Beiträge von weiser_uhu

    ich hab grad nochmal nachgesehen:
    Bei Winner wird die AGM Batterie für eine Erhaltungsladung mit 13,8 Volt angegeben. Ein Strom wird da nicht genannt, der stellt sich von selbst ein. Dabei dürfte auch noch keine Gasung auftreten. Ich habe SMF - Batterien, da ist die Erhaltungsladespannung 13,7 Volt angegeben, meines Erachtens rein akademische Unterschiede.


    Wenn die eingestellten Erhaltungsladeströme sehr klein sind, in dem Bereich wie von Dir genannt, dann kann es sein, dass die Erhaltungsladespannung von 13,8 Volt nicht erreicht wird. Um nun Überladung bei höherem Strom zu vermeiden, kann man eine Z-Diode geeigneter Spannung parallel schalten, über einen Widerstand entkoppelt von der Batterie, damit nix passieren kann. Dann erreicht man immer die Erhaltungsladespannung.


    Die Ruhespannung bei der AGM Batterie liegt bei 12,75 Volt. Jede Spannung darüber, also auch schon 13 Volt, dürften nach meiner Meinung bereits eine Entladung verhindern.


    schlonz: Eigentlich dürfte nichts passieren, wenn der Laderegler dran bleibt. Eigentlich.


    Grüße vom
    -charlie-

    Die Batterie lange Zeit (vielleicht ein knappes Jahr) ohne jede Ladung zu lassen, würde mir auch nicht gefallen, da leidet sie bestimmt darunter, auch wenn sie vorher voll war.


    Nach meiner Auffassung kann eine Batterie, wenn nur ein kleiner Erhaltungsladestrom fließt, auch nicht soviel Gas erzeugen, dass eine Explosion stattfinden kann, und eine Brandgefahr kann man durch eine sichere Konstruktion (auch im Hinblick auf die wirklich geringen Ströme) und der nur wenigen Bauelemente - wie von Dir beschrieben - in einem brandsicherem Gehäuse ebenfalls ausschließen. Egal, was es für ein Batterietyp ist, die Selbstentladung sollte ausgeglichen werden.



    Grüße vom
    -charlie-

    Ich dachte immer, egal was es ist: Großtechnisch kann jedes Ding preiswerter hergestellt werden als es ein einzelner privat machen kann. Bei Solartechnik scheint das nicht so zu sein, denn wie sonst wäre es erklärlich, dass sich so viele Leute eigene Anlagen hinsetzen. Und was da nicht alles getan wird, um den Strom, der vormittags in Massen anfällt, doch noch sinnvoll zu verwenden, wirklich bewundernswert. Davor habe ich den allergrößten Respekt.


    Ich sage jetzt was möglich und unmöglich ist:
    Es ist möglich, den gesamten digitalen Datenverkehr, der weltweit geführt wird, für die Dauer von 10 Jahren in Amerika abzuspeichern. Das ist möglich.


    Elektronische Zähler in Deutschland einbauen, die landesweit so über INTERNET gesteuert werden, dass preiswert erzeugter Strom auch preiswert verbraucht werden kann, das ist unmöglich.


    Dann bauen die Leute schon lieber eigene Energieerzeugungsanlagen, doch Vorsicht, sie dürfen nicht zu reich werden, da muss ein Gesetz her. Was nun mit dem überflüssigen Strom machen? Na, ins Ausland verschenken.


    Grüße
    -charlie-

    ...bin echt froh, dass Grafenrheinfeld endlich in den nächsten Tagen für immer ( ? ) vom Netz geht. Hoffentlich wird es kein Reservekraftwerk. Denn dann bleibt der Alptraum bestehen.
    Grüße
    -charlie-
    kalle bond: Gäbe es keine havarierten Atomkraftwerke, dann gäbe es auch keine "todlichen Evakuierungstransporte", vor denen man ja so viel Angst hat.
    fluzzl: Ich dachte immer, die Strombörse könnte preiswerten Strom mal preiswert an die Kleinverbraucher weiterreichen, doch das wird wohl immer Phantasie bleiben.

    Wind und Solartechnik sind eine tolle Sache. Da bin ich begeistert.
    Aber ich dachte immer, der Strom müßte für den Endverbraucher auch mal billiger werden. Wenn man nun sieht, dass es Zeiten gibt, da weiß man nicht wohin mit Strom (das ist ja eine Tatsache), dann ist meine Hoffnung doch berechtigt.
    Aber genau das Gegenteil geschieht, Strom wird immer teurer, und Netze leiten den Strom ins Ausland, genau wie im Artikel beschrieben. Die manchmal etwas ironische Schreibweise und den Ausdruck möge man ihm verzeihen, geschah wohl aus einer gewissen Verbitterung heraus.
    Um Bedarfdeckung und bedarfsgerechte Stromproduktion geht es schon lange nicht mehr, nur noch um Geld.
    Grüße vom
    -charlie-

    Es gibt da sehr viele verschiedene Batterietypen, alle reagieren anders. Bleibatterien sind gängig und am preiswertesten, und für diese liegen gesicherte Daten hinsichtlich der Lebensdauer vor. Wenn eine Blei- Solarbatterie lange halten soll, darf man sie maximal zu 30 % entladen. Dann hält sie so 2000 - 3000 Zyklen. Diese sind schnell vorbei bei täglicher Nutzung. Diese halten keinesfalls 20 Jahre....Es gibt andere Batterietypen, die man tiefer entladen kann und auch höhere Entnahmeströme zulassen, aber die sind auch deutlich teurer.


    Memoryeffekte gibt es bei Solarbatterien meines Wissens nicht.


    stromdachs: Freilich gibt es hier viele Leute, die die Anlage nicht nur aus rein ertragstechnischen Gründen gebaut haben ( ich eingeschlossen). Du hast das alles völlig richtig gemacht. Ich hab auch nur eine kleine Anlage und freue mich über jede kWh.....


    Grüße
    -charlie-