Beiträge von ndorphin

    Gar nicht lustig finde ich ja das Handling der zukünftigen Batterieproduktion von VW. Ich halte fest:


    1. Der Steuerzahler soll gefälligst massig Subventionen rausrücken, 1 Mrd. wird ja offensichtlich nicht reichen. Teslas Gigafactory liegt bei 5 Mrd.


    2. VW möchte mit 100% EEs arbeiten (verständlich nach der Hans Werner Unsinn Diskussion) aber keine EEG Umlage dafür bezahlen. Soll das doch der dumme Stromkunde übernehmen.


    3. Nein, wir bauen das Werk nicht in strukturschwachen Regionen wo gleich vor Ort viel EE erzeugt werden (Küstenregionen) sondern in Salzgitter. Soll doch der dumme Stromkunde in den Küstenregionen für den dafür fälligen Netzausbau zahlen.


    https://www.heise.de/newsticke…n-Produktion-4421753.html

    Ich hab nichts von einer Lotterie der Einkommen geschrieben. Ein Faktor von bspw. 100 bei der Spreizung sollte eigentlich für alle genügen. Und die Wirtschaft würde sicher boomen, weil erwiesenermaßen geringere Einkommen prozentual höhere Kosumausgaben (nah an die 100% des Gesamteinkommens) haben als sehr hohe Einkommen. Ansonsten gilt die alte Weisheit: Geld will immer mehr Geld, das war ja auch mal die Intention diese Threads.


    Lottokratie ist übrigens ein Modell bei dem das Parlament überhaupt erst einen echten demokratischen Querschnitt der Bevölkerung abbilden kann. Ein richtig funktionierendes Parlament sollte nämlich durch alle Gesellschaftsschichten, Altersgruppen und Branchen vertreten sein. Unser heutiges ist es bewiesenermaßen ja nicht. Wir haben leider damals das verkorkste englische Modell übernommen, bei dem die Adligen/Eliten als geplante Fassadendemokratie das Heft des Handelns übernommen haben.


    Bla bla bla, was besseres fällt dir nicht ein? Nochmal, der Kapitalismus hat fast 200 Jahre Entwicklung auf dem Buckel. Am Anfang, im ersten Versuch (Manchester Kapitalismus) war es eine wirklich schlimme Sache, viel schlimmer als jeder Sozialismus. Als alternatives System gab es in Industrieländer genau nur einen Versuch (wenn auch langen), gestartet von durchgeknallten Typen (Lenin & Co.). So, und den Alternativen will man nur einen Versuch zugestehen obwohl der schon mal besser lief als der erste Kapitalismus?


    Wenn man echte Demokratie will braucht es Lösungen wie Lottokratie (über Parlamentsitze wird per Los entschieden), liquid Democracy (Direktabstimmung für die meisten Themen inkl der Möglichkeit seine Stimme zu übertragen) und vor allem relativ gleich verteilte Einkommen (nicht mehr als bspw das 100 fache des aktuellen Mindestlohns möglich) damit nicht wie heute die mit den hohen Einkommen die Politik über Gebühr beeinflussen.

    Wüsste jetzt nicht, was ich da vergessen hätte. Wie man sieht, diese Vollkosten sind möglich, jedoch nur aufgrund der hohen Laufleistung.

    OK, und aufgrund einer Kombination vieler außergewöhnlicher Dinge: Kleinstwagen, Erdgas und einer grossen Portion Leidensfähigkeit ca. 200km am Tag damit zu fahren. Respekt für die 175.000km im Up.

    Ach, die Kommunen verdienen doch sehr gut - schnell noch mal die Grunderwebsteuer erhöht und wer nur Ansatzweise denkt, das die kommende Grundsteuerreform günstiger wird, der denkt auch dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

    Also an der Spekulation im großen Maßstab verdient der Staat nix. Da werden nur Firmenanteile verkauft, solange 10% gehalten werden ist das steuerfrei.

    Meine Zahlen sind real im Portal Spritmonitor abgelesen. Ich habe von Anfang an alle Kosten eingepflegt. Ja, ich gebe es ja zu, ich habe nicht selbst gerechnet. Dann erkläre mir mal, wie Spritmonitor falsch rechnet, wenn man alle Kosten sauber eingibt! Es sind auch alle Wartungen in der Markenwerkstatt drin.

    Ist alles nachvollziehbar und dokumentiert.

    Ja, ich bin Vielfahrer (175.000 km in 3 Jahren), aber genau denen hast du doch das Elektroauto zum Sparen zugeschrieben. ADAC rechnet mit Max 30.000 km pro Jahr. Daran liegt das Problem. Echte Vielfahrer fangen drüber an ;)

    Schreib mal was zum Auto: Marke, Motor Baujahr. 13 cent/km für einen Neuwagen gehen nämlich nicht, der Wertverlust passt da nicht mit rein. Da gebe ich PV-Berlin Recht, das musst du mehr liefern um dich nicht unglaubwürdig zu machen.

    Irgenwie scheinen die Relationen nicht mehr wahr genommen zu werden. Wie viel BIP je ha kommt denn überhaupt rum?

    hattest du nicht den Statista Profi-Account?


    Also es sind wahnsinnige 20,5 Mrd Bruttowertschöpfung insgesamt, bei knapp 17 Mio Hektar. Davon sind die 6 Mrd Subventionen der EU abzuziehen. Da es noch weitere Förderungen gibt (Ernteausfälle usw.) bin ich mir sicher das da am Ende kommt eine solide schwarze Null raus.


    https://de.statista.com/themen/147/landwirtschaft/

    Es ist eigentlich ganz einfach. Hört auf Fleisch essen, dann braucht es der Bauer nicht zu produzieren.

    Das hilft nicht bzw genauso viel wie ihr müsst ja nicht rauchen als Lösung gegen Tabaktote. Es müssen Regelungen her die konventionelles Fleisch erheblich verteuern und deren Erzeugung verbessern. Weil die Industrie findet sonst immer Lösungen, zur Not exportiert sie das billig Fleisch nach Europa/Afrika oder sonstwo und die ganzen Probleme wie die Gülle bleiben hier.


    Mein Vorschlag wäre eine deutliche Verbesserung der Haltebedingungen. Nur noch Strohhaltung, genügend Auslauf und Platz. Und Kontrollen. Mit eine guten Kampagne konnte man auch alle Leute davon überzeugen das sich die Mehrkosten langfristig rentieren.


    Nur ist halt das Problem das die Kraftfutter und Fleischindustrie dagegen sind, und da kann man natürlich nichts machen!