Beiträge von danielsondi

    ich habe soeben ein super nettes und informatives Gespräch mit Commetering gehabt, vielen Dank dafür :) und darauf hin habe ich eine Email an innogy geschrieben. Mal sehen was die sagen


    Vielleicht hilft folgendes auch bei anderen:




    „am Standort Straße Hausnummer in PLZ, Ort betreiben wir eine PV-Anlage in der Volleinspeisung in der Niederspannung (Zählernummer: XXX). Aufgrund des Stromverbrauchs des Wechselrichters besteht hier ein Lieferverhältnis. Ich beziehe mich auf das Vertragskonto XXX mit den zugehörigen Rechnungen.



    Wenn ich den Sachverhalt richtig überblicke, bin ich mit dem Bezug von rund 100 kWh/Jahr im Grundversorgungstarif der e.on und werde hier wie ein RLM Kunde behandelt. Das ist aus meiner Sicht inhaltlich nicht korrekt und ich beantrage die Abrechnung als normaler Haushaltskunde, also Letztverbraucher im Sinne des EnWG (§ 3 Abs. 22), die Energie überwiegend für den Eigenverbrauch im Haushalt oder für den einen Jahresverbrauch von 10.000 kWh nicht übersteigenden Eigenverbrauch für berufliche, landwirtschaftliche oder gewerbliche Zwecke beziehen.



    Nach §12 Stromnetzzugangsverordnung „haben die Betreiber von Elektrizitätsverteilernetzen […] im Niederspannungsnetz für die Abwicklung der Stromlieferung an Letztverbraucher mit einer jährlichen Entnahme von bis zu 100 000 Kilowattstunden vereinfachte Methoden (standardisierte Lastprofile) anzuwenden […], soweit nicht nach Maßgabe des Messstellenbetriebsgesetzes eine Übermittlung von Last- oder Zählerstandsgängen erfolgt.“



    Zwar ist hier ein RLM Zähler installiert, allerdings ist dieser bezugsseitig nicht erforderlich. Ursächlich für die Installation des RLM Zählers ist meines Erachtens der §9 EEG 2017 und hier die Abrufbarkeit der Ist-Einspeisung sowie die Vermarktung im Marktprämienmodell. Die Übermittlung der Zählerstandsdaten erfolgt einspeiseseitig allerdings nicht bezugsseitig. Die Einschränkung „soweit nicht nach Maßgabe des Messstellenbetriebsgesetzes eine Übermittlung von Last- oder Zählerstandsgängen erfolgt“ ist damit für den Bezug nicht einschlägig und entsprechend bin ich bezugsseitig ein normaler Haushaltskunde



    Was hier meines Erachtens geschieht: Auf Basis des EEG wird hier bezogen auf die Erzeugung ein RLM Zähler verbaut und damit die technische Basis geschaffen für Bezug + Lieferung 15 Minuten Werte zu haben. Im System des VNB bekommt der Kunde dann das Häkchen „Messtechnik = RLM“ und aus diesem Häkchen wird dann abgeleitet, dass der Kunde auch beim Bezug ein RLM Kunde ist.

    Ich habe noch einmal eine Frage, da ich noch nicht weiter gekommen bin mit meinem Bezugsvertrag.


    Mir liegt folgendes Angebot vor. Klar der Verbrauch wird maximal 100 kWh/a sein, aber muss ich die Netznutzungsentgelte zahlen? Das ist ja verrückt wie viel das ist. Ist RLM immer so teuer? Dann machen 110 kWp in der Direktvermarktung ja auch keinen Sinn oder?


    Danke


    Da ich dieses bis her noch nicht angenommen habe kam heute eine neue Mail von innogy mit folgendem:


    Ich weiß gerade noch nicht was ich damit machen soll :(

    Nö, suche in den FAQ nach burgenlaender.

    Mieter kann PV-Strom bekommen, muss aber nicht wenn kaufmännisch bilanziell durchgeleitet wird. Dennoch entfällt ein Grundpreis im Bezug da nur noch ein Bezug am Netz ist.

    ok verstanden, es wird einfach nur das Delta gebildet. Aber dennoch werden zwei Zähler benötigt oder? Ein RLM Zähler und dann ein Z2, zu dem muss die Verteilung umgebaut werden oder?


    Ich habe soeben ein Angebot von Naturstrom erhalten, dort beträgt der Grundpreis jährlich 240€, also 90€ mehr als bei innogy

    ja habe ich, aber ganz so verstanden habe ich es noch nicht. Dann muss ich den Strom an den Mieter berechnen?

    Kaskaden-Messkonzept mit Erzeugung (z.B. PV ODER BHKW) UND diversen einzeln gemessenen Verbrauchern wie Haushalt, Gewerbe, Mieter, Nachtspeicher oder Wärmepume (oder umgekehrt) UND Doppeltarif (HT/NT)