Beiträge von CarpeDiem

    Der gute DD0RJ-1 möchte hier nur rumstänkern!

    Natürlich sind die SMI260 EMV-geprüft und es liegen entsprechende Zertifikate vor. Diese wurde auch diesem Kunden weitergegeben.


    Klar ist allerdings auch dass immer bei diesen Geräten eine gewisse Störstrahlung vorliegt (die hier aber vollkommen im zulässigen Bereich ist!), die im Einzelfall spezielle Entstörmaßnahmen notwendig machen. Das wäre dem Kunden mit Feritkernen etc. möglich gewesen. Natürlich kann der Hersteller oder Händler dies nicht für den Einzelfall machen....

    siehe z.B. Studie Krauter

    nun ja, die messen mit einem kalibrierten 215 Wp modul... und teilweise sind die zahlen aus den jahren 2013/14/15...

    ... und was willst Du damit jetzt im Detail sagen?? OK, die Zahlen sind nicht mehr die aktuellsten; es gibt aber noch, soweit ich weiß, eine Nachfolgestudie.

    Was Du der Studie vorwerfen kannst ist, dass Sie nicht den erweiterten NA-Schutz mancher Wechselrichter im Test erwähnt haben. Das ändert aber nichts am Vergleich der Werte von z.B. Envertech zu AEConversion.

    nein, das liegt daran, dass wir gerade sehr stark ausgelastet sind, das Wetter zu schön ist, Urlaubszeit ist ...

    Der einzelen Wechselrichter und die jeweiligen Komponenten kommen in den nächsten Tagen in den Webshop

    ... das mit dem besseren Wirkungsgrad der AE-Conversion-Wechselrichter halte ich für ein Gerücht....

    siehe z.B. Studie Krauter


    Wenn du Spitzen-Wirkungsgrade und hohe Zuverlässigkeit willst, dann musst Du schon die Enphase-IQ-Wechselrichternehmen.

    Nein, was er gepostet hat ist die relativ oberflächliche Herstellererklärung zur neuen Ausgabe der VDE4105-2018. Das ist aber nicht das Grundzertifikat, das du ja zur Anmeldung brauchst (denn darauf achten ja die Netzbetreiber...).


    Sie haben doch sicher schon Anlagen mit diesen Wechselrichtern angemeldet und haben das notwendige Zertifikat über den NA-Schutz gem. VDE4105-2011 (bzw. im neuen Formularsatz das Formular E.7) greifbar. Bitte mal posten, Danke.

    Kannst Du mal bitte das originale VDE-4105-Zertifikat posten?

    Soweit ich mich erinnere, galt die Zertifizierung immer nur in Kombination mit dem Gateway (... das die wenigsten Leute haben...)

    CarpeDiem


    Warum bietest du nicht eine Grid-Box an mit einer 10A-Sicherung. Dann hätte man die von dir beschriebene Reduzierung schon drin. Nur mal so als Geschäftsidee...

    ja, wäre ideal - nur das ursächliche Problem würde dadurch nicht gelöst werden:

    Der "Lastfall" ist hier z.B. ein Kurzschluss eines Verbrauchers, der einen "unendlich hohen" Strom fordert. Die Sicherung im Anschlusskasten ermgölicht dann (ohne Reduzierung) einen Stromfluss von z.B. 16 A. Und von Deiner Solaranlage kommen dann nochmals aus der anderen Richtung 1,3 A oder 2,6 A oder ... A dazu - was halt für den kritischen Stromzweig über den für 1,5mm² erlaubten 16 A liegt.

    Es hilft alles nix, die Sicherung am Anschlusspunkt der Einspeiseleitung muss reduziert werden.

    nicht bei einer Anlage bis 600W Einspeiseleistung entsprechend der Normen VDE 0100-551 und VDE 0298-4.

    Eine gute Übersicht über die aktuelle Lage entsprechend der Normen bietet dieses Dokumentder DGS.

    Nach der neuen VDE100-551 ist die Einspeisung in einen Endstromkreis (an dem also auch Verbraucher angeschlossen sind) nicht an die 600 W max. Einspeiseleistung gebunden. Diese Grenze gilt für das vereinfachte Anmeldeverfahren.

    Du kannst über eine Einspeisesteckdose (bei üblichen Stromkreisen) bis 3,6 kW AC in Endstromkreise einspeisen. Allerdings musst Du dann die Sicherung dieser Leitung um den Betrag reduzieren, den du maximal einspeist.


    Generell sind es verschiedene Dinge,

    a) was in Normen und Richtlinien steht

    b) was die DGS oder Marcus Vietzke erzählt ( und sich eben oft von a) oder c) unterscheidet)

    c) was vom jeweiligen Netzbetreiber akzeptiert wird


    Willst Du die Anlage offiziell betreiben und beim Netzbetreiber anmelden, dann wirst Du kaum darum herum kommen, dich nach dessen Anforderungen zu richten. Freilich kannst Du den jeweiligen Sachbearbeitern (die oftmals noch einen schlechten Wissensstand über die aktuelle Lage der Zulassung etc. haben) mit "guten Argumenten behilflich" sein (z.B. dem aktuellen Stand der Normung).


    Irgendwelche Dinge, wie z.B. das Inanspruchnehmen der Leitungsreserve oder das Ausnutzen von Messtoleranzen oder Details zum Brandrisiko werden Dir beim Anmeldeprozess bzw. beim Kontakt mit Deinem Netzbetreiber sicherlich nicht hilfreich sein.

    ja, richtig, die Einspeisesteckdose muss ebenfalls von der Fachkraft erfolgen - aber das war ja in diesem Thread gar nicht die Frage!


    Und nein, die "GAD" (soviel zum Thema laienverständlich...), vulgo Geräteanschlussdose, muss nicht wetterfest sein, wenn sie im Innenbereich installiert wird - aber das betrifft nach unserer Erfahrung halt ca. 20 % derartiger Anschlüsse...