Beiträge von weiser_uhu

    Hallo Forenmitglieder,
    ich habe mich neu angemeldet, weil ich auf Eure Erfahrungen nicht verzichten kann und viele Fragen habe.
    Meine Anlage ist eine Inselanlage und nicht mit dem Netz verbunden. Ich habe kein Gewerbe und zahle bei einer so kleinen Anlage natürlich an Niemanden etwas. Sie dient dazu, verläßliche Zahlen zu bekommen.


    5 Stück monokristalline Kollektoren je 100 Wp, so ausgerichtet, dass sie am 21.3. und 21.9. um 12 Uhr Mittags exakt maximale Leistung abgeben,
    Solarladeregler, kein MPPT, der soll aber noch kommen.
    4 Batterien parallel 12 V, zwei 100 Ah, zwei 120 Ah,
    Sinuswechselrichter 12 -> 220 V , 1 kW Dauerleistung, 2 kW Spitzenleistung
    Verbraucher gibt es ausschließlich auf der 220 V Seite, Hoflicht, Hauslicht, Flurlicht, Computer, Drucker, Fernseher, SAT Empfänger, alles kleine Verbraucher.


    Meine heutige Frage bezieht sich auf die Batterie.
    Früher dachte ich so: Eine Batterie 12 Volt 100 Ah kann, wenn sie vollgeladen ist, eine Kilowattstunde speichern, wenn man sie bis 10,8 Volt entlädt. Inzwischen weiß ich, dass man sie nicht so tief entladen sollte, weil sonst die Zahl der Lade-Entlade-Zyklen stark abnimmt. Mein Batteriehersteller empfiehlt, sie nur zu 30 % zu entladen, dann könnte sie evtl 1500 Zyklen schaffen. Als nächstes erfuhr ich, dass Solarbatterien in Ihrer Kapazitätsangabe mit C100 berechnet werden, das bedeutet, die angegebene Kapazität von 100 Ah hat man nur mit einer 100 stündigen Entladung. Das wären dann nur 1 Ampere. Mit einem Ampere kann ich aber nichts anfangen, und belaste ich sie höher, dann sinkt die Kapazität drastisch ab. Die von mir gekaufte Batterie wurde für einen Wohnwagen angeboten....als ob der nur 1 Ampere (ein Birnchen) im Betrieb verbrauchen würde.


    Jetzt die Frage: Mit wieviel Ampere darf ich meine 100 Ah-SMF - Solar - Batterie dauernd entladen, ohne dass sie Schaden bezüglich der Zyklenfestigkeit nimmt? Doch sicher mehr als 1 Ampere. Meine Anlage ist so konstruiert, dass nur eine Entladung bis 12 Volt Batteriespannung stattfindet, dann wird der Wandler abgeschaltet (eigene Schaltung). Ich hoffe nun auf eine lange Lebensdauer. Ich versuche, Strom vom Kollektor möglichst gleich sinnvoll zu verbrauchen, und nicht erst zu speichern, doch das gestaltet sich schwierig.


    Inzwischen Grüße vom
    -charlie-


    Hallo Michael!
    Meine Grundprinzipien:
    Keine Kredite, keine Förderung, keine Einspeisung, alles selber verbrauchen, kein Fachmann, alles selber bauen! Klein anfangen, ständig erweitern, und zwar immer dort, "wo es klemmt". Baue evtl. bis 9 kWp aus, aber das liegt noch in den Sternen.
    Damit bin ich, nicht nur in der Solartechnik, gut gefahren. Bei mir rechnet es sich schon jetzt. Von Tausend Euro würde ich auf der Sparkasse nur 5 Euro Zinsen im Jahr bekommen, hier bekomme ich über 100 Euro....
    Ich habe kein Gewerbe, zahle nichts, spare einfach den erzeugten Strom im Bezug. Da kommt natürlich weniger raus als bei Netzeinspeisung, doch will ich die Unannehmlichkeiten von Anmeldung etc. nicht haben. Um 11 Uhr weiß ich nicht mehr wohin mit Strom, Batterien sind voll, Großverbraucher (z.B. Waschmaschine ) kann ich nicht anstellen, kleine Verbraucher wie Lampen, sind aus. Aber ich will nicht vorgreifen, das erzähle ich Euch alles noch.


    Inzwischen Grüße vom
    -charlie-

    Hallo,
    hab mich gerade in diesem Forum angemeldet, besitze eine kleine Anlage, die ich demnächst vorstelle.
    Sie hat 0,5 kWp, und so wie es aussieht, liefert sie jährlich ca. 500 kWh. 500 * 0,28 = 140 Euro. Die Kollektoren haben 400 Eurp gekostet, die Batterien ebenfalls 400 Euro (12 V 440 Ah gesamt), der Wechselrichter (1kW dauernd, 2 kW Spitze reiner Sinus) 150 Euro. macht zusammen etwa 1000 Euro.


    Also rechnet es sich. Da muss was anderes faul sein.....
    Grüße vom
    -charlie-