Beiträge von Herjer

    Zitat von Zellenschaden

    soeben mal per Internet in meine Anlage geschaut:


    Unten ist die Tagesleistung, d.h. es wurden mehr als 30 kwh produziert, die aktuelle Leistung ist nur noch 1-2 kw da die Batterien gefüllt sind und nicht mehr verbracuht wird.


    Diese Tagesleistung habe ich also an Bezug gespart. !


    Aber nur, wenn Du sie auch vollkommen nutzen würdest. Und das bezweifel ich. Denn in so einem Fall wäre die Batterie unterdimensioniert.
    Und somit ist es Schönrechnerei

    Das würde die Batterienutzung aber nur zusätzlich verteuern.
    Ich bin bei meinem Gedankenspiel ja schon sehr positiv (batteriefreundlich) rangegangen und finde in meiner Rechnung trotzdem keinen Sinn im Speicher.


    Die Differenz zwischen Vergütung und Preis für zugekauften Strom wird sich zwar auch vergößeren, wieviel ist aber natürlich spekulativ. Und wenn die Differenz in 3 Jahre 50% größer und die Speicherpreis dann 50% niedriger Sinn, dann kann man immer noch nachrüsten.
    Aber egal, wie ich es drehe - im Moment komme ich mit meiner Berechnung nicht hin (zum pro).

    Ich plane, eine PVA mit ca. 10 kwp zu installieren.
    Bei der Planung kam mir auch der Gedanke, ein Speichersystem zu nutzen.


    Meine Grundgedanken:
    - der erzeugte Strom wird im Moment für 13.28 ct/kwh verkauft
    - falls die Energie zwischengespeichert wird, dann habe ich im besten Fall einen Wirkungsgrad von ca. 80%
    - damit würde ich praktisch 13.28 / 0.8 = 16.6 ct/kwh zahlen.


    Aktuell kostet der Bezug bei der Enbw, dem lokalen Anbieter ca. 21.6 ct netto, ist also 5 ct teuer.
    Die Mwst auf den Eigenbedarf muss ich eh zahlen. Beim zusätzlichen Nachkauf, würde dies zusätzlich dazukommen, also muss ich statt dem Netto-Preis den Brutto-Einkaufspreis ansetzen. Ist das richtig? Also ca. 28.1 ct
    Ich würde also einen Preisunterschied von ca. 11.5 ct /kwh haben.


    Bei einem optimitischen höheren EV durch einen Speicher würde ich wohl ca. 3000 kwh zusätzlich selber nutzen. Das wären dann 345 Euro/Jahr.
    Also selbst nach 20 Jahren weniger als ein gutes System kosten würde. (ich bin von Blei ausgegangen, Lithium würde noch schlechter aussehen).


    Sind meine Gedanken richtig? Oder habe ich da etwas total falsch verstanden.
    Weil nach der obigen Überlegung macht ein Speicher selbst bei 30% Zuschuss keinen Sinn.

    Der Versatz der SAT-Anlage ist jetzt fest geplant. Soll ca. 150-200 Euro kosten - warte aber auf Komplettpreise.


    Die Lüftung ist die Entlüftungsleitung für die Abwasserrohre. Ich glaube nicht, dass die versetzt werden kann. Kenn mich da aber auch nicht aus. Werde das aber mal ansprechen.


    Ich glaube, wenn ich das jetzt richtig gelesen/interpretiert habe, dann gibt es für eine 10+ kwp Anlage eine etwas geringere Vergütung (ca. 0.7 ct/kwh). Daher macht eine 12kwp Anlage nur dann Sinn, wenn die Preise pro kwp entsprechend günstiger sind. Richtig?

    Zitat von seppelpeter


    Brauch ihr eher morgens/vormittag oder eher nachmittags/abends Strom?
    Dementsprechend würde ich belegen wobei ich ungefähr gleich belegen würde und höchstens 4/6 oder 6/4 ungleich legen würde.


    Hast Du ein Foto vom Ost-Nord-Ost Dach?


    Das ONO-Dach ist das Bild von der Ost-Seite (-100° Ausrichtung)
    Auf der Westseite bekommen wir kaum mehr als 5 kwp unter. Im Osten wäre mehr Platz.
    Strom würde hauptsächlich ab Mittag verbraucht werden. Aber da lässt sich auch noch etwas regeln.


    Wenn ich PVGIS richtig interpretiere, dann kann man in den Wintermonaten vom Ostdach täglich einen Ertrag von über 0,60 kwh/kwp erreichen. Da würde jede kwh beim Heizen unterstützend wirken. Aber Zukauf wäre wohl billiger.


    Zitat

    Solltest aber nicht mit mehr als 850 kwh/kwp rechnen.


    In der Gesamtsumme, also Durschnitt beider Dachflächen?

    Würdet Ihr gleichmäßig 5+5 kwp bestücken und unter 10 kwp bleiben oder eher versuchen, das Maximum herauszuholen? Das wären ca. 5 kwp auf dem West- und ca. 7,5 kwp auf dem Ost-Dach.
    Würden die zusätzlichen 2.5 kwp auf einem Ost-NordOst-Dach Sinn machen?

    Ich habe vor, ein vorhandenes Objekt käuflich zu erwerben und möchte dann eine Photovoltaik-Anlage erstellen lassen.
    Die Ausrichtung ist -100° Ost, 80° West
    Laut PVGIS gibt es einen Ertrag von 827 bzw 909 kwh/kwp (bei 10% Verlust)


    Anbei Fotos (nicht optimal) des Daches. (das mit der SAT-Anlage ist nach Westen ausgerichtet)
    Die Fotos sind gegen 7:30 gemacht worden - nur so früh gibt es Schatten. Ansonsten gibt es nur eigenen Schatten auf dem Dach.


    Die Dachfläche hat Abmaße von ca. 9 x 6.5 m (aus Bauplan anhand der 35° Neigung errechnet).


    Macht es Sinn, bei den örtlichen Gegebenheiten, eine PV zu errichten (Ost-West)?
    Das Haus hat eine SWP und wird daher ausschließlich mit Strom geheizt.

    Zitat

    Den Speicher würde ich mir selbst gerne einbauen wollen. Er hat da ein paar Features die extrem zukunftsträchtig sind. EconamicGrid schon ein Begriff? Wurde das vorgestellt vom Verkäufer? Falls nein, ist er ein Idiot. Hinter dem Speichergerät, welches Dir angeboten wurde steckt das Gerät von der Deutschen Energieversorung, der Senec Home.


    Wenn ich mir die Datenblätter anschaue, dann hat der SENEC eine Entladetiefe von 50%, der SolarInvert aber 55%.


    Woher kommt das? Ist die Firmware unterschiedlich? Falls ja, dann kann man die Speicher doch nur bedingt vergleichen - oder?