Beiträge von Schraubermeistro

    Hallo Haxley,


    das Deine Berechnungen falsch sind wurde ja bereits bewiesen.

    Das Speicher in vielen Fällen nicht besonders wirtschaftlich sind oder sogar unwirtschaftlich ist bekannt.

    In Deinem Fall würde ich den Speicher trotzdem nicht gleich verwerfen.


    Gründe: Deine Server laufen vermutlich rund um die Uhr.

    Du willst die Anlage scheinbar selbst aufbauen.

    Du hast die nötige USV gleich dabei. (Eine extra USV kostet ja auch Einiges u. braucht relativ oft neue Akkus)

    Im Sommer wird eine Poolpumpe betrieben.


    Als erstes sollte Dein Speicher so groß sein, daß der Strom für die Nacht reicht.

    Dann muß natürlich die PV in der Lage sein den Speicher am Tag zu laden.

    Die Module (wenigstens ein Teil) sollten daher für die Wintersonne ausgerichtet sein.

    Die erwähnte Garage mit belegen, falls möglich auch an der Wand wegen Wintersonne.

    Jedes kwp mehr ist gut.

    Eine Inselanlage kannst Du vollständig selbst aufbauen u. sparst die Kosten für den Solarteur u. evtl. Zählerwechsel.

    Die Netzanlage muß zwingend von einem zertifizierten Solateur abgenommen werden.

    Wenn es hauptsächlich um die Server geht würde ich die Anlage mit 24Volt aufbauen = geringere Verluste, evtl. auch günstigere Batt.Kosten. Eine Poolpumpe im Sommer zu betreiben ist problemlos möglich.

    Zumindest im Sommer kann man auch noch Strom für den Haushalt abzweigen.


    Je nach Ausrichtung u. Anzahl der Module brauchst Du natürlich mehrere Laderegler.

    1 Wechselrichter genügt. Als Kombigerät wäre der PIP i.O.+ zusätzliche Laderegler.

    Durch Deine Gegebenheiten u. Verbraucher ist die Wirtschaftlichkeit einer Inselanlage jedenfalls besser als sonst üblich.

    Die Überschußeinspeisung bei der Netzanlage fällt wegen Gegebenheiten gering aus. Trotzdem entgeht Dir Geld.

    Wie man das aufwiegt gegen die Bürokratie muß man selbst entscheiden.


    Die Meinungen wann eine Inselanlage als nicht Meldepflichtig gilt gehen hier im Forum sehr auseinander.

    Einige sagen es darf keinerlei Netzverbindung bestehen. Auch keine zum Umschalten per Hand.

    Andere, die Umschaltung von PV auf Netz die vom Wechselrichter automatisch erfolgt ist akzeptiert.

    Ich habe übrigen letzteres. Das wurde vom EVU anfangs bemängelt, seit 6 Jahre aber akzeptiert.


    Falls der Strom in einer langen Winternacht nicht reicht, wäre Umschaltung daher möglich.

    Akkuladen aus dem Netz ist aber verboten, sonst gibt's Probleme mit EEG-Umlage, auch bei perfekter Insel.

    ;)


    Überschlage Deine Kosten nochmal (incl. Einsparung für USV u. Solarteur).


    Gruss Schraubermeistro

    Hallo Herbert80.

    Das Du mit 8,8kwp im Winter Deine E-Heizung nicht versorgen kannst wurde ja schon geschrieben.

    Kannst Du evtl. Module für die Wintersonne ausrichten? Das würde enorm viel bringen.

    Überlege ob Du nicht auch die Nordseite des Daches belegst. Denn bei Schlechtwetter bringt Nordseite fast das gleiche wie Süd, manchmal sogar das Gleiche. Kommt natürlich auf die Gegend an wo Du wohnst u. wie es da mit Schnee aussieht.

    Als Wechselrichter habe ich mir einen MPP Solar 5048MK ausgesucht und möchte mit einem beginnen, später dann auf 2 oder 3 parallel erweitern, je nachdem wie ich den einen ausnutze.

    Die WP mit einem 5048MK zu betreiben könnte am Anlaufstrom der WP scheitern. Da der Anlaufstrom einer WP ein X-faches des Betriebsstroms beträgt ist der 5048 mit seiner kurzfristigen Leistung von 2x5000W schnell überfordert.

    Wichtig!! Prüfe daher zuerst den Anlaufstrom der WP. Angabe lt. Hersteller! Den kurzen Anlaufstrom messen geht mit handelüblichen Zangenampermetern nicht, bzw. es wird viel zu wenig angezeigt.

    Die 5048 nacheinander zu kaufen ist auch nicht ratsam, da es immer baugleiche aus der gleichen Serie sein müssen, wenn sie zusammen geschalten werden. Wenn MPP was ändert hast Du mit Nachkaufen ein Problem.

    Wegen der WP brauchst Du evtl. 2 Stück oder sogar 3 Stück vom 5048 parallel geschalten nur wegen Anlaufstrom. Kommt halt auf Deine WP an. Sobald die WP läuft reicht 1er. Das kann man über die Steuerung realisieren.

    Mit dem 2ten u. evtl. dem 3ten würde der zusätzliche Mppt den Du für den Anfang planst überflüssig u. Du könntes alle Module + die Nordseite an die 5048 anschliessen.


    Nachspeicheröfen: Der Strombedarf schon von einem dürfte die Leistung des 5048 übersteigen. Auch wenn er auf Netz umschaltet, den auch die Leistung die er durchleitet ist begrenzt. Dann noch das Problem mit der Schlieflast.

    Die Nachspeicheröffen bleiben daher mit NT am 3-p-Netz (auch wegen kleiner PV).


    Du wirst im Frühjahr, Herbst (auch mit einer etwas grösseren Anlage) Haushalt, WP u. an machen super Sonnentagen auch teilweise die E-Fussbodenheizung versorgen können. (Im Winter sieht's aber wesentlich schlechter aus.)

    Dazu müsste die E-FBH (sind das mehrere Räume?), die ja vermutlich jetzt 3-phasig am NT hängt umgeklemmt werden auf die MPP (1-phasig). Wenn dann der/die 5048 auf Netz umschalten weil zu wenig PV oder Akku leer, bekommst Du evtl. unzulässig hohe Schieflast auf die Phase. Kommt halt drauf an was an den anderen P angeschlossen ist.

    Falls Du mehrere Räume (FBH) mit PV-Strom betreiben willst, könnte es sein das Du die aufteilen mußt auf mehrere MPP (jeder auf anderer P).

    Die Einfachversion: Du hast Glück, Deine WP startet schon mit einem 5048, Du versorgts damit den Haushalt u. einen Raum mit E-FBH.

    Die Superversion: Die WP braucht wegen Anlaufstrom die Leistung von 3 Stück 5048, Haushalt u. ein Raum mit E-FBH sind dann kein Problem. Für weitere Räume mit E-FBH je nach Leistung dann weitere 5048 auf anderen Phasen.


    Daher:

    Wenn Du auf ein wenig Unabhängigkeit wert legst, evtl. nur eine kleine Inselanlage mit einem 5048 für den Haushalt u. falls möglich die WP. Denn Rest an einer normalen Netzeinspeiseanlage.

    Oder gleich nur eine Netzeinspeiseanlage! Dürfte für Dich die günstigste Lösung sein.


    Natürlich wirst Du Deinen Strombedarf um viele kwh senken, aber mit E-FBH u. Nachtspeicheröfen ist "viele" halt relativ.

    Evtl. auch über andere Energieformen nachdenken. Z.B. zusätzlich Luft/Luft Kollektoren an der Südseite vom Haus.


    Gruss Schraubermeistro

    Hallo PV-Goldy,

    habe mal rumprobiert u. mir das angesehen.

    GTIL ist einer mit internem Limiter.

    Einspeisung vom Fremdwechselrichter 60Watt. Der GTIL zeigt im Display -60 an (steht rechts unten im Display). Seine abgegebene Leistung bleibt auf 0. (Wenn kein Verbraucher in Betrieb ist)

    Sobald ein Verbraucher in Betrieb ist erzeugt der GTIL die fehlende Leistung zwischen Fremdeinspeisung u. Verbrauch.

    Rechts unten im Display steht dann ca. 5 Watt (kein Vorzeichen).

    Habe dann den Sensor umgedreht, also jetzt falsch rum. Die Abgabeleistung des GTIL ging (ohne Verbraucher) sofort auf über 800Watt. Einspeisung ins Netz, am Zähler abgelesen über 800Watt.

    Der GTIL merkt also wenn der Senor falsch rum montiert ist. (Wie schon im vorigen Beitrag geschrieben)

    Der GTIL den ich mir angeschaut habe verhält sich wie gewünscht.

    Das Gerät ist ca. 3 Jahre alt. Wenn die Fa. also nicht in der letzten Zeit das Gerät (zum Nachteil) umgebaut hat, passen die Anschlüsse nicht.

    Prüf mal nach. Anschluss vom Zähler aus: Zähler, Sensor vom GTIL, Anschluss GTIL, Fremdeinspeisung, Verbraucher.

    Sensor am richtigen Eingang angeschlossen?

    Vertausch evtl. die Reihenfolge: Anschluss GTIL, Fremdeinspeisung, in Fremdeinspeisung, Anschluss GTIL.

    Konnte den Part der Reihenfolge in der Schnelle nicht prüfen. Der GTIL ist da empfindlich.


    Gruss Schraubermeistro

    Erzeugt die Balkonanlage mehr als gerade verbraucht wird, "denkt" der Limiter des GTIL dies wäre Verbrauch und legt die gleiche Leistung nochmal oben drauf! Logisch, da die Stromklemme zwar erfasst wie hoch die durchgeleitete Leistung ist, jedoch nicht in welche Richtung diese fließt.

    Hallo PV-Goldy,


    Könnte da irgendwo ein Fehler bei Deiner Anlage drin sein? Anschlussreihenfolge?

    Denn wenn man den Sensor umdreht merkt das der GTIL auch u. gibt falsche Werte an, bzw. falsche Leistung ab.

    Er merkt schon wenn der Strom in eine andere Richtung fliest.

    Ich kenne das so, daß bei Einspeisung die über den Senor gemessen wird, der Wert im Display mit Minus angezeigt wird.

    Der GTIL legt dann nichts drauf. Nur wenn Strom bezogen wird gleicht er den aus.


    Gruss Schraubermeistro

    Hallo Lucas1983.


    .... im Frühjahr-Herbst ist der Ertrag eher überschaubar und Winter habe ich fast keinen Ertrag.

    Wieso? Schlechte Ausrichtung, Verschattung, Schneefall?

    Ich habe ca. 15m² u. bin sehr zufrieden mit den Erträgen, auch im Winter.

    Die 1000 Liter Speicher finde ich für die Grösse viel zu wenig. Aufrüstung macht aber nur Sinn, wenn obige Frage geklärt ist.

    Evtl. ist mein früherer Beitrag "https://www.photovoltaikforum.com/thread/138483-solarthermie-tipps-und-sonderausstattung/" für Dich von Nutzen. (Auch wegen LW WP)


    Den Strom der PV nur mit Heizstab zu verbrauchen macht nur Sinn wenn vorher alle anderen Optionen ausgeschöpft sind.

    Du Du eine Einspeiseanlage hast macht das nur Sinn im Notfall, wenn alle anderen Heizsysteme ausgefallen sind.

    Eine WP ist auf jeden Fall vor zu ziehen.

    Mindestens für WW, evtl. auch für Heizung.

    Wie schon "Rony1976" geschrieben hat: Die Fernwärme evtl. nur für Spitzenlast.

    Die WP + ST für den normalen Bedarf. Kommt halt sehr auf die Grundgebühr der Fernwärme an.

    Ob Du nicht gleich vollständig auf WP + ST setzt u. die Fernwärme dann stilllegst? (bei uns im Ort kostet Fernwäme mehr Grundgebühr als ich im Jahr Heizkosten habe!)

    Eine kleine LW WP für WW u. die Grundlast kann ich nur empfehlen. In Verbindung mit der ST (siehe mein Link) versorge ich mein Haus so bis weit in den Winter hinein kostenlos.

    Falls Du feststellst daß die PV zu wenig Leistung hat, Nordseite vom Dach belegen (ST auf Südseite drauf lassen, evtl. nachbessern). Denn bei guten Wetterbedingungen hast Du mit der Südseite schon genug PV-Ertrag, bei schlechten Wetterbedingungen bringen Süd u. Nord fast den gleichen Ertrag, an manchen Tagen sogar das Gleiche. Damit ist die Versorgung Deiner WP auch an schlechten Tagen gesichert.

    Denn: Eine WP kann nur ihre Max.Leistung, egal wieviel vom Dach kommt.

    Frühjahr, Herbst u. oft auch im Winter bringen PV u. ST gemeinsam in der kurzen Sonnenzeit mehr Energie vom Dach als das was die WP alleine könnte.

    Ob das Funktioniert hängt natürlich auch vom Wohnort (Wetterverhältnissen) ab.

    Das Haus kostenlos zu heizen ist auf jeden Fall wirtschaftlicher als das Einzuspeisen was die WP nicht verbrauchen könnte.

    Ich habe das Zusammenspiel seit 3 Jahren so am Laufen. 1A.


    Gruss Schraubermeistro

    Hallo Marek1201.


    In der heutigen Zeit mit Klimawandel würde ich nicht mehr auf Öl, Gas, usw. setzen. Gründe sind bekannt.


    Das Dach voll mit PV was geht, auch Nordseite.

    Die vorhandenen Balkone u. mögliche andere senkrechte Flächen für PV nutzen. Die Erträge im Winter sind beachtlich!

    Falls es bei Dir schneit, der Schnee bleibt da natürlich nicht liegen.


    Bei Haus Bj. 1995 dürfte die Dachdämmung nach heutigem Stand eher schlecht sein. Sehr oft wurde damals 10- 12 cm Steinwolle als Zwischensparrendämmung eingebaut. Damit ist Heizkosten sparen nicht möglich. Insgesamt 20cm wären ein Richtwert. Z.B. zusätzlich 10 cm oder besser mehr Aufsparrendämung (das teuere ist die Arbeit, nicht das Material).

    Also vor dem PV verlegen erst mal die Dämmung verstärken. Das ist zwar nicht billig, aber egal welches Heizsystem, es drückt entscheidend die Heizkosten.

    Sind Rolllädenkästen vorhanden? Die wurden früher oft schlecht gedämmt u. sind oft Energieschleudern. Nachbessern.


    Das Warmwasser muß auf jeden Fall auf WP umgestellt werden. Da ist der Aufwand recht gering u. das Ergebnis gut.

    Auf gute Dämmung des Speichers achten.

    Wenn ich das mit dem Kamin richtig verstanden habe ist da ein Schacht, mit dem im EG u. im 1.Stock Wärme über eine Maueröffnung verteilt wird. Das könnte man auch für die Wärmeverteilung einer Luft/Luft WP nutzen.

    Hat aber schon jemand vorgeschlagen.


    Dann gibt es noch Luft/Luft Kollektoren. Die werden an der Südseite an die Wand geschraubt. Mittels eingebauter Mini-PV wird ein Lüfter betrieben, der die Warmluft durch eine Maueröffnung ins Hausinnere bringt.

    Die Betriebskosten sind 0, ausser Filter reinigen fällt nichts an. Einfacher, günstiger Anbau u. mit tiefstehender Wintersonne beachtliche Erträge. Such nach Solar/Luft von grammer-solar. Werden sogar von kfw gefördert.

    Da Wohnräume normal auf der Südseite des Hauses sind, würden die am Meisten Wärme abbekommen. Die Schlafräume auf der Nordseite will man ohnehin kühler. Hier evtl. einen Lüfter mit Wärerückgewinnung einbauen.

    Das System hat den Vorteil, falls doch irgendwann eine FBH ins Haus kommt, es kann in Betrieb bleiben.

    Eine Luft/Luft WP müsstest Du austauschen.


    Das würde bisher den Marmorboden unangetastet lassen und der Strombedarf sollte minimiert sein. Das die WW WP u. die elektr. Fussbodenheizung dann hauptsächlich am Tag mit PV-Strom betrieben werden ist klar.

    Wie Du schreibst, hat es bei Dir ja milde Winter.



    Gruss Schraubermeistro

    Hallo Inselbewohner.


    Bei 24V ist die Max. Eingangsleistung des FM80 auf 2500W angegeben. Ich habe etwas mehr als 3100W angeschlossen.

    Allerdings Süd und Ost, so das ohnehin nie die Peak-Leistung erreicht wird.

    Die max. Ladeleistung der Batt. ist im FM80 einstellbar. Hatte zuerst 60A eingestellt um Überlastung zu vermeiden.

    Trotzdem zeigte er in der Historie dann Ladeleistungen von bis zu 105A an! (in der Anzeige steht 5A, weil er nur 2-stellig kann). Wie lange die Leistung vorhanden war steht nicht in der Historie. Es können daher von wenigen Millisek. bis Minuten sein.

    Habe seither die max. Ladeleistung auf 50A reduziert. Die Spitzen bewegen sich seither bis 90A.

    Die Leistungsregelung im FM80 ist also träge u. vermutlich bei Sonne/Wolken-Wechsel zu langsam.

    Mit der Überbelegung von geringfügig mehr als 600W funktioniert das seit mehr als 1 Jahr.

    Aber mehr Überbelegung würde ich nicht riskieren.


    Gruss Schraubermeistro

    Hi. Kühlschrank wirklich kaputt?

    Manche Kühlschränke haben für den Kompressor eine Sicherung!

    Licht funktioniert daher, Kompressor spring natürlich mit durchbegrannter Sicherung nicht an.

    Bei meinem Kühlschrank war die Sicherung in einem "Modul" wo Netzkabel, Kabel zum Termostaten sich treffen, direkt neben dem Kompressor.

    Sicherung sieht aus wie ein kleines Döschen, dunkelbraun, ca. 25mm Durchmesser, 17mm hoch.

    Da die Sicherung nicht zu bekommen war, habe ich Kabel angeschlossen u. eine normale Glassicherung verwendet.

    Kühlschrank läuft wie früher.

    Aber, nicht jeder Kühlschrank hat so eine Sicherung. Also nachschauen.


    Gruss Schraubermeistro

    Hallo Seppelpeter,


    zu Deiner WP kann ich nichts sagen, die kenne ich nicht, aber es gibt ein paar allgemeine Fehlermöglichkeiten.

    - verschutzter Filter, im Vorlauf u. Rücklauf

    - klemmendes Rückschlagventil, zu starke Feder im Rückschlagventil

    - defektes Absperrventil (Abdichtungsteil wird beim Aufschrauben nicht hochgezogen, Gummi hat sich gelöst)

    - es ist schon vorgekommen, daß die Schutzstöpsel in den Rohrenden beim Einbau dringeblieben sind.

    Die Pumpe schiebt den Stöbsel sofort raus, aber irgendwo in der Rohrleitung bleibt er hängen u. behindert den Wasserdurchfluss extrem.

    - auch den RL zur WP auf Durchfluss prüfen. Wenn die Förderpumpe nicht genug Wasservolumen ansaugen kann baut sie in der RL-Leitung Unterdruck auf u. kann evtl. über ihr eigenes Gehäuse (Motorwelle) Luft ansaugen. Die Luft summiert sich mit der Zeit u. irgendwann ist die Strömung zu gering, der Strömungswächter spricht an (hatte ich mal).

    Beim nächsten Pumpenanlauf wird die Luft weggedrückt (sammelt sich dann in den Heizkörpern), aber der Vorgang beginnt wieder von vorne.

    Bei der Pumpeneinstellung "Entlüftung" Vorsicht. Es gibt Steuerungen die bei "Entlüftung" die Drehzahl der Pumpe stark variieren, auch Stillstand kommt vor, damit sich Luftblasen sammeln können. Anschliessend dann wieder volle Leistung damit die Luftblasen abtransportiert werden. So etwas ist natürlich für Normalbetrieb nicht geeignet.

    - noch was äusserst unwarscheinliches. Ist die Förderpumpe richtig herum eingebaut?

    - an der Förderpumpe werden oft Gummidichtungen verwendet. Bei grossen Rohrdurchmessern kann schon mal bei der Montage eine Dichtung in die Rohrleitung rutschen. Wo ist die Dichtung hin??? Eine neue drauf, alles dicht. Aber die alte im Rohr behindert den Durchfluss.

    - wenn du bisher auf Grund von Termostatventilen u. Anderem keinen richtigen Durchfluss bekommen hast ist es durchaus möglich das sich in den Rohrleitungen noch immer eine Lufttasche befindet. Die würde nur bei hohem Durchfluss mitgerissen. Der war aber bisher nicht da. (lange gerade verlegte Leitung haben oft keine kontinuierliche Steigung sondern einen minimalen Bogen. In dem sammelt sich eine lange Luftblase, die einfach nicht weg will.


    Gruss Schraubermeistro