Beiträge von weiser_uhu

    Ein interessanter Artikel. Danke!
    Zudem sollte man bedenken, dass es immer Spitzenlastkraftwerke geben muss, für Zeiten, wo alternative Energie nicht zur Verfügung steht. Das Verfahren kann man sicher auch großtechnisch umsetzen. Was den Wirkungsgrad betrifft: Verbrennermotoren haben einen unglaublich geringen Wirkungsgrad, weil die Abwärme ja weg muss. Wieviel Abwärme macht denn eine Brennstoffzelle? Jedenfalls bedeutend weniger als ein Verbrennungsmotor. Schade, dass dazu nichts im Artikel steht, doch könnte man es sicher in Erfahrung bringen. Zudem kann eine Brennstoffzelle auch auf andere Energieträger umgeschaltet werden. Ein weiterer Vorteil liegt in der leichten Speicherbarkeit der Energie ohne Verluste über große Zeiträume. Gerade da besteht noch erheblicher Nachholbedarf
    Ich sehe das positiv, zudem auch "Biodiesel" zur Anwendung kommen kann.


    Grüße vom
    -charlie-

    Hallo,
    danke erstmal für die Informationen!
    Genaues kann man ja ohnehin nur sagen, wenn man genaue Zahlen hat was wo verbraucht und wo erzeugt wird. Und wenn man mit "Trassen" das Problem elegant lösen kann, werden wir wohl oder übel in den (etwas sauren) Apfel beissen müssen. Es gibt natürlich überall großen Widerstand gegen Stromtrassen, aber gemacht werden muss, was vernünftig ist.


    Zweiteilung der Strompreise ist natürlich großer Mist bei dem Streben nach europäischer Vereinheitlichung. Zwei verschiedene Preise für Strom können Investitionsnachteile mit sich bringen.


    Abspaltung von Österreich finde ich gar nicht gut.


    Freilich sind in El Hierro die Verhältnisse besonders günstig. Wenig energieschluckende Industrie, viel Sonne und Wind, und günstige Voraussetzungen für einen Wasserspeicher. Aber man hat nicht nur darüber geredet, sondern realisiert, und darauf sind die "El Hierros" stolz und mit Recht! Vorzeige - Anlage ! Gratulation!


    Genauso finde ich es gut, wenn einzelne kleine Betreiber Möglichkeiten finden, selbserzeugten Solarstrom effektiv auszunutzen oder zu speichern. In der Masse macht das dann doch etwas aus. Vielleicht werden die Batterien bald billiger und langlebiger, dann gehts richtig vorwärts. Lange dauert es nicht mehr, wegen Elektroautos.


    Grüße
    -charlie-

    okay, vielleicht sind meine grauen Zellen im Kopf etwas langsam.
    Bisher war es doch so, dass die Kohlekraftwerke immer ihren Strom Tag und Nacht losgeworden sind. Das ist nun nicht mehr so.
    Aber wenn in Spitzenverbrauchszeiten der Strom aus e.E. nicht mehr reicht und keine Speicher verfügbar sind, bleibt doch nur "das Netz" oder "Gaskraftwerk anschmeissen" (Kohle ist zu langsam). Deswegen meine Unterscheidung, oder sehe ich da was falsch? Kohle wird sowieso über kurz oder lang sterben.


    Grüße
    -charlie-

    Ja, den Verbrauch generell verringern ist immer eine gute Sache.


    Es heißt hier: Grundlastkraftwerke müssen sterben. Ja, denn die Grundlast wird von Wind und Speichern bestimmt jetzt schon abgedeckt. Kommt darauf an, wie hoch man die Grundlast ansetzt. Aber Spitzenlastkraftwerke werden vorerst bleiben müssen. Es ist auch gut Überschüsse in Batterien oder wie auch immer zu speichern, und eben das Verbrauchsverhalten über den Preis zu steuern. In Spitzenzeiten nimmt dann kaum noch jemand teuren Strom, und dann reicht es möglicherweise aus. Die Probleme wird man nur in der Gesamtheit mit verschiedenen Methoden lösen können.


    Interessantes Beispiel: Auf der Insel El Hierro (Kanaren) wird jegliche Elektroenergie aus Wind und Solar erzeugt. Es gibt auch ein Staubecken als Pufferspeicher. Dort kommt man ohne Dieselgeneratoren aus, es gibt sie zwar noch für den "Notfall". Man will dort die erste "autarke Region" sein, die ohne fossile Energie auskommt (von Propangaskochern mal abgesehen).
    Hier steht es:
    http://www.wochenblatt.es/1000…0001/0/33988/article.html
    und hier:
    http://www.heise.de/tp/news/El…rom-versorgt-2150928.html


    Das ist doch schon mal ein guter Anfang. Ein Hochspannungs - Verbundnetz brauchen die übrigens nicht, da reichen die dünnen Drähte, die vorhanden sind.


    Grüße
    -charlie-

    AD2):Zustimmung!
    Bei Benzin und Diesel ist es ja schon so, Preise verändern sich stündlich. Warum soll der Verbraucher nicht wählen können, wann er Energie bezieht und zu welchem Preis? Der Waschmaschine und dem Geschirrspüler, evtl. auch dem Auto ist es egal, wann es bedient wird. Im kleinen ist das ja jetzt schon so. Das wäre jedenfalls besser als große Netze zu installieren und den Strom nach Australien schaffen, weil es dort grade dunkel ist.....


    Meine Meinung: Regional erzeugen, möglichst regional verbrauchen. Nur wenig transportieren. Den Bedarf der Erzeugung anpassen, nicht die Erzeugung dem Bedarf anpassen, weil das nicht geht. Aber sicher trete ich wieder jemanden auf die Füße....
    Grüße
    -charlie-

    Ich denke, wenn Bedarf auftritt, muss er in jedem Fall zu jeder Zeit bedient werden. Aber nicht immer fällt genügend Energie aus erneuerbaren Quellen an. Erzeugung und Abnahme passen nie zusammen. Da hilft nur Import oder "Reservekraftwerke". Jedenfalls solange man noch keine geeigneten Speicher hat.


    Wenn es nun gelänge, den Strompreis variabel zu gestalten für den Kunden, dann könnten die Erzeuger, wenn viel Strom vorhanden ist, diesen billiger anbieten. Dann würden die Verbraucher hauptsächlich in diesen Zeiten zuschalten. Der Bedarf in der übrigen "teueren" Zeit würde sich reduzieren. Damit käme es nicht zu so starken Schwankungen und Diskrepanzen zwischen Angebot und Nachfrage und der Bedarf an Reservekraftwerken könnte klein sein.


    Aber das geht wohl nicht (wurde mir schon an anderer Stelle geschrieben) weil der Preis hauptsächlich durch feste Abgaben und nicht durch den Erzeugerpreis definiert wird. Diese Tatsache ist eigentlich auch schon ein Unding.


    Grüße
    -charlie-

    volle Zustimmung. Schaltung ist okay.
    Ich würde auch auf etwas höheren Ladestrom gehen und den Widerstand entsprechend niedriger wählen.
    Liegt die Akkuspannung unter der Z-Spannung, fließt der Ladestrom voll rein in die Batterie. Die Z-Diode verhindert, dass die Spannung an der Batterie die Z-Spannung übersteigt. Da geht der Ladestrom dann gegen null.
    Unter 13,7 V kann der Akku nicht gasen und deshalb auch kein Wasser verlieren.
    Über der "normalen" Diode in Serie mit der Sicherung fallen auch nochmal etwa 0,6 Volt ab, deshalb eine 14 V Z-Diode nehmen. Dann liegen am Akku etwa 13,4 Volt maximal an.


    Grüße vom
    -charlie-