plötzlich" Bedarf hat weil die eigene Erzeugung ausfällt und Leistung aus dem Netz braucht muss der VNB das Wissen um ggf. Vorbereitungen getroffen zu haben damit für den vormaligen Insel-Betreiber und alle anderen Kunden stabiler Betrieb gewährleistet bleibt. Denkbar wäre auch das bei einer Fehlfunktion die Halbinsel evtl. trotzdem einspeist.


    Einfach nachdenken und nicht dauernd Fehlintepretationen nach zuplaudern würde manchmal helfen Endlosschleifen nicht zu starten oder die Diskussion wieder zu eröffnen in dem man alte Behauptung/Fehlinterpretationen wieder hoch zieht.


    :juggle: