Beiträge von tl431er

    aus eigener Erfahrung kann ich sagen das man keine handelsüblichen Leitungsschutzschalter die lediglich für AC-Spannungen zugelassen sind bei DC-Anwendungen verwenden sollte.

    Nicht dafür vorgesehene Ausführungen können nämlich den Funken bei Gleichspannungen nicht löschen.

    Manche Hersteller machen aber Angaben für die zulässigen DC-Spannungen.

    Die Hti von General Electric machen zum Bsp. 12-53VDC.

    Das kann man dann gerade noch so für einen Batterietrenner bei 48V verwenden aber keinesfalls mehr zum Trennen der Solarmodule.

    Für anspruchsvollere Anwendungen kenne ich aber einen Hersteller der kann bis zu 300DC pro Leistungsschutzschalter schalten.

    Das wäre dann die Firma CBI aus Südafrika.

    Einiges kann man aber auch hier in der BRD bekommen.

    Siehe auch https://www.conrad.com/p/cbi-e…fuse-16-a-80-v-dc-1762537.

    Ich persönlich habe auch direkten Zugriff auf einige dieser Modelle.

    ;-)

    Demnächst bekomme ich z.Bsp. Muster eines YBD2I050150 = 2x 50A /150DC .

    Den will ich dann als universellen Modultrenner bei Inselanlagen mit MPP-Trackern einsetzen.

    Der Auslösestrom muss dabei den max. Kurschlussstrom der Solarmodule können und der LS die Leerlaufspannung aber vor allem sicher und kontaktschonend wegschalten.

    ich habe leider Problem beim Testen eines von mir selbst überholten SolarMax 6000C an meiner eigenen Solaranlage.

    Dort laufen normalerweise 3x StecaGrid 3000 an insgesamt 3x Strangen Solarmodulen mit jeweils 3,5KWpeak.

    Ursprünglich d.h. in 2009 wurde die Solaranlage mit einem dreiphasig einspeisenden Sunways NT10000 realisiert.

    Bevor dieser endgültig kollabierte habe ich diesen wegen der problematischen Service-/Garantiesituation durch die Insolvenz von Sunways durch die 3x einphasigen Steca-Geräte ersetzt.

    Dazu habe ich nach der ca. 5m langen Leitung zum Zählerschrank (5x 4mm²) am Montageort der Wechselrichter eine Verteilerdose gesetzt und die drei Wechselrichter mit max. 2m langen 3x 2,5mm²-Leitungen angefahren.

    Die Steca-Geräte funktionieren damit seit Jahren einwandfrei doch ersetze ich eines davon durch besagten SolarMax 6000C macht dieser Probleme.

    Dieser stoppt besonders bei nennenswerter Einstrahlung das Einspeisen permanent mit der Fehlermeldung 20480 = Netzstrom unsymmetrisch.

    Irgendwo in den Tiefen des Internetzes habe ich einmal gelesen dass die SolarMax-Geräte dahingehend sehr sensibel sind.

    Ich vermute dass er eigentlich ordentlich funktioniert aber die 2x anderen Wechselrichter "neben" sich nicht leiden kann.

    :/

    Hat jemand hier bereits ähnlich Probleme erleiden müssen oder kann was zu diesem Thema sagen?

    Ich wäre für jede Hilfestellung dankbar.

    :danke:


    tl431er

    Welchen Umspanner hast du und welche TVS Brauchst du.

    ich habe einen Steca PLI5000-48 und benötige lediglich eine einzelne SMCJ54A.

    Diese TVS-Dioden gibt's auch bei Farnell, da bestelle ich aber nur selten.


    Ich habe auch noch ein weiteres, älteres 24V und 3kW-Gerät mit einem geplatzten Elko CE2 (hat gefehlt) dessen Wert ich leider nicht kenne.



    Ist auch im Bereich des 3845B.

    Kann mir da jemand mit dem Wert aushelfen?

    zum SOC: die Berechnung eines Batterieladezustandes ist eine etwas komplexere Sache bei der über einen längeren Zeitraum das Verhalten der Batterie beim Laden und Entladen beobachtet wird und dann mit einem implementerieten Batteriemodel verglichen wird.

    Der Laderegler lernt dabei den SOC zu bestimmen und dann das Ergebnis anzuzeigen.

    Trennt man den Laderegler von der Versorgung verliert der Laderegler seine angelernten Werte und "schielt" bei der Wiederinbetriebnahme auf das einzige was er aktuell "sieht" und das ist die Ruhespannung der Batterie.

    Dafür gibt's dann auch geräteintern wieder Tabellen.

    Damit lassen sich die SOC-Sprünge bei der Wiederinbetriebnahme ausreichend erklären.

    Spannungssteuerung an diesem Ladergler wählt man wenn man eine andere Batterie als Blei hat und/oder Batterieströme am Laderegler "vorbei" bewegt.

    Bei der Software V1.6 muß man für einen korrekten Selbsttest auch mindstens eine kleine Last am Laderegler angeschlossen sein (ab der V2.0 ist die Last dann egal).

    Die V2.0 brachte in 2011 !!! einige Verbesserungen bzw. Erweiterungen und wird seit langem verwendet so daß Deine V1.6 nur noch bedingt zeitgemäß ist.

    Es ist der Solarladeregler mit 60A für 69,90€ aus dem bekannten Internethandel mit 4 Buchstaben.

    auch wenn das jetzt "schulmeisterlich" klingt.

    "AUGEN AUF BEIM ONLINEKAUF"

    denn wer seine wertvollen Batterien einem chinesischen Billigheimer überläßt sollte wissen wie in's englisch übersetzte chinesische Anleitungen und Datenblätter zu interpretieren sind.

    Ich habe da auch so meine leidlichen Erfahrungen und daraus gelernt.

    ;(

    kannste einmal die ausgefallenen Elko's näher beschreiben:


    Nennwert = ?

    Nennspannung = ?

    Abmessungen = ?

    Art der Anschlüsse = ?


    Das so lassen ist keine Alternative denn da fehlt jetzt bereits Siebkapazität so dass die noch verbleibende rasch altern d.h. ausfallen wird.

    Bis jetzt sind wohl nur die Elko's betroffen doch wenn da keine mehr sind werden sehr wahrscheinlich auch weitere Bauteile ausfallen.