Beiträge von Schraubermeistro

    Hallo Frank hat nen Stein.


    Habe zufällig gestern nachgeschaut. Oben 65° unten 61°.

    Weil oben über 62° sind auch die ca. 80kg Paraffin im Speicher schon geschmolzen (Latentwärmespeicher).

    Weil Oma (90) alles unter 23° als Eiskalt betrachtet muß auch in kühlen Nächten etwas geheizt werden.

    Der Speicher wird trotzdem problemlos voll.

    Wenn die Sonne so kräftig scheint wie gestern ist der Speicher Ende Juli auf der max. Temp. von 72°.

    Es funktioniert u. es funktioniert problemlos!


    Gruss Schraubermeistro

    Hallo JoshyJS


    evtl. kannst Du das brauchen:

    Schalk Strommessrelais IMR3 + Durchsteckstromwandler IW32


    Am Relais kann man auch Hysterese u. Ausschaltverzögerung einstellen.

    Das Relais alleine geht bis 16A, mit dem Durchsteckstromwandler sind bis 60A möglich.


    Die Preise schwanken sehr, je nach Verkäufer. Du musst daher ein wenig suchen um einen günstigen Anbieter zu finden.


    Gruss Schraubermeistro

    Hallo MarkusWo,


    da die Ölheizung drinbleiben soll folgenden Vorschlag.

    Lass die ST auf dem Dach, damit ist WW im Frühjahr, Sommer, Herbst sehr oft gesichert.

    Für die paar Tage wo's nicht reicht u. im Winter kann die Ölheizung das wie bisher erledigen.

    Oder, falls möglich bau einen Heizstab in den WW-Speicher u. heize das WW an den paar Tagen mit PV.

    (mit etwas Eigenleistung kann man in jeden Speicher den Heizstab selbst einbauen)

    PV hast Du ja genug.

    Vorteil: WW-Speicher bleibt, ST bleibt = wenig Umbauten, wenig Kosten

    Die WP sorgt nur für die Heizung.

    Da Du 3 Heizkreise hast würde ich Dir einen Speicher vorschlagen den die WP lädt.

    Die Ölheizung wird auch an den Speicher angeschlossen, was auch die Taktung reduziert. Der Wirkungsgrad der Ölheizung steigt. Sie springt aber nur an wenn die WP den Energiebedarf nicht mehr schafft, bzw. bei Aussentemp. wo die WP in den unwirtschaftlichen Bereich kommt.

    Es sollte umbedingt ein Schichtladespeicher sein!!

    Der Speicher reduziert zwar den Wirkungsgrad der WP etwas, hat aber auch mehrere Vorteile.

    Über Mischer bekommt jeder Heizkreis problemlos die für ihn nötige VLTemp..

    Mit PV am Tag wird der Speicher von der WP fast kostenlos geladen. In der Nacht wird der Vorrat verbraucht.

    Die WP taktet extrem wenig, PV wird am Tag soweit möglich genutzt.

    Bei einer LWWP kommt noch hinzu, daß sie mit den wärmeren Temp. des Tages arbeitet.

    Je nach Speichergrösse u. Wärmebedarf kannst Du so einen großen Teil des Jahres das Haus nur mit PV-Strom beheizen.

    Falls die ST noch Reserven hat u. Du noch eine Fleissaufgabe machen willst, schliess den Wärmespeicher auch an die ST an.

    (Reserve = wenn im Frühjahr, Herbst, wo schon geheizt wird die ST öfter in den Stillstand geht).

    Der Speicher braucht dafür natürlich einen passenden Wärmetauscher.

    Evtl. ist mein Beitrag für Dich interessant. "solarthermie-tipps-und-sonderausstattung"


    Noch ein Vorschlag zum Mischer für die FBH. Verwende hier einen 4-Wege-bivalent-Mischer (nicht verwechseln mit normalem 4-Wege-Mischer). Der bivalent Mischer hat 3 Eingänge, 1 Ausgang. Damit erhält die FBH wahlweise Energie aus dem Heizungsvorlauf, dem Rücklauf aus den Heizkörpern, dem Rücklauf der FBH, bzw. aus einer Mischung.

    Der RL der Heizkörper reicht sehr oft allein schon aus um die FBH zu versorgen. Reicht der RL der Heizkörper nicht wird etwas vom VL dazu gemischt. Bei zu hoher Temp. wird dem RL der Heizkörper etwas RL der FBH zugemischt. In jedem Fall wird durch die Temp.Absenkung des gesamten RL der Wirkungsgrad erhöht. Gut für die WP.

    Habe das seit ca. 3 Jahren im Einsatz. Perfekt.


    Gruss Schraubermeistro

    Hallo Vidar,


    der Meinung von Andreb kann ich mich nur anschliessen.

    Netzbetreiber oder in Deinem Fall Stadtwerke fahren des öfteren Kanonen auf um den Kunden zu beeindrucken.

    (Es gibt dazu einige Beiträge hier im Forum). Ein Anwalt rückt das schnell auf ein anderes Niveau.


    Sollte es denoch dazu kommen, daß Du selbst für die Stromversorgung sorgen mußt würde ich mich mit der Telekom in Verbindung setzen (die wollen doch Glasfaser legen). Evtl. kannst Du als Privatperson eine vernünftige Beteiligung aushandeln damit ein Erdkabel zusammen mit dem Glasfaserkabel gelegt wird.


    Wenn auch das nicht möglich ist:

    Vom Strom Autark zu werden ist bei entsprechender Lage des Hauses mit den von Dir erwähnten senkrecht gegen Süd gestellten Modulen durchaus möglich.

    Habe selbst einige Module fast senkrecht gegen Süd u. bin über die Erträge im Winter erstaunt.

    Aber mit Strom über WP zu heizen braucht es schon große Leistungsreserven der PV damit es auch bei Schlechtwetterperioden noch reicht.

    Evtl. wäre da auch ein Langzeitwärmespeicher was für Dich.

    Infos zum Nachlesen u. natürlich die Speicher dazu bei: Jenni, Haase, usw..

    Stichwort Saisonalspeicher oder Langzeitspeicher.

    - Wasserführender Kamin-Kachelofen Hark HKE 75 WW (10,6kW, davon 5,5kW wasserseitig) im Keller mit einem 800L Pufferspeiche

    Der Kachelofen ist schon mal gut. Den auch an den Saisonalspeicher anschliessen.

    Die WP oder evtl. auch eine Solarthermieanlage könnte bei Schönwetter langsam einen Vorrat anlegen. Dein Kachelofen leistet noch was dazu. Die gespeicherte Wärme verwendest Du wenn die WP wegen zu wenig Sonneneinstrahlung nicht zum Einsatz kommen kann.

    Gruss Schraubermeistro

    Hallo Andreb,

    die vorhandene WP mit der Fußbodenheizung ist schon mit dem Rest des Hauses "knapp auf Kante",

    Das trifft aber nur zu bei richtig Kälte im Winter. Das gibt es nur an wenigen Tagen. Die restliche Zeit des Jahres muß sich die WP mit dem zusätzlichen Dachgeschoss zwar öfter bemühen, liegt aber im Leistungsbereich.

    Ich würde daher im Dachgeschoss ebenfalls FBH einbauen u. vorerst keine weiteren "Heizungen" einbauen.

    Ein Büro ist ja auch nicht rund um die Uhr genutzt, da darf es bei dicken Minustemp. in der Nacht auch mal kühler im Büro sein. Für die paar Tage, in denen es dann zu kühl wird, kann man auch mit Heizlüfter nach helfen.

    Die Kosten für eine zweite WP, Klima, .... sind ja auch nicht ohne.

    Daher erst mal testen wie oft die vorh. WP im Winter überlastet ist.

    Die zusätzliche Dämmung über die Du schon nachgedacht hast wäre natürlich von Vorteil.


    Gruss Schraubermeistro

    Hallo Baja1982,


    Solltest Du wirklich nur den Pool heizen wollen, wäre ein ST sinnvoller.

    Wenn Umwälzpumpen, Pumpen für Springbrunnen oder ähnliches u. z.B. Unterwasserbeleuchtung mit dabei sind wäre fürs Aufheizen eine billige Pool-WP sinnvoll die nur bei Sonnenschein läuft, aber auch an der Inselanlage angeschlossen ist.

    Die anderen Verbraucher dann an der Inselanlage nach Wunsch (Poolbeleuchtung will man ja Nachts:)).Da gibt es ja viele sinnvolle Möglichkeiten die Du evtl. hier nicht reinschreiben willst.


    Aber, die einfachste Art von einer Netzeinspeiseanlage Strom ab zu ziehen u. in die Inselanlage ein zu bringen geht mit einem Ladegerät.

    Das das Ladegerät natürlich zu den Akkus passen muß ist klar. Evtl. braucht es auch geeignete Ladeverfahren damit die Akkus nicht zerstören werden. Das hängt nun wieder davon ab wann u. wieviel Strom zu rüberziehen willst.

    Sollte die Inselanlage mit 24V arbeiten, gibt es einfache leistungsfähige Ladegeräte für wenig Geld.

    Man könnte z.B. das Ladegerät einschalten über ein Strommessrelais. Strombedarf Deiner eingeschalten Geräte > X = EIN

    Oder das Ladegerät wird z.B. dann eingeschalten, wenn die Akkuspannung absinkt, weil zu wenig PV-Ertrag an der Insel vorliegt oder weil die Verbraucher aktuell zu viel brauchen.

    Gruss Schraubermeistro

    Hallo kld,


    Du schreibst Du hast einen speziellen WP-Tarif. Das geht doch wohl (so weit ich weis) nur mit einem extra Zähler.

    Wenn die WP aber über einen eigenen Zähler läuft dann wird auf dem Zähler sehr selten die Leistung der PV-Anlage eingespeist. Das lassen die meisten EVU's nicht zu.

    Du mußt daher zuerst prüfen, ob Deine PV überhaupt auf dem Zähler der WP einspeist.

    Wenn PV auf dem normalen Hauszähler einspeist u. die WP über einen anderen läuft könntest Du die WP auf den Hausstrom umklemmen lassen u. den WP-Strom-Zähler kündigen.

    Ob sich das rechnet kommt halt sehr darauf an wie groß Deine PV ist u. wieviel Strom nach Abzug des Haushaltsstroms noch für die WP überbleibt. Schließlich verlierst Du den günstigen WP-tarif. PV evtl. aufrüsten?

    Mit ausreichend PV am Tag heizen, da rechnet sich das fast immer.


    Die WP dann so zu steuern, daß sie nur am Tag läuft ist dann einfach.

    Siehe:

    einen passenden Widerstand parallel oder in Reihe (PTC oder NTC) schaltet und z.B eine Niedrigere Temperatur im Brauchwasserspeicher "vorgaukelt".

    was natürlich nicht nur bei Brauchwasser geht sondern auch beim Heizungspeicher.

    Super einfach wäre auch per Relais den Hauptstrom der WP Ein/Aus schalten. Das muß aber die Elektronik der WP auch verarbeiten können (Datenverlust?). Der Standby-Strom fällt dann auch noch weg. Könnte bei einer so alten WP sogar sinnvoll sein. Kannst ja testen. Sicherung mal für 1Std. raus, dann Ein. Wenn sie normal anspringt ist es gut.

    Einige WP haben Drehstromanschluss, aufgeteilt in Steuerung / Kompressor/ Heizstab (ist nicht immer so, jede WP ist anders).

    Die Widerstände/ den Hauptstrom dann entweder vom Wechselrichter oder einer einfachen Zeitschaltuhr schalten lassen.

    Was da sinnvoller ist entscheidet Dein Wärmebedarf. Morgens stur um 8:00 einschalten u. um 14:00 ist dann der Speicher voll u. die Nachmittagssonne kann nicht genutzt werden ist logischerweise nicht optimal.

    Ebenso muß die WP auch mal laufen, wenn die Sonne nicht durch die Wolken kommt.

    Eine gute Steuerung die man an Alles anpassen kann wäre z.B. die UVR16x2 von der Technischen Alternative.

    Frei programmierbar u. daher an alle Wünsche / Gegebenheiten anpassbar. Es gibt aber auch andere Systeme.

    (Meine WWWP wird von der UVR16x2 über die Stromzufuhr eingeschalten. Die Elektronik der WP braucht zum "Aufwachen" ca. 1 Min., dann springt der Kompressor an.)

    Da Du einen Heizungsspeicher dran hast, steht dem System "WP am Tag mit PV-Strom ein, Nachts aus " nichts im weg.

    Ob der Speicher den Wirkungsgrad runterzieht hängt natürlich von der hydraulischen Einbindung ab. Aber mit PV u. obiger Schaltung wird es immer wesentlich besser.


    Mit Heizstab zu heizen macht man normal nur wenn bei Betrieb der WP noch immer was an PV-Strom übrig ist, oder als Notheizung.


    Gruss Schraubermeistro

    Wie groß muss dann der Speicher sein um über die Nacht zu kommen? 1000L oder mehr

    Das hängt natürlich sehr stark von Deinem Haus, der Aussentemp. u. wie hoch die WP den Puffer am Tag aufgeheizt hat, ab.

    Ich habe bei meiner Anlage 1000Liter.

    Im Frühjahr u. Herbst gibt es bei mir viele Tage wo die gespeicherte Wärme reicht u. das heizen damit kostenlos ist.

    Wenn der Puffer nicht reicht, kommt bei mir noch die tagsüber abgespeicherte Wärme von der ST dazu.


    Bleibt aber dabei, macht man besser ohne Puffer, denn der Puffer geht 24/7 auf Kosten der JAZ.

    Entscheidend ist doch hier nicht die JAZ. Das ist ein wichtige Zahl für Vergleiche.

    Der wirkliche Verbrauch aus dem Netz mit den daraus folgenden Kosten steht im Vordergrund.


    Das Ergebnis freut mich jedenfalls.

    Seit Anfang April bis aktuell heute ein Stromverbrauch von 20kwh (Heizen + Haushalt).


    Gruss Schraubermeistro

    Hallo seppelpeter,


    in den letzten Beiträgen ging es nicht um Batteriespeicher sondern um Wärmespeicher.

    Siehe Dein eigener Betrag: "Nur bei völlig total verhunzter Hydraulik, braucht WP einen Puffer."

    Darauf habe ich mich auch bezogen. Ich habe zwar nur "Speicher" geschrieben, nicht Puffer (habe somit etwas Mitschuld an der Verwechselung), aber aus meinen Worten "Wärme aus dem Speicher", "aufgeheizte Speicher" oder "Schichtenspeicher" und aus der kompleten Darstellung sollte eindeutig klar sein das ich nicht von Stromspeicher schreibe.

    Offensichtlich hast Du meinen Beitrag nur überflogen, sonst wäre Dir das sofort klar gewesen.

    So oder so sind Deine Komentare "Auch wenn Du es jetzt im x-ten Thema raus posaunst, es wird nicht richtiger." und

    "Was Du willst oder möchtest tut ansonsten wenig zur Sache beitragen." mehr als überflüssig.


    Schraubermeistro

    Hier wird ständig gegen WP mit Speicher geschrieben u. behauptet das Speicher generell falsch sind.

    Das ist nicht richtig!!

    Bei einem neuen Haus kann das stimmen. Bei einem Haus ohne PV auch.

    Bei einem Haus mit FBH stimmt das eher wie bei einem Haus mit Heizkörpern.


    Aber, nicht alle Häuser sind neu u. nicht alle Häuser haben nur FBH. Wenn ich ein Haus Nachts beheizen muß weil es sonst ungemütlich kühl wird, dann ist eben ein Speicher an der WP schon sinnvoll. Vor Allem dann wenn ich die WP mit PV Strom betreiben will.


    Siehe dieses Frühjahr. Tagsüber hat meine WP mit (nur mit) PV-Strom den Speicher geladen u. gleichzeitig das Haus geheizt.

    Nachts (es hatte Temp. bis knapp unter 0°) wurde dann die Wärme aus dem Speicher genutzt um zu heizen.

    (Taktung der WP: Sobald PV ausreicht EIN, wenn PV nicht mehr reicht AUS. Im Idealfall also pro Tag einmal.)

    Für den Fall brauche ich dann auch einen Mischer, denn der aufgeheizte Speicher hat am Abend mehr Temp. als ich für den VL des Heizkreises brauche. Bei FBH natürlich sowieso.


    Die WP läuft also tagsüber mit voller Leistung (was die PV hergibt) u. ist in der Nacht aus.

    Das funktioniert natürlich nur so eindeutig u. perfekt wenn am Tag der Wärmebedarf des Hauses unter der Leistung der WP liegt u. mit der Überschußleistung der WP der Speicher geladen werden kann.

    Wenn die WP mangels geladenem Speicher auch Nachts laufen muß könnte ein Speicher jetzt schlecht für den Wirkungsgrad sein. Aber nur wenn es kein Schichtenspeicher ist.

    Denn mit vernünftigem Schichtenspeicher muß die WP nicht den gesamten Inhalt auf VL Temp. bringen sondern nur einen klein Teil oben im Speicher. Von dort zieht ja die Heizung die Energie ab. Der restliche Speicher hat RLT.

    Der Mischer für den Heizkreislauf der Heizkörper ist dann voll geöffnet u. wenn man in einzelnen Räumen FBH hat, ist der für den Kreislauf der FBH natürlich nur teilweise auf.


    Bei alten Häusern ist daher der Speicher an der WP schon fast ein MUSS. Vor Allem dann wenn PV auf dem Dach ist.

    Es kann sich aber auch schon wegen einer LWWP rechnen. Denn Luft unter Tag's ist meist erheblich wärmer als Luft in der Nacht. Am Tag mit PV u. WP zu heizen ist halt besser als Nachts mit Netzstrom den Heizstab, weil die WP bei zu viel Minusgraden aufgibt. Kommt eben darauf an wo man wohnt u. wie oft das eintritt.

    Wenn die Nachbarn für Geräusche (LWWP) in der Nacht überempfindlich sind, kann ein Speicher sogar Frieden stiften.


    Ich habe jedenfalls bei meinem Haus die Besten Erfahrungen mit dem Speicher an der WP gemacht.


    Gruss Schraubermeistro