Beiträge von solarteur0502

    Meines Wissens ist der Hauptgrund, dass bei Wartung, oder Fehlersuche das Gerät allpolig getrennt ist, um Gefahren für den Prüfer/Monteur abzuwehren, falls nur eine Phase abgeschaltet wurde und dort am Stromkreis gearbeitet wird.

    Das ist falsch!

    Die Spannungsfreiheit kann der Elektriker auch mit 3 Einzelsicherungen herstellen. Bevor er Hand anlegt, muß er die Spannungsfreiheit feststellen und ggf. "gegen Wiedereinschalten sichern". Macht er das nicht und bekommt einen gewischt, hat er gegen grundlegende Sicherheitregeln verstoßen und kann von Glück sprechen, wenn es glimpflich abgegangen ist!

    Beispiel: Der Monteur hat die 3-pol. Sicherung mit einem Handgriff ausgeschaltet und macht sich ans Werk - es war aber ein ganz anderer Stromkreis.....

    Hallo stromdachs, dann begründe doch die Vorschrift, dass dreiphasige Geräte allpolig abschalten müssen. Ich lerne gerne dazu.

    LG

    Trotz der neuen Normen ( zusätzlicher Überspannungsschutz etc.) empfinde ich diesen Preis bei den angebotenen Komponenten etwas zu hoch. Sollte jedoch ein neuen Zählerschrank mit enthalten sein, sieht es schon wieder ganz anders aus und wäre als marktüblich einzustufen.

    3-phasige Geräte benötigen auch einen 3-phasigen Sicherungsautomaten oder Lasttrennschalter. Meines Wissens ist der Hauptgrund, dass bei Wartung, oder Fehlersuche das Gerät allpolig getrennt ist, um Gefahren für den Prüfer/Monteur abzuwehren, falls nur eine Phase abgeschaltet wurde und dort am Stromkreis gearbeitet wird.

    kalle bond: Ich danke Dir für das Lob. Der Speicher läuft nun seit 2016 stabil. Ich hatte aber zuerst nur 2,5 kWh, dann ein Jahr später erneut 2,5 kWh nachgerüstet und als meine Lebensgefährtin 2018 bei mir einzog, musste ich auf 7,5 kWh erhöhen, da sie sich überhaupt nicht nach dem Sonnenstand richtete, wenn Großgeräte benötigt wurden......(lach).

    Die preisliche Abbildung lasse ich aber lieber, ist eben ein weiteres Männerspielzeug :-)

    Nun ist es vollbracht. Ein Dachdeckerbetrieb hat meine alte Asbest Schieferdeckung demontiert und die Dachdeckung mit Biberschwanzdachziegeln und neuer von aussen eingebrachten Dämmung erneuert. ich habe zwei Anlagen ( 1,375 kWp aus 2016 und 3,30 kWp aus 2019 ) vorab demontiert und danach wieder in das Dach integriert. Die Unterkonstruktion wurde nun mit dem Einlegesystem von SEN mittels Stockschrauben auf eine mit zweilagiger Bitumenschicht belegten 22mm OSB Platte erstellt, um die alte Aufdachanlage als optische Indachanlage zu errichten. Die vielen verzweifelten Ausdrücke des Dachdeckers werde ich mal hier nicht zum Besten geben, aber die Anlage ist optisch so geworden, wie ich es mir vorgestellt habe. Da mir nur eine Gebäudehälfte gehört, ist auch nur diese wieder belegt worden. Die 16 Module bestehen aus 5 Stück BenQ 275Wp (2016) und 11 Stück Kioto 300 Wp Modulen (2019), welche mit Solaredge Optimierern an einem Fronius Symo 4.5-3-M Ihre tolle Arbeit verrichten. Durch den zusätzlichen 7,5 kWh Senec Speicher, habe ich einen sehr hohen Autarkiegrad. Trotzdem die PV Anlage in 3 Sommermonaten demontiert war, habe ich vom Januar 2019 bis zum heutigen 25.10.2019 nur 311 kWh zukaufen müssen.

    Ich würde auch die Flächen belegen, allerdings dann mit Optimierern von TIGO, die den Vorteil haben, dass diese nur für die teilverschatteten Bereichefür die entsprechenden Module eingesetzt werden können und handelsübliche Wechselrichter zum Einsatz kommen können.

    Da es schwer ist, eine Anlage zu planen, die niemals über 10 MWh pro Jahr erzeugt, würde ich hier sofort einen Erzeugerzählerplatz mit einplanen, dann sind Sie auf der sicheren Seite.