Beiträge von tl431er

    :idea: >> na dann doch einfach die Parallelschaltung der Zellengruppe und der Schottkydiode auflösen sprich die Diode ablöten (abschneiden geht aber auch) und dann diese einzeln mit dem Diodentester Deines Multimeters ausmessen.

    So wie das aussieht leitet entweder die linke Diode in Sperrrichtung oder es wird halt nicht mehr ausreichend Spannung durch die Zellen generiert.

    der Hersteller d.h. Studer unterstützt aus verständlichen Gründen keinerlei Fremdreparaturen und bietet stattdessen selbst einen Reparaturservice im Werk.

    Allerdings ist das mit den Versandkosten hin und zurück in die Schweiz schon eine recht große Hürde für eine Reparatur.

    Falls Du aber etwas Zeit hast und nur überschaubare Versandkosten bezahlen möchtest kann ich durch meine beruflichen Kontakte eine Reparaturanfrage zu moderaten Versandkosten (nur anteilig) vermitteln bzw. organisieren.

    Einen Kostenvorschlag bekommst Du dann irgendwann schon einmal, wenn aber dann nicht bei Studer repariert wird erfolgt auf keinen Fall ein Rückversand des defekten Gerätes sondern eine finale und kostenfreie Entsorgung vor Ort.

    Das gilt es alles hier zu bedenken.

    Falls das trotzdem in Frage kommt >> bitte PN schicken.

    Hier in Deutschland werden durch eigens von Studer geschulte QSP's - Qualified Service Partner eigentlich lediglich Reparaturen auf Baugruppenebene durchgeführt.

    "Richtig reparieren" d.h. auf Bauteilebene wird von Studer daher auch in keinster Weise unterstützt.

    Alle die das trotzdem können und machen haben Ihr Wissen dafür daher aus anderen Quellen.

    Die oben bereits genannten ausgefallenen Baugruppen gehen dann irgendwann zur Reparatur und im Austausch in's Werk. Die älteren "Compact"-Geräte sind aus eigenen Erfahrungen nicht gerade das was man "durch und durch servicefreundlich" nennt (ich habe einmal einen mit neuen Papst-Lüftern repariert bzw. "gepimpt") und ja, ich habe dazu nach einer Anregung von Studer einen mittelschweren Hammer zum Lösen einer Klebeverbindung benötigt.:shock:

    Man kann diese Geräte schon selbst zerlegen (so daß man sie auch wieder zusammenbauen kann) aber ob man dann an den losen Teile außerhalb des Gehäuses den/die Fehler dann auch bestimmen kannst ist m.M. nach mehr als fraglich.

    Hoffe hier besser nicht auf eine nennenswerte Hilfe von mir (ein SI-824 von 1995 ist dafür auch einfach schon zu alt, aber bei modernernen und aktuell gängigeren Geräten sieht es möglicherweise dann besser aus).

    Ein 25x Jahre alter Wechselrichter hat aber aufgrund seines Alters und den entsprechenden Alterungserscheinungen bei allen verwendeten Bauteilen m.M. nach kaum mehr eine Daseinsberechtigung.

    Geld dafür ausgeben würde ich persönlich dafür jedenfalls keines mehr...

    das hier ist vermutlich das alte Leid mit einem viel zu großen Innendurchmesser der Durchkontaktierungen.

    Der Strom fließt dann eine viel zu lange Zeit und Strecke über das Lötzinn was dann letztendlich zu Ermüdung des Lötes und zur "Selbstentlötung" d.h.dem o.g. Fehlerbildes führt.

    Zum Lot:

    Da kommt es nicht nur auf den Schmelzpunkt, sondern eher auf die Zusammensetzung an.

    Ich verwende in solchen Fällen welches mit hohem Silberanteil = 3,5%.

    Das bedingt zwar dann auch eine etwas schlechtere Verarbeitungvermögen da hier der Schmelzpunkt etwas höher liegt und das Fließverhalten auch deutlich schlechter ist.

    Ein geübter "Löter am richtigen Ende des Lötkolbens" ;) kommt aber auch damit klar.

    ... im Sinne der Nachhaltigkeit wäre es ja gut, wenn anfällige Bauteile als Rep.-Satz zu tauschen wären ....

    da sind mehrer hundert Bauteile in Deinem Wechselrichter verbaut.

    Wenn man da alles anfällige tauschen möchte wäre das dann aber ein sehr umfangreicher Rep.-Satz.;)

    Alle davon haben die genannten 13x Jahre auf dem Buckel und nichts davon hält ewig.

    Abgesehen davon kann nicht jeder sowas wechseln, da dafür schlicht die geeigneten Lötwerkzeuge fehlen.

    Auch ist das manchmal bei solchen Baugruppen weder vom Hersteller/Designer vorgesehen noch mit einfachen Mitteln möglich.

    willst Dun wirklich ein Gerät von 2007 reparieren lassen?

    Nach 13x Jahren Betriebszeit haben die ersten Bauteile in Deinem Wechselrichter das Ende Ihrer Lebenszeit erreicht (das ist auch der Grund warum zahlreiche defekte Solarmaxe diesen Alters auf verschiedenen Plattformen zuhauf angeboten werden).

    Dein vermutlich defektes Netzrelais kannst Du nun tauschen (lassen) und dann auf das Ende der nächsten warten.

    Das wird erfahrungsgemäß dann nicht mehr allzu lange dauern.

    Meiner Meinung nach wäre hier ein Austausch gegen ein Neugerät sinnvoller.

    Das Geld für eine Fremdreparatur (Ersatzteilkosten und Arbeit) solltest Du besser anders investieren.

    Nicht daß man mich hier flasch versteht.

    Ich repariere selbst sowas aus öklogischen Gründen auch öfters, doch auch nur wenn das Aussicht auf einen anhaltenden Erfolg hat.

    Bei Geräten die älters als 10x Jahre sind ist das m.M. nach fraglich.

    Abgesehen davon haben moderne Geräte meist auch einen besseren Wirkungsgrad was wirtschaftlich auch Vorteile bringen kann und dadurch die Neuinvestition zusätzlich rechtfertigt.

    Außendem haben Neugeräte wieder einige Jahre Garantie durch den Hersteller.

    Diese ist bei Reparaturen nur eingeschränkt bzw. gar nicht gegeben.

    Überlege Dir das einmal unter diesen Gesichtspunkten.

    Du ich hab einfach schon zu oft gesehend das diese Stecksicherungen locker geworden sind, bissal Schief reingestekt beim Probieren durch den Anwender aufgebogen usw. und schon hats einen Mist Kontakt. bei der Verschraubung wird nix probiert und mal so herausgezogen... plus du hast einen richtig guten Kontakt... Deshalb kann nichts meines erachtens eine gute Verschraubte Sicherung ersetzen

    oder wie so oft die Stecksicherungen unter Last gezogen >> dann sind die Kontakte gleich 'mal geschädigt und schon ist "Afrika wieder etwas näher gekommen".

    ;)

    Littlefuse sagt in Ihren Datenblättern für eine FKS-ATO folgendes:


    FI = 1.33 (max. operating current: 0.75 x Irat at 23°C)


    Der dort angegebene Spannungsabfall an dieser Art Sicherung ist ca. 80mV bei Nennstrom und damit hast Du bei 30A bereits 2,4W Verlustleistung nur an der Sicherung (was an den Kontakten abfällt ist da noch gar nicht mit dabei).

    Leistungshalbleiter würde man damit bereits besser kühlen und andere Fabrikate haben hier gerne auch einmal um die 100mV oder mehr.

    >> ich würde hier auch eine Markensicherung mit 40A verwenden wobei die Kontaktierung ab 30A Strom aufwärts bei dieser Bauform erfahrungsgemäß und auf Dauer bereits kritisch zu bewerten ist.

    Verwende auf jeden Fall einen ordentlichen Sicherungshalter mit doppelt gefederten Kontakten oder verlasse bei Strömen ab 30A besser diese Bauform.

    Zwei Sicherungshalter parallel geschaltet wäre aber auch eine Option.

    >> hier ein Datenblatt einer ähnlichen Batterie suchen und die dort gefundenen Werte verwenden.

    "schlossschenke" hat das eigentlich weiter oben bereits genau so detailliert beschrieben. denn hier wird Dir wohl keiner diese Verantwortung für Deine nicht genau benannten Batterien abnehmen wollen.

    Hilfstellung dazu gab es in diesem Beitrag ja bereits aufführlich.

    Vergiss das mit dem SOC.

    Fahre rein nach den Spannungen denn das im Laderegler zur SOC-Berechnung hinterlegte Batteriemodell ist für gewöhnliche Batterien mit flüssigem Elektronlyt optimiert.

    Aus diesem Grund gibt es auch keine AGM-Batterie zum Auswählen.

    Das funktioniert aber auch ohne das.

    Nur Mut !!!