Beiträge von Herjer

    Ja - ich habe ihn im Dezember informiert und er hat dies 3 Wochen später bestätigt.

    Das Finanzamt will nun einen 'Beweis' - also eine korrekte Rechnung. Auf die warte ich nun aber schon seit einer Weile.

    Ist es normal, dass es dann immer solche Verzögerungen gibt?

    Ich bin 2020 in die KUR gewechselt und warte immer noch auf die Jahresabrechnung 2019 und somit auch auf den ersten Abschlag in diesem Jahr.

    Mit welchen Reaktionszeiten muss man da normalerweise rechnen? Ich finde es schon außergewöhnlich lang.


    Wenn ich dann irgendwann eine Nachrechnung erhalte - wie ist diese umsatzsteuerrechtlich zu betrachten?

    Das ist eventuell klar, wenn ich die Abrechnung eines Tages mal in der Hand habe.

    Aber was wäre eigentlich korrekt?

    Muss/darf in der Nachzahlung die Umsatzsteuer ausgewiesen werden (da es sich um die Nachzahlung von 2019 handelt) oder nicht, da wir 2020 und somit die KUR haben?

    Danke für die Antworten.

    Ich werde schauen, was das Finanzamt sagt.

    Ich hatte zwar pauschal Motorsäge geschrieben, mir ging es aber im speziellen Fall um einen Hochentaster.

    Weniger gefährlich - aber zum Stutzen einer Weide mehr als ausreichend.

    Die Äste wachsen bis zu 2 m im Jahr und da muss regelmäßig etwas getan werden.

    Im Herbst muss dann doch ein einmal stärker zurückgeschnitten werden, was ich dann nicht mehr selber machen kann (zu hoch und zu dick). Da hatte ich den Wuchs massiv unterschätzt.

    Bäume anderer ist aber sicherlich ein etwas anderes Thema.


    Bei Ablehnung müsste ich den ersten Fall als Handwerker-Leistung (20% pauschale Erstattung) ausweisen.

    Es der PVA zuzuordnen ist aber ein attraktiverer Gedanke.


    Was passiert eigentlich, wenn man die Vorsteuer mit der Umsatzsteuererklärung schon deklariert hat und Monate später die Kosten in der Einkommensteuererklärung dann doch nicht akzeptiert werden?

    Wiso hat keinen Bezug zu den Nummern hinterlegt. Ich finde das unübersichtlicher.

    Meiner Meinung nach ist Elster einfacher und übersichtlicher bei der Ust-Erklärung als die WISO Software.

    Nachteil ist, dass man bei vielen Ausgaben, diese separat für sich listen und zusammenrechnen muss.

    Ich denke, dass der Titel schon genug aussagt.

    Wenn man einen Baum auf dem Grundstück hat, welcher so hoch ist, dass er auf die PVA Schatten wirft bzw. ohne ihn zu Stutzen werfen würde, kann man dann die Kosten für das Fällen bzw. Stutzen steuerlich dem Kleinunternehmen zuordnen?

    Und wenn ja, dann könnte man auch eine Motorsäge absetzen, wenn man die Arbeit selber ausführen würde?

    Das würde bedeuten, dass sich der Wert des Direktverbrauches immer auf den fiktiven Einkaufswert bezieht?

    Also nicht nur die zu zahlende Umsatzsteuer?


    Statt für 3 oder 12 ct müssten dann 22 ct angesetzt werden?!

    Ich bin der Meinung, dass ich da vor Jahren hier im Forum etwas anderes gelesen hatte.


    Im worst case Spitzensteuersatz (ca. 42%) würde dann einem der Eigenverbrauch mehr als 16 ct pro kWh kosten?

    12ct (da nicht verkauft) + 4ct (42% DIfferenz von 22 und 12).

    Da rechnet sich ein Speicher nie (egal wie die Speicher-Preise in x Jahren sind)

    Und mit Speicher würde man immer einen "höheren Gewinn" haben. Zumindestens, was die Rechnung für das Finanzamt angeht.

    Irgendwie unlogisch, dass mein Unternehmen steuerlich mehr Gewinn macht, je mehr ich selber entnehme.

    Anlagengröße 17.36 kWp,

    Zeitpunkt der Inbetriebnahme: 25.06.2014


    Meine Frage bezieht sich nur auf die ersten 10% der Gesamtproduktion), auf die ich keine Vergütung bekommen würde.

    Wenn ich die nun selber entnehme - muss ich als Einnahme für die PVA den Marktpreis (also den Preis, den ich erzielen würde, wenn ich den Strom verkaufe) ansetzen oder den Preis, für den ich die restlichen 90% des Stroms verkaufen könnte (nur nicht die 10%, um die es eigentlich geht)


    Der Strombezugspreis interessiert doch nur für die Berechnung der Ust.?!

    Der Wert ist klar. Da gibt es keine Unklarheiten / Differenzen.


    Ich habe 2017 15747 kWh produziert und 2465 kWh entnommen.

    Meine Rechnung:

    10% von 15747 kWh = 1574,7 kWh á 3,474 ct = 54,71 €

    2465 - 1574,7 = 890,3 kWh á 12,726 ct = 113,30 €

    = 168,00 €


    Bemerkung:

    3,474 ct (lt. netztransparenz.de der Marktwert für 2017)

    12,726 ct (meine Vergütung für 06/2014)


    Ist der Wert für die ersten 10% von 54,71€ korrekt oder muss dort 200,39 € angesetzt werden?

    Für letzteres fehlt mir aber jedes Verständnis.


    PS.:

    Ich wollte mit runden Zahlen arbeiten, damit man die Zahlen besser nachvollziehen kann. Daher die fiktiven Werte im Ausgangspost.

    Alle PVA mit gefördertem Speicher müssen doch vor dem gleichen Problem stehen. Oder?!

    Ich habe eine PVA, die größer als 10 kWP ist.

    Ich muss 10% selber verbrauchen bzw. kann sie nur zum Marktpreis verkaufen.


    Fiktive Werte:

    Marktpreis: 3 ct, Verkaufspreis lt. Vetrag: 12 ct

    Meine jährliche Produktion liegt bei 15.000 kWh

    Mein Eigenverbrauch bei 2.250 kWh (also 15% der Produktion).


    Ich bin bislang immer davon ausgegangen, dass ich in der Steuererklärung für die Eigenentnahme

    1500 * 3ct = 45.00 € (die ersten 10%)

    750 *12ct = 90.00 € (die Menge, die die 10% der Jahresproduktion übersteigt)

    und somit 135 € gesamt angebe. Das wäre ja der Betrag, den ich erhalten würde, wenn ich keine Eigenentnahme gehabt hätte und zu 100% verkaufen würde.


    Das Finanzamt will nun aber auf die gesamten 2250 kWh die 12 ct anrechnen.


    Was ist nun korrekt. Ich hatte im Oktober Einspruch eingereicht, aber das FA lässt sich Zeit und hat bislang noch nicht final geantwortet.

    Ich habe bislang nichts schriftliches. Aber am Telefon wird mir immer nur gesagt, dass meine Variante (mit der teilweisen Anrechnung des Marktpreises) falsch sei.


    Was ist korrekt?