Beiträge von GEST

    Das Nicht-Problem ist, dass quasi 99% aller EFH Besitzer min. eine Schuko Dose = Ladepunkt am Abstellplatz haben. Kosten 0€ und damit wahrscheinlich >80% der Jahreskilometer abdecken können.

    Der Bundesrat hat "schon" Anfang 2018 einen Gesetzentwurf vorgestellt, der dieses "Problem" auch für die Eigentümer und Mieter löst wenn der Stellplatz im Gemeinschaftseigentum liegt (mit explizitem Verweis auf das 1-Mio.-Elektroautos-Ziel der Bundesregierung).


    http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/004/1900401.pdf


    Die Bundesregierung ist natürlich mal wieder zu langsam für sowas.

    BMW-Land will überhaupt keinen Rechtsanspruch auf eine Ladestation im Gemeinschaftseigentum.


    https://www.golem.de/news/elek…nde-2019-1901-138904.html

    Allein der energetische Aufwand für ein Übertragungsnetz von Saudi Arabien bis "Biblis Bahnhof" ist der pure Irrsinn.

    Da hätte ich dann doch gern eine Begründung dazu.



    Hier ein schönes PDF Quelle : Weltenergierat "Energie in Deutschland - 16 Seiten Zahlen & Fakten "Der Pro-Kopf-Verbrauch an Energie beträgt in Deutschland 5,6 t SKE pro Jahr. Dies entspricht dem Doppelten des weltweiten Durchschnitts, andererseits der Hälfte des Vergleichswertes der USA (Seite 110)"ftlichen Hintergrund zumindest mal in Betracht ziehen.

    Man sollte dann schon zwischen Primärenergie und der tatsächlich genutzten Energie unterscheiden...

    Wollt ihr euch an einer "Europäischen Bürgerinitiative" für ein Ende der Steuerfreiheit von Kerosin beteiligen?


    https://eci.ec.europa.eu/008/public/#/initiative


    Wenn ihr Bekannte in anderen EU-Ländern habt, sollten die sich auch beteiligen.

    Es braucht nicht nur eine Million Unterschriften, es müssen auch in mindestens sieben Ländern Mindestquoten (natürlich abhängig von der Bevölkerung) erreicht werden.


    Hintergründe zu den Europäischen Bürgerinitiativen die mit dem Vertrag von Lissabon eingerichtet wurde:

    https://de.wikipedia.org/wiki/…che_B%C3%BCrgerinitiative

    Das mit dem Gewicht ist - mit Ausnahme des Model X - ja nur vorgeschobener Blödsinn. Und das X wird hierzulande ja nur in homöopathischen Dosen verkauft und ist auch sonst kein Verkaufsschlager.


    Unter der Annahme dass die Angaben bei Wikipedia stimmen:


    Maximalgewicht (leer):


    Model S: 2.100 kg

    E-Klasse (W212): 2.075kg


    Model 3: 1.850kg

    3er (G20): 1.540 kg (die Vorgänger waren 200-300 kg schwerer)


    Man sollte vielleicht mal erwähnen, dass die Verbrenner insbesondere in den unteren Klassen deutlich an Gewicht zugelegt haben. Der Golf in den letzten 20 Jahren z.B. mindestens 200 kg. Der Polo ebenfalls (und ist inzwischen breiter als der 4er Golf).


    "Einen Drei-Tonnen-Wagen zu bewegen, noch dazu mit extremen Beschleunigungswerten, das kann nicht ökologisch sein und auch nicht sozial"


    Gut, passt zum Niveau des Focus. Leider wird der Blödsinn aber auch überall sonst verbreitet.


    Ein Kumpel hatte mir gestern denselben Mist von heise geschickt. Da wird der "Experte" damit zitiert, dass Ökostrom ja knapp und wertvoll wäre.

    Klar, wenn man so dämlich ist und die Entwicklung im EE-Bereich in den letzten 20 Jahren verpennt hat, dann glaubt man sowas. Und wenn man sich entweder als Mietmaul oder Ahnungsloser profilieren will, sagt man sowas in der Absicht, es in die Öffentlichkeit zu tragen.


    P.S.

    Dafür dass er "als einer der profiliertesten Mobilitätsexperten Deutschlands" gelten soll, höre ich die Tage zum ersten Mal was von ihm.


    P.P.S.

    Es wäre dem "Experten" besser angestanden, die Reduzierung des PKW-Bestandes auf maximal die Hälfte des aktuellen Bestandes zu fordern, verbunden mit dem dafür sinnvollen Umbau der Mobilität.


    Aber bei Greenpeace geht's eben auch schon lange nicht mehr darum "Gutes" zu tun, sondern nur noch um spektakuläre Effekte damit man mehr Moneten einsammeln kann. (*hust* Brent Spar *hust*)

    Das KBA meldet durchschnittlich 13.922 km pro Jahr für PKW (2017).


    Da der Durchschnitt durch wenige große Zahlen (hier die Vielfahrer) erhöht wird, würde ich raten dass der Median (a.k.a. die Hälfte des PKW-Bestandes) jeweils weniger als 12.000 km pro Jahr zurücklegt.


    Benziner- und Diesel-Bestand legen ungefähr gleich viel Strecke pro Jahr zurück, da der Dieselanteil im Bestand aber nur bei einem Drittel liegt, würde ich davon ausgehen, dass die Hälfte der Benzin-PKW pro Jahr weniger als 10.000 km fahren.

    Zitat

    Ein 20.000 Euro teures Elektroauto von Volkswagen soll Haushalten mit niedrigerem Einkommen den Einstieg in die Elektromobilität ermöglichen. Laut einem Bericht des Handelsblatts sollte das Auto erst in mehreren Varianten am deutschen Standort Emden gebaut werden, der Produktionsplan wurde jedoch verworfen. Wegen zu hoher Lohnkosten werde das Fahrzeug, das konzernintern als MEB Entry bezeichnet wird, in Osteuropa entstehen - vermutlich im slowakischen Bratislava.

    [...]

    Die heutigen Preise für Kleinwagen seien unhaltbar, wenn Elektromotoren verwendet würden, sagte VW-Aufsichtsratsvorsitzender Hans Dieter Pötsch damals der Zeitung Welt.

    https://www.golem.de/news/elek…t-werden-1905-141320.html



    Zitat

    Das schwedische Startup Einride betreibt mit DB Schenker auf Schwedens Straßen einen fahrerlosen Elektro-Lkw. Das Fahrzeug sieht durch seine fehlende Fahrerkabine so aus, als sei es einem Science-Fiction-Film entsprungen.

    [...]

    Am 7. März 2019 entschied die schwedische Transportbehörde, dass der T-Pod in der Lage sei, in Übereinstimmung mit den schwedischen Verkehrsregeln zu fahren. Am 11. März genehmigte die Behörde den Antrag von Einride, das Pilotprojekt auf eine öffentliche Straße auszudehnen. Die Genehmigung gilt für eine öffentliche Straße in einem Industriegebiet und ist bis Ende 2020 befristet.

    https://www.golem.de/news/einr…aren-aus-1905-141317.html


    Zitat

    EnBW will sein Ladesäulennetz mit 2.000 weiteren Schnellladepunkten ausbauen. Bis Ende 2020 soll das Netz um bis zu 1.000 Standorte in ganz Deutschland erweitert werden - pro Standort werden also im Schnitt zwei Ladepunkte errichtet.

    [...]

    In der Regel sollen die Ladestationen eine Leistung von mindestens 50 kW bieten. Die bestehende Schnellladeinfrastruktur der EnBW an deutschen Autobahnen soll auf eine Ladeleistung von 150 kW und mehr aufgerüstet werden.

    [...]

    Über die Verteilnetztochter Netze BW will das Unternehmen die lokalen Stromnetze bis 2025 ausbauen und investiert rund 500 Millionen Euro, damit die zusätzlichen Anforderungen durch den Aufbau der Ladeinfrastruktur gedeckt werden können.

    https://www.golem.de/news/elek…rrichten-1905-141316.html

    Ist ja fast schon wie bei AKW-Neubauten :D


    Zitat

    “Schadenfreude” – ein Begriff, der so einzigartig deutsch ist, dass er als Vokabel sogar Einzug in die englische Sprache fand. Nach Audi muss nun auch Mercedes einräumen, dass es bei der Massenproduktion seines ersten komplett neu konstruierten E-Autos zu Verzögerungen kommt. Das ist insofern pikant, als dass gerade die deutschen Autobosse in Hinterzimmergesprächen gerne über Teslas Produktionsprobleme gelästert hatten.

    https://emobly.com/de/news/der-mercedes-eqc-laesst-warten/


    Soll an Problemen bei der Akkuproduktion liegen. Für den Rest des Jahres soll die wöchentliche Produktion deshalb bei maximal 1.000 Stück liegen.