Beiträge von weiser_uhu

    .....Lebenszyklenzahl.....


    Bei Batteriespeichern kauft man immer die Katze im Sack, man kann sich an den Herstellerangaben orientieren, doch ob das tatsächlich so eintritt, kann niemand wissen. Es hängt auch davon ab, wie die Batterie belastet wird und wie tief entladen, und noch einigen anderen Faktoren. Niemand gibt eine Garantie, dass die Batterie 20 Jahre hält. Wenn man 3 kWh jeden Tag über Nacht entnehmen will, sollte sie mindestens 10 kWh speichern können. Der Preis für eine solche Batterie ist ein teures Vergnügen, vorallem, wenn man nicht weiß, wielange sie hält.


    Ich würde die Batterie erstmal weglassen. Kann auch später jederzeit nachgerüstet werden, wenn man wieder 10 Tausend Euro übrig hat..... Das ist meine Ansicht.
    Grüße
    -charlie-

    Hallo salibonani,
    ich liebe Romanschreiber, weil das die Wirklichkeit viel besser zeigt als nüchterne Daten.
    Auch wenn ich hier gesteinigt werde, hier meine Ansicht:
    Ich hab mir eine winzige Solaranlage zugelegt, allein, um die Probleme zu erkennen, die damit verbunden sind. Ich befürworte grundsätzlich Solaranlagen. Aber Geld damit verdienen kann man keines. Wenn Du welches übrig hast und doch etwas Sinnvolles damit anstellen willst weil es auf der Bank keine Zinsen gibt, dann bau eine Anlage. Das ist auf jeden Fall besser, als es in ein nutzloses Hobby zu stecken.
    Technische Probleme gibt es die wenigsten. Die Anlagen seriöser Anbieter werden alle funktionieren.


    Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Entweder Du speist ins Netz ein, oder Du betreibst eine Inselanlage.


    Wenn Du einspeist (eigentlich die einzig sinnvolle Methode), hast Du den Papierkrieg und das Finanzamt und die Netzbetreiber.
    Alle verdienen an Deiner Anlage, die Komponentenhersteller, die Firma, die installiert, die Netzagentur (prima, ich bekomme Strom für 11 cent und verkaufe denselben Strom in derselben Sekunde für mehr als das doppelte), das Finanzamt sowieso. Alle verdienen gut, es gibt nur einen Einzigen,der wenig bis gar nichts davon hat: Das bist Du, der die Aufwendungen hatte. Nach meinem Rechtsverständnis müßten Energieerzeuger aus Solar, Wind, Wasser, Biogas oder anderen nachwachsenden Stoffen generell von einer EEG Steuer befreit sein. Aber die Gesetze sind so gemacht, dass immer die anderen Geld damit verdienen, nicht Du. Wenn das nicht wäre, hätten wir die Energiewende schon lange geschafft.


    Wenn Du das alles nicht willst, kannst Du eine Inselanlage betreiben, dann musst Du sämtlichen erzeugten Strom selber verbrauchen. Das fällt schwer, weil Erzeugung und Bedarf weit auseinanderklaffen. Im Sommer, vormittags um 10 bis um 14 Uhr weißt Du nicht, wohin mit Strom, weil fast keine Verbraucher an sind, und im Winter, abends (um mal die beiden Extreme zu nennen), wenn nichts mehr erzeugt wird, weißt Du nicht, wo den Strom hernehmen. Das geht nur mit Pufferbatterien, die sehr teuer sind und oft nicht lange halten. Manche heizen aus Verzweiflung einen Heißwasserboiler, um den erzeugten Strom wenigstens noch sinnvoll zu nutzen. Batterien machen die Anlage immer teuer.


    Bei Eigenverbrauch kann man natürlich nur das an Geld sparen, was man an Energierechnung im Jahr hat. Das sind bei mir 750 Euro. Mehr Geld sparen kann ich nicht. Und nur für diese 750 Euro soll ich so eine verzwickte Anlage bauen? Ich habe Schwierigkeiten, meiner Frau eine Rentabilitätsrechnung vorzulegen, letztere ist nämlich im Aufsichtsrat unserer Familie.


    Mein Rat: Wenn Du Geld übrig hast, dann mache es, es rechnet sich, jedoch nur über lange Zeiträume. Nimm keine Kredite.
    So, jetzt könnt Ihr mich zerrupfen.....
    Grüße vom
    -charlie-

    ...zu spät, Herr Seehofer, zu spät. Die Trasse ist bis Altenfeld schon so gut wie gebaut, die Drähte hängen schon dran....
    Diese Trasse wird unter allen Umständen gebaut, da kann niemand mehr was dran machen.


    Ich persönlich bin ja auch für viele dezentrale Einspeisungen, um die unschönen Überlandleitungen zu vermeiden, doch ich habe hier wenig Unterstützung. Naja, der Kram ist sowieso gegessen...


    Grüße vom
    -charlie-

    Zitat von cephalotus


    PV ist dramatisch effizineter als Photosynthese, dass dabei auch noch 100% Exergie entstehen ist idR ein weitere Vorteil.
    mfG


    ...wohlgemerkt: Ich bin für PV !
    Doch ich glaube, ein grünes Blatt ist weit effizienter. Nichts Technisches ist besser, als es die Natur vormacht.
    Ein Quadratmeter Blattfläche erzeugt im Sonnenlicht stündlich 3 Gramm Traubenzucker. Dieses wird dann in Holzstoff umgewandelt (Lignin). Nebenbei entsteht noch jede Menge Sauerstoff, das kann man genau berechnen. Das Ganze ohne Lärm und Gestank. Immerhin: Die meißten Eigenschaften haben die Techniker für PV schon von der Natur abgeguckt...


    Natürlich hat ein Blatt keine Steckdose, das werdet Ihr schon bemerkt haben.
    Aber der photochemische Kollektor ist noch nicht erfunden worden, vielleicht bringt das mehr.


    Grüße
    -charlie-

    Zitat von Tatra603

    Wenn Vollamateure aufgrund ihres mangelnden Wissens und ihrer sehr beschränkten intellektuellen Kapazitäten Thesen überprüfen,kommen VerschwörungsTheorien raus...


    das ist kein Vorrecht der Dummies, auch Wissenschaftler können sich irren. Ich möchte noch hinzufügen, dass CO2 ja nicht die einzige gefährliche Komponente ist, die wir in die Atmosphere entlassen.
    Aber wir müssen uns keine Sorgen machen, es gibt genügend "Vordenker", die uns sagen, was gefährlich ist und was nicht, da kann man sein eigenes Gehirn abschalten.
    Flugverkehr, Ozeanriesen, Autos, Heizungen, alles wird weiterbetrieben. Und wenn jetzt jeder Chinese sich einen Verbrenner PKW mit V8 Motor zulegen will, wird man es auch nicht verbieten können. Eher trägt jeder ein Beatmungsgerät mit sich rum.


    Grüße
    -charlie-

    Danke IqRS für den Hinweis, das würde mich sehr interessieren,
    habe "atmospheric O2/N2 ratio" eingegeben bei WIKIPEDIA, das kannte dort keiner.
    Schreibe bitte nochmal den Link oder die Webseite, wo das steht. Eventuell sieht man, wie das mit der CO2 Konzentration korreliert.
    Entschuldigung .....Goooooogle.....wars....
    Danke und Grüße
    -charlie-

    Manfred,
    tut mir leid, dass ich nicht bessere Tipps parat hatte, doch es fehlt noch die entscheidende Information:
    Wie machst Du weiter? Akkus abgeben, umtauschen, weiter nutzen, neue kaufen?
    Das würde mich noch interessieren.
    Danke für Deine Infos, waren auch für mich aufschlußreich.
    Grüße vom
    -charlie-

    ich respektiere andere Meinungen und prüfe, ob da was Wahres dran ist oder nicht. Man kommt nicht umhin, dieses zu tun, bei Zeitungsberichten besonders. Auch zu Zeiten von Kopernikus gab es "Gelehrte", die gewaltig auf dem Holzweg waren. Leute mit anderer Meinung wurden ggf. umgebracht, das ist heute vorbei (?????)
    Heute hat fast jeder Hersteller sein eigenes Labor mit Wissenschaftlern, die vom Unternehmen bezahlt werden und dann ein entsprechendes Gutachten anfertigen. Dieses fällt selten negativ aus. Insofern muss nicht alles richtig sein, was Proffessoren und Doktoren von sich geben. Gab ja auch schon Leute, die ihren Doktortitel zurückgeben mussten.


    Wie schon richtig geschrieben, wird weitergemacht, was Geld bringt, und es ist schwer, dagegen anzukommen. Trotzdem soooo viele Flugzeuge ständig in der Luft sind (jedes verbraucht 1 bis 3 Liter Kerosin pro Sekunde), versuche ich umweltgerecht zu leben. Es ist richtig, man muss bei sich selbst beginnen.


    Grüße
    -charlie-

    Zitat von Bunzlaus

    :danke: Einfach nur köstlich, dieser noch so junge Fred. Bin schon gespannt, welche CO²-Ausstoß - Befürworter/Verharmloser, leidenschaftliche Ressourcenverheizer und "Nach mir die Sintflut" - Vertreter ihr rumgetrolle hier noch zu manifestieren versuchen.


    nun, wenn es so ist, dann schaffe doch bitte zuerst den Flugverkehr ab. Dann wirst Du einer eventuellen Sintflut entgehen...
    http://www.zakynthos.at/online-Flugradar-zakynthos.htm


    Grüße vom
    -charlie-