Beiträge von tl431er

    in der Beschreibung der genannten Batterie steht:

    >> "geeignet bis zu 14,8V Ladespannung" bzw. "Nassbatterie"

    dann passt hier li für liquid (das heißt flüssig bzw. halt nass).

    Im Zweifelsfall frage ich hier immer das Datenblatt der Batterie an und mache mich dann dort schlau.

    Hast Du einen STECA PR-Laderegler kann man dort im Expertenmenue ggf. die Ladeschlußspannungen auch auf 100mV genau vorgeben.

    Anleitung dazu gibt's auf der STECA-Homepage zum runterladen oder frag hier nochmal....

    :!:hier auf jeden Fall vor dem Stecken der Batteriesicherung das Solarmodul abklemmen damit der Ladergler bei Inbetriebnahme die korrekte Systemspannung auch erkennen kann.

    Bei Spannungen > 17V erkennt dieser Laderegler nämlich ein 24V-System und das passt bei dir ja nicht.

    Der Wert der Batteriesicherung ist eher unkritisch und kann daher ruhig großzügig gewählt werden.

    Eine Schmelzsicherung am Batteriepol ist reiner Leitungsschutz (falls man z.Bsp. einen Kurzschluß direkt an den Batterieklemmen des Laderegler macht) und kann den Laderegler aufgrund seines trägen Ansprechverhaltens den Laderegler selbst nicht zuverlässig schützen.

    Das können die elektronischen Sicherungen im Laderegler deutlich besser.

    Bei angeschlossenem Solarmodul und Last reicht der Laderegler den Solarmodulstrom bei unbedenklicher Spannungslage an die Last weiter denn lediglich der Strompfad in die Batterie ist dabei unterbrochen.

    beim U203 handelt es sich um einen gewöhnlichen N-Kanal-Mosfet mit max. 600V Sperrspannung.

    Etwas ungewöhnlich ist hier nur das Kleinleistungsgehäuse, ein SOT-223.

    Daher ist dieses Bauteil auch schwer zu beschaffen bzw. bei vielen Händlern nicht mehr lieferbar.

    Wohl dem der eine aufgeräumte Bauteilekiste hat oder alternativ Suchmaschinen bedienen kann.

    >> bei Ebay werden z.Zt. noch einige SPN04N06S5 angeboten.

    Das ist wohl eigentlich ein Bauteil von Infineon.

    Alternativ könnte man hier sicher auch noch gängigere Gehäuse mit etwas Improvisationstalent verbauen.

    Hier dann die 600V Uds einhalten,

    Strom ist wohl eher unkritsch, besagter SPN04N06S5 kann auch nur max. 0,8A.

    Solche Reparaturen sollten aber ausschließlich Fachleute machen die firm sind im Umgang mit hohen Spannungen bzw. die dazu notwendigen Gerätschaften bzw. Vorrichtungen zur Verfügung haben.

    Da sollte man schon "von Haus aus" wissen was man tut.

    Das ist wirklich nichts für Laien.

    Ach ja, ich hab einen funktionsfähigen Sunways NT6000 übrig.:)

    Das Gerät ist komplett mit Wandhalterung und die Pufferbatterie ist auch erneuert.

    Bei Interesse biete hier eine PN senden...

    1. einen Laderegler zu finden der ohne eigene Batterie funktioniert wird schwierig.

    Denn an was soll sich ein batterieloser Laderegler denn z.Bsp. bei den Tag/Nacht/Tag-Übergängen oder unstettiger Einstrahlung und das noch bei beliebigen Lasten orientieren?

    Solch einen Laderegler würde ich auch gerne Kennen/haben.

    2. Laderegler zu finden die mit beliebigen bzw. unbenannten BMS im Dialog funktionieren dürfte auch eine Herausforderung werden.

    und

    3. Laderegler zu bekommen die bidirektinal funktioniern d.h. Li-Batterien mit ca. 42V Nennspannungen bedienen aber auch einen Laptop mit vermutlich 19VDC und zusätzlich noch Leuchtmittel mit 12 oder 24VDC versorgen können ist m.M. nach Aussichtslos.

    Das würde einen speziellen DC/DC-Wandler vorraussetzen.


    Ich kann Deine Überlegungen/Wünsche aber durchaus nachvollziehen.

    Für das alles müßte aber Dein Geburtstag, Namenstag, Weihnachten und Ostern auf einen Tag fallen.

    ;)

    >> ohne eine aufwändige AC-Lösung, inklusive einer (Zwischen-)Speicherbatterie, wird das wohl nicht zu realisieren sein.

    Außer Du findest 48VDC-Ladegeräte für die vorhanden E-Scooter, dann würde eine DC-Lösung ausreichen.

    Zitat

    von chris2207: Der Tarom ist übrigens auch überbelegbar (von Steca zugelassen), 53 A habe ich schon gesehen.

    das stimmt so leider nicht den im Datenblatt des Tarom245 werden 45A@20°C für den Modulstrom und 56A für 10x Sekunden bzw. 72A für 0,5x Sekunden beim Laststrom angegeben.

    Final leistungsbegrenzend sind dort die beiden eingelöteten Sicherungshalter für die beiden 30A/32V Flachsicherung.

    Ich selbst habe einmal einen Tarom 245 für etwas über 50A modifiziert.

    Das waren dann bessere Mosfet's, einige massive Kupferdrähte und 2x 40A/32V-Flachsicherungen.

    Keine Frage die Tarom 245 waren sehr beliebt, lange ohne Konkurrenz und sind auch heute noch sehr zuverlässig.

    Trotzdem würde ich ein Standard-Gerät niemals überbelegen.

    Gibt es hier eventuell einen Spezialisten der sich dem Problem vlt. Annehmen möchte oder soll ich mir gleich nen neuen Steca 3030 Bestellen?

    >> damit habe ich persönlich einige Erfahrung.

    Ist der Shuntmosfet links vorne defekt sollte unbedingt auch dessen Schutzbeschaltung untersucht werden.

    Hat der Mosfet keine messbare Inversdiode zwischen Drain und Source mehr (Diodentest Anode bzw. plus an Source = rechts und Kathode bzw. Minus an Drain = Mitte) ist er defekt.

    Das selbe gilt natürlich auch bei geplatzten oder verbrannten Mosfet's.

    Falls das der Fall ist, das Gate links abzwicken und an dem abgeschnittenen Bein gegen Source (rechts) die Schutzdiode des Shuntmosfets messen.

    Die ist oft auch kaputt aber falls hier 600-700mV Durchflussspannung zu messen sind ist damit noch alles i.O.

    Weniger Spannung läßt aber auf eine defekte Schutzbeschaltung (ein SMD-Bauteil) schließen.

    Sind andere Mosfet's wie der Shuntmosfet betroffen muß nach deren Ersatz ein Neuabgleich durchgeführt werden falls man danach keine Abstriche bei der Genauigkeit der Stromanzeige haben möchte.

    Das ist aber mit Hausmitteln nicht zu machen.

    Bei Bedarf kann ich aber per PN eine Serviceadresse vermitteln.

    Bei einem 30A-Gerät ist das jedenfalls am wirtschaftlichsten...

    Wenn ich einen Verbraucher anschalte, steigt der Strom vom Panel um die entsprechende zusätzliche Leistung. Woran könnte das liegen?

    das liegt daran dass Deine Batterie bereits voll ist und der Laderegler nicht mehr Ladestrom in die Batterie zuläßt.

    Schaltest Du einen Verbraucher dazu, wird dieser zusätzliche Verbrauch dann durch mehr Ladestrom wieder ausgeglichen.

    Soweit nicht außergewöhliches...

    den Laderegler kenne ich jedenfalls näher.

    ;)

    Das Gerät ist mindestens 20-25x Jahre alt und war gut für max. 14A Modulstrom und hat ein bistabiles Lastrelais je nach Ausführung für 16 oder 20A.

    AEG hat damals Komplettpakete für kleine Inseln vertrieben.

    Der Laderegler kann aber nur eine einstüfige Ladeendspannung von 14,1V und ist daher seit langem nicht mehr zeitgemäß.

    Das gezeigte Solarmodul würde ich auf 75-100W schätzen.

    Bei einem MPP bei 17V wäre ein Ladestrom von max. 4-6A zu erwarten.

    Bei fehlendembzw. unleserlichem Typenschild des Solarmodules würde ich einmal die Leerlaufspannung und den Kurzschlußstrom bei guter Einstrahlung ermitteln.

    Liegen diese Werte um die 20V bzw. bei einigen Ampere wäre das dann ein gängiges Solarmodul für ein 12V-System und einen Shunt- bzw. Serienladeregler.

    den genannten Laderegler kenne ich nicht im Detail (von den Werten passt er aber schon).

    20A passen für das vorhandene Solarmodul denn überschlägig sind das 245W/14V*95% = max.16,6A Ladestrom.

    Aktuell mit dem gewöhnlichen Laderegler hast Du max. etwas weniger als den Imppt, sprich ungefähr 8A.

    Was sagen denn die Anzeigen des vorhandenen Ladereglers?

    Gute MPPT-Laderegler messen dagegen den Ladestrom und regeln bei höheren Ladeströmen diesen dann ab indem sie auf der Modulkennlinie in Regionen fahren wo dann eben weniger Ladestrom generiert wird.

    Eine Überbelegung bei der Solarmodulleistung wird in der Regel tolleriert (übertreiben würde ich es da aber nicht).

    Wie sich das genannte Chinesending genau verhält weiß nur der Chinese selbst.

    Bedenke : zu den aufgerufenen 75,95Euro kommt dann aber noch die Einfuhrumsatzsteuer von 19% dazu.

    >> suche lieber einen Lieferanten in der BRD oder EU.

    Falls Du doch unbedingt ein weiteres Solarmodul kaufen möchtest suche eines daß beim Impp ähnlich ist.

    Mit einer Reihenspannung <100V gleicht der Laderegler die Spannungslage dann prinzipbedingt selber aus.

    du hast jedenfalls keinen MPPT-Laderegler der aus zu viel Solarmodulspannung auch Ladestrom generieren kann (den Unterschied erkläre ich hier aber nicht schon wieder im Detail).

    Für solche Laderegler nimmt man bei 12V-Systemen üblicherweise Solarmodule die eine Umpp von etwa 17V haben.

    Deines hat aber knapp unter 30V.:(

    Das Solarmodul wird jedenfalls von der Batterie auf einen ungünstigen Arbeitspunkt heruntergezogen weit ab von Umpp wo per definition das Produkt aus Strom und Spannung am größten ist.

    Somit kannst Du nur mir etwa der Hälfte der Nennleistung von Solarmodul rechnen.

    Dein Solarmodul passt nur sehr bedingt zur gewählen Systemspannung und dem installierten Laderegler.

    >> kaufe Dir einen MPPT-Laderegler dann hast Du schon deutlich mehr Ladestrom.

    Wenn das dann nicht reicht kaufe ein zweites Solarmodul mit etwa den gleichen Strömen wie das erste.

    Dann kannst Du die Solarmodule auch in Reihe schalten (dann aber einen MPPT-Laderregler mit 100V Eingangsspannungsbereich vorausgesetzt).

    Willst Du aber weiter "frickeln" kaufe ein zweites Solarmodul mit ählicher Spannungslage, benütze den alten Ladergler weiter und verschenke weiter die halbe Solarmodulleistung.;)