Beiträge von horst98

    Ich komme mit meiner 15kWp-Anlage und 3kW Wärmepumpe mit einer Powerwall 2 nicht aus. Es müssen zwei werden.


    Da die PW2 einphasig angeschlossen wird und in Deutschland nur 20A (4,6kW) Schieflast erlaubt sind, würde ein serieller Anschluss auf einer Phase nur die Versorgungsdauer über die Batterie verlängern. Aber nicht die Leistung erhöhen. Im Zweifelsfall würde die seriell geschalteten PWs nicht leer und man würde Eigenverbrauch aus PV 'verschenken'. (Ich bekomme nicht mehr wirklich viel für den eingespeisten Strom durch die PV-Neidsteuer von Herrn Gabriel).


    Kann Jemand bei Gelegenheit bitte mal seinen Tesla-Solateur fragen, ob die zweite Powerwall auch unabhängig auf eine zweite Phase angeschlossen werden kann? Dann könnte man auf maximal 9,2kW Batterieleistung kommen.

    Zitat von Christian7

    würde eher sagen das Ist das Gateway nicht die Powerwall aber trotzdem sehr interessant zu wissen!
    würde ja nur zu gerne wissen was im Gateway für Hardware werkelt .... (:


    Müsste man fast mal probieren remote Draufzukommen 8)


    PS: Falls mal jemand der schrauben Dreher abrutscht und das GW offen hat gerne auch dazu PICs xD


    In den Autos von Tesla läuft Linux. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die selbe Software auch in der PW läuft. Denn die Batteriemodule sind ja identisch.

    Zitat von Tomyy

    Nicht aufregen, das Thema ist schon lange durch.
    Die deutsche Technik ist zig mal besser. Se wartet nur bis Tesla endlich Druck macht. :mrgreen:
    Der Weg mit den 100KWh gewickelten Zellen, ist eindeutig der Falsche.
    Deutschland wird niemals vorne weg gehen!
    Tomyy


    Erlauben Sie mir bitte, dass ich Sie hier ebenfalls auf den Boden der Tatsachen zurück hole.
    BMW gibt auf seinen Akku in Deutschland gerade mal 100.000km Garantie. Tesla gibt 8 Jahre unbegrenzte Garantie. Bei Vielfahrern mit 50Tkm im Jahr sind das immerhin 400.000km. Aktuelle Erfahrungen über Tachoständen von 200Tkm zeigen extrapolierte Batterielebensdauern bei Tesla von 1,2 Mio. Kilometern (bis 80% Restkapazität). Ein BMW ist mit 70% nach 100Tkm gerated. Da lässt sich das Auto nicht mehr wirklich praxistauglich bewegen.


    Und dann muss man sich mal die Fakten ansehen. Die BMW-Batterie wiegt 230kg. Macht 10,65 kg/kWh. Beim Tesla wiegt der Akku 600kg. Macht nur 6,67 kg/kWh. Und dazu ist der Akku noch komplett, aktiv gekühlt. Mit dem aktuellen Akku hat BMW etwas aufgeholt. Die Kapazität ist gestiegen, das Gewicht aber auch um 50kg. Jetzt liegt der Akku bei 8,48 kg/kWh.


    Über die angeblich 'überlegene' Effizienz der deutschen E-Autos werde ich demnächst auch mal analoge Rechnungen ergebnisoffen zu meinem Video anstellen.


    Sie haben es nun wirklich nicht verstanden. Je langsamer der Dieselmotor in der Stadt bewegt wird, um so schlechter wird sein Wirkungsgrad, da er immer weiter von seinem optimalen Betriebspunkt betrieben wird. In der Stadt dürfte ein Diesel im einstelligen Wirkungsgradbereich von 5-7% liegen. Auch hier ist der Tesla erneut um mehr als den Faktor 2 besser.


    Dennoch gebe ich Ihnen recht, dass das Model S alleine durch das hohe Gewicht und dem damit verbundenen hohen Rollwiderstand in der Stadt völlig fehl am Platze ist. Deshalb habe ich mich ja in meinem Video um Geschwindigkeiten von 80 und 120km/h gekümmert.


    Der beste Mobilitätsweg in der Stadt ist das Carsharing mit kleineren E-Autos.

    Ich halte 50mm für deutlich zu knapp. Vor allem bei 12 Metern. Vor allem, wenn man später mal was dazu einziehen will (z.B. Windgenerator). Dabei hat sich ein Bekannter zwei der alten Kabel kaputt gemacht. Ende der Geschichte war ein Aufputzkanal, weil die alten Kabel so im Rohr klebten, dass man sie nicht mehr raus bekam.


    Vor allem muss man größere Durchmesser berücksichtigen, wenn man eine Krümmung im Leerrohr benötigt. Da würde ich mich sogar mit 70mm nicht zufrieden geben.

    Zitat von alterego

    Da hilft eigentlich nur ein Holzofen um wirklich unabhängig zu sein. Der dürfte in Anschaffung und Unterhalt (trotz Kaminkehrer) auch noch billiger sein als eine Batterie bzw. die Batterie kann dann rein für den Notstrom kleiner und einphasig ausfallen.


    Entschuldigung vorab für meine Wortwahl. Aber so eine Dreckschleuder namens Holzofen mit Schwefel, Feinstaub und Stickoxiden kommt mir nicht ins Haus.

    Zitat von letsdoit

    Schau dir doch den Infini 10k an - der macht das.... Und den Batteriepack dazu kann man entwerfen - kein Problem. Dann deine Flächen mit jeweils einem Laderegler DC seitig einbinden und fertig.
    :mrgreen:


    Danke, tolles Teil. Und gar nicht mal so teuer.

    Wenn man die Li-Ion Technologie für die Notstromfunktion will, dann muss man aufpassen, dass man die möglichen Zyklen innerhalb der ersten 15 Jahre auch durchbringt. Denn nach 15J ist die Zellchemie hin, egal wie viel Zyklen man durch hat. Auch wenn man mit der Ersparnis nicht ins Plus kommt, so hat man wenigstens einen ordentlichen Deckungsbeitrag von vielleicht 80%. Ohne die WP bekomme ich aber die Anzahl an Zyklen nicht zusammen und der Akku rechnet sich zweimal nicht.

    Wie ich oben sagte, benötige ich die Notstromfunktion. Damit reicht ein einphasiges System leider nicht aus.


    Ist es auch nicht so, dass die einphasige Anbindung erfordert, alle wichtigen Verbraucher im täglichen Betrieb auf einer Phase betrieben werden müssen? Nur so kann man den zwischengespeicherten Strom maximal nutzen. Aber ich darf nicht so asymmetrisch die PV-Module anschließen. Also alles suboptimal.

    In meiner Firma habe ich mit besten Ergebnissen eine E3DC S10 Anlage vor fast einem Jahr in Betrieb genommen. Leider ist die Leistungsentnahme aus dem 13,8kWh Akku auf 2,9kW limitiert. Mehr bringen die Zellen nicht. Da der Nachtverbrauch des Unternehmens <2,5kW in der Nacht beträgt, kann der Akku optimal arbeiten. Der Akku ist 3-phasig angebunden.


    Jetzt möchte ich etwas Ähnliches zu Hause machen. Dort habe ich eine Wärmepumpe mit max. 2,7kW Drehstrom im Einsatz. Ich muss also den Akku dreiphasig anbinden, sonst drehen sich die Motore nicht. Wenn ich nun im Haus noch ein wenig Licht (alles LED) und Elektronik laufen habe, komme ich locker über diese 3kW der E3DC hinaus und kann nicht mehr autark aus dem Akku die Wärmepumpe betreiben. Ich suche deshalb eine Anlage, die mindestens 5kW 3-phasig autark abgeben kann. Autarkie ist wichtig, weil bei uns der Strom pro Jahr im Mittel in Summe zwischen 15 und 24h ausfällt (Schei...ß e.on)


    Was fallen Euch für Anlagen ein? Derzeit habe ich folgende 3-phasige Systeme gefunden:
    - Tesla Powerwall (2 Stk.) (6,6kW Spitzenleistung)
    - BYD PRO Hybrid 9-10 / P09B10-HC08 (9kW Spitzenleistung)


    Ein dreiphasiges System mit SMA Sunny Island sieht nach einer Überschlagsrechnung unbezahlbar aus.
    Nedap mit Axitec Akku sieht nicht viel günstiger aus. Es ist auch unklar, ob die dreiphasig laufen können.


    Dazu kommt noch eine kleine Herausforderung. Das Haus hat 6 Solarflächen (2 große und 4 kleine), die über 6 unabhängige Tracker laufen müssen. Die beiden großen Ost und Süd (5kWp) sollen mindestens den den Akku laden, wenn ich nicht alle Tracker auf den Akku bringen kann.


    Natürlich kann man die Wärmepumpe so steuern, dass sie bevorzugt tagsüber läuft und den 1.000 Liter Pufferspeicher belädt. Doch der reicht für den Wärmebedarf des Hauses über Nacht nicht aus. Die Verzögerung der Fußbodenheizung erfordert ein Nachladen über Nacht. Sonst ist der Boden im entscheidenden Moment durch die Verzögerung kalt.


    Was gibt es noch für dreiphasige Systeme?


    hier die vorläufige Spec.:
    10-15kWh Li-ion Akku (Für Blei habe ich keinen Platz und keine Belüftung)
    6 Tracker für 6 Strings mit gesamt ~10-14kWp (3 Ost, 2 Süd, 1 West)
    Strombedarf Sommer 30kWh pro Tag
    Strombedarf Übergangszeit 40kWh pro Tag
    Strombedarf Winter 60kWh pro Tag (max 70kWh)