Beiträge von Schraubermeistro

    Hallo,

    es ist natürlich schwer Dir einen Tipp zu geben wenn man Deine Anlage (+ Leitungsführung) nicht kennt.

    Aber, mit Luft die Füllung raus zu drücken solltest Du überdenken.

    Du hast sonst beim neu Befüllen irgendwo Lufttaschen, die nur schwer weg zu bringen sind.

    Daher gleich mit Wasser spülen. Geht auch am Einfachsten, den der Druck aus der Wasserleitung ist ausreichend.

    Wenn's geht (Rücklagventile?), dann in beide Richtungen spülen, mehrmals Richtung wechseln.

    Die Schwerkraftbremse kann man ja abschalten.

    Ob Du das Leitungswasser das dann im Solarsystem ist mit Frostschutz mischen kannst, hängt natürlich vom Härtegrad des Leitungswassers ab.

    Wir haben hier sehr kalkhaltiges Wasser. Ich habe daher meine Anlage mit Regenwasser/Frostschutz gefüllt.

    Zum Befüllen hatte ich damals eine alte Benzinpumpe vom Auto. Die schaffte 3 bar.


    Mit der ganzen Aktion würde ich warten, bis es keinen Frost mehr geben kann.

    Wenn irgendwo im Leitungssystem das reine Wasser bleibt u. sich nicht mit dem Frostschutz vermischt hat friert das ein.

    Geplatzte Leitungen/Kollektoren sind der mega Gau! Wenn das System länger in Betrieb war, dann ist der Frostschutz überall gleichmässig verteilt, auch in Ecken wo die Strömung schlecht hinkommt.


    Gruss Schraubermeistro

    Problem könnte die Absorbladung u. die Equaliseladung sein.

    Ich hatte vor einigen Jahren mal probiert die vollständig ab zu schalten.

    Kann mich nur dunkel erinnern das ich mit einer Ladeart Probleme hatte mit vollständigem Abschalten.

    Es ist halt lange her u. es war nur ein einmaliger Test, da meine Akkus die Ladeverfahren brauchen.

    Musst Du selbst testen.

    Gruss Schraubermeistro

    Es wird ja immer angeführt der Vorteil von AKW's ist das sie kein CO² freisetzten u. damit nicht zur Erderwärmung beitragen.

    Aber wie ist das eigentlich mit der Abwärme?

    Bin ja kein Physiker,

    aber die Energie die vor Milliarden Jahren von Supernovä in das spaltbare Material eingebracht wurde, wird im AKW freigesetzt. Es entsteht kein CO², aber eine Unmenge von Wärme, die wegen des schlechten Wirkungsgrades über Füsse oder Kühltürme direkt in die Umwelt gebracht wird. Vom kleinen Rest nutzbarer Energie wird das allermeiste auch wieder in Wärme umgewandelt. Die gesamte freigesetzte Wärme hebt das Energielevel der Erde u. trägt damit auch zur Erderwärmung bei!

    (Sollte natürlich auch für das Freisetzten von Wärme aus Gas, Öl, Kohle gelten)

    Es geht nach meiner Meinung nicht nur um CO². (Die Sonne bringt kurzwellige Strahlung auf die Erde, erwärmt sie u. die langwellige Wärmestrahlung kann wegen des CO² nicht wieder ins All abgestrahlt werden.)

    Es geht doch auch um die freigesetzte Wärme selbst. Oder liege ich da falsch?


    Die Kühltürme produzieren auch Unmengen an Wasserdampf/Wolken.

    Wasserdampf trägt noch vor CO² zum Treibhauseffekt bei!

    Meistens entsteht Wasserdampf auf natürlichem Weg u. gehört zum Klima dazu. Man kann auch nichts dagegen tun.

    Bei den Kühltürmen von AKW u. anderen Kraftwerken schon.


    Bei Solar u. Wind wird die aktuelle Einstrahlung der Sonne in eine andere Energieform überführt u. dann verwendet.

    Das Energielevel der Erde wird dadurch nicht verändert.


    Schraubermeistro

    Das Filmchen ist gut gemacht.

    Alle Nachteile, wenig Vorteile von Erneuerbaren.

    Bei Atom genau anders. Alle Vorteile u. die Nachteile werden nur teilweise am Rand erwähnt.

    Wer bei dem Filmchen seinen Kopf nicht benutzt oder wem das Hintergrundwissen fehlt der ist schnell in die falsche Richtung abgebogen.

    So bei 10:20 im Film kann man sehen wie sich das Atomkraftwerk freut. Es strahlt richtig!!

    Allein der Bau eine Atomkraftwerks verschlingt Unmengen an Energie, dauert lange. Die Entsorgung, das wissen wir Alle, ist ein Mega Problem. Die Radioaktivität u. die Entsorgung des verbrauchten Materials wird im Film so gut wie nicht behandelt.

    Das wir bisher mit erneuerbaren keine grösseren Erfolge haben liegt ja auch nicht an den Erneuerbaren selbst, sondern an der bisherigen Politik. Offiziell wird verkündet "wir wollen Erneuerbare fördern" u. dann werden in Zusammenarbeit mit Industrie, Netzbetreibern, usw. ständig neue Hindernisse aufgebaut damit das alte System so lange wie möglich weiter läuft.

    Wir brauchen nicht mehr Atomenergie sondern eine andere Sichtweise unserer derzeitigen Regierung.

    Hallo zusammen.

    WE mit Sanftanlauf sind für die Versorgung im Haus eher fehl am Platz, sind wohl eher für Betrieb von z.B. einer Flex gedacht, damit die schön langsam hochdreht u. es keinen Einschaltruck gibt.

    Für Kompressoren ist Sanftanlauf sowieso nicht geeignet (beim Kolbenkompressor kann man sich da am einfachsten reindenken: Der Kolben wird mit ansteigender Leistung des WE langsam gegen OT fahren, jetzt hätte er den max. Widerstand zu überwinden. Wenn dann volle Leistung vom WE kommt hat der Kompressor nicht den minimalsten Anlauf.

    Der WE muß jetzt den Motor betreiben können, der zieht aber weil Stillstand den Kurzschlussstrom!!

    Das gibt nach kurzer Zeit einen durchgebrannten Kompressormotor und/oder einen durchgebrannten WE.)

    Am Schlimmsten sind dann die WE die wegen Überlast nur für 2-3 Sek. abschalten u. dann immer wieder neue Startversuche unternehmen.

    Im übrigen sollten Kompressoren immer (ob Netz oder WE ist egal) eine Pause haben bevor sie neu starten, damit sie nicht gegen den vollen Kompressionsdruck los laufen müssen. Die Pause hat meine WP auch!


    Sanftanlauf macht der WE doch nur wenn er mit angeschlossener Last eingeschalten wird,

    oder wenn keine Last anliegt u. die eingeschalten wird. Kommt das in einem Haus vor?

    Bei mir im Haus liegt immer Last an, auch wenn's machmal sehr wenig ist.

    Wenn sich WE und Kühlschrank sich nicht vertragen könnte auch sein, dass der WE keinen einwandfreien Sinus liefert.

    Motoren brauchen reinen Sinus, bei Elektronik (PC, Fernseher) geht's oft auch ohne.


    Ich habe für das gesamte Haus (ohne Herd) seit ca. 5-6 Jahren einen PIP mit 3000VA, 2500W u. der versorgt mehrere Kühlschränke. Probleme gab's da noch nie.


    Gruss Schraubermeistro

    Bei "dieser Lösung" ! Welche von den beiden meinst Du?


    Wie man Brauchwasser bei beiden Vorschlägen machen kann, dass weiss Burgenlaender mit Sicherheit.

    Man muss nicht jede Kleinigkeit ausführen.


    Aber für Dich: Eine Frischwassereinheit kann man überall mit einbinden.

    Kommt halt auf den Verbrauch an welche u. wie. Büro mit Bad, da könnte das Bad mit Dusche sein, aber auch ohne.

    Wenn WW nur für ein Handwaschbecken gebraucht wird könnte man einen Wärmetauscher in den VL der Heizung einbinden.

    Die Sekundärseite vom WT wird dann vom Frischwasser durchströmt.

    Geringer Aufwand, geringe Kosten. Leichte Anwärmung des WW gibt's aber nur dann wenn gleichzeitig die Heizung in Betrieb ist. Für Handwaschbecken würde es reichen.


    Mit Dusche braucht's dann eine richtige Frischwassereinheit oder bei Variante mit der Gelbi ginge auch ein WW-Speicher.

    Die Gelbi hat die Steuerung für WW u. Heizung schon integriert.


    Gruss Schraubermeistro

    Hallo Burgenlaender,


    wie wär's zuerst mit einem Luft/Luft Kollektor auf der Südseite der Hauswand?

    Die gibt es bereits komplett mit kleinem Solarmodul für den Lüfter.

    2 Löcher durch die Wand, fertig.

    Sie sorgen für eine Minimaltemp. u. belüften gleichzeitig. Da senkrecht ist Schneefall kein Problem.

    Damit sollte Frost innerhalb der Räume kein Problem mehr sein.


    Für die richtige Beheizung würde auch einen Pufferspeicher vorsehen.

    Wie viele hier auch, empfehle ich eine LWWP zum Aufheizen des Puffers.

    Es gäbe da die Gelbi, die Drops (sind baugleich) u. eine kleine Pumpe von Ochsner.

    Die günstigste kostet so ca. 1000EUR. Die Leistung ist zusammen mit dem Pufferspeicher für den Raum völlig ausreichend.


    Wenn der Wärmebedarf noch geringer ist dann könnte evtl. auch eine LWWP die auf einem Brauchwasserspeicher fertig montiert ist sowohl für WW als auch für Heizung reichen. Den geringen Strombedarf von solch kleinen WP deckt Deine PV auch bei starker Bewölkung ab.


    Wenn's dann unbedingt eine Insellösung sein soll, der Anlaufstrom ist bei beiden Varianten so gering das das für einen Inselwechselrichter machbar ist.

    Die Steuerung kann man einfach halten und mit Ampermessrelais die Leistung der PV messen, mit Zeitrelais dann eine Mindestlaufzeit für die WP vorgeben, damit sie nicht dauernd taktet. Nicht perfekt, funktioniert aber.


    Gruss Schraubermeistro

    Hallo Frank hat nen Stein.

    Mein „Pott“ hatte in der Spitze 72 Grad, ich heize damit nur nachts oder wenn garnicht genug Leistung vom Himmel kommt um die Wärmepumpe laufen zu lassen.....

    So war/ist das bei mir auch.

    Aber, nachdem dieses Jahr der goldene Herbst ausgefallen ist, es war hier im Sept. u. Okt. ständig dick bewölkt, lief die WP extrem selten (WP läuft ja nur wenn PV-Strom ausreichend).

    Da musste dann der Speicher auch am Tag herhalten u. der war dann Ende Okt. schon leer.

    Also "leer" bedeutet, es hat für die VLTemp. nicht mehr gereicht.

    Die Restwärme, ca. 23° wird jetzt noch von der WW WP genutzt.

    Die letzten Wochen scheint die Sonne wieder häufiger u. wenn es optimal läuft u. sie scheint von Morgens bis Abends durchgehend, dann haben WP + ST so viel Vorrat angelegt, dass der für die ganze Nacht reicht.

    (die Eigenbau Schichtladeeinheit im großen ST-Speicher funktioniert prächtig, freu mich richtig!)

    Gestern war der Vormittag wieder sehr wolkig, da waren nur 9 Std. heizen ohne externe Energie möglich.

    Da mein Haus über 120Jahre alt ist, bin ich trotzdem zufrieden. Haushaltsstrom ist ja auch kostenlos .

    Jetzt werden die Tage noch kürzer u. bald steht die Sonne so tief das das Nachbarhaus Schatten auf einige PV-Module wirft.

    Bin gespannt wie's weitergeht.


    Gruss Schraubermeistro

    Hallo jodl

    Mögliche Eigenleistung wird wahrscheinlich auch eher bei der PV Anlage anfallen, und nicht beim Speicher.

    Wenn ich von meinem Eigenbau ausgehe, dann gilt das für beides.


    Bei der Einspeiseanlage brauche ich immer einen vom EVU zugelassenen Elektriker u. der kostet nun mal was.

    Je nach vorhandenem Zähler, evtl. nötigem Tausch u. dem Zustand des Zählerschranks können noch weitere Kosten dazu kommen.


    Bei einer Inselanlage kann ich Alles im Eigenbau realisieren.

    Haxley hat dann ja auch noch die USV eingespart. (Anschaffung, Akkuerneuerung, Stromkosten)


    Allein deshalb ist seine Kostenrechnung nicht mit anderen Insulanern vergleichbar.



    Hallo Passra

    Nein, wenn das Ding auch als USV arbeiten soll, muss der Speicher den Nachtbedarf decken UND dann noch Energie für seine USV-Tätigkeit haben, da diese Energie NICHT für den normalen Hausgebrauch verwendet werden darf.

    Gehe mal von meiner Anlage aus, habe aber Bleiakkus.

    Wenn da die Nacht rum ist, haben die Akkus nie unter 24,2Volt, auch im Winter nicht.

    Da wäre noch genug Reserve für ein paar Stunden Stromausfall. Da ist aber die Sonne schon da!


    Die Stromausfälle, die ich aus der Arbeit kenne lagen meist bei nur wenigen Sekunden.

    Ohne USV, bzw. ohne Inselanlage Absturz der Server.

    Aber, der "Stromausfall" ist für eine Inselanlage täglich nächtlich Brot.

    Haxley gibt einen Nachtverbrauch von 300W an. Da ununterbrochen, also 0,3kwh.

    Soweit ich ihn verstanden habe kommt da nichts mehr dazu für normalen Hausgebrauch.

    Wenn doch braucht er eben einen entsprechend grösseren Akku.


    Mein Satz: "Als erstes sollte Dein Speicher so groß sein, daß der Strom für die Nacht reicht." ist daher richtig.


    Wenn der Stromausfall am Tag kommt interessiert ihn das sowieso nicht, weil Inselanlage u. PV.

    Im Extremfall muß der Hausgebrauch zu Gunsten der USV-Tätigkeit beendet werden. Auch kein Problem das zu machen.


    Gruss Schraubermeistro